Jun 21

Punkteteilung zum Abschluss !

Lindower SV Grün-Weiß – Oranienburger FC Eintracht II  2:2  (0:0)

Torfolge:  0:1 (51.) Ali Dieb,  0:2 (53.) Friedrich, 1:2 (76.) Maass, 2:2 (83.) Brzozowski
Schiedsrichter: Robert Graeske (Neuruppin)

(rl) Beim Liganeuling Lindower SV Grün-Weiss musste sich die junge OFC-Reserve am letzten Spieltag mit einer 2:2 (0:0) Punkteteilung begnügen. Dabei sah es nach einer recht ausgeglichenen ersten Hälfte eigentlich schon nach einem sicheren Auswärterfolg der Kalman-Schützlinge aus. Denn mit einem Doppelschlag innerhalb von 120 Sekunden waren die Gäste durch Omar Ali Dieb (51.) und Christopher Friedrich (53.) schon deutlich auf der Siegerstraße eingebogen. In dieser Phase haben wir es versäumt mit dem durchaus möglichen 3. Treffer die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen, meinte nach der Rückkehr OFC-Trainer Imre Kalman. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs ließ bei den Gästen in der Schlussphase die Konzentration merklich nach. Diese Unkonzentriertheiten begünstigten, dass dem Platzbesitzer in der Schlussphase Durch David Maass (76.) und  Manuel Brzozowski (83.) noch der glückliche Ausgleich gelang mit dem sich beide Seiten letztendlich anfreunden konnten.
OFC II: Mimietz, Tettenborn, Lattke (73.Geserich), Friedrich (80.Declan Nassar), Schulze, Gerike, Schönhoff (86.Eichhorst), Grüning, Prußok, Ali Dieb, Reischel

Jun 16

Gäste anfangs nicht präsent !

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 4:2 (3:0)

WFC: Straße – Fricke, Bitzka, Suchacek, Günel – Plaue (71. Heller), Neuschäfer-Rube, Beckmann, M. Schmidt –  Romis (81.Mellin), Mazurkiewicz (74. Herfurth)
OFC: Crumbach – F.Schütze (46. Witte), Heßler, Adomah, Knaack – Hölle (46. Heidenreich), Lenz – Czasch (46. Meyer), Rentmeister, Markgraf – Eichstädt

Gelbe Karten: Beckmann (F) (WFC)
Zuschauer: 120 auf dem Arno-Franz Sportplatz, Werder        Schiedsrichter: Hannes Wilke  (Trebbin)

Torfolge:  1:0 (4.) Mazurkiewicz, 2:0 (13.) Romis,  3:0 (22.) Neuschäfer-Rube, 3:1 (60.) Rentmeister,
4:1 (62.) Plaue, 4:2 (87.) Markgraf

