Verdienter Favoritensieg !

AOK – Landespokal 2020-21   „Achtelfinale“

Oranienburger FC Eintracht – SV Babelsberg 03   1:4 (0:2)

OFC: Sammartano – R. Kretschmann, F. Schütze, Lenz, Knaack, Eichhorst – Unger (71.Witte), Schöffel (71.Popescu), Hawwa (71.Prodanovic), A. Schütze (45. Radtke) – Dellerue (83. Jäger)
SVB 03: Borchardt – Lela, Hoffmann (61. Bobkiewicz), L. Wilton – Müller, Rangelov (67. N´gatie), Reimann (61. Danko), Saalbach, Dombrowa (46. J.-R. Wilton), Wolf (67. Wegener), Frahn,

Gelbe Karten:  R. Kretschmann (OFC) – Hoffmann (SVB 03)
Beste Spieler:  Unger, Radtke, R. Kretschmann (OFC) – Rangelov, Wolf (SVB 03)

 Zuschauer: 110 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (11.) Wolf, 0:2 (16.) Frahn, 0:3 (54.) Rangelov, 0:4 (70.) Müller, 1:4 (80.Foulstrafstoß) Lenz,

Schiedsrichter: Andy Stolz (Pritzwalk)

(rl) Die gute und positive Meldung vorneweg. Es war ein ruhiges und störungsfreies Achtelfinalspiel ! Das der gastgebende OFC gegen den Regionalligisten SV Babelsberg 03 am Ende eine verdiente 1:4 (0:2) Heimniederlage einstecken musste und sich somit aus dem laufenden Wettbewerb verabschiedete war jedoch keine Überraschung. Zu ernst hatte der Favorit von Anbeginn die Partie und den Gastgeber auch nicht unterschätzt, wie es später 03-Trainer Predag Uzelac zu Protokoll gab. Und doch hatte sich der Platzbesitzer vorgenommen selbstbewusst und mutig aufzuspielen, was in der Anfangsphase recht gut umgesetzt wurde. Leider wurden die Einheimischen früh etwas kalt erwischt, als Bogdan Rangelov der etwas weit aufgerückten OFC-Abwehr entwischte und der im Zentrum freistehende Pieter-Marvin Wolf (11.) nur noch einzuschieben brauchte. Der Gastgeber ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken, doch das hoffnungsvolle Solo von Alexander Schütze (15.) scheiterte an der körperlichen Robustheit der Filmstädter. Dann schon eine Art Vorentscheidung, als wiederum Bogdan Rangelov in die entblößte OFC-Abwehr stieß, nach seiner Ablage Tobias Dombrowa jedoch mit OFC-Torhüter Luca Sammartano zusammenstieß und beide verletzt am Boden lagen, doch Torjäger Daniel Frahn (16.) die Situation gedankenschnell erkannte und erhöhte. Etwas kurios das einem regulären Gästetreffer von Bogdan Rangelov (42.) kurz vor dem Seitenwechsel die Anerkennung versagt wurde, weil sich angeblich ein zweites Spielgerät auf dem Rasen befand. Auch nach Wiederbeginn versteckte sich der Hausherr keineswegs doch der Linksschuss von Pascal Eichhorst (47.) in aussichtsreicher Position strich knapp über den Balken. Dann sollte der quirlige Bogdan Rangelov (54.) doch zu seinem Torerfolg gelangen, als er aus dem Gewühl heraus nach einem etwas missglückten Abwehrversuch von OFC-Kapitän Sebastian Knaack einnetzte. In der Schlussphase wurden dann die körperlichen Vorteile der Gäste nochmals deutlich als sich der eingewechselte Dominik N´gatie resolut durch setzte und Robin Müller (72.) nur noch zu vollenden brauchte. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich der tapfere Platzbesitzer, der durch den sicher verwandelten Foulstrafstoß von Fabian Lenz (80.), vorausgegangen war ein Foulspiel von SVB-Torhüter Justin Borchardt an Alex Popescu, zu seinem verdienten Ehrentreffer kam. Nach dem Spielende zog OFC-Trainer Enis Djerlek ein positives Fazit, der ein munteres und frisches Spiel seiner Elf gesehen hatte und anfügte das nur mit einem absoluten Sahnetag vielleicht eine Überraschung möglich gewesen wäre

Standards bringen Derby-Glück !

