Fehlendes Verhältnis !

Brandenburgliga 2018/19  –  “27. Spieltag”

Grün-Weiss Lübben – Oranienburger FC Eintracht   1:2  (0:0)

Grün-Weiss: Marggraf – Leschnik, Peschk, Trehkopf, Leupold – Tributh (36.Albrecht), Neubauer (61.Lehmann), Gutar, Guttke – Menzlow (56.Tola), Gülzow
OFC: Roggentin – Witte (19.R.Kretschmann), Malanowski, Moldenhauer (67. Kherraz), Knaack  – Kothe, Begzadic – T.Kretschmann, Eichhorst (59.Czasch), Meyer – Vukovic

Gelbe Karten:  Leupold (F), (GWL) – Begzadic (F), T. Kretschmann (U), (beide OFC)
Zuschauer: 45 in der Sportstätte der Völkerfreundschaft, Lübben

Torfolge:  1:0 (49.) Menzlow, 1:1 (73.) Kothe, 1:2 (83.) Vukovic
Schiedsrichter: Maximilian Bauer (Eichwalde)

(rl) Fast hätte sich der OFC in seiner Auswärtspartie bei Grün-Weiß Lübben noch selbst um seinen verdienten Lohn gebracht, denn nach einer Vielzahl ausgelassener bester Gelegenheit konnten die Gäste erst in der Schlussphase das Blatt noch wenden und einen hochverdienten 1:2 (0:0) Auswärtssieg davontragen. Es ist einfach unglaublich welchen Aufwand wir betreiben und was für ein Ertrag letztlich dabei herauskommt, meinte nach Spielschluss ein erleichterter OFC-Trainer Enis Djerlek. Sein Team hatte im Spreewald den ersten Abschnitt gegen einen zuletzt wiedererstarkten Kontrahenten klar dominiert und sich eine Reihe bester Gelegenheiten erspielt. Doch Zoran Vukovic (11.), Pascal Eichhorst (15.), Tim Meyer (18.) und Tim Kretschmann (25.) hatten es nicht geschafft die davon dicksten Möglichkeiten in etwas Zählbares umzumünzen. Diese Fahrlässigkeit sollte sich für die Gäste unmittelbar nach dem Seitenwechsel rächen, als Marc Moldenhauer einen Bruchteil zu spät kam und Robert Menzlow (49.) mit der ersten Torchance der Platzbesitzer überhaupt die völlig überraschende Führung erzielte. Beinahe wäre der Spielverlauf nur 100 Sekunden später völlig auf den Kopf gestellt worden, als Kapitän Michael Leschnik (51.) eine Riesengelegenheit ungenutzt ließ. Doch die kurz verunsicherten Gäste berappelten sich schnell wieder und dem gerade eingewechselten Kevin Czasch (60., 65.) boten sich gleich die Ausgleichsmöglichkeiten. Die Erlösung für den OFC folgte dann in der Schlussviertelstunde als Torben Kothe (73.) nach feiner Einzelleistung endlich den längst überfälligen Ausgleich markierte. Doch damit stellten sich die Oberhaveler noch nicht zufrieden, denn zu viel hatte man bis dahin liegen gelassen. Und nachdem Sebastian Knaack noch gescheitert war, konnte schließlich im Nachsetzen Zoran Vukovivc (83.) für den hochverdienten Siegtreffer der Gäste sorgen. So sah es später dann auch OFC-Trainer Enis Djerlek als er meinte, dass sich sein Team, dass weiter auf einer Rekord-Punktejagd ist, fast selbst besiegt hätte aber doch noch rechtzeitig die Kurve bekommen hat.

OFC verspielt Führung !

Brandenburgliga 2018/19  –  “26. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – SV Falkensee / Finkenkrug  2:2 (1:1)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, Knaack, Witte –Begzadic, T. Kretschmann (61. Moldenhauer) – Meyer (83. Eichhorst), Kherraz, Czasch – Vukovic (66. Markgraf)
SV FF: Spangenberg – Freudenberg (71. Knappe), Nielsen, Buschke, Meschter – Stephan (58.Eckert), Burchardi – Rübekohl, Kracht, Schulze – P. Lenz

Gelbe Karten:  Begzadic (U), T. Kretschmann (F), (beide OFC) – Nielsen (F), (SVFF)
Zuschauer: 150 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (8.) Meyer, 1:1 (40.) Schulze, 2:1 (50.) Czasch, 2:2 (77.) Buschke
Schiedsrichter: Pascal Reisner  (Fürstenwalde)