(rl) In der auf Donnerstagabend vorgezogenen letzten Partie der Saison behielt der Werderaner FC Viktoria gegen den äußerst schlecht beginnenden OFC völlig verdient mit 4:2 (3:0) die Oberhand. Der Gastgeber der sich am Wochenende zuvor aller Abstiegssorgen entledigt hatte begann furios und hochmotiviert. Da musste man sich in der Anfangsphase schon erhebliche Sorgen um die völlig neben sich stehenden Gäste machen. Ohne jeglichen Zugriff ließ man den Gastgeber gewähren, der sich nicht lange bitten ließ und zu leichten Treffern gelangte. Zuerst hatte Bartosz Mazurkiewicz (4.) wenig Mühe als er in halblinker Position im Strafraum ungehindert zum Schuss kam und das Leder ins lange Eck platzierte. Fast im Gegenzug hätte der OFC zum Gegenschlag ausgeholt, doch der gefühlvolle Heber von Rico Eichstädt wurde von der Querlatte aufgehalten. Dann machten es die Gäste dem sehr effektiv agierenden Platzbesitzer jedoch viel zu leicht. Nach einem Rückpass von der Torauslinie von Kapitän Maximilian Schmidt stand im Zentrum Dina Romis (13.) völlig frei und brauchte nur noch einzuschieben. Und auch beim Treffer von Florian Neuschäfer-Rube (22.) der einen einfachen Querpass von Andreas Plaue zum 3:0 nutzte, mach die OFC-Abwehr eine sehr schlechte Figur. Bei der Wärme waren wir in der ersten halben Stunde überhaupt nicht auf dem Platz und mir kam es vor als ob meine Akteure am Strand waren, meinte nach dem Abpfiff ein nachdenklicher OFC-Trainer Hans Oertwig. Erst zum Ende der ersten Hälfte konnten auch die Gäste ein Achtungszeichen setzen, doch Mark Markgraf (35.) scheiterte in aussichtsreicher Position an Ken Straße im WFC-Gehäuse. Nach dem Wechsel konnte der OFC das Geschehen dann endlich etwas ausgeglichener gestalten. Und als Sascha Rentmeister (60.) nach einer Stunde aus Nahdistanz per Kopf verkürzte, keimte kurzzeitig neue Hoffnung bei den Gästen. Doch die waren wenig später wieder dahin, als Andreas Plaue (62.) in Abstaubermanier, zuvor hatte OFC-Torhüter Yannic Crumbach noch glänzend den Direktschuß von Maximilian Schmidt abgewehrt, den alten Abstand wieder herstellte. In den Schlussminuten konnte dann Mark Markgraf (87.) nach einer Freistoßeingabe von Rico Eichstädt das Ergebnis aus Gästesicht noch etwas freundlicher gestalten. Am Ende zeigte sich Werder-Coach Sven Thoß sehr zufrieden mit dem Auftritt seines Teams und sprach von einer klasse Rückrunde.

Jun 11

OFC zu leichtsinnig und fahrlässig !

Oranienburger FC Eintracht  – SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen 1:2 (0:2)

OFC: Pankow – Witte (46.Heidenreich), Adomah, Malanowski, Knaack – Kothe, Lenz – A. Schütze (46.Eichstädt), Rentmeister, Meyer (46.Markgraf) – Hadzibulic
Eintracht: Wittmann – Albrecht, Veit, Klatt, Usui –  Schhmidt, Alisch (84. Semke) – Wolter, Gülzow, Reichardt (86. Bernhardt) – Kamga

Gelbe Karten: Adomah (F), Hadzibulic (F) (beide OFC) –  Alisch (F) (Eintracht)
Beste Spieler: keiner (OFC), – Veit, Kamga  (beide Eintracht)

Zuschauer: 145 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (16.) Kamga, 0:2 (35.F.-str.) Klatt, 1:2 (63.F.-str.) Malanowski,
Schiedsrichter: Kay Seifarth  (Teltow)

