Grenzwertige Bedingungen !

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht  6:3 (3:3)

Preussen: Peter – Dymek, Wiejkuc, Demirel, L.Schöffel  –  Lange, Aerts (31.Krause), Oumari (74. Groß), Aydogdu – Gouhari, El-Moghrabi (82. Ziethen)
OFC: Roggentin (41.Voelkel) – Witte, Heßler, Malanowski, Knaack– Eichhorst (84.Djoumessi Ntatino), Rentmeister –  Hadzibulic (46. R.Kretschmann), Unger, A.Schütze – Markgraf,

Gelbe Karten: Lange (F), Wiejkuc (F), (beide Preussen) – Eichhorst (U), Heßler (F), Witte (F) (alle OFC)
Zuschauer: 132 am Freitagabend auf dem Kunstrasen neben dem Westend-Stadion

Torfolge:  0:1 (3.) Unger, 1:1 (12.) El-Moghrabi, 1:2 (13.) Unger, 1:3 (17.) Unger, 2:3 (29.) El-Moghrabi,
3:3 (34.) Oumari, 4:3 (52.) El-Moghrabi, 5:3 (72.) Wiejkuc, 6:3 (87.) Gouhari,
Schiedsrichter: Robert Nitz  (Seelow)

(rl) Zum verspäteten Auftakt der Rückrunde in der Brandenburg Liga gingen dem OFC am Freitagabend auf Kunstrasen beim gastgebenden FV Preussen Eberswalde unter äußerst grenzwertigen und kaum vertretbaren Lichtverhältnissen förmlich die Lichter aus. Nach einer starken Anfangsviertelstunde mussten die Gäste am Ende eine deutliche 6:3 (3:3) Niederlage einstecken. Dabei hatte der OFC den Gastgeber bei frostigen Temperaturen regelrecht kalt erwischt. Der an diesem Abend überragende OFC-Akteur Miguel Unger hatte in der ersten Viertelstunde mit einem Dreierpack sein Team schon deutlich in Führung gebracht. Nur der in der Winterpause nachverpflichtete Arafa El-Moghrabi (12.) hatte zwischenzeitlich für den Eberswalder Ausgleich gesorgt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber sichtlich angeschlagen, meinte nach Spielschluss OFC – Co.-Trainer Enis Djerlek. Doch eine Nachlässigkeit in der Gästeabwehr ließ die Preussen neuen Mut schöpfen, als wiederum Arafa El-Moghrabi (29.) zu schnell der Anschlusstreffer gelang. Die Schlüsselszene der Partie die auch die Vorentscheidung in diesem Spiel bedeutete gab es dann nach etwas mehr als einer halben Stunde, als nach einem Eckball Hassan  Oumari den OFC-Torhüter Sven Roggentin zu Boden streckte und das Leder zum Entsetzen der Gäste ins Tor trudelte. Der Unparteiische der bei den Lichtverhältnissen ebenfalls seine Probleme hatte gab diesen Treffer, obwohl der Gästetorhüter benommen am Boden lag und kurze Zeit später mit Verdacht auf Gehirnerschütterung passen musste. Da dem OFC an diesem Abend aus Krankheitsgründen kein weiterer Torhüter zur Verfügung stand, hütete in der Folgezeit mit Tobias Voelkel ein Feldspieler das Tor. Diesen Vorteil nutzte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel resolut aus, als erneut Arafa El-Moghrabi (52.) und Adam Anton Wiejkuc (72.) dem Ersatzschlussmann der Gäste keine Chance ließen. Doch der OFC ergab sich auch in dieser Phase nicht kampflos seinem Schicksal und hatte in der Schlussphase selbst nochmals einige dicke Gelegenheiten durch Miguel Unger (76., 79.) und Alexander Schütze (83.) um das Geschehen noch einmal richtig spannend zu machen. Den Schlusspunkt unter einer sehr fragwürdigen und letztlich irregulären Partie setzte dann jedoch der Gastgeber als  Soheil Gouhari (87.) zum Endstand erhöhte.

 

OFC-Nachwuchs stellt sich den Top-Teams !!

Der 12. MANN (OFC-Stadionheft) führte das aktuelle Interview mit dem
Trainer unserer D-Juniorenmannschaft Gewinner des Landesmeistertitels im Futsal,
 Andreas Nagel

Der 12. MANN: Hallo Andreas, Herzlichen Glückwunsch zu einem tollen Erfolg mit Deinem Team! Ihr habt euch in der Cottbusser Lausitzarena im Januar gegen eine Reihe höherklassiger Teams durchgesetzt und den Landesmeistertitel im Futsal gewonnen. Damit war ja wohl so nicht zu rechnen, oder?
Andreas Nagel:  Damit war auf keinem Fall zu rechnen, aber ich wusste auch was das Team kann. Demzufolge sind wir nicht ganz ohne Ambitionen nach Cottbus gefahren. Es ist eine starke Mannschaft, die sehr viel gearbeitet hat und sie haben sich belohnt.

Der 12. MANN: Ihr hattet euch zuvor auf Kreisebene qualifiziert und seit dann völlig entspannt zur Landesmeisterschaft gefahren?
Andreas Nagel:
 Nach der Qualifikation in Kremmen (auf Kreisebene), wo wir den 1. Platz belegten, haben wir, die Trainer geahnt, dass was passieren kann. Danach in Perleberg, wo die Vorrunde auf Landesebene stattfand, war dann schon eine großer Ruck durch die Mannschaft gegangen. Da stießen wir auf gute Teams. Und wir hielten nicht nur mit, sondern spielten auch stellenweise dominierend.
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