Brandenburg- Liga 2020 / 21  – „6. Spieltag“

TuS 1896 Sachenhausen – Oranienburger FC Eintracht 2:0 (1:0)

TuS: Schrobback – Wulff, Höpfner, Pilz, Pressmann (80. Leupold) – Siegler (80. Wolf), Heidenreich (63. Magino), Groll (55. Kordecki), Weigt – Müller, Beutke (63. Pehl),
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, Knaack, Eichhorst (77. Witte) – Schöffel (68. Lenz), F. Schütze – Hawwa, Unger, Dellerue – Popescu

Gelbe Karten:  Wulf, Groll, Wolf (alle TuS) –
Schöffel, R. Kretschmann, Hawwa, Unger, F. Schütze, Eichhorst (alle OFC)
Beste Spieler:  Müller, Wulff, Pilz (alle TuS) –  Knaack, Malanowski, Hawwa (alle OFC)

Zuschauer:
650 –ausverkauft – im ELGORA-Stadion, Sachsenhausen
Torfolge:  1:0 (43.) Groll, 2:0 (49.) Müller,

Schiedsrichter: Maximilian Bauer (Eichwalde)

(rl) Im prestigeträchtigen Oranienburger Stadtderby, das unter Corona- Bedingungen mit einer begrenzten Zuschauerzahl ausgetragen wurde, setzte sich der gastgebende TuS 1896 Sachsenhausen gegen den Stadtrivalen den Oranienburger FC Eintracht auf Grund seines größeren Willens am Ende nicht ganz unverdient mit 2:0 (1:0) Toren durch und beendete damit vorerst die eigene Durststrecke, denn seit April 2018 hatte der Gastgeber gegen den OFC nicht mehr gewonnen. Dem Platzbesitzer genügte dabei eine kurze Phase vor und nach der Pause um das insgesamt schwache Derby zu seinen Gunsten zu entscheiden. Dabei war der OFC wesentlich besser in die Partie gestartet und hätte schon frühzeitig das Geschehen in die für sich richtigen Bahnen lenken können. Schon nach wenigen Sekunden musste TuS-Keeper Nick Schrobback resolut zur Sache gehen, als Alex Popescu (1.) frei vor ihm auftauchte. Dann wäre aber auch der TuS-Schlussmann machtlos gewesen als sich wiederum Alex Popescu (10.) nach einem langen Ball von Sebastian Knaack an den indisponierten Kevin Höpfner vorbei mogelte, doch der Flachschuss knapp am langen Pfosten vorbeistrich. Da hatten die Gastgeber durchaus das Glück auf ihrer Seite und vielleicht hätte die Begegnung einen anderen Verlauf genommen. Aber eigene Unzulänglichkeiten in der Spieleröffnung führten dazu, dass der OFC nach und nach die Spielkontrolle einbüßte und somit den in der Anfangsphase selbst etwas verunsicherten TuS zusehends stärkte. Ein erstes Signal in Richtung Gästetor entsendete Tom Siegler (38.) aber sein Distanzschuss bereitete OFC-Torhüter Sven Roggentin noch keinerlei Sorgen. Dann sollte dem Gastgeber kurz vor der Pause die etwas schmeichelhafte Führung gelingen. Nach einem Foulspiel an der linken Außenlinie von Jean-Pierre Dellerue an Leon Weigt zirkelte der aufgerückte Dennis Wulff die lange Freistoßeingabe vor das OFC-Gehäuse, die angeblich noch von Christopher Groll (43.) mit dem Kopf berührt wurde und so im langen Eck vorbei am verdutzten Sven Roggentin einschlug. Und es sollte noch schlimmer für den OFC kommen, der wohl noch mit seinen Gedanken in der Kabine weilte. Allerdings war dem nachfolgenden TuS-Freistoß ein klares Foulspiel von Tom Siegler an Basel Hawwa im Mittelfeld vorausgegangen, welches der nicht immer sichere Unparteiische ungeahndet ließ. Wieder war es Dennis Wulff der den Standard von der linken Torauslinie in die Mitte bugsierte und der ziemlich ungehinderte TuS-Kapitän Andor Müller (49.) unter dem Jubel der eigenen Fans per Kopf vollendete. Es sollte schon die Derby-Entscheidung mit den Treffern zum jeweils richtigen Zeitpunkt sein, wie es später ein glücklicher TuS-Trainer Torsten Thiel formulierte. Leider verstand es der OFC nach der Pause auch nicht, die in einem Derby erforderliche Leidenschaft und den unbedingten Willen auf den Rasen zu bringen um das Blatt noch zu wenden. Hinzu kam, dass an diesem Tag einige Leistungsträger deutlich hinter den Erwartungen blieben und das von der Leichtigkeit zu Saisonbeginn nichts mehr zu sehen war. So versandeten auch die wenigen OFC-Möglichkeiten mit fortschreitender Spieldauer (Malanowski 61.Kopfball, Unger 64., Popescu 79., Lenz 79.) ohne zählbarem Ertrag und der TuS kam durch leichte Standardtreffer zum Corona-Derbysieg. Nach dem Abpfiff meinte TuS-Trainer Torsten Thiel, dass es im ersten Abschnitt eine Partie auf Augenhöhe war, sein Team dann mit dem Doppelpack zum richtigen Zeitpunkt in einem chancenarmen Derby aus seiner Sicht verdient für den Sieg sorgte. Auf OFC-Seite zeigte sich Enis Djerlek enttäuscht, der ein insgesamt schlechtes Derby gesehen hatte, wo er zudem bemängelte, dass sein Team beim Standard nach der Pause gepennt habe und in der Folgezeit zu wenig investiert hat um noch eine Wende herbeizuführen.

