Ernüchterung und Enttäuschung !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „27. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – FSV Bernau 0:0 (0:0)

OFC: Roggentin – Krüger, R. Kretschmann (75. Bonasewicz), T. Kretschmann, Klotsche – Lakatos – Dellerue
(60. Lenz), Hawwa (75. Hielscher-Reinelt), Unger, Waclawczyk (68. A. Schütze) – Bianchini

FSV: Kempter – Mahnke, Coric, Schulze, Petermann – Eifler – Wolf, Wannke, Otieno (64.  Madjouka) –
El-Moghrabi, Bergmann

Gelbe Karten:  Krüger, T.Kretschmann (beide OFC) –  Wannke, Coric, Petermann (alle FSV)
Beste Spieler:  R. Kretschmann, Krüger (beide OFC) – Kempter, Coric (beide FSV)

Zuschauer: 105 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  Fehlanzeige

Schiedsrichter: Andre Stolzenburg (Neuruppin)

(rl) Nach einer ernüchternden torlosen 0:0 (0:0) Punkteteilung gegen den abstiegsgefährdeten FSV Bernau machte sich beim OFC die Enttäuschung in zweifacher Form breit. Einerseits hatte man damit vorerst die Tabellenführung eingebüßt doch viel schwerwiegender war der Ärger über die schwere Knieverletzung von Randy Kretschmann, die wohl eine monatelange Pause mit sich bringt. Ich bin sehr und es tut mir weh, dass wir auf Randy über einen längeren Zeitraum verzichten müssen, meinte nach dem Abpfiff ein geschockter OFC-Trainer Enis Djerlek. Er hatte auch schon im Vorfeld gewarnt, dass der FSV eines der spielstärksten Teams sei, dass sich oftmals selbst geschlagen habe. Und tatsächlich traten die Gäste über weite Strecken nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Wahrscheinlich hätte das Geschehen einen anderen Verlauf genommen, hätte Jean-Pierre Dellerue (14.) seine Monsterchance zur Führung genutzt als er völlig freistehend vor Danny Kempter im FSV-Gehäuse kläglich verzog. So kamen die recht selbstbewusst aufspielenden Gäste zu unerwartet guten Gelegenheiten. Beim Freistoßaufsetzer von Pascal Eifler (19.) zeigte OFC-Routinier Sven Roggentin sein Können und der Schussversuch von Arafa El-Moghrabi (29.) war zu unplatziert. Von beiderseitiger Torgefahr war nach dem Seitenwechsel dann kaum noch etwas zu sehen. Mit zunehmender Spieldauer verkrampften. Beide Teams mehr und mehr. Uns fehlte die notwendige Flüssigkeit im Spiel und auch das erforderliche Quäntchen Glück um dieses eine Tor zu machen, dass wir besser waren, fasste Enis Djerlek seine Gefühle zusammen. Auf der Seite der Gäste zeigte sich FSV-Trainer Tassilo Bahn zufrieden mit einem superwichtigen Punkt im Abstiegskampf.

 

Punktgewinn nach Steigerung !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „26. Spieltag“

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:1 (1:0)

WFC: Zuch – Lietz, Eichhorn, Muschter, Raymund (73. M. Weißfuß) – Steuk, Kaerger – Kornemann (65. Prenz), Albrecht, Günel (86. Deumer) – Richter

OFC: Roggentin – Krüger, Bonasewicz (39. Knaack), T. Kretschmann, Klotsche (65. Hielscher-Reinelt) –
R. Kretschmann, F. Schütze (90.+2 Schleicher) – Dellerue (90.+2 Jäger), Hawwa, Waclawczyk (90.+2 Lenz) – Bianchini

Gelbe Karten: Steuk (alle WFC) – Bianchini, Waclawczyk, F. Schütze (alle OFC)
Zuschauer: 86 auf dem Arno-Franz Sportplatz, Werder/H.

