Jun 16

Gäste anfangs nicht präsent !

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 4:2 (3:0)

WFC: Straße – Fricke, Bitzka, Suchacek, Günel – Plaue (71. Heller), Neuschäfer-Rube, Beckmann, M. Schmidt –  Romis (81.Mellin), Mazurkiewicz (74. Herfurth)
OFC: Crumbach – F.Schütze (46. Witte), Heßler, Adomah, Knaack – Hölle (46. Heidenreich), Lenz – Czasch (46. Meyer), Rentmeister, Markgraf – Eichstädt

Gelbe Karten: Beckmann (F) (WFC)
Zuschauer: 120 auf dem Arno-Franz Sportplatz, Werder        Schiedsrichter: Hannes Wilke  (Trebbin)

Torfolge:  1:0 (4.) Mazurkiewicz, 2:0 (13.) Romis,  3:0 (22.) Neuschäfer-Rube, 3:1 (60.) Rentmeister,
4:1 (62.) Plaue, 4:2 (87.) Markgraf

(rl) In der auf Donnerstagabend vorgezogenen letzten Partie der Saison behielt der Werderaner FC Viktoria gegen den äußerst schlecht beginnenden OFC völlig verdient mit 4:2 (3:0) die Oberhand. Der Gastgeber der sich am Wochenende zuvor aller Abstiegssorgen entledigt hatte begann furios und hochmotiviert. Da musste man sich in der Anfangsphase schon erhebliche Sorgen um die völlig neben sich stehenden Gäste machen. Ohne jeglichen Zugriff ließ man den Gastgeber gewähren, der sich nicht lange bitten ließ und zu leichten Treffern gelangte. Zuerst hatte Bartosz Mazurkiewicz (4.) wenig Mühe als er in halblinker Position im Strafraum ungehindert zum Schuss kam und das Leder ins lange Eck platzierte. Fast im Gegenzug hätte der OFC zum Gegenschlag ausgeholt, doch der gefühlvolle Heber von Rico Eichstädt wurde von der Querlatte aufgehalten. Dann machten es die Gäste dem sehr effektiv agierenden Platzbesitzer jedoch viel zu leicht. Nach einem Rückpass von der Torauslinie von Kapitän Maximilian Schmidt stand im Zentrum Dina Romis (13.) völlig frei und brauchte nur noch einzuschieben. Und auch beim Treffer von Florian Neuschäfer-Rube (22.) der einen einfachen Querpass von Andreas Plaue zum 3:0 nutzte, mach die OFC-Abwehr eine sehr schlechte Figur. Bei der Wärme waren wir in der ersten halben Stunde überhaupt nicht auf dem Platz und mir kam es vor als ob meine Akteure am Strand waren, meinte nach dem Abpfiff ein nachdenklicher OFC-Trainer Hans Oertwig. Erst zum Ende der ersten Hälfte konnten auch die Gäste ein Achtungszeichen setzen, doch Mark Markgraf (35.) scheiterte in aussichtsreicher Position an Ken Straße im WFC-Gehäuse. Nach dem Wechsel konnte der OFC das Geschehen dann endlich etwas ausgeglichener gestalten. Und als Sascha Rentmeister (60.) nach einer Stunde aus Nahdistanz per Kopf verkürzte, keimte kurzzeitig neue Hoffnung bei den Gästen. Doch die waren wenig später wieder dahin, als Andreas Plaue (62.) in Abstaubermanier, zuvor hatte OFC-Torhüter Yannic Crumbach noch glänzend den Direktschuß von Maximilian Schmidt abgewehrt, den alten Abstand wieder herstellte. In den Schlussminuten konnte dann Mark Markgraf (87.) nach einer Freistoßeingabe von Rico Eichstädt das Ergebnis aus Gästesicht noch etwas freundlicher gestalten. Am Ende zeigte sich Werder-Coach Sven Thoß sehr zufrieden mit dem Auftritt seines Teams und sprach von einer klasse Rückrunde.

Jun 11

OFC zu leichtsinnig und fahrlässig !