 

Kein Oberhavel–Masters 2021 im Hallenfußball !!

Offizielle Absage des OFC für alle Turniere 2021 im Hallenfußball

Nach intensiven Überlegungen hat der Vorstand des Oranienburger FC Eintracht 1901 im Hinblick auf die Corona-Pandemie und ihre gesundheitlichen Gefährdungen die Entscheidung getroffen, das geplante 23.Oberhavel-Masters 2021 um den ORAFOL-Pokal präsentiert von den Stadtwerken Oranienburg, am Sonnabend den 16. Januar 2021 ab 15.30 Uhr in der MBS-ARENA, nun endgültig abzusagen.

Von dieser Absage sind ebenfalls alle weiteren OFC-Hallenturniere im Männerbereich in der MBS-Arena, wie der alljährliche Sponsoren-Cup und das Turnier um den Pokal der Stadt sowie sämtliche Nachwuchsturniere betroffen.
Des Weiteren gab der Vorstand bekannt, dass weder OFC-Männermannschaften noch OFC-Nachwuchsmannschaften an eventuell anderweitig geplanten Turnieren in der bevorstehenden Hallensaison 2021 teilnehmen werden und bittet um Verständnis!

Das gesundheitliche Wohl aller Spieler, deren Betreuer und aller Zuschauer und Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen, doch können wir für deren Unversehrtheit über die lange Turnierdauer nicht garantieren.
Wir hoffen sehr auf das Verständnis aller, die sich schon sehr auf die Turniere gefreut haben und gehen davon aus, dass es in der nachfolgenden Saison wieder den gewohnten Budenzauber geben wird.

Der Vorstand

Keine Karten am Spieltag !

OFC-Eintrittskarten nur im Vorverkauf
für AOK-Landespokalspiel gegen SV Babelsberg 03

(rl) Die Auslosung des Achtelfinales im Fußball-Landespokal vor einigen Tagen ergab, dass der Oranienburger FC Eintracht am Sonnabend den 10. Oktober 2020 ab 14.00 Uhr in der heimischen „ORAFOL-Arena“ wie in der Vorsaison im Achtelfinale erneut auf den Regionalligisten SV Babelsberg 03 treffen wird.

Aus organisatorischer Sicht haben die Verantwortlichen des OFC nun einige weitreichende Entscheidungen im Vorfeld getroffen.
Es werden für diese Partie, die vom FLB als Sicherheitsspiel ausgewiesen ist, maximal 300 Besucher Zugang zur „ORAFOL-Arena“ erhalten.

