Mrz 11

Verrücktes Spiel beim OFC !

Oranienburger FC Eintracht – MSV 1919 Neuruppin  5:4 (0:2)

OFC: Roggentin – Witte, Hölle Malanowski, Knaack– Eichhorst, Wohlatz – Rentmeister, Unger (52. Kothe), A.Schütze (82. Djoumessi Ntatino) – Markgraf (46. Hadzibulic),
MSV: Fraufarth – Vladimirov, Blumenthal, Krüger (82. Kniestedt), A. Riehl – Japs, Lemke, Logins, F. Riehl – Weckwerth, Schmidt.

Gelbe Karten: Eichhorst (F), A. Schütze  (F), Knaack (F) (alle OFC) –
Blumenthal (F), Schmidt (U), (beide MSV)
Beste Spieler: Eichhorst, Rentmeister, Roggentin (alle OFC) – Schmidt, F. Riehl,  (beide MSV)

Zuschauer: 185 auf dem Kunstrasen neben der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (23.) Schmidt, 0:2 (43.) Schmidt, 0:3 (49.) Schmidt, 1:3 (53.Foulstrafstoß) Malanowski,
2:3 (62.) Witte, 3:3 (66.) A. Schütze, 4:3 (69.) Rentmeister, 5:3 (81.) Rentmeister, 5:4 (87.) Kniestedt.

Schiedsrichter: Artwin Archut  (Falkensee)

(rl) Nach einer denkwürdigen und in bester Erinnerung bleibenden Partie feierte der OFC gegen einen bereits siegessicheren MSV 1919 Neuruppin einen kuriosen 5:4 (0:2) Heimerfolg und schickte sichtlich enttäuschte und schockierte Gäste auf die Heimreise. Dabei hatte es kurz nach dem Seitenwechsel nach einem sicheren und ungefährdeten Auswärtssieg der Fontanestädter ausgesehen. Denn unmittelbar nach Wiederbeginn schnürte Maximilian Schmidt seinen Dreierpack (23., 43., 49.), als er mit einem abgefälschten Freistoß die Gästeführung deutlich und anscheinend uneinholbar ausbaute. Der Gastgeber, der ängstlich auftrat, hatte bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu seinem eigenen Spiel gefunden. Wir hätten uns über einen noch deutlicheren Rückstand gegen einen sehr spielstarken Kontrahenten nicht beklagen können, meinte nach Spielende OFC-Co.-Trainer Enis Djerlek. Doch dann folgte eine Szene die die Gemüter der Gäste erhitzte. Nach einem Solo des flinken Alexander Schütze gab es ein Foulspiel an der Strafraumkante, welches der Unparteiische nach Rücksprache mit seinem Assistenten als Strafstoß bewertete und OFC-Kapitän Jerome Malanowski (53.) sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ. Es folgte eine turbulente halbe Stunde in der der Gastgeber wie ausgewechselt auftrat und sich förmlich in einen Rausch spielte. Die Gäste zeigten sich deutlich beeindruckt als Tim Witte (62.) per Kopf in Manier eines Vollblutstürmers und Alexander Schütze (66.) nach scharfer Eingabe von Pascal Eichhorst den Ausgleich erzielten. Zur absoluten Krönung folgte schließlich der Auftritt von Sascha Rentmeister (69.) der zuerst nach einem Solo mit der „Pieke“ von der  Strafraumgrenze für die umjubelte OFC-Führung sorgte. Und dann sah Sascha Rentmeister (81.) den MSV-Keeper Daniel Fraufarth zu weit vor seinem Gehäuse postiert und traf mit einem Flugball aus 40 Metern, anscheinend zur Spielentscheidung? Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, denn der gerade eingewechselte Jeffrey Kniestedt (87.) konnte nochmals verkürzen. In turbulenten Schlussminuten hatte Marcel Weckwerth (88.) – scheiterte an Sven Roggentin – und Maximilian Schmidt (90.+2) – sein Schuss wurde  auf der Linie von Lukas Wohlatz aufgehalten – den Ausgleich vor den Füßen, aber der OFC brachte diese kostbare Führung über die Zeit. Bei den Gästen war nach dem Abpfiff die Enttäuschung natürlich riesengroß, als der Co.-Trainer Vadims Logins meinte: Wir sind selbst schuld, haben das Spiel völlig unnötig aus die Hand gegeben und sind in der 2. Halbzeit nicht mehr so aufgetreten wie besprochen. Ein Kompliment jedoch an den OFC der einen tollen Charakter zeigte. Im Lager der Einheimischen gab es natürlich nur strahlende Gesichter und Enis Djerlek sagte: Unser Team, von dem ich in der Pause eine andere Körpersprache eingefordert habe, hat sich für eine tolle Leistung belohnt. Ein denkwürdiger Tag für den OFC!!