Oranienburger FC Eintracht  – SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen 1:2 (0:2)

OFC: Pankow – Witte (46.Heidenreich), Adomah, Malanowski, Knaack – Kothe, Lenz – A. Schütze (46.Eichstädt), Rentmeister, Meyer (46.Markgraf) – Hadzibulic
Eintracht: Wittmann – Albrecht, Veit, Klatt, Usui –  Schhmidt, Alisch (84. Semke) – Wolter, Gülzow, Reichardt (86. Bernhardt) – Kamga

Gelbe Karten: Adomah (F), Hadzibulic (F) (beide OFC) –  Alisch (F) (Eintracht)
Beste Spieler: keiner (OFC), – Veit, Kamga  (beide Eintracht)

Zuschauer: 145 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (16.) Kamga, 0:2 (35.F.-str.) Klatt, 1:2 (63.F.-str.) Malanowski,
Schiedsrichter: Kay Seifarth  (Teltow)

(rl) Mit einer unglücklichen und auf jeden Fall vermeidbaren 1:2 (0:2) Heimniederlage verabschiedete sich der OFC im Duell gegen den abstiegsbedrohten Namensvetter von Eintracht Miersdorf-Zeuthen von seinen Heimfans aus dem zu Ende gehenden Spieljahr. Wir werden nichts verschenken hatte schon im Vorfeld OFC-Trainer Hans Oertwig verlauten lassen und so startete sein Team auch in die Partie. Bei den guten OFC-Gelegenheiten von Tim Meyer (13.) der zu lässig agierte und von Fabian Lenz (14.) dessen Schuss von der Lattenunterkante aufgehalten wurde, musste man schon seine Bedenken um die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste haben. Doch mit dem Führungstreffer  der Gäste durch den Ex-Oranienburger Francois Mbiakop Kamga (16.), nach einer äußerst zögerlichen Aktion von OFC-Schlussmann Dave Pankow, verlor der Gastgeber urplötzlich für einen gewissen Zeitraum seinen Faden. Einer kurzen Gegenwehr, als Tim Meyer (18.) mit einem Distanzschuss Anton Wittmann im Tor der Gäste auf die Probe stellte, folgte der nächste Nackenschlag für den OFC.  Nach einem weiten Einwurf von Nils Reichardt wurde Peer Gülzow im OFC-Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt. Die berechtigte Strafstoßgelegenheit ließ sich Eintracht-Kapitän Matthias Klatt (34.) nicht entgehen um zu erhöhen. Mit diesem Aufwind hätten die beherzt aufspielenden Gäste noch vor der Pause für eine Vorentscheidung sorgen können, doch Francois Mbiakop Kamga (39.) und auch Jan Wolter (41.) mit einem Heber an den langen Pfosten ließen sehr gute Möglichkeiten leichtfertig liegen. Doch der Elan der Gäste blieb auch nach dem Wechsel vorerst unvermindert. Doch, sollte sich das Auslassen von vielen guten Möglichkeiten zu einer Vorentscheidung von Nils Reichardt (50.), Francois Mbiakop Kamga (59.) und Peer Gülzow (60.) später noch rächen? Denn, als nach einer guten Stunde der eingewechselte Rico Eichstädt an der rechten Strafraumkante zu Fall gebracht wurde, gab es Strafstoß für den Gastgeber, den der OFC-Kapitän Jerome Malanowski (63.) sicher verwandelte. Dieser Anschlusstreffer entfachte beim OFC wahrhaftig neue Lebensgeister. Aber wirklich hochkarätige Möglichkeiten des Gastgebers wurden von Rico Eichstädt (66.), Semin Hadzibulic (66.) und Mark Markgraf  (76.), durch Leichtsinn und Unkonzentriertheit kläglich vergeben. So retteten die  glücklichen Gäste den wertvollen Auswärtssieg über die Zeit. Nach dem Abpfiff meinte ein zufriedener Gäste-Trainer Alexander Schröder: Nach einem großen Fight in dem uns nichts geschenkt wurde überwiegt die Erleichterung über den dreifachen Punktgewinn. Dieser ermöglicht uns nun das erhoffte Endspiel am kommenden Sonnabend zum Klassenerhalt. Auf der Gegenseite sagte ein etwas trauriger OFC-Trainer Hans Oertwig: Wir wollten heute keine Geschenke verteilen, haben es aber letztlich doch getan. Man hat heute wieder deutlich unsere fehlende Qualität gesehen um diese Vielzahl von Chancen auch zu nutzen.