Auf Grund der erhöhten Kosten durch die notwendigen Corona- und Sicherheitsmaßnahmen wurden die Preise der Eintrittskarten auf 10.00 Euro und 7.00 Euro (ermäßigt) festgelegt.

Die personifizierten Eintrittskarten werden ab Donnerstag dem 01. Oktober 2020, jeweils am Dienstag und Donnerstag in der OFC-Vereinsgaststätte in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr erhältlich sein.
Jedem Käufer wird eingeräumt maximal 2 Eintrittskarten zu erwerben.

Die Eintrittskarten werden nur im Vorverkauf erhältlich sein!!!
Eine Tageskasse wird am Spieltag nicht geöffnet sein.

Der Einlass wird ab 12.30 Uhr beginnen.

Mit der im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarte erhalten die Karteninhaber den Zugang zum Spiel in der „ORAFOL-Arena“ ausschließlich unter Vorlage eines persönlichen Lichtbild-Dokuments.
Am Eingang erkennbar unter Alkohol oder andere Betäubungsmittel stehende Personen wird der Zugang trotz Besitzes einer Eintrittskarte nicht gestattet.

Es werden vor und während dem Spiel in der ORAFOL-Arena, keine alkoholischen Getränke verkauft und ein striktes Alkoholverbot herrschen!!!
Es gelten die besonderen Hygienevorschriften des Hausherrn, insbesondere wird auf die Einhaltung der Mindestabstände von 1,50 m hingewiesen.

 

Überglückliche Gäste !

Brandenburg- Liga 2020 / 21  – „5. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – TSG Einheit Bernau 0:3 (0:1)

OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Knaack – Lenz (46. A. Schütze), F.  Schütze – Hawwa, E. Schöffel, Eichhorst – Unger, Popescu (46. Dellerue),
Einheit: Gehrke – Schneider, Graf, Söllner, Peschke –  Lange, Gromelski (60. Oesterling) – Walter (71. Dumke), Oppelt, Veybert (83.Klose) – Fiebig,

Gelbe Karten:  F. Schütze (OFC) – Gromelski (beide Einheit)
Beste Spieler:  Witte, Malanowski, Knaack (alle OFC) – Fiebig, Oppelt (beide Einheit)

Zuschauer: 90 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (40.) Söllner, 0:12 (85.) Fiebig, 0:3 (89.) Oesterling

Schiedsrichter: Andre Stolzenburg (Neuruppin)