(rl) Mit einer unglücklichen und auf jeden Fall vermeidbaren 1:2 (0:2) Heimniederlage verabschiedete sich der OFC im Duell gegen den abstiegsbedrohten Namensvetter von Eintracht Miersdorf-Zeuthen von seinen Heimfans aus dem zu Ende gehenden Spieljahr. Wir werden nichts verschenken hatte schon im Vorfeld OFC-Trainer Hans Oertwig verlauten lassen und so startete sein Team auch in die Partie. Bei den guten OFC-Gelegenheiten von Tim Meyer (13.) der zu lässig agierte und von Fabian Lenz (14.) dessen Schuss von der Lattenunterkante aufgehalten wurde, musste man schon seine Bedenken um die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste haben. Doch mit dem Führungstreffer  der Gäste durch den Ex-Oranienburger Francois Mbiakop Kamga (16.), nach einer äußerst zögerlichen Aktion von OFC-Schlussmann Dave Pankow, verlor der Gastgeber urplötzlich für einen gewissen Zeitraum seinen Faden. Einer kurzen Gegenwehr, als Tim Meyer (18.) mit einem Distanzschuss Anton Wittmann im Tor der Gäste auf die Probe stellte, folgte der nächste Nackenschlag für den OFC.  Nach einem weiten Einwurf von Nils Reichardt wurde Peer Gülzow im OFC-Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt. Die berechtigte Strafstoßgelegenheit ließ sich Eintracht-Kapitän Matthias Klatt (34.) nicht entgehen um zu erhöhen. Mit diesem Aufwind hätten die beherzt aufspielenden Gäste noch vor der Pause für eine Vorentscheidung sorgen können, doch Francois Mbiakop Kamga (39.) und auch Jan Wolter (41.) mit einem Heber an den langen Pfosten ließen sehr gute Möglichkeiten leichtfertig liegen. Doch der Elan der Gäste blieb auch nach dem Wechsel vorerst unvermindert. Doch, sollte sich das Auslassen von vielen guten Möglichkeiten zu einer Vorentscheidung von Nils Reichardt (50.), Francois Mbiakop Kamga (59.) und Peer Gülzow (60.) später noch rächen? Denn, als nach einer guten Stunde der eingewechselte Rico Eichstädt an der rechten Strafraumkante zu Fall gebracht wurde, gab es Strafstoß für den Gastgeber, den der OFC-Kapitän Jerome Malanowski (63.) sicher verwandelte. Dieser Anschlusstreffer entfachte beim OFC wahrhaftig neue Lebensgeister. Aber wirklich hochkarätige Möglichkeiten des Gastgebers wurden von Rico Eichstädt (66.), Semin Hadzibulic (66.) und Mark Markgraf  (76.), durch Leichtsinn und Unkonzentriertheit kläglich vergeben. So retteten die  glücklichen Gäste den wertvollen Auswärtssieg über die Zeit. Nach dem Abpfiff meinte ein zufriedener Gäste-Trainer Alexander Schröder: Nach einem großen Fight in dem uns nichts geschenkt wurde überwiegt die Erleichterung über den dreifachen Punktgewinn. Dieser ermöglicht uns nun das erhoffte Endspiel am kommenden Sonnabend zum Klassenerhalt. Auf der Gegenseite sagte ein etwas trauriger OFC-Trainer Hans Oertwig: Wir wollten heute keine Geschenke verteilen, haben es aber letztlich doch getan. Man hat heute wieder deutlich unsere fehlende Qualität gesehen um diese Vielzahl von Chancen auch zu nutzen.

Jun 11

Schützenfest gegen Absteiger !

Oranienburger FC Eintracht II  – 1. FV Stahl Finow  8:0 (4:0)

Torfolge: 1:0 (22.) Grüning, 2:0 (26.) Grüning, 3:0 (32.) Schönhoff, 4:0 (45.) Schönhoff,
5:0 (57.) Schönhoff, 6:0 (64.) Gerike, 7:0 (70.) Reischel, 8:0 (88.) Ali Dieb,
Schiedsrichter: Robin Guderjahn (Brandenburg)

(rl) Im letzten Heimspiel der Saison kam die OFC-Reserve gegen das bereits als Absteiger feststehende Team vom 1. FV Stahl Finow zu einem 8:0 (4:0) Kantersieg. Das Debakel für die personell gebeutelten Gäste zeichnete sich schon frühzeitig ab, als die Mannschaft schon in der Anfangsphase zwei Akteure auf Grund von Verletzungen verlor und somit eine lange Zeit in doppelter Unterzahl spielen musste. Hinzu kam der erste Doppelschlag von Eric Grüning (22., 27.) der sein Team frühzeitig auf die Siegerstraße brachte. Noch vor der Pause und unmittelbar danach war es dann Martin Schönhoff (32., 45., 57.) vergönnt mit 3 Treffern in Folge für klare Verhältnisse zu sorgen. In regelmäßigen Abständen konnte der Gastgeber dann das Ergebnis durch die Treffer von Romano Gerike (64.), Alexander Reischel (70.) und Omar Ali Dieb (88.), gegen das tapfer durchhaltende Schlusslicht,  weiter in die Höhe treiben. Am Ende zeigte sich OFC-Trainer Imre Kalman, äußerst zufrieden mit dem Spielverlauf und der Torausbeute seines Teams.

OFC II: Mimietz, Hofmann (61. Prußok), Grüning, P. Fleischer, K. Fleischer, Friedrich, Schulze (46. Gerike), Schönhoff (71.Geserich), Declan Nassar, Ali Dieb, Reischel,

Mai 28

Glück war schon aufgebraucht !