Jun 07

Benefizspiel am 7. Juli in Oranienburg

Oranienburger FC Eintracht empfängt Hertha am 7. Juli

Berlin/Oranienburg – Die neue Saison beginnt für Hertha BSC mit einem Testspiel gegen den Oranienburger FC Eintracht. Am Freitag (07.07.17) bestreiten beide Mannschaften ein von der AOK Nordost präsentiertes Benefizspiel im Stadion in der André-Pican-Straße in Oranienburg. Der Erlös kommt der Stiftung ‚Ernährung – Bildung – Gesundheit‘ – kurz ‚yum me‘ genannt – zugute. Die Stiftung ‚yum me‘ hat es sich zur Aufgabe gemacht, gezielt gesunde und verantwortungsbewusste Ernährung von Kindern und Jugendlichen in Kindertagesstätten und Schulen zu fördern.

Die AOK Nordost bringt mit diesem Spiel zudem einen langjährigen und einen neuen Partner zusammen. Seit Februar 2017 unterstützt die Gesundheitskasse auch den Oranienburger FC: „Als Gesundheitskasse gehört es zu unseren Aufgaben, bereits bei Kindern und Jugendlichen ein Verständnis für gesunde Ernährung und Bewegung zu schaffen, um Fehlentwicklungen wie beispielsweise Übergewicht vorzubeugen. Hier leistet der Oranienburger FC Eintracht 1901 mit seiner Kinder- und Jugendarbeit einen ganz wichtigen, präventiven Beitrag. Darum unterstützt die AOK Nordost den Fußballverein mit der neuen Partnerschaft“, sagt Manja Heimhalt, Niederlassungsleiterin der AOK Nordost in Oberhavel.

Erfreut zeigt sich auch Jürgen Peter, 1. Vorsitzender Oranienburger FC Eintracht 1901 e.V.: „Für uns ist das Benefizspiel gegen Hertha BSC eine wunderbare Erfahrung, von der jeder im Verein profitieren wird – in erster Linie natürlich die Mannschaft, die gegen die Profis und vielleicht sogar die Neuzugänge spielen darf. Besonders dafür bedanken möchten wir uns bei unserem neuen Partner, der AOK Nordost.“

„Wir sind froh darüber, bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit zu haben, mit unserem Partner Hertha BSC Benefizspiele austragen zu können“, so Matthias Auth, Leiter Sport und Gesundheit der AOK Nordost. „Auch jetzt in Oranienburg werden wir wieder die Menschen für den Sport begeistern und die Stiftung ‚yum me‘ mit dem Erlös des Spiels unterstützen.“

Anpfiff des Benefizspiels zwischen dem Oranienburger FC Eintracht und Hertha BSC in der Orafol-Arena in der André-Pican-Straße 41a in 16515 Oranienburg ist um 18.00 Uhr. Einlass ist ab 17.00 Uhr. Die Tickets sind ab 10 Euro (5 Euro ermäßigt) im Vorverkauf und an der Tageskasse erhältlich.

Der Vorverkauf läuft seit 31. Mai an folgenden Vorverkaufsstellen:

Informationen zum Spiel: www.oranienburger-fc.de
Informationen zur Stiftung Ernährung – Bildung – Gesundheit: www.yumme.de

Diese Presseinfo auch bei Hertha BSC

Mai 28

Glück war schon aufgebraucht !