(rl) Im Top-­Spiel des Tages musste der OFC gegen den Barnimer Nachbarn, der TSG Einheit Bernau eine etwas unglückliche und am Ende zu deutliche 0:3 (0:1) Heimniederlage hinnehmen und büßte somit die bis dahin makellose Heimbilanz ein. Nach einem derart klaren Erfolg für die am Ende überglücklichen und sehr ballsicheren Gäste, wie es später ihr Trainer Nico Thomaschewski formulierte, sah es jedoch lange Zeit nicht aus. Denn bei sehr schwierigen Verhältnissen, es regnete in Strömen, war es der Gastgeber der sich erste gute Möglichkeiten erspielte. Doch schon in den Anfangsminuten war es Miguel Unger (7.) der von halblinks mit einem Flachschuss knapp das lange Eck verfehlte. Dann offenbarte sich wiederum Miguel Unger (24.) die Riesenmöglichkeit zur Führung, als Tom Schneider im Mittelfeld auf dem seifigen Boden wegrutschte und das Leder verlor. So hatte Unger freie Bahn, ließ jedoch etwas die gewohnte Übersicht vermissen und nachdem er schon Einheit-Keeper Julius Gehrke umkurvt hatte, konnte der zurückgeeilte Fritz  Söllner kurz vor der Torlinie klären. Bis dahin waren die nach dem Derbyerfolg der Vorwoche sehr selbstbewusst auftretenden Gäste selbst noch nicht so richtig torgefährlich in Erscheinung getreten. Nach einer guten halben Stunde lag das Leder aber doch erstmalig im OFC-Netz, doch Frederick Fiebig (35.) hatte im Abseits gestanden, somit fand der Treffer keine Anerkennung. Kurz vor der Pause sollte der Einheit dann doch mit etwas Glück der Führungstreffer gelingen. Nach einem Eckball von Viacheslav Veybert wurde Einheit-Kapitän Maximilian Walter im Strafraum zu Fall gebracht und der Strafstoßpfiff ertönte. Doch vom Punkt scheiterte Tony Oppelt (40.) am stark reagierenden Sven Roggentin im OFC-Gehäuse, doch im Nachsetzen war Fritz Söllner gedankenschneller als die OFC-Abwehr und vollendete ins kurze Eck zur Führung. Fast mit dem Pausenpfiff hatte der Gastgeber die Ausgleichschance, doch der Kopfball von Sebastian Knaack (45.) nach einer Eingabe von Miguel Unger, strich über die Querlatte. Auch nach dem Seitenwechsel versuchte der Gastgeber vieles um dem Geschehen eine Wende zu geben, doch die Barnimer die sich mannschaftlich sehr geschlossen zeigten ließen nur wenig zu. Und doch hatten die Gäste in dieser Partie, die sich immer mehr zu einem Kampfspiel entwickelte, auch etwas Glück das die Gelegenheiten von Frederic Schütze (52.) und Miguel Unger (57.) ohne Folgen blieben. Selbst traten die Barnimer nur selten torgefährlich in Erscheinung, doch eine Viertelstunde vor dem Ende hatte Tony Oppelt (76.) die Gelegenheit, doch er verzog in günstiger Position. Dann schien sich der Gastgeber doch noch für seine Bemühungen zu belohnen, als Einheit-Torhüter Julius Gehrke nach einem unnötigen Ausflug aus seinem Kasten fast von einem Schlenzer von Pascal Eichhorst (83.) überrascht wurde, doch mit viel Glück und Geschick verhinderte er den Einschlag. In den Schlussminuten nutzten die Gäste die sich nun bietenden Räume resolut und schraubten durch Fredrick Fiebig (85.) und dem eingewechselten Casper-Leon Oesterling (89.) das Ergebnis in eine zu deutliche Höhe. Nach dem Abpfiff freute sich Einheit-Trainer, Nico Thomaschewski über einen aus seiner Sicht verdienten aber zu hohen Auswärtssieg seines Teams. Auch OFC-Trainer Enis Djerlek zollte beiden Teams ein Lob für die Leistung unter schwierigen Verhältnissen, ärgerte sich aber etwas über die Entstehung der Gegentore und über die eigene Chancenverwertung.

 

Punkte liegen gelassen !

Brandenburg- Liga 2020 / 21  – „4. Spieltag“

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – Oranienburger FC Eintracht 1:1 (0:0)

EMZ: Peka – Greib, Kresovic (81. Brüggenkamp), Veit, Hammer – Wolter, Wolpert, Rosenboldt, Langhof (46. Markert) – Kofi (89. Bagola), Müller (68. Soost)
OFC: Roggentin – M. Moldenhauer (62. Witte), Malanowski, Knaack – Eichhorst, F. Schütze – Hawwa,
Lenz (62. Schöffel), A. Schütze  – Dellerue, Popescu

Gelbe Karten:  Langhof, Hammer (beide EMZ) –  Knaack, Malanowski (beide OFC)
Zuschauer: 147 Sportplatz am Wüstenmarker Weg, Miersdorf
Torfolge:  1:0 (51.) Kofi, 1:1 (69.) Popescu,

Schiedsrichter: Jannes Jasper Dennert (Berlin)