(rl) Nach einer abwechslungsreichen und teilweise leidenschaftlich geführten Partie trennte sich der OFC vom stark abstiegsgefährdeten Team vom SV Falkensee/Finkenkrug am Ende 2:2 (1:1) Unentschieden. Und diesen Punktgewinn hatten sich die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste letztlich redlich verdient. Wenn sie auch erst kurz vor dem Seitenwechsel mit ihrer ersten richtigen Möglichkeit vor der Pause, die gleich zum Ausgleich durch den sich energisch durchsetzenden Christopher Schulze (40.) zum Ausgleich führte, ein Achtungszeichen setzten. Denn bis dahin hatte der OFC ziemlich sicher das Geschehen bestimmt und war auch frühzeitig durch Tim Meyer (8.) in Führung gegangen. Danach versäumten es die Platzherren aber für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch der Kopfball von Sebastian Knaack (20.) verfehlte knapp sein Ziel. Dann strich ein Distanzschuss von Kevin Czasch (36.) um Haaresbreite vorbei und nach der Eingabe von Tyren Kherraz fehlte dem einschussbereiten Zoran Vukovic (39.) vor dem Tor der berühmte Schritt. So sah sich der Gastgeber beim Pausenpfiff urplötzlich mit dem schmeichelhaften Ausgleich konfrontiert, der den Gästen spürbar neuen Mut eingehaucht hatte. Denn es war schon beachtlich wie die Gäste, die nicht wie ein Abstiegskandidat auftraten, den zweiten Spielabschnitt in Angriff nahmen. So hatte der schnelle Patrick Lenz (49./50.) innerhalb von Sekunden zwei gute Möglichkeiten um sein Team in Führung zu bringen. Doch dann holte auf der Gegenseite Kevin Czasch (51.) den „linken Hammer“ heraus und traf aus gut 25 Metern zur erneuten OFC-Führung. Aber man wurde das Gefühl nicht los, das noch keine Entscheidung gefallen war, zu aufopferungsvoll stemmten sich die Gartenstädter gegen die drohende Niederlage. In der Schlussphase belohnten sich die Gäste dann tatsächlich noch mit dem Ausgleich. Nach einer Freistoßeingabe von Christopher Schulze war der aufgerückte und einlaufende Kapitän Tom Buschke (78.) mit dem Kopf schneller zur Stelle und ließ die OFC-Abwehr nicht gut aussehen. Bei diesem Remis blieb es schließlich bis  zum Abpfiff, mit dem Gäste-Trainer Andre Bittner zufrieden war, der sein Team für eine  tolle Moral nach einem zweimaligen Rückstand lobte. Auch OFC-Trainer Enis Djerlek zollte den Gästen seinen Respekt für eine gute Leistung, war aber auch mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden, nur die Chancenverwertung entsprach nicht den eigenen Vorstellungen.

Auswärtssieg mit kurzem Wackler !

Brandenburgliga 2018/19  –  “25. Spieltag”

FC Eisenhüttenstadt – Oranienburger FC Eintracht  1:3 (0:2)

FCE: Kreutzer – Steinbeiß, Wernicke, J. Krüger, C. Krüger – Nguyen Ngoc (71. Ngum), Ossowski, Lommatzsch (64. Günther), Szywala (79. Schack) – Mooh Djike, Wamba Tsafack
OFC: Roggentin – Prodanovic (65.Schönrock), R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack,– Witte, Kherraz (86.Becker), Begzadic – Czasch (75. Lenz), Meyer – Vukovic

Gelbe Karten: Wamba Tsafack (F), C. Krüger (F), Ossowski (U), Lommatzsch (U), (FCE) –
Kherraz (F), Prodanovic (F),  (beide OFC)

Zuschauer: 105 auf der Sportanlage Waldstraße, Eisenhüttenstadt
Torfolge:  0:1 (25.) Czasch, 0:2 (33.) Prodanovic, 1:2 (53.) Ossowski, 1:3 (81.) Vukovic
Schiedsrichter: Benjamin Buttenstedt  (Peitz)

(rl) Trotz einiger personeller Probleme gelang dem OFC beim abstiegsbedrohten FC Eisenhüttenstadt ein  jederzeit verdienter 3:1 (2:0) Auswärtserfolg. Damit verschärften sich die Sorgen der Einheimischen im Kampf um den Klassenerhalt deutlich. Aber vor allem im ersten Abschnitt war auch ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. Die Gäste dominierten das Geschehen eindeutig, versäumten es jedoch in dieser Phase wie schon so oft zuvor rechtzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn nach dem Führungstreffer von Kevin Czasch (25.) der einen langen Ball von Sanel Begzadic im FCE-Strafraum gekonnt annahm und dann überlegt verwandelte, hätte eigentlich Zoran Vukovic (27.) sofort nachlegen müssen. Dies tat dann jedoch kurze Zeit später der erstmals in der Startformation aufgebotene Sinischa-Noah Prodanovic (33.), der nach einem Querspiel von Sanel Begzadic ziemlich frei mit einem platzierten Flachschuss erhöhte. Über diesen Treffer seines Youngsters freute sich OFC-Trainer Enis Djerlek besonders, der jedoch vor allem über die schlechte Chancenverwertung seiner Schützlinge klagte. Denn wenn Zoran Vukovic (39.) und auch der diesmal als Kapitän fungierende Sebastian Knaack (44.) getroffen hätten, wäre die Partie schon vor der Pause entschieden gewesen. Ein Linksschuss von Benjamin Lommatzsch (28.) war bis zu diesem Zeitpunkt die einzig auffallende Ausbeute der harmlos wirkenden Hausherren. Wie aus dem Nichts kamen die Platzbesitzer kurz nach dem Seitenwechsel dann zum völlig überraschenden Anschlusstreffer. Nach einem weiten Einwurf scheiterte zuerst George Florent Mooh Djike (53.) an OFC-Schlussmann Sven Roggentin, doch das abprallende Leder stocherte dann Maciej Piotr Ossowski (53.) aus Nahdistanz über die Torlinie. Nun schien die Partie eine nicht für möglich gehaltene Wende zu nehmen, denn die Souveränität der Gäste war plötzlich dahin und der Gastgeber der nun zeitweise wesentlich energischer zu Werke ging witterte seine Chance. Doch zu klaren Ausgleichsmöglichkeiten kamen die Platzbesitzer nicht. Nach einer kurzen Phase des Schüttelns übernahmen die Gäste dann aber wieder die Spielkontrolle und sorgten in der Schlussphase für die Spielentscheidung. Nach einem Geniestreich von Sanel Begzadic auf Höhe der Mittellinie folgte ein weiter Pass auf den sich lösenden Zoran Vukovic (81.), der sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch setzte und für den Endstand sorgte. Nach dem Abpfiff zeigte sich Enis Djerlek zufrieden über einen hochverdienten Sieg seines Teams, fügte aber auch an, dass man sich das Leben auf Grund der unzureichenden Chancenverwertung selbst unnötig schwer gemacht hatte.