VfB 1921 Krieschow – Oranienburger FC Eintracht  3:0 (3:0)

VfB: Jäschke – Krüger, Lieschka, Hnyk, Dahm (86.Mißbach) – Dörry (66.Schmidt), Kaiser, Pehla, Angerhöfer (78.Grunewald) – Karow, Hebler
OFC: Crumbach – Witte, Dachwitz, Malanowski, Knaack – Adomah (46.Heßler) Lenz – Kothe (46.Markgraf), F. Schütze, Hadzibulic (68. Heidenreich) – Meyer

Gelbe Karten: Heßler (U), F.Schütze (F) (beide OFC)
Zuschauer: 151 im Sportpark Krieschow
Torfolge:  1:0 (13.Foulstrafstoß) Hebler, 2:0 (20.) Dahm, 3:0 (23.) Hebler
Schiedsrichter: Stefan Gärtner  (Dresden)

(rl) Nach der klaren Hinspielniederlage ging nun auch die Partie beim Tabellenführer VfB 1921 Krieschow für den OFC mit einem deutlichen 3:0 (3:0) zu Gunsten der Gastgeber aus. Doch dieses Ergebnis wurde von den Gästen schnell abgehakt. Vielmehr dankte ein Teil des OFC-Trosses ihrem Schutzengel, dass nichts schlimmeres passierte, als bei der Anreise kurz vor Krieschow an einem OFC-Kleinbus ein Reifen platzte, der Fahrer jedoch geistesgegenwärtig reagierte. Nach starken Anfangsminuten als die Gäste kompakt aus der Abwehr agierten, zeigte sich dann aber doch dass dieser Vorfall  auf der Autobahn seine Spuren hinterlassen hatte. Im Duell mit OFC-Abwehrspieler Kelvin Adomah zeigte der souveräne Torjäger Andy Hebler seine ganze Klasse und Abgeklärtheit, als er den unbedingt gewollten Strafstoß herausholte. Die Erledigung zum Führungstreffer übernahm Andy Hebler (13.) natürlich selbst um sein bereits stattliches Torkonto weiter zu erhöhen. Nach diesem Rückstand wirkten die Gäste in den Folgeminuten wie benommen und mussten innerhalb von nur 10 Minuten zwei weitere Treffer hinnehmen. Zuerst war es Andy Hebler der als Vorbereiter für Martin Dahm (20.) in Erscheinung trat und der die Führung ausbaute. Und dann zeigte Torjäger Andy Hebler (23.) seine ganze Klasse, als er einen langen Ball in unnachahmlicher Weise verarbeitete und überlegt zum 3:0 vollendete. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte konnte der sichtlich schockiert wirkende OFC selbst wieder in Erscheinung treten. Doch bei der guten Gelegenheit von Torben Kothe (37.) fehlte den Gästen die nötige Kaltschnäuzigkeit. Durch einige personelle Wechsel in der Halbzeitpause bekam das Spiel der Gäste im 2. Abschnitt mehr Stabilität. Nun konnte der OFC das Geschehen etwas ausgeglichener gestalten. So hatten Tim Meyer (57.) und der eingewechselte Mark Markgraf (69.) durchaus Gelegenheiten um es noch einmal etwas spannender zu machen. Doch auch der klar führende VfB sündigte bei den sich ergebenden Möglichkeiten von Andy Hebler (73., 79.) und Felix Angerhöfer (82.) im Gefühl der sicheren Führung. So untermauerte der VfB mit einer sehr überzeugenden Leistung einmal mehr seinen Anspruch den Titel unbedingt zu holen in souveräner Art und Weise. Bei der anschließenden Pressekonferenz zollte VfB-Trainer Toni Lemke ein dickes Lob für eine sehr starke Vorpausenleistung, in der sein Team von Beginn an voll fokussiert auftrat. Ein noch merklich nachdenklicher OFC-Trainer Hans Oertwig meinte: Auf Grund unserer immer schlimmer werdenden Personalsituation haben wir, nach dem Vorfall bei der Anreise, zumindest in der 2.Hälfte ein sehr ordentliches Spiel gemacht, mit dem er mehr als zufrieden sei.

 

Mai 22

Faustdicke Überraschung !