(rl) Im erwartet schweren Spiel beim Namensvetter aus Miersdorf/Zeuthen brachte sich der OFC eigentlich selbst etwas um den verdienten Lohn, denn die 1:1 (0:0) Punkteteilung war am Ende für die Gäste gefühlt viel zu wenig und erfreute nur den Gastgeber. Die gastgebende Eintracht hatte anfangs auf ihrem gewohnt kleinen und etwas holprigen Platz wesentlich besser ins Spiel gefunden und kam in dieser Phase auch zu einer verheißungsvollen Gelegenheit. Nach einer Eingabe von Kapitän Jan Wolter kam Ingmar Thede Rosenboldt (16.) am langen Pfosten freistehend zum Kopfball doch Sven Roggentin im OFC-Kasten zeigte sich auf dem Posten. Doch in der Folgezeit gelang es dem etwas spielstärkeren OFC die Spielkontrolle zu übernehmen. Daraus resultierte, dass sich die Gäste bis zum Pausenpfiff eine Fülle bester Möglichkeiten durch Alex Popescu (21., 37.) und Jean-Pierre Dellerue (24., 34.) erspielten, die bis dahin zu einer deutlichen Vorentscheidung ausgereicht hätten. Die hundertprozentigste Gelegenheit ließ ebenfalls Jean-Pierre Dellerue (27.) ungenutzt, als er nach einem durchgesteckten Zuspiel von Alex Popescu völlig frei dem Gehäuse von Eintracht-Keeper Florian Pekka zusteuerte, doch das Leder über die Querlatte setzte. Auch kurz nach Wiederbeginn stand der OFC längst vor der überfälligen Führung als Alexander Schütze (50.) frei vor Florian Pekka auftauchte, dieser das Leder im letzten Moment zur Ecke abwehren konnte. Und dieser etwas unkonzentriert ausgeführte Eckball sollte für die Gäste Folgen haben, denn dieser flog ihnen wahrhaftig um die Ohren. Daraus entwickelte sich nämlich ein blitzschneller Konter der Einheimischen den Etoo Kofi (51.) mühelos nach einem Zuspiel des gerade eingewechselten Max Markert zur Führung über die Linie bugsierte. Der Spielverlauf war zu diesem Zeitpunkt regelrecht auf den Kopf gestellt. Doch der OFC der nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wie es später auch OFC-Trainer Enis Djerlek formulierte, ließ sich nicht beirren. Schließlich gelang den Gästen der hochverdiente Ausgleich als die Abwehr der Gastgeber nach einem weiten Pass von Jerome Malanowski nicht den besten Eindruck hinterließ und Alex Popescu (68.) die Lücke nutzte und vollendete. Und der OFC wollte mehr und er stand kurz vor dem dreifachen Punktgewinn, denn nach einem Foul von Jan Wolter am linken Strafraumeck an Alexander Schütze entschied der Unparteiische Jannes Jasper Dennert auf berechtigten Foulstrafstoß, aber Pascal Eichhorst (83.) scheiterte am stark reagierenden Florian Pekka. Obwohl sich in den Schlussminuten noch die Kopfballmöglichkeit für Alex Popescu (87.) bot, blieb es beim schmeichelhaften Punktgewinn für den Platzbesitzer. So war auch die Freude von EMZ-Trainer Alexander Schröder im Mannschaftskreis nach dem Abpfiff groß, der sein Team zu einer Leistung worauf sich aufbauen lässt, beglückwünschte. Auf OFC-Seite zeigte sich Enis Djerlek nach Spielende nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, die vieles nicht so umgesetzt hatte wie er es sich vorstellte.

Oberligist nahezu chancenlos !

AOK – Landespokal 2020-21 „3. Runde“

Oranienburger FC Eintracht – Brandenburger SC Süd 05   3:0 (1:0)

OFC: Sammartano – Witte, M. Moldenhauer, Malanowski, Knaack, Eichhorst – F. Schütze, Lenz (67. Schöffel) – Hawwa, Unger (53. A. Schütze) – Dellerue (79. Popescu)
BSC: Wessel – Pilumyan (70. Mema), Grundmann, Gereke, El-Ali – Köhn, Mustapha, Lehmpfuhl (70. Müller), Marenin Ibrahim (21. Günther), Kivoma (51. Silva Magalhaes)

Gelbe Karten:  Dellerue, Hawwa, A. Schütze (alle OFC) –
Grundmann, Mustapha, Lehmpfuhl, Mema, Müller (alle BSC)

Zuschauer: 130 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (39.) F. Schütze, 2:0 (57.) A. Schütze, 3:0 (75.) Dellerue,

Schiedsrichter: Hannes Wilke (Trebbin)

