Sep 04

Pokalhoffnungen vorüber !

2. Runde: AOK – Landespokal 2016/17

RSV Eintracht 1949 – Oranienburger FC Eintracht       5:2 (3:0)

RSV: Vater –  Ring, Bensch, Kaiser, Andre – L.Schöffel (85.Krüsemann), Möhl, Keller (70.Langleist), Heilmann – Rauch (60.Böttcher), Vogler

OFC: Pankow – F. Schütze, Malanowski, Grüning (46. Völkel), Knaack (46.Witte) – Lenz, Guski, Kothe – A. Schütze, Markgraf (46.Pannewitz), Neves Fraga

Zuschauer: 75 auf dem Sportplatz Heinrich-Zille Str., Stahnsdorf
Schiedsrichter: Max Mangold (Chorin)

Torfolge: 1:0 (1.) Möhl, 2:0 (23.) Keller, 3:0 (30.) Rauch, 3:1 (53.) F. Schütze, 3:2 (56.) Guski,
4:2 (82.) Böttcher, 5:2 (87.) Krüsemann

(rl) Der Traum von einem weiten Vordringen im diesjährigen AOK-Landespokal ist für den OFC am Sonnabendnachmittag wie eine Seifenblase zerplatzt. Beim Absteiger aus der Brandenburg Liga in Stahnsdorf musste das  Team von Hans Oertwig eine empfindsame 5:2 (3:0) Niederlage hinnehmen und erlebte somit ein böses Erwachen. Schon im vorjährigen Aufeinandertreffen in der Meisterschaft hatte der OFC beim RSV erhebliche Mühe, kam aber nach einem schier aussichtslosen Rückstand seinerzeit mit einem blauen Auge davon. Das sich viele Dinge im Fußball wiederholen mussten die Gäste auch diesmal erfahren, denn zur Halbzeit lag man erneut deutlich und eigentlich uneinholbar im Hintertreffen. Schon nach 60 Sekunden hatte es zum ersten Mal im OFC-Gehäuse eingeschlagen, als die zu zögerlich agierende Abwehr der Gäste den Stahnsdorfer Alexander Möhl gewähren ließ und dieser sich mit dem Führungstreffer bedankte. Die frühe Führung beflügelte den Platzbesitzer förmlich, der den Brandenburgligisten mit seinem spritzigen Auftreten  von eine Verlegenheit in die Nächste stürzte. Hinzu kam das der Gastgeber seine guten Möglichkeiten konsequent nutzte. So hatte Dennis Keller (23.) und Julian Rauch (30.) den Vorsprung schon nach einer halben Stunde deutlich ausgebaut. Von den ersten 35 Minuten meines Teams, wo wir teilweise überfordert wirkten, bin ich wahnsinnig enttäuscht, meinte nach Spielende OFC-Trainer Hans Oertwig. Doch mit der Reaktion nach dem Wechsel bin ich mehr als zufrieden, resümierte Hans Oertwig abschließend. Auf Grund einiger personeller Veränderungen zu Beginn der 2. Hälfte zeigte der OFC nun ein ganz anderes Gesicht. Innerhalb von 3 Minuten schien noch eine Ergebniskorrektur möglich. Denn erst verkürzte Frederic Schütze (53.) der nach einem Freistoß von Noman Guski das Leder aus Nahdistanz über die Linie drückte.  Dann sorgte Norman Guski (56.) mit seinem ersten Pflichtspieltreffer im OFC-Trikot für den Anschlusstreffer. In dieser Drangphase der Gäste schien der Ausgleichstreffer nur noch eine Frage der Zeit, doch Felipe Neves Fraga (70.) und auch Norman Guski (76.) gelang er nicht. Im Bemühen den Ausgleich zu erzielen nutzte der Gastgeber in der Schlussphase einen seiner Konterangriffe durch Levi Böttcher (82.) der die Spielentscheidung bedeutete. Der Treffer zum etwas zu hohen Endstand durch Luca Krüsemann (87.) war dann nur noch Ergebniskosmetik. „Wir waren in der ersten Halbzeit ganz gut, meinte nach Spielende ein zufriedener RSV-Trainer Frank Schwager, der das Ergebnis jedoch als zu hoch bezeichnete.