Torfolge:  1:0 (2.) Richter, 1:1 (67.) Hielscher-Reinelt
Schiedsrichter: Michael Nikusch (Berlin)

(rl) Beim Werderaner FC Viktoria tat sich der OFC zuletzt immer etwas schwer, so auch diesmal, doch am Ende reichte es immerhin noch zu einer verdienten 1:1 (1:0) Punkteteilung. Doch danach sah es für die Gäste über weite Strecken im ersten Durchgang nicht aus. Auch begünstigt durch den schnellen Führungstreffer der Blütenstädter, den, natürlich Torjäger Patrick Richter (2.) nach einer Standardsituation aus dem Gewühl heraus schon nach 100 Sekunden erzielte. Wir haben noch beim Donnerstagtraining ausgiebig über diese Situationen die der WFC immer wieder nutzt gesprochen und uns darauf vorbereitet und lassen uns dann doch überraschen, meinte nach Spielende OFC-Trainer Enis Djerlek. Er sah dann in der Folgezeit einen sehr leidenschaftlich agierenden Platzbesitzer, der dem Spitzenreiter schon einige Sorgen bereitete. Wir mussten in dieser Phase viel hinterherlaufen und hatten schon etwas Glück, dass es zur Pause nur dieser knappe Rückstand war. Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Blatt jedoch aber etwas wenden. Die Aktionen der Gäste bekamen mehr Durchschlagskraft, es wurden endlich auch die zweiten Bälle gewonnen. Hinzu kam, dass sich die Einwechslung des Youngsters Dennis Hielscher-Reinelt schnell auszahlen sollte. Nach einem Eckball von Basel Hawwa war Dennis Hielscher-Reinelt (67.) nach nur 2 Minuten Anlaufzeit mit dem Kopf zur Stelle und versenkte das Leder zum Ausgleich. Dieser Treffer zeigte bei den Platzbesitzern sichtbar Wirkung, deren Elan mit dem sie vor der Pause agierten deutlich nachgelassen hatte. So hätte der OFC in der Schlussphase sogar noch den Sieg davontragen können, doch nach der Vorarbeit von Randy Kretschmann und Jean-Pierre Dellerue hatte Plötzlich David Waclawczyk (82.) die größte Chance zum Sieg, die er jedoch überhastet vergab. Nach einer deutlichen Steigerung mit Wiederbeginn waren wir in den letzten Minuten dann darauf bedacht, den letztlich verdienten Punktgewinn abzusichern, mit dem ich gut leben kann, sagte OFC-Trainer Enis Djerlek abschließend.

 

Standard bringt Entscheidung !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „25. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SG Union Klosterfelde 1:0 (0:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Bonasewicz, T. Kretschmann, Klotsche – F. Schütze (72. Waclawczyk), Lakatos – Dellerue (83. Jäger), Hawwa (83. Hielscher-Reinelt), Unger (56. Krüger) – Bianchini (72. Lenz)

SG Union: Reimann – Klemz, Gerber, Kraatz, Butschkat – Klaka, Bosharat – Bruhn (71. Borchert), Lange, Schulte – Voelkel (63. Komossa)

Gelbe Karten:  Unger, Bianchini, Jäger (beide OFC) –  Bosharat (Union)
Beste Spieler:  R. Kretschmann, Unger, Klotsche (alle OFC) – – Klemz, Lange, Bosharat alle Union)

Zuschauer: 110 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (57.) Lakatos

Schiedsrichter: Kevin Meißner (Erkner)

(rl) Auch im dritten Duell des laufenden Spieljahres (LIGA und Pokal) behielt der OFC gegen die SG Union Klosterfelde, die sich so langsam zu einem Lieblingsgegner entwickelt haben, die Oberhand. Diesmal setzten sich Kreisstädter knapp aber verdient mit 1:0 (0:0) Toren durch. Besonders kurios an diesen Begegnungen war, dass die Barnimer jeweils mit einem neuen Trainer ins Spiel gingen. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für den Gastgeber um die Punkte schließlich einzufahren. So konnte man schon sehen, dass Tim Jauer, der neue Mann an der Union-Seitenlinie, dem Team in der Kürze der Zeit schon mehr Stabilität verliehen hat. So waren es auch die Gäste die einem ersten kurzen Warnschuss durch den Ex-Oranienburger Tobias Voelkel (3.) abgaben, der jedoch mit links nicht genau zielte. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Es sollte zu einem Geduldsspiel werden. Wir hatten zwar die Spielkontrolle doch echte Torgefahr blieb weitestgehend aus meinte später OFC-Trainer Enis Djerlek. Nur einmal zog etwas Torgefahr vor dem Gästegehäuse auf, als Torjäger Lukas Bianchini (24.) nach einer Freistoßeingabe von Miguel Unger nicht mehr richtig an den Ball kam und Union-Schlussmann Nico Reimann zudem noch unsicher wirkte. Auf der Gegenseite hatte Michel Klemz (36.) im Nachsetzen mit seinem Distanzschuss ebenfalls kein Glück. Auch nach dem Seitenwechsel war die Partie wahrlich kein Augenschmaus, doch der augenblickliche Tabellenführer spielte weiterhin geduldig und ergebnisorientiert. Nach einer knappen Stunde gelang dem OFC dann der Führungstreffer, als Nikola Lakatos (57.) den nach einer Freistoßeingabe von Basel Hawwa nochmals auftrumpfenden Ball mit dem Oberkörper ins Netz beförderte. Es tut schon etwas weh, durch einen Standard nach einer zuvor etwas fragwürdigen Freistoßentscheidung zu verlieren, meinte später Union-Trainer Tim Jauer. Und fast hätte er doch noch allen Grund zur Freude gehabt, als sein Abwehrchef Alexander Kraatz (85.) mit einem Freistoßknaller aus fast 30 Metern aufwartete, doch Sven Roggentin im OFC-Kasten toll reagierte. Wenn wir in unserer maximalen Grundordnung agieren bereiten wir jeden Gegner Schwierigkeiten und dadurch haben wir uns den knappen Sieg auch verdient, fasste Enis Djerlek, dass etwas mühevolle Geschehen zusammen.