VfB 1921 Krieschow – Oranienburger FC Eintracht  3:0 (3:0)

VfB: Jäschke – Krüger, Lieschka, Hnyk, Dahm (86.Mißbach) – Dörry (66.Schmidt), Kaiser, Pehla, Angerhöfer (78.Grunewald) – Karow, Hebler
OFC: Crumbach – Witte, Dachwitz, Malanowski, Knaack – Adomah (46.Heßler) Lenz – Kothe (46.Markgraf), F. Schütze, Hadzibulic (68. Heidenreich) – Meyer

Gelbe Karten: Heßler (U), F.Schütze (F) (beide OFC)
Zuschauer: 151 im Sportpark Krieschow
Torfolge:  1:0 (13.Foulstrafstoß) Hebler, 2:0 (20.) Dahm, 3:0 (23.) Hebler
Schiedsrichter: Stefan Gärtner  (Dresden)

(rl) Nach der klaren Hinspielniederlage ging nun auch die Partie beim Tabellenführer VfB 1921 Krieschow für den OFC mit einem deutlichen 3:0 (3:0) zu Gunsten der Gastgeber aus. Doch dieses Ergebnis wurde von den Gästen schnell abgehakt. Vielmehr dankte ein Teil des OFC-Trosses ihrem Schutzengel, dass nichts schlimmeres passierte, als bei der Anreise kurz vor Krieschow an einem OFC-Kleinbus ein Reifen platzte, der Fahrer jedoch geistesgegenwärtig reagierte. Nach starken Anfangsminuten als die Gäste kompakt aus der Abwehr agierten, zeigte sich dann aber doch dass dieser Vorfall  auf der Autobahn seine Spuren hinterlassen hatte. Im Duell mit OFC-Abwehrspieler Kelvin Adomah zeigte der souveräne Torjäger Andy Hebler seine ganze Klasse und Abgeklärtheit, als er den unbedingt gewollten Strafstoß herausholte. Die Erledigung zum Führungstreffer übernahm Andy Hebler (13.) natürlich selbst um sein bereits stattliches Torkonto weiter zu erhöhen. Nach diesem Rückstand wirkten die Gäste in den Folgeminuten wie benommen und mussten innerhalb von nur 10 Minuten zwei weitere Treffer hinnehmen. Zuerst war es Andy Hebler der als Vorbereiter für Martin Dahm (20.) in Erscheinung trat und der die Führung ausbaute. Und dann zeigte Torjäger Andy Hebler (23.) seine ganze Klasse, als er einen langen Ball in unnachahmlicher Weise verarbeitete und überlegt zum 3:0 vollendete. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte konnte der sichtlich schockiert wirkende OFC selbst wieder in Erscheinung treten. Doch bei der guten Gelegenheit von Torben Kothe (37.) fehlte den Gästen die nötige Kaltschnäuzigkeit. Durch einige personelle Wechsel in der Halbzeitpause bekam das Spiel der Gäste im 2. Abschnitt mehr Stabilität. Nun konnte der OFC das Geschehen etwas ausgeglichener gestalten. So hatten Tim Meyer (57.) und der eingewechselte Mark Markgraf (69.) durchaus Gelegenheiten um es noch einmal etwas spannender zu machen. Doch auch der klar führende VfB sündigte bei den sich ergebenden Möglichkeiten von Andy Hebler (73., 79.) und Felix Angerhöfer (82.) im Gefühl der sicheren Führung. So untermauerte der VfB mit einer sehr überzeugenden Leistung einmal mehr seinen Anspruch den Titel unbedingt zu holen in souveräner Art und Weise. Bei der anschließenden Pressekonferenz zollte VfB-Trainer Toni Lemke ein dickes Lob für eine sehr starke Vorpausenleistung, in der sein Team von Beginn an voll fokussiert auftrat. Ein noch merklich nachdenklicher OFC-Trainer Hans Oertwig meinte: Auf Grund unserer immer schlimmer werdenden Personalsituation haben wir, nach dem Vorfall bei der Anreise, zumindest in der 2.Hälfte ein sehr ordentliches Spiel gemacht, mit dem er mehr als zufrieden sei.