Aug 22

Mit Arbeitssieg eine Runde weiter !

1. Runde: AOK – Landespokal 2016/17

FK Hansa Wittstock – Oranienburger FC Eintracht      1:2 n.V. (0:0, 1:1)


FK Hansa: Apitz – Gardemin (59.Holz), Strothenk (114.Brödnow), Martin Schmidt, Maik Schmidt – Reschke, Meier (63.Mattner), Drott, Techen  – Paschtschenko, Hordan

OFC: Pankow – F. Schütze, Malanowski, Hessler (46.P. Fleischer), Knaack – Lenz, Kretschmann – A. Schütze, Guski, Rentmeister (46.Kothe) – May

Zuschauer: 200 im „Stadion des Friedens“, Wittstock             Schiedsrichter: Tobias Starost (Perleberg)

Torfolge: 0:1 (50.) May, 1:1 (70.) Techen, 1:2 (100.Foulstrafstoß) Malanowski

(rl) Mehr Mühe als erwartet hatte der OFC am Freitagabend in der 1.Runde des AOK-Landespokals beim Landesklassenvertreter FK Hansa Wittstock. Erst ein Strafstoßtreffer von Jerome Malanowski in der Verlängerung sorgte für die 1:2  Gästeführung nach 100 Minuten und ebnete den favorisierten Gästen somit den Weg in die nächste Runde. Als um 22.30 Uhr der Abpfiff  auf der Wittstocker Sportanlage ertönte sackten die Gastgeber erschöpft und enttäuscht in sich zusammen. Hatten sie doch dem Brandenburgligisten lange Zeit einen beherzten Kampf geliefert und dem OFC das Leben schwer gemacht. Schon im verteilten ersten Abschnitt war von einem zwei Klassenunterschied wenig zu sehen. Mit viel Leidenschaft und Einsatzwillen ließen die Platzbesitzer den OFC nur selten so richtig zur Entfaltung kommen. Die besten Gelegenheiten vor der Pause waren auf beiden Seiten nach gut einer halben Stunde zu registrieren. Eine Eingabe von Tom Techen nahm an der Strafraumgrenze Tommy Hordan (30.) direkt, doch das Leder zischte knapp vorbei am OFC-Kasten. Nur wenige Minuten später steuerte Alexander Schütze (33.), nach einer Musterkombination mit Frederic Schütze und Sebastian May, allein in Richtung Hansa-Gehäuse, doch Kevin Apitz konnte per Fußabwehr klären. Als den Gästen kurz nach Wiederbeginn durch Sebastian May, der eine Eingabe von Sebastian Knaack mit einem trockenen Flachschuss verwertete, die Führung gelang, schien die Partie endlich den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch die Gäste setzten nicht nach und wurden für ihre vornehme Zurückhaltung bestraft. Die aufopferungsvoll aufspielenden Gastgeber witterten noch ihre Chance und hatten nach einer guten Stunde etwas Pech als Tom Techen eine Eingabe von Alexander Holz leichtfertig vergab. Für den umjubelten Ausgleich sorgte dann aber doch Tom Techen, als er eine Unsicherheit der OFC-Abwehr bestrafte und im Nachsetzen den Ausgleich markierte. In der Verlängerung sorgte dann eine ungeschickte Aktion Christof Mattner, der den quirligen Sebastian May im Strafraum  zu Fall brachte, für die Spielentscheidung. In den Schlussminuten bewahrte dann OFC-Torhüter Dave Pankow mit seinen Glanztaten gegen Tom Techen (116.) und Sergei Paschtschenko (119.) sein Team vor dem erneuten Ausgleich.
Nach dem Abpfiff meinte OFC-Trainer Hans Oertwig: Ein Kompliment an den Gastgeber, der uns alles abverlangt hat und Partie offen gehalten hat. Es war ein typischer Pokalfight.