 

 

Leichtsinn wird bestraft ?

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „24. Spieltag“

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – Oranienburger FC Eintracht 2:0 (1:0)

SC EMZ: Vogel – Brüggenkamp, Kresovic, Gülzow, Wolpert – Alisch, Rosenboldt, Kruppe, Greib – Goslinowski (77. Bagola), Neubauer (46. Aldeef),

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Bonasewicz, T. Kretschmann, Knaack (46. Klotsche) – Lenz
(46. Hielscher-Reinelt), Lakatos – Schöffel (46. Waclawczyk), Hawwa, Unger (84. Schönrock) – Bianchini

Gelbe Karten: Goslinowski, Kresovic, Gülzow, Bagola (alle EMZ) – R. Kretschmann (OFC)
Zuschauer: 95 auf der Sportanlage Wüstenmarker Weg, Miersdorf-Zeuthen

Torfolge:  1:0 (4.) Gülzow, 2:0 (66.) Rosenboldt
Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Nur mit einer halbherzigen und von Anbeginn unkonzentrierten Leistung war gegen den Tabellenvorletzten SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen auch für den an diesem Tag eher enttäuschenden OFC nichts zu gewinnen, diese Erfahrung musste der Tabellenführer machen, der eine überraschende 2:0 (1:0) Niederlage hinnehmen musste. Damit bestätigte sich tatsächlich die Hoffnung von EMZ-Trainer Denis Linke der im Vorfeld damit geliebäugelt hatte, der Spitzenreiter der Liga könnte den personell stark geschwächten Gastgeber womöglich etwas unterschätzen, ihn etwas auf die leichte Schulter nehmen und somit nicht voll konzentriert zu Werke gehen. Schon nach 200 Sekunden sollte aus dieser Hoffnung reale Wirklichkeit werden. Das eigentliche Vorbild in der OFC-Abwehr Tim Kretschmann, diesmal jedoch mit einem rabenschwarzen Tag bedacht, leistete sich an der eigenen Strafraumgrenze einen katastrophalen Fehler, verlor den Ball ziemlich leichtsinnig im Zweikampf gegen Peer Gülzow (4.), der sich nicht lange bitten ließ und überlegt zur Führung verwandelte. Dieser Rückstand hinterließ deutliche Spuren bei den Gästen, die kaum zum eigenen Spielrhythmus fanden. Den nun noch mehr defensivorientierten Platzbesitzern spielte es natürlich in die Karten, dass der OFC nicht zu seinem Spiel fand. Und doch hätte der OFC kurz vor der Pause ausgleichen müssen, doch nach einem schönen Zuspiel von Lukas Bianchini scheiterte Miguel Unger (42.) aus Nahdistanz an EMZ-Torhüter Sebastian Vogel, der das Leder noch mit Mühe zur Ecke lenkte. Dass die Gäste aus Oberhavel mit der Vorpausenleistung nicht zufrieden sein konnten, zeigte sich auch in einem Dreifachwechsel mit Wiederbeginn. Doch der davon erhoffte Aufwind blieb über weite Strecken nach dem Wechsel aus. Dagegen nutzten die kämpferisch überzeugend auftretenden Gastgeber die eine sich auftuende Gelegenheit zur Spielentscheidung. Mit einer weiten Spieleröffnung aus der eigenen Hälfte ließen die Gastgeber die linke OFC-Abwehrseite sehr schlecht aussehen. So hatte plötzlich Ingmar Rosenboldt (66.) freie Bahn, scheiterte erst am Pfosten, doch im Nachsetzen versenkte er das Leder. Die Abseitsreklamationen der Gäste blieben unerhört. Die folgenden Bemühungen der Gäste in der Schlussphase waren eher einfallslos und somit auch nicht von entsprechendem Erfolg gekrönt. Die Enttäuschung über den bitteren Spielausgang war nach dem Ende auch OFC-Trainer Enis Djerlek anzumerken. Er fügte jedoch hinzu, dass der Druck die Spiele in der Endphase der Saison unbedingt gewinnen zu müssen, das Team doch etwas belaste, aber alle ruhig bleiben und sachlich damit umgehen werden.