(rl) Obwohl der AOK-Landespokal beim OFC nach den Vorkommnissen der Vergangenheit in dieser Spielzeit nicht ganz oben auf der Prioritätenliste steht, so bot der Gastgeber gegen den Klassenhöheren Brandenburger SC Süd 05 eine doch äußerst anspruchsvolle Leistung und landete am Ende einen hochverdienten 3:0 (1:0) Heimerfolg, der zugleich den Einzug ins Achtelfinale bedeutete. Von einem Klassenunterschied konnte in keiner Phase der Partie die Rede sein, zu dominant und taktisch äußerst klug trumpfte der OFC auf. Es ist genau so gekommen wie ich es vorher gesagt habe, meinte später Süd-Trainer Mario Block, der mit ansehen musste wie sich sein Team von einem spielstarken und wuchtigen Gastgeber von Beginn an regelrecht den Schneid abkaufen ließ. So hatte Jean-Pierre Dellerue (3.) schon nach wenigen Minuten nach einer Eingabe von Tim Witte die Führung auf dem Fuß, doch das Leder strich über den Balken. Dann war es Miguel Unger (18.) dem erst ein Kopfballversuch missglückte und der dann beim Nachschuss geblockt wurde. Vom Oberligisten der überhaupt nicht zu seinem Spiel fand und dem man zusehends die immer stärker werdende Verunsicherung anmerkte gab es keine Akzente. Nur einmal tauchten die Gäste nach einem Missverständnis der OFC-Abwehr gefährlich im Strafraum der Hausherren auf, doch Luca-Benedict Köhn (37.) scheiterte am OFC-Schlussmann Luca Sammartano, der geschickt mit einer Fußabwehr klärte. Es sollte auch die einzige torgefährliche Aktion der Havelstädter über die gesamte Distanz bleiben. Für sein ansehnliches Spiel belohnte sich der Gastgeber dann kurz vor der Pause als Frederic Schütze (39.) den etwas zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Süd-Torhüter Daniel Wessel mit einem hohen Schlenzer überraschte und zur verdienten Pausenführung traf. Dieser Treffer hat uns in die Karten gespielt, danach wurde es für uns etwas einfacher, sagte nach dem Abpfiff OFC-Trainer Enis Djerlek. Er wusste es schon im Vorfeld der Partie und sah dann auch, dass den Gästen, die riesige Probleme beim eigenen Spielaufbau haben, nichts einfiel um der Partie eine Wende zu geben. Vielmehr konnte sich der OFC-Coach am Spiel seines Teams erfreuen, das geduldig aber zielstrebig auf die Spielentscheidung hinarbeitete. Für eine gewisse Vorentscheidung sorgte der kurz zuvor eingewechselte Alexander Schütze (57.) der nach einem Lupfer von Frederic Schütze hinter die BSC-Abwehr, seinen Gegenspieler Ruben Pilumyan wie auch Torhüter Daniel Wessel alt aussehen ließ und überlegt erhöhte. Den hochverdienten Endstand stellte schließlich der sehr agile Jean-Pierre Dellerue (75.) her, der dem Gästekapitän Saheed Mustapha beim Versuch des Spielaufbaus das Leder am Gästestrafraum abjagte, den Torhüter umkurvte und einschob. Nach dem Abpfiff meinte Enis Djerlek: Wir haben ein tolles Spiel abgeliefert und ich kann meinen Jungs zu diesem Auftritt nur gratulieren!

Gastgeber wie im Rausch !

Brandenburg- Liga 2020 / 21  – „3. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Grün-Weiß Lübben 5:1 (4:1)

OFC: Roggentin – M. Moldenhauer, Malanowski, Knaack – Eichhorst, E. Schöffel, Lenz, Hawwa, –
Unger (84. Jäger) – A. Schütze (67. Witte), Bianchini (50. Dellerue)

GWL: Margraff – Schulisch (46. Schloddarick), Albrecht, Guttke, Lehmann (46. Kotrri) – Gülzow, Peschk – Schmidt, Gutar, Borchert (69. Dabo) – Lindner,

Gelbe Karten:  M. Moldenhauer (OFC) – Borchert, Schloddarick (beide GWL)
Beste Spieler:  Malanowski, E. Schöffel, Unger, Hawwa (alle OFC) – Kotrri (GWL)

