Dez 18

Torgeschenk an Gäste !

Oranienburger FC Eintracht  – Werderaner FC Viktoria 1920      2:2 (0:1)

OFC:
Pankow – Völkel, Malanowski, Adomah, Kretschmann – F. Schütze, Lenz – Guski, Rentmeister, A. Schütze – Unger (43. Meyer)
WFC: Stuht – Heller, Beckmann, Blondzik, Bolz – Neuschäfer-Rube, M. Schmidt, Schultz, Ronis –  Günel (90.+3 Kobold), Herfurth (73. Agwaze)

Gelbe Karten: Kretschmann (F), (OFC) – Schultz (F), Herfurth (F), Blondzik (F), M. Schmidt (F),
Heller (U) Agwaze (F)  (alle WFC)
Gelb/Rote Karte: M. Schmidt (F) (78. WFC), Heller (U) (90.+5 WFC)

Beste Spieler: Malanowski, Rentmeister (beide OFC), Stuth, Herfurth (beide WFC)
Zuschauer: 102 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg         Schiedsrichter: Christian Gorczak  (Berlin)

Torschütze:  0:1 (11.) Herfurth, 1:1 (62.) Guski, 1:2 (63.) Günel, 2:2 (83.) Rentmeister

(rl) Zum Abschluss einer beeindruckenden Hinrunde gab es für den OFC gegen das Schlusslicht Werderaner FC bei schwierigen Bedingungen zwar nur eine 2:2 (0:1) Punkteteilung. Doch die meisten Fans der Einheimischen konnten dieses Resultat richtig einschätzen und blickten voller Stolz auf die Tabelle, wo sich der OFC zur Winterpause auf dem 2. Tabellenplatz befindet. In einer insgesamt höhepunktarmen ersten Hälfte zeigte sich der Gastgeber doch etwas überrascht vom couragierten Auftreten der Gäste aus der Blütenstadt. So bemängelte OFC-Trainer Hans Oertwig nach Spielende auch die zu diesem Zeitpunkt fehlende Körpersprache seiner Mannschaft. Hinzu kam, dass ein haarsträubender individueller Fehler der OFC-Abwehr den Führungstreffer durch Philipp Herfurth begünstigte, der mit einem Flachschuss ins kurze Eck traf. Einziger Aufreger in den OFC-Reihen im ersten Abschnitt war der verletzungsbedingte Ausfall von Miguel Unger (43.) der nach einem unglücklichen Zusammenprall im Mittelfeld vom Feld musste. Mit einer ganz anderen Einstellung kehrte der OFC dann in die 2.Hälfte zurück. Schon kurz nach Wiederbeginn hatte Norman Guski (46.) den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schlenzer verfehlte knapp das Ziel. Nach einer guten Stunde sollten dann  einige kuriose Szenen folgen. Nach einem Foulspiel an Alexander Schütze spielten die Gäste das Leder zur Betreuung ins Seitenaus. Als Frederic Schütze das Leder dann wieder in Richtung der Werderaner ins Spiel brachte spritzte OFC-Torjäger Norman Guski zum Erstaunen der verdutzten Gäste dazwischen, umkurvte den Torhüter und verwandelte zum Ausgleich. Das diese Aktion nicht dem Fairplay-Gedanken entsprach erkannten auch sehr schnell seine Mannschaftskameraden. Beim Wiederanstoß ließ das gesamte OFC-Team Ramazan Günel freie Bahn, der schließlich zur erneuten Gästeführung vollendete. Doch mit dieser drohenden Niederlage wollte sich der eine phantastische Hinrunde spielende Gastgeber noch nicht abfinden. Mit viel Willen und Leidenschaft drängte der Platzbesitzer die nicht wie ein Schlusslicht spielenden Blütenstädter in ihre Hälfte. Und sieben Minuten vor dem Abpfiff wurden die Gastgeber für ihren Aufwand belohnt, als Sascha Rentmeister, nach einem Eckball von Tim Meyer, per Kopf zum Ausgleich und Endergebnis traf. Wenn man nicht gewinnen kann muss man wenigstens alles dafür tun um nicht zu verlieren, meinte nach dem Abpfiff ein zufriedener OFC-Trainer Hans Oertwig. Emotional angetan zeigte er sich zudem von der Szene zum 1:1 Ausgleich und dem anschließenden Verhalten seines Teams. Auch WFC-Trainer Martin Nitzsche war begeistert von dieser coolen Aktion des OFC und lobte sein Team für eine gute kämpferische Leistung trotz arger Personalsorgen.

Dez 18

Heimsieg vertändelt !