 

Derbysieg mit Aufstiegsfolgen ?

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „23. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Altlüdersdorf 1:0 (0:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Iles Cruz (43. Lenz), T. Kretschmann, Knaack – Bonasewicz, Lakatos – Schleicher (64. A. Schütze), Hawwa (87. Hielscher-Reinelt), Waclawczyk (64. Schöffel) – Bianchini

SVA: Kempf – Junge (64. Song Bilong), Adomah, Schmidt, Altenburg – Schonig – Vulu (85. Muntean),
Karadeniz (75. Zuvela), Schneider, Zilahi – Hergst (64. Gül)

Gelbe Karten: Adomah, Altenburg (beide SVA)
Beste Spieler:  Hawwa, Bianchini, Schleicher (alle OFC) – Adomah, Schonig (beide SVA)

Zuschauer: 170 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (55.) Bianchini,

Schiedsrichter: Nico Liebich (Berkenbrück)

(rl) Ob gewollt, oder nicht, der OFC marschiert nach dem knappen aber verdienten 1:0 (0:0) Heimerfolg gegen das bislang auswärtsstärkste Team vom SV Altlüdersdorf weiter in Richtung Aufstieg, da auch die unmittelbare Konkurrenz Federn ließ und der Vorsprung an der Spitze wieder vergrößerte. In diesem Oberhavel-Derby, dass kurzfristig und schwer nachvollziehbar auf den Nebenplatz verlegt wurde, zeigte der OFC ein wesentlich anderes Gesicht als noch vor Wochenfrist. Über weite Strecken der ersten Hälfte hatte der Gastgeber eine sehr hohe Spielkontrolle, worüber sich auch OFC-Trainer Enis Djerlek erfreut zeigte. So lag auch durchaus ein Führungstreffer für den Platzbesitzer in der Luft. Aber der Kopfball von Pablo Iles Cruz (15.) streifte nur das Tordach und beim Freistoß von Kapitän Sebastian Knaack (20.) aus halbrechter Position zeigte SVA-Keeper Angelo Kempf eine Glanzparade. Die lange Zeit harmlosen Gäste, bei denen Schlussmann Angelo Kempf schon nach einer knappen halben Stunde seine Vorderleute zu einer positiveren Stimmung auf dem Platz aufforderte, kamen nur einmal etwas gefährlich in Tornähe der Gastgeber, doch der Distanzschuss von Sascha Hergst (33.) ging knapp übers Gehäuse. In der Schlussphase der ersten Hälfte stand dann Lukas Bianchini (35./39.) in kurzer Folge unmittelbar vor dem Führungstreffer, ließ die Gelegenheiten jedoch ungenutzt. Der verletzungsbedingte Ausfall von Pablo Iles Cruz (43.) führte kurzzeitig dazu, dass sich beim OFC etwas Verunsicherung breitmachte. Und beinahe wäre man bestraft worden als sich kurz nach Wiederbeginn die Defensivabteilung der Gastgeber noch nicht wieder voll konzentriert zeigte, aber Ricky Schneider (46.) im Strafraumgewühl zu umständlich agierte. Wer in dieser Partie auf Augenhöhe den ersten Treffer erzielt, würde das Geschehen am Ende für sich entscheiden, so hatte es SVA-Interimscoach Jeffrey Maaß vorausgeahnt. Und tatsächlich sollte es so kommen, denn nachdem der an diesem Tage sehr auffällig agierende Basel Hawwa energisch vorbereitet hatte, bediente David Waclawczyk den besser postierten Torjäger Lukas Bianchini (55.), der gekonnt ins kurze Eck verwandelte. Im weiteren Verlauf boten sich dem Tabellenführer weitere gute Möglichkeiten (Lukas Bianchini 60.Direktabnahme/ 89. und Sebastian Knaack 73.) um das Ergebnis zu erhöhen gegen einen an Durchschlagskraft fehlenden Kontrahenten. So ging der verdiente OFC-Sieg am Ende auch in Ordnung, wie es beide Trainer übereinstimmend feststellten.