 

Mai 28

Riesenrespekt für Rumpfteam !

VfB Gramzow – Oranienburger FC Eintracht II  5:1  (3:0)

Torfolge: 1:0 (11.Foulstrafstoß) Palow, 2:0 (27.) Lange, 3:0 (35.) Andres, 4:0 (50.) Seethaler,
5:0 (57.) Schröder, 5:1 (84.Foulstrafstoß) Gerike
Schiedsrichter: Felix Schmidt (Berlin)

(rl) Vor einer schier unlösbaren Aufgabe stand die OFC-Reserve schon vor der Partie beim VfB Gramzow, in der die Uckermärker am Ende folgerichtig und erwartungsgemäß mit 5:1 (3:0) Toren die Oberhand behielten. Aus den unterschiedlichsten Gründen (verletzungs-und berufsbedingte Absagen, gesperrte Spieler) hatte der engagierte OFC-Trainer Imre Kalman vor der Abfahrt nur noch einen Rumpfkader, der von Beginn an in doppelter Unterzahl agieren musste. Eigentlich unfassbar!!  Doch meine Mannschaft verkaufte sich so teuer wie nur möglich und ich zolle allen Spielern die dabei waren meinen Riesenrespekt für ihr aufopferungsvolles Spiel, sagte Imre Kalman nach der Rückkehr. Natürlich gingen die Gäste äußerst defensiv ausgerichtet und stabil in der Abwehr stehend in diese Mammutaufgabe. Doch schon in der Anfangsphase ging Marc Geserich etwas zu ungestüm zu Werke und den daraus  resultierenden Foulstrafstoß verwandelte Robin Palow (11.) sicher zur Führung. Doch die von der prekären Personalsituation der Gäste überraschten Platzbesitzer setzten nicht nach und konnten von Glück sprechen das sie nicht den Ausgleich hinnehmen mussten. Nach einer Viertelstunde hatte Omar Ali Dieb mit einem Kopfball dazu durchaus die Möglichkeit. Und dann wurde Omar Ali Dieb (26.) im VfB-Strafraum zu Fall gebracht, wie es nach dem Abpfiff auch VfB-Trainer Pascal Högelow zugab, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Schon im Gegenzug nahm das Unheil für die tapferen Gäste seinen Lauf und innerhalb einer halben Stunde erhöhten die Gastgeber zu einer klaren 5:0 Führung. Als in den Schlussminuten Omar Ali Dieb erneut unfair gestoppt wurde, zeigte sich der Schiedsrichter Felix Schmidt  gnädig und entschied auf den längst fälligen Strafstoß der von Romano Gerike zum verdienten Ehrentreffer der Gäste genutzt wurde.
OFC II: F.Geier, Bel-Khair, Schulz, Tettenborn, Gerike, Geserich, Schulze, Prußok, Ali Dieb.

Mai 22

Faustdicke Überraschung !

Oranienburger FC Eintracht  – Ludwigsfelder FC    2:1 (1:0)

OFC: Crumbach – F. Schütze, Dachwitz, Malanowski, Knaack – Heßler, Lenz – A. Schütze (75.Markgraf), Rentmeister, Hadzibulic – Meyer (90.+2 Adomah)
LFC: Ruge – Blisse, Karaschewitz, Pollow, Goede, –  A. Eichhorn –  Marku, Stinner (63. Manczyk / 67. Lüttke), Poznanski, (18. Mlodzian), S. Eichhorn – van Humbeeck,

Gelbe Karten: Lenz (F), Rentmeister (F), Heßler (F), A.Schütze (F) (alle OFC) –
Marku (F), Manczyk(F), (beide LFC)
Beste Spieler: Hadzibulic, Malanowski, Rentmeister (alle OFC), – Ruge, S.Eichhorn, Blisse (alle LFC)

Zuschauer: 137 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg          Schiedsrichter: Tino Stein  (Potsdam)
Torschützen:  1:0 (24.) Rentmeister, 2:0 (62.) Hadzibulic, 2:1 (87.) van Humbeeck