Oranienburger FC Eintracht II  – Lindower SV Grün-Weiss  3:3  (2:0)

Torfolge:  1:0 (22.Foulstrafstoß) Gerike,  2:0 (41.) Schulze, 2:1 (55.) Schmidt,  3:1 (64.) Markgraf,
3:2 (71.) Filarski,  3:3 (84.) Ruthert,

 Schiedsrichter: Robin Guderjahn (Brandenburg)

(rl) Im  letzten Spiel des Jahres sah die OFC – Reserve gegen den Aufsteiger Lindower SV nach einer guten Stunde  eigentlich schon wie der sichere Sieger aus. Nach einer etwas schläfrigen Anfangsphase waren die Hausherren auf dem gefrorenen und schwer zu bespielenden Sportplatz am Schloss nach gut 20 Minuten etwas überraschend in Führung gegangen. Nachdem der Gästeakteur Philipp Wolf den in den Strafraum eindringenden OFC-Torjäger Marc Markgraf zu Fall gebracht hatte, ließ sich Romano Gerike diese Gelegenheit vom Strafstoßpunkt nicht entgehen. Kurz vor der Pause schien Vorentscheidung zu fallen, als Nicolai Schulze nach einer präzisen Eingabe von Christopher Prußok erhöhte. Doch die Gäste ließen sich von diesem Rückstand auch nach Wiederbeginn nicht beeindrucken. Nach einem leichtsinnigen Ballverlust des eingewechselten Alexander Reischel nutzte plötzlich Jens Schmidt die sich bietende Gelegenheit zum Anschluss für die Gäste. Als jedoch Marc Markgraf nach einer guten Stunde wieder den alten Abstand herstellte glaubten nur noch die wenigsten an eine Rückkehr der Gäste. Hinzu kam das die Lindower sich selbst persönlich schwächten, als der erst eingewechselte und schon mit gelb belastete Mojtaba Babakhani (75.) nach der Ampelkarte vorzeitig duschen durfte. Im Gefühl der sicheren Führung und in personeller Überzahl schalteten die Einheimischen in der Schlussphase einen Gang zurück und wurden dafür durch die späten Treffer der Gäste noch aus allen Siegesträumen gerissen. Nach dem Abpfiff  zeigte sich OFC-Trainer Imre Kalman zufrieden über die Einstellung und Disziplin seiner Mannschaft, merkte jedoch an, dass die fehlende Cleverness seiner Truppe den greifbaren Sieg kostete.
OFC II:  Siggel, Hofmann (76. Gowor), Prußok, Dachwitz, Schulze, P. Fleischer, K. Fleischer, Gerike, Nassar, Markgraf (83.Lochow), Ali Dieb,

Dez 13

Kantersieg im Eintracht-Duell !

SC Eintracht Miersdorf / Zeuthen – Oranienburger FC Eintracht         1:5   (1:2)

Eintracht: Wittmann – Magomaev, Veit, Tauchmann, Schmidt – Bernhardt, Wolter, Alisch, – Gülzow (27.Reichardt) – Soost , (77.Henawi), Semke (57.Al Maliji),  
OFC:
Pankow – Adomah (75. Heßler), Malanowski, Völkel – Fredric Schütze Kretschmann – Lenz, Rentmeister (88.Meyer), Guski, Alexander Schütze – Unger (80.Kothe),

Gelbe Karten: Alisch (F), (EMZ) – Unger (F),  Rentmeister (F)   (beide OFC),
Zuschauer: 146 im Sportplatz Wüstenmarker Weg       Schiedsrichter: Artwin Archut  (Falkensee)

Torfolge:  1:0 (7.) Wolter, 1:1 (38.) F.Schütze 1:2 (43.) Rentmeister, 1:3 (46.) Guski, 1:4 (71.) Malanowski, 1:5 (75.) Guski