 

Erwartungen blieben unerfüllt !

Brandenburg- Liga 2021 / 22 – „15. Spieltag“

SV Zehdenick 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:1 (1:0)

SVZ: Kosarzecki – Wittur, Mischor, Bruse, Nowak – Sidorowicz (88. Goetz), Kerl (62. Krystek), Karbe,
Bergner (90. Rodenhagen) – Schramm (46. Lange), Brandt

OFC: Blöck – Krüger (46. Klotsche), R. Kretschmann (78. Dellerue), Bonasewicz, Knaack – Hawwa (90. Schönrock) – Lenz, F. Schütze, Schöffel (46. Waclawczyk), Unger (71. Hielscher-Reinelt) – Bianchini

Gelbe Karten:  Bergner, Brandt, Lange (alle SVZ) – F. Schütze, Lenz, Bonasewicz (alle OFC)
Beste Spieler:  Bruse, Mischor (beide SVZ) –  Bianchini (OFC)

 Zuschauer: 310 in der GEMA-Baustoff- Arena, Zehdenick
Torfolge:  1:0 (36.) Bergner, 1:1 (58.) Bianchini,

Schiedsrichter: Tim Gerstenberg (Birkenwerder)

(rl) Im überhaupt erst ersten Duell nach dem Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse, zuvor waren alle geplanten Derby-Ansetzungen auf Grund der Corona-Pandemie abgesetzt worden, trotze der SV Zehdenick 1920 dem etwas favorisierten OFC eine 1:1 (1:0) Punkteteilung ab, mit der sich am Ende beide Seiten anfreunden konnten. Wer sich am Ostersonnabend im Vorfeld auf ein packendes Derby gefreut hatte, wurde leider bitter enttäuscht, denn über weite Strecken boten beide Teams Magerkost. Dennoch zeigte sich der Platzbesitzer zufrieden, der auf seine eigenen Tugenden baute, daheim ekelig zu agieren und den Gegner immer wieder mit bissigen Zweikämpfen zu nerven. Damit haben wir es geschafft gegen den favorisierten Tabellenführer aus Oranienburg einen Punkt zu erkämpfen, analysierte nach dem Abpfiff SVZ-Trainer Daniel Runge nicht ganz unzufrieden. So waren die Gastgeber nach etwas mehr als einer halben Stunde auch urplötzlich in Führung gegangen. Mit einem langen Seitenwechsel bediente Szymon Sidorowicz auf der Gegenseite Dustin Bergner (36.) dessen als Flanke gedachte Eingabe, vorbei an Freund und Feind, am langen Pfosten ins Netz trudelte. Mit diesem Rückstand wurde der OFC in dieser Phase für einen pomadigen Auftritt bestraft, der nicht dem eines Spitzenteams entsprach. Viele individuelle Fehler schon beim Spielaufbau ließen überhaupt keinen richtigen Spielfluss bei den Gästen zu Stande kommen. Nur einmal musste sich Pawel Mariusz Kosarzecki im SVZ-Gehäuse etwas strecken, als er einen Linksschuss von Miguel Unger (24.) aus halbrechter Position glänzend entschärfte. Zumindest blieb die erhoffte Reaktion bei den Gästen mit Wiederbeginn nicht aus, die nun etwas engagierter und konzentrierter auftraten. So gelang nach einer knappen Stunde der Ausgleich als Lukas Bianchini (58.), nach einem Eckball von Miguel Unger, ziemlich freistehend vollstrecken konnte. Da sich beide Seiten in der Folge jedoch schwer damit taten sich erfolgsverheißende Möglichkeiten zu erspielen, blieb es letztlich bei der gerechten Punkteteilung. Wir haben in einem ganz schweren Spiel, nach der Pause eine gute Willensstärke bewiesen und somit einen wichtigen Punktgewinn eingefahren, meinte nach Spielende OFC-Trainer Enis Djerlek.