(rl) Der OFC erwies sich im Kampf um das Meisterschaftsrennen als Spielverderber für den ambitionierten Tabellenzweiten Ludwigsfelder FC, in den man den Gästen mit dem 2:1 (1:0) Heimsieg wohl ein Großteil der Meisterschaftshoffnungen raubte. Dabei schien es in der Anfangsphase so, als würde der LFC seiner Favoritenrolle gerecht werden. Doch gute Gelegenheiten von Aaron Eichhorn (5. Lattenschuss) und von Herald Marku (6.) konnten von den Gästen nicht  zur frühen Führung genutzt werden. Nach gut  20 Minuten fand der wiederum personell gebeutelte OFC  besser ins Spiel und nutzte seine erste sich bietende Gelegenheit zur Führung. Einen langen Ball aus der Abwehr von Pascal Dachwitz verlängerte Semin Hadzibulic auf den freistehenden Sascha Rentmeister (24.) der überlegt vollendete. Dieser Gegentreffer hinterließ in der Folgezeit deutliche Spuren bei den Gästen, denen ihre spielerische Linie verloren ging, wie es nach dem Schlusspfiff auch LFC-Trainer Volker Löbenberg analysierte. Den Gastgeber beflügelte dieser Führungstreffer dagegen sichtlich,  der auch mit viel Schwung in den 2.Abschnitt startete. So erspielte sich Alexander Schütze (49.) schon kurz nach Wiederbeginn nach einem tollen Solo  eine gute Gelegenheit um die Führung auszubauen, doch sein Linksschuss verfehlte knapp das Ziel. Nach einer guten Stunde hatten die Einheimischen dann aber doch erneuten Grund zum Jubeln. Eine gefühlvolle Eingabe von Frederic Schütze lenkte Semin Hadzibulic (62.) per Kopf an den Innenpfosten, von wo das Leder den Weg ins Tor fand. Anschließend versäumte es der Gastgeber für endgültig klare Verhältnisse zu sorgen, als er weitere gute Gelegenheiten durch Sascha Rentmeister (64.) und Fabian Lenz (69.) regelrecht liegen ließ. So konnten die sich bis zum  Ende bemühenden Gäste noch einmal aufbäumen. Doch ein Freistoßknaller von Markus Goede (71.) wurde von der Querlatte aufgehalten und beim platzierten Kopfball von Paul van Humbeeck (72.) zeigte OFC-Torhüter Yannick Crumbach eine Glanzparade. In den Schlussminuten erzielten die Gäste dann doch noch  den Anschlusstreffer durch Paul van Humbeeck (87.), der jedoch zu spät kam um noch einen Punkt zu retten. Nach dem Abpfiff meinte ein gefasster Gäste-Trainer Volker Löbenberg: Nach unserer Dominanz zu Beginn haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und sind zunehmend in Hektik verfallen. Dadurch sind unsere Chancen noch den Titel zu holen natürlich deutlich schlechter geworden.
Auf der Gegenseite sprach OFC-Trainer Hans Oertwig von einer faustdicken Überraschung seines Teams. Meine Mannschaft hat sich mit einer taktisch sehr disziplinierten Leistung den Erfolg verdient durchgesetzt, fasste er zusammen.

Mai 22

Enttäuscht über Niederlage !

Oranienburger FC Eintracht II  – SC Victoria 1914 Templin  1:2  (1:1)

Torfolge: 0:1 (15.) Schauseil 1:1 (33.) Reischel,  1:2 (53.) Mohsini,
Schiedsrichter: Michael Mette (Brandenburg)