Zuschauer: 150 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (7.) Borchert, 1:1 (10.) Unger, 2:1 (24.) Malanowski, 3:1 (29.) Bianchini, 4:1 (32.) Bianchini,
5:1 (90.) Eichhorst

Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Das es in diesem Top-­Spiel der Liga zwischen dem OFC und dem SV Grün-Weiß Lübben am Ende einen so klaren 5:1 (4:1) Sieger in der ORAFOL-Arena geben sollte war im Vorfeld wirklich nicht voraussehbar. Doch dafür gab es einen einzigen triftigen Grund, denn einen vor allem in der ersten Hälfte überragend und wie aufgedreht spielenden Gastgeber. Das habe ich hier noch nicht erlebt, dass das Publikum zur Pause für unser Team Beifall zollte, meinte später OFC-Trainer Enis Djerlek. Und diesen hatte sich der Gastgeber tatsächlich redlich verdient. Nur in den starken Anfangsminuten wo zuerst Romano Lindner (5.) mit einem Kopfball scheiterte und dann Benjamin Borchert (7.) nach einem Zuckerpass von Romano Lindner die Gästeführung markierte waren die Spreewälder an diesem Tag ein ernst zu nehmender Kontrahent. Doch durch diesen schnellen Gegentreffer wurden die Hausherren regelrecht wachgerüttelt. Ein überragender Miguel Unger (10.) leitete mit seinem Traumtor zum Ausgleich, einem Schlenzer von halbrechter Position ins lange entlegene Eck, eine Phase der Platzbesitzer ein, die die Fans ins Schwärmen geraten ließen. Mit einer spielerischen Leichtigkeit und schönen herausgespielten Toren stellte man die Gäste vor unlösbare Probleme. So war es der zu alter Stärke zurückfindende OFC-Kapitän Jerome Malanowski (24.) der nach einer tollen Eingabe des starken Enrico Schöffel, sein Team mit einem platzierten Kopfball zur Führung verhalf. Innerhalb weniger Minuten legte der sich nun in einen wahren Rausch spielende OFC den Grundstein für den späteren klaren Erfolg. Und beide Male war es der später leider verletzt ausscheidende Lukas Bianchini (29./32.) der mit seinen sehenswerten Treffern die Führung ausbaute. Zuerst zirkelte Lukas Bianchini (29.) das Leder nach einem tollen Angriff über Miguel Unger und Alexander Schütze mit viel Gefühl ins rechte obere Toreck, dann überwand er Rene Margraff im Gästegehäuse mit einem Kopfball aus Nahdistanz. Kurz nach Wiederbeginn verletzte sich der OFC-Torjäger Lukas Bianchini (48.) ohne gegnerisches Einwirken am Oberschenkel. Das war der einzige Wermutstropfen an diesem Tage und ließ dadurch das bis dahin gute OFC-Spiel etwas ins Stocken geraten. Mit der hohen Intensität die der Gastgeber in der ersten Hälfte an den Tag legte konnte es aber auch kaum weitergehen. Dennoch war der OFC auch weiterhin spielbestimmend und näher an einem weiteren Torerfolg (A. Schütze 57., Dellerue 71.) als die Gäste. Nur einmal kreuzten die Spreewälder gefährlich vor dem OFC-Gehäuse auf, doch beim Kopfball Enea Uliks Kotrri (67.) ertönte der Abseitspfiff. Für den Schlusspunkt sorgte dann Pascal Eichhorst (90.) der nach präzisem Zuspiel von Fabian Lenz einen schön ausgespielten Konterangriff überlegt abschloss. Nach dem Abpfiff meinte ein gefasster Gästetrainer Vragel da Silva: Wir waren nur in den 10 Anfangsminuten auf dem Platz, danach waren wir gegen einen guten und robusten Gegner einfach zu schwach. Wir haben unseren Matchplan hohen Druck zu erzeugen sehr gut umgesetzt und somit hochverdient gewonnen meinte nach Spielende Enis Djerlek, der sich nur etwas traurig über die Verletzung seines Torjägers zeigte und dabei von falschem Ehrgeiz sprach.