(rl) Der zurzeit nur so vor Selbstbewusstsein strotzende OFC lässt sich momentan durch nichts so leicht von seinem Erfolgsweg abbringen. Diese bittere Erfahrung musste auch die gastgebende Eintracht aus Miersdorf/ Zeuthen machen, die trotz einer frühen Führung am Ende bei der 1:5 (1:2) Heimniederlage noch recht deutlich unter die Räder kam. Mit einem Blitzstart hatten die Eintracht-Schützlinge von Robert Pocrnic, der zum letzten Mal auf der heimischen Trainerbank Platz nahm, den OFC überrascht als Jan Wolter (7.) zur frühen Führung der Einheimischen vollendete. Und es hätte in der Anfangsphase für die Gäste, die zu diesem Zeitpunkt noch keine Bindung in den einzelnen Mannschaftsteilen fand, noch schlimmer kommen können. Doch der nur 3 Minuten später von Marvin Soost (11.) erzielte Treffer zum 2:0 für den Gastgeber fand vom Unparteiischen Artwin Archut auf Grund einer eher zweifelhaften Abseitsentscheidung keine Anerkennung. Erst nach gut 20 Minuten fanden die Gäste dann besser zu ihrem Spiel und kamen auch prompt gleich zu guten Gelegenheiten. Doch Eintracht-Torhüter Anton Wittmann bewahrte sein Team bei den Möglichkeiten von Norman Guski (25.), Miguel  Unger (29.) und Sascha Rentmeister (33.) vorerst  vor dem möglichen Ausgleich. In der Schlussphase des 1. Durchgangs war dann jedoch auch der bis dahin über sich hinauswachsende Anton Wittmann im Miersdorfer-Gehäuse machtlos, als Frederic Schütze (38.) nach einem Standard von Miguel Unger den längst überfälligen Ausgleich markierte. Und fast mit dem Pausenpfiff belohnte Sascha Rentmeister (43.) sein nun sich steigerndes Team mit dem Führungstreffer für den OFC. Für eine Vorentscheidung sorgte kurz nach Wiederbeginn dann Norman Guski (46.) als er die Führung der Gäste ausbaute. In der Folgezeit beherrschten die nun schon im 5. Spiel in Folge siegreichen Gäste klar das Geschehen. Der Gastgeber der wohl zuvor lange Zeit über seine Leistungsgrenze gegangen war, offenbarte nun deutliche körperliche Defizite. In der Schlussphase hatte der OFC wenig Mühe das Resultat durch Kapitän Jerome Malanowski (71.) und durch Torjäger Norman Guski (75.) weiter in die Höhe schrauben, dass so auch dem wahren Spielverlauf entsprach.  Wir haben in den ersten 20 Minuten keine gute Leistung geboten und hatten auch etwas Glück nicht höher in Rückstand zu geraten. Doch eine spätere Steigerung des gesamten Teams brachte uns noch einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg meinte ein zufriedener OFC-Trainer Hans Oertwig nach Spielende.

 

Dez 13

Minimalziel erreicht – Sieg nicht verdient !

1.FV Stahl Finow – Oranienburger FC Eintracht II  1:1  (1:1)

Torfolge:          0:1 (32.Foulstrafstoß) Gerike,  1:1 (38.) Menzel
Schiedsrichter: Anne-Frieda Reinke (Prenzlau)

(rl) Mit einer etwas enttäuschenden 1:1 (1:1) Punkteteilung kehrte die OFC-Reserve von der Partie beim Schlusslicht 1.FV Stahl Finow zurück. Die  Gäste die sofort die Initiative übernahmen hätten in der Anfangsphase schon deutlich in Führung gehen können, ja müssen. Doch beste Gelegenheiten von Sebastian May (12.,15.), Pascal Dachwitz (20.) und Romano Gerike (25.) wurden leichtfertig vergeben. In der Folgezeit hielt zum wiederholten Mal der Schlendrian Einzug ins Spiel der Gäste, die nun unkonzentriert und undiszipliniert auftraten. Als nach einer guten halben Stunde die Unparteiische Anne-Frieda Reinke aus Prenzlau nach einer etwas unübersichtlichen Situation auf den Punkt zeigte, ließsich Romano Gerike (32.) die sich bietende Strafstoßgelegenheit zur Führung jedoch nicht entgehen. Doch das Schlusslicht zeigte Moral und kam kurze Zeit später durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Steven Menzel (38.) zum Ausgleich. In der Halbzeit musste ich einige ernsthafte Worte an meine Mannschaft richten, mit deren Auftreten ich im ersten Abschnitt hinsichtlich der Disziplin überhaupt nicht zufrieden war, meinte nach der Rückkehr ein noch immer verärgerter OFC-Trainer Imre Kalman. Mit Wiederbeginn zog dann zwar wieder Ruhe ins Spiel der Gäste ein, doch von einem Spielfluss oder von nennenswerten Möglichkeiten war nur wenig zu sehen. So blieb es in der zerfahrenen Partie bei einer für die Gäste ärgerlichen Punkteteilung. Wir haben heute zwar zwei Punkte verloren, doch einen Sieg hatten wir auf Grund unserer Einstellung auch nicht verdient war das nüchterne Fazit von Imre Kalman.
OFC II: Siggel, Hofmann, Dachwitz (46. Ali Dieb), P. Fleischer, Schulze, Lattke, Gerike, Tettenborn (62.Prußok), Witte, Grüning, May.