(rl) Eine bittere 1:2 (1:1) Heimniederlage musste die OFC-Reserve im Duell der beiden Tabellennachbarn gegen die spielstarken Gäste von Victoria Templin hinnehmen. Schon früh machten die Gäste deutlich, dass sie etwas Zählbares entführen wollten. So scheiterte Asif Mohsini (3.) nach einer Eingabe von Lucas Berkner noch am Pfosten. Nach einer guten Viertelstunde dann aber doch die sich anbahnende Gästeführung, als Asif Mohsini den in der löchrigen OFC-Abwehr freistehenden Markus Schauseil (16.) in Szene setzte, der überlegt ins kurze Eck vollendete. Doch der Platzbesitzer bemühte sich in der Folgezeit die Partie besser in den Griff zu kommen. Und nach einer guten halben Stunde dann tatsächlich der Ausgleich für die Gastgeber, als Alexander Reischel (33.) ein präzises Zuspiel von Christopher Prußok überlegt verwandelte. Fast wäre Alexander Reischel ein Doppelschlag gelungen, doch sein strammer Schuss nur 2 Minuten später verfehlte knapp sein Ziel. Ein leichtfertiger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Einheimischen sorgte dafür, dass die Templiner durch den sehr auffällig agierenden Asif Mohsini (53.) schon kurz nach Wiederbeginn erneut in Führung gehen konnten. Zwar versuchten die Gastgeber in der verbleibenden Zeit viel um das Blatt noch zu wenden, doch die sich bietenden Gelegenheiten von Romano Gerike (66.) und Eric Grüning (90.+1 Lattenschuss) brachten leider nicht den gewünschten Ausgleich. Am Ende sagte OFC-Trainer Imre Kalman, dass er diese Partie der unmittelbaren Tabellennachbarn eigentlich für sich entscheiden wollte. Umso enttäuschter sei er über diese bittere Niederlage.
OFC II: Mimietz, Grüning, K. Fleischer, Schulze (62. Gerike), Lattke, Geserich, Tettenborn, Eichhorst (62. Declan Nassar), Deion Nassar (86.Friedrich), Prußok, Reischel,

 

Mai 15

Gäste sehen sich benachteiligt !

FC Eisenhüttenstadt – Oranienburger FC Eintracht 2:1 (0:1)

FCE: Duchnowski – Steinbeiß, Becker, Fischer, Nickel –  Wernicke, Walter (46.Hilgers), Raddatz, Krüger (67. Ngum / 76. Wamba Tsafack) – Brüllke, Mooh Djike,
OFC: Herrmann – Heßler, Hölle (73. Markgraf), Adomah, – Malanowski, Lenz – Heidenreich (46. F. Schütze), Rentmeister (28. Hadzibulic), Knaack – A. Schütze, Eichstädt

Gelbe Karten: Krüger (F), Steinbeiß (F), Hilgers (F), Ngum (F) (alle FCE) –
Adomah (F), A.Schütze (U) (beide OFC)

Zuschauer: 75 im Stadion an der Waldstraße, Eisenhüttenstadt
Torschützen:  0:1 (44.) Malanowski, 1:1 (62.) Becker, 2:1 (67.) Hilgers,
Schiedsrichter: Benjamin Buttenstedt  (Senftenberg)