 

Mrz 11

Den Favoriten gefordert !

Oranienburger FC Eintracht II – SV Grün-Weiß Ahrensfelde 0:2  (0:1)

Torfolge:  0:1 (30.) Darboe,  0:2 (56.) Zimdahl
Schiedsrichter: Gernhard Orlando (Zaatzke)

(rl) Die Hürde, für die OFC-Reserve, gegen den Tabellenführer und ambitionierten Aufstiegsanwärter der Landesklasse, dem SV Grün-Weiß Ahrensfelde erwies sich doch für zu hoch, denn nach einem recht ordentlichen Auftritt musste man am Ende eine 0:2 (0:1) Niederlage hinnehmen. Über weite Strecken hatte der OFC dem Favoriten jedoch die Stirn geboten und die Partie offen und ausgeglichen gestaltet. Nach einer halben Stunde waren die Gastgeber nach einer Eingabe von der linken Seite etwas unglücklich in Rückstand geraten, als Foday Darboe und Omar Ali Dieb im Zweikampf schmerzhaft zusammenprallten und das Leder im Netz landete. Nach einer etwas längeren Behandlungspause auf beiden Seiten, entschied der Unparteiische das es jedoch ein korrekter Treffer war. Für den torgefährlichen Gästeakteur Foday Darboe ging es aber nicht weiter. Die Vorentscheidung in diesem Spiel folgte dann nach einer knappen Stunde als der eingewechselte Christoph Zimdahl (56.) im Strafraum am schnellsten schaltete und aus dem Gewühl heraus die Gästeführung ausbaute. Dennoch ließ sich der Gastgeber der auf einige krankheitsbedingt angeschlagene Spieler zurückgreifen musste nicht entmutigen, doch in den entscheidenden Phasen fehlte die erforderliche und notwendige Durchschlagskraft. So entführten die Gäste völlig zu Recht die Punkte, doch der OFC-Trainer Imre Kalman gebührte auch seinem Team nach Spielschluss ein Lob für eine sehr ordentliche Leistung. Zudem richtete er noch beste und schnelle Genesungswünsche sowie alles Gute an den OFC-er Andre Nassar, der kurzfristig ins Krankenhaus eingeliefert worden war.
OFC II: Mimietz, Friedrich (54. Geserich), P. Fleischer, Prußok, Declan Nassar, Tettenborn, Gerike, Schönhoff, Deion Nassar, Ali Dieb, Reischel,

Mrz 05

Grenzwertige Bedingungen !

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht  6:3 (3:3)

Preussen: Peter – Dymek, Wiejkuc, Demirel, L.Schöffel  –  Lange, Aerts (31.Krause), Oumari (74. Groß), Aydogdu – Gouhari, El-Moghrabi (82. Ziethen)
OFC: Roggentin (41.Voelkel) – Witte, Heßler, Malanowski, Knaack– Eichhorst (84.Djoumessi Ntatino), Rentmeister –  Hadzibulic (46. R.Kretschmann), Unger, A.Schütze – Markgraf,

Gelbe Karten: Lange (F), Wiejkuc (F), (beide Preussen) – Eichhorst (U), Heßler (F), Witte (F) (alle OFC)
Zuschauer: 132 am Freitagabend auf dem Kunstrasen neben dem Westend-Stadion

Torfolge:  0:1 (3.) Unger, 1:1 (12.) El-Moghrabi, 1:2 (13.) Unger, 1:3 (17.) Unger, 2:3 (29.) El-Moghrabi,
3:3 (34.) Oumari, 4:3 (52.) El-Moghrabi, 5:3 (72.) Wiejkuc, 6:3 (87.) Gouhari,
Schiedsrichter: Robert Nitz  (Seelow)