Oranienburger FC Eintracht  – Ludwigsfelder FC    2:1 (1:0)

OFC: Crumbach – F. Schütze, Dachwitz, Malanowski, Knaack – Heßler, Lenz – A. Schütze (75.Markgraf), Rentmeister, Hadzibulic – Meyer (90.+2 Adomah)
LFC: Ruge – Blisse, Karaschewitz, Pollow, Goede, –  A. Eichhorn –  Marku, Stinner (63. Manczyk / 67. Lüttke), Poznanski, (18. Mlodzian), S. Eichhorn – van Humbeeck,

Gelbe Karten: Lenz (F), Rentmeister (F), Heßler (F), A.Schütze (F) (alle OFC) –
Marku (F), Manczyk(F), (beide LFC)
Beste Spieler: Hadzibulic, Malanowski, Rentmeister (alle OFC), – Ruge, S.Eichhorn, Blisse (alle LFC)

Zuschauer: 137 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg          Schiedsrichter: Tino Stein  (Potsdam)
Torschützen:  1:0 (24.) Rentmeister, 2:0 (62.) Hadzibulic, 2:1 (87.) van Humbeeck

(rl) Der OFC erwies sich im Kampf um das Meisterschaftsrennen als Spielverderber für den ambitionierten Tabellenzweiten Ludwigsfelder FC, in den man den Gästen mit dem 2:1 (1:0) Heimsieg wohl ein Großteil der Meisterschaftshoffnungen raubte. Dabei schien es in der Anfangsphase so, als würde der LFC seiner Favoritenrolle gerecht werden. Doch gute Gelegenheiten von Aaron Eichhorn (5. Lattenschuss) und von Herald Marku (6.) konnten von den Gästen nicht  zur frühen Führung genutzt werden. Nach gut  20 Minuten fand der wiederum personell gebeutelte OFC  besser ins Spiel und nutzte seine erste sich bietende Gelegenheit zur Führung. Einen langen Ball aus der Abwehr von Pascal Dachwitz verlängerte Semin Hadzibulic auf den freistehenden Sascha Rentmeister (24.) der überlegt vollendete. Dieser Gegentreffer hinterließ in der Folgezeit deutliche Spuren bei den Gästen, denen ihre spielerische Linie verloren ging, wie es nach dem Schlusspfiff auch LFC-Trainer Volker Löbenberg analysierte. Den Gastgeber beflügelte dieser Führungstreffer dagegen sichtlich,  der auch mit viel Schwung in den 2.Abschnitt startete. So erspielte sich Alexander Schütze (49.) schon kurz nach Wiederbeginn nach einem tollen Solo  eine gute Gelegenheit um die Führung auszubauen, doch sein Linksschuss verfehlte knapp das Ziel. Nach einer guten Stunde hatten die Einheimischen dann aber doch erneuten Grund zum Jubeln. Eine gefühlvolle Eingabe von Frederic Schütze lenkte Semin Hadzibulic (62.) per Kopf an den Innenpfosten, von wo das Leder den Weg ins Tor fand. Anschließend versäumte es der Gastgeber für endgültig klare Verhältnisse zu sorgen, als er weitere gute Gelegenheiten durch Sascha Rentmeister (64.) und Fabian Lenz (69.) regelrecht liegen ließ. So konnten die sich bis zum  Ende bemühenden Gäste noch einmal aufbäumen. Doch ein Freistoßknaller von Markus Goede (71.) wurde von der Querlatte aufgehalten und beim platzierten Kopfball von Paul van Humbeeck (72.) zeigte OFC-Torhüter Yannick Crumbach eine Glanzparade. In den Schlussminuten erzielten die Gäste dann doch noch  den Anschlusstreffer durch Paul van Humbeeck (87.), der jedoch zu spät kam um noch einen Punkt zu retten. Nach dem Abpfiff meinte ein gefasster Gäste-Trainer Volker Löbenberg: Nach unserer Dominanz zu Beginn haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und sind zunehmend in Hektik verfallen. Dadurch sind unsere Chancen noch den Titel zu holen natürlich deutlich schlechter geworden.
Auf der Gegenseite sprach OFC-Trainer Hans Oertwig von einer faustdicken Überraschung seines Teams. Meine Mannschaft hat sich mit einer taktisch sehr disziplinierten Leistung den Erfolg verdient durchgesetzt, fasste er zusammen.