(rl) In der, nach den Vorfällen aus dem Hinspiel mit der schweren Verletzung von Felipe Neves Fraga, etwas emotionsgeladenen Partie, mußte der OFC beim abstiegsbedrohten FC Eisenhüttenstadt eine unglückliche  2:1 (0:1) Niederlage hinnehmen. Der mit dem Rücken zur Wand stehende Gastgeber wartete von Beginn an mit seiner bekannten körperbetonten Spielweise auf, die vom nicht überzeugenden Unparteiischen nur selten unterbunden wurde. Leider wirkte sich diese Großzügigkeit in der Schlussphase negativ für die Gäste aus. Im ersten Abschnitt kontrollierte der OFC mit viel Ballbesitz das Geschehen, versäumte es jedoch mit dem Führungstreffer (Eichstädt 25.) für noch mehr Ruhe zu sorgen. Fast mit dem Pausenpfiff gelang den Gästen dann allerdings doch der  Führungstreffer durch Kapitän Jerome Malanowski (44.), der diesmal vor der Abwehr agierte, als er EFC-Torhüter Kamil Bartosz Duchnowski mit dem 0:1 gekonnt überwand. Leider versäumte es der OFC kurz nach Wiederbeginn die  Weichen endgültig auf Sieg zu stellen, als der gut spielende Kelvin Adomah (48.) per Kopf in aussichtsreicher Position vergab. Erst danach ergab sich für den EFC die erste verheißungsvolle Möglichkeit, doch nach einer Eingabe von Toni Wernicke wurde der Kopfball des eingewechselten Carsten Hilgers (58.) von der Querlatte aufgehalten. Diese Chance war sozusagen der Vorbote zum Ausgleichstreffer den Michael Becker (62.) nach einer inkonsequenten Abwehrarbeit der Gäste, markierte. Nur 5 Minuten später nutzten die Gastgeber einen weiteren haarsträubenden Fehler der OFC-Abwehr samt Torhüter, als Carsten Hilgers (67.) nach einem langen Ball mit dem Hinterkopf die Führung erzielte. So musste die bis dahin bessere Mannschaft in der Schlussphase einem Rückstand hinterherlaufen. Doch die Gäste versuchten alles, jedoch fehlte ihnen die Kaltschnäuzigkeit und auch die Zuneigung des Unparteiischen. Nach einem Foul von Toni Wernicke an Alexander Schütze (86.) im Strafraum hatte sich sogar schon EFC-Trainer Harry Rath anscheinend mit dem Strafstoß abgefunden, doch der Schiedsrichter zeigte nach Absprache mit seinem Assistenten zur Überraschung nicht auf den Punkt. Das es dem personell gebeutelten OFC aber auch an der nötigen Durchschlagskraft mangelte zeigte sich in der Nachspielzeit, als Rico Eichstädt (90.+2) in aussichtsreicher Position das Ziel knapp verfehlte. Nach dem Spiel meinte ein gefasster Co.-Trainer Enis Djerlek: Wir fühlen uns heute deutlich benachteiligt, haben eine unglückliche Niederlage hinnehmen müssen. Unser Team hat alles gegeben, doch letztendlich haben wir uns selbst geschlagen.

 

Mai 15

Mut wurde nicht belohnt !

Angermünder FC – Oranienburger FC Eintracht II  2:0  (0:0)

Torfolge:  1:0 (47.) Kämke,  2:0 (65.) Franke,        Schiedsrichter: Maximilian Wegener (Berlin)

(rl) Am Mittwochabend siegte der Angermünder FC noch im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Grün-Weiß Ahrensfelde. Nur 3 Tage später bot die junge OFC-Reserve dem Gastgeber einen beherzten Kampf und musste am Ende jedoch eine 2:0 (0:0) Niederlage hinnehmen. Mit unserem sehr schmalen Kader, kurzfristig wurden noch die beiden A-Jugendspieler Mark Abbas und Rustam Golumov in den Kader berufen, hat meine Mannschaft eine wahnsinnig gute Leistung gezeigt, meinte OFC-Trainer Imre Kalman nach der Rückkehr. Von Beginn an hatten wir eine sehr mutige Variante gewählt und der Tabellenzweite zeigte sich davon sichtlich beeindruckt. So war es im ersten Durchgang eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe mit jeweils einer guten Möglichkeit. Bei den Gastgebern scheiterte Martin Rakoczy (20.) am gut parierenden Christian Mimietz im OFC-Gehäuse. Auf der Gegenseite war es Martin Schönhoff (25.), doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position landete am Außennetz. Die kalte Dusche für die Gäste folgte dann kurz nach Wiederbeginn, als Martin Kämke (46.) eine Unachtsamkeit der noch etwas abwesend wirkenden Gäste resolut mit der Führung bestrafte. Ein weiterer individueller Fehler der Gäste in der Vorwärtsbewegung, führte nach einer guten Stunde dann zu einer gewissen Vorentscheidung als Tony Franke (65.) auf 2:0 erhöhte. In der Schlussphase mussten die OFC-Yongster ihrem bis dahin aufwendigen Spiel Tribut zollen und hatten nichts mehr entgegenzusetzen um das Blatt noch zu wenden. Dennoch bescheinigte Imre Kalman seinem Team eine großartige Leistung bei einem Meisterschaftsanwärter.
OFC II: Mimietz, Lattke (87. T.Schuldig), Eichorst, Geserich, Tettenborn, Schönhoff, Golumov, D. Nassar (69.Friedrich), Abbas, Prußok, Reischel,