(rl) Zum verspäteten Auftakt der Rückrunde in der Brandenburg Liga gingen dem OFC am Freitagabend auf Kunstrasen beim gastgebenden FV Preussen Eberswalde unter äußerst grenzwertigen und kaum vertretbaren Lichtverhältnissen förmlich die Lichter aus. Nach einer starken Anfangsviertelstunde mussten die Gäste am Ende eine deutliche 6:3 (3:3) Niederlage einstecken. Dabei hatte der OFC den Gastgeber bei frostigen Temperaturen regelrecht kalt erwischt. Der an diesem Abend überragende OFC-Akteur Miguel Unger hatte in der ersten Viertelstunde mit einem Dreierpack sein Team schon deutlich in Führung gebracht. Nur der in der Winterpause nachverpflichtete Arafa El-Moghrabi (12.) hatte zwischenzeitlich für den Eberswalder Ausgleich gesorgt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber sichtlich angeschlagen, meinte nach Spielschluss OFC – Co.-Trainer Enis Djerlek. Doch eine Nachlässigkeit in der Gästeabwehr ließ die Preussen neuen Mut schöpfen, als wiederum Arafa El-Moghrabi (29.) zu schnell der Anschlusstreffer gelang. Die Schlüsselszene der Partie die auch die Vorentscheidung in diesem Spiel bedeutete gab es dann nach etwas mehr als einer halben Stunde, als nach einem Eckball Hassan  Oumari den OFC-Torhüter Sven Roggentin zu Boden streckte und das Leder zum Entsetzen der Gäste ins Tor trudelte. Der Unparteiische der bei den Lichtverhältnissen ebenfalls seine Probleme hatte gab diesen Treffer, obwohl der Gästetorhüter benommen am Boden lag und kurze Zeit später mit Verdacht auf Gehirnerschütterung passen musste. Da dem OFC an diesem Abend aus Krankheitsgründen kein weiterer Torhüter zur Verfügung stand, hütete in der Folgezeit mit Tobias Voelkel ein Feldspieler das Tor. Diesen Vorteil nutzte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel resolut aus, als erneut Arafa El-Moghrabi (52.) und Adam Anton Wiejkuc (72.) dem Ersatzschlussmann der Gäste keine Chance ließen. Doch der OFC ergab sich auch in dieser Phase nicht kampflos seinem Schicksal und hatte in der Schlussphase selbst nochmals einige dicke Gelegenheiten durch Miguel Unger (76., 79.) und Alexander Schütze (83.) um das Geschehen noch einmal richtig spannend zu machen. Den Schlusspunkt unter einer sehr fragwürdigen und letztlich irregulären Partie setzte dann jedoch der Gastgeber als  Soheil Gouhari (87.) zum Endstand erhöhte.

 

Feb 22

OFC-Nachwuchs stellt sich den Top-Teams !!

Der 12. MANN (OFC-Stadionheft) führte das aktuelle Interview mit dem
Trainer unserer D-Juniorenmannschaft Gewinner des Landesmeistertitels im Futsal,
 Andreas Nagel

Der 12. MANN: Hallo Andreas, Herzlichen Glückwunsch zu einem tollen Erfolg mit Deinem Team! Ihr habt euch in der Cottbusser Lausitzarena im Januar gegen eine Reihe höherklassiger Teams durchgesetzt und den Landesmeistertitel im Futsal gewonnen. Damit war ja wohl so nicht zu rechnen, oder?
Andreas Nagel:  Damit war auf keinem Fall zu rechnen, aber ich wusste auch was das Team kann. Demzufolge sind wir nicht ganz ohne Ambitionen nach Cottbus gefahren. Es ist eine starke Mannschaft, die sehr viel gearbeitet hat und sie haben sich belohnt.

Der 12. MANN: Ihr hattet euch zuvor auf Kreisebene qualifiziert und seit dann völlig entspannt zur Landesmeisterschaft gefahren?
Andreas Nagel:
 Nach der Qualifikation in Kremmen (auf Kreisebene), wo wir den 1. Platz belegten, haben wir, die Trainer geahnt, dass was passieren kann. Danach in Perleberg, wo die Vorrunde auf Landesebene stattfand, war dann schon eine großer Ruck durch die Mannschaft gegangen. Da stießen wir auf gute Teams. Und wir hielten nicht nur mit, sondern spielten auch stellenweise dominierend.
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