Sieg für reifere Gäste !

Brandenburgliga 2018/19  –  “24. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – SV Victoria Seelow  1:2 (0:1)

OFC: Roggentin – T. Witte, Moldenhauer, Malanowski, T. Kretschmann (55. Kherraz), Knaack – Kothe –  R. Kretschmann (75. Prodanovic), Begzadic, Meyer (84. Schönrock) – Markgraf
SV Victoria: Dorosevs – D. Jankowski, Drews, Lawrenz, Kosmacovs  – Alexandropoulos (87. Rymar), Georgi, S.Jankowski (90.+2 Apostolow) – Noga, Wolbaum – Budzalek (46.Labes)

Gelbe Karten:  Begzadic (F), R.Kretschmann (U), Meyer (F),  Markgraf (U), Modenhauer (F),  (alle OFC) –Wolbaum (U), Alexandropoulos (F), (beide SVV)
Beste Spieler:  Roggentin, Markgraf (beide OFC) – Dorosevs, Lawrenz, Drews (SVV)

Zuschauer: 85 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (43.) Wolbaum, 1:1 (55.) Knaack, 1:2 (63.) Wolbaum
Schiedsrichter: Max Göldner  (Bad Saarow)

(rl) Die insgeheimen Aufstiegshoffnungen, die beim OFC aber wahrlich nicht im Vordergrund standen, dürften nach dieser 1:2 (0:1) Heimniederlage gegen den Ex-Oberligisten SV Victoria Seelow endgültig erledigt sein. Zu schwer war die Hypothek eine Reihe wichtiger Leistungsträger wie Miguel Unger, Alexander Schütze und auch Kevin Czasch zu ersetzen um dem Gegner gegenüber im Vorteil zu sein. Gerade in der letzten halben Stunde versuchten die Einheimischen Vieles um dem Geschehen noch eine Wende zu geben, doch letztlich fehlte auch ein Tick Abgeklärtheit und diesen waren die Gäste an diesem Tag voraus. Von Beginn an entwickelte sich eine temposcharfe und kampfbetonte Partie, die oftmals mit kleinen Nickeligkeiten endete. Dagegen waren in dieser Phase klare Torgelegenheiten auf beiden Seiten eher die Mangelware. Einem gefährlichen Distanzschuss von Marcel Georgi (10.) auf Seiten der Oderländer, folgten ein gekonntes Solo von Tim Meyer (15.) und ein Schuss aus der Drehung von Torben Kothe (33.), die vorerst jedoch auch für den OFC nicht von Erfolg gekrönt waren. Kurz vor dem Pausenpfiff des keinesfalls souverän wirkenden Unparteiischen Max Göldner gelang den Gästen dann doch der Führungstreffer. Nach einer Eingebe von Torjäger Robert Budzalek konnte Mariusz Wolbaum (43.) das Leder im Strafraum ziemlich ungehindert kontrollieren und überlegt zu Führung verwerten. Und fast wäre der Victoria ein Doppelschlag gelungen, denn unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Robert Budzalek (45.) nach einer Kopfballablage von Jevgenijs Kosmacovs die Möglichkeit zu erhöhen, doch kurz vor der Torlinie wurde er aufgehalten. Dabei verletzte er sich leicht und kehrte zu Wiederbeginn nicht zurück. Der Platzbesitzer entwickelte nach dem Seitenwechsel noch mehr Druck und sah sich bald belohnt. Nach einer feinen Einzelleistung belohnte sich der aufgerückte Sebastian Knaack (55.) selbst, als er im zweiten Nachsetzen das Spielgerät endlich zum Ausgleich über die Linie bugsierte. Doch die Freude war beim OFC nur von kurzer Dauer, denn nach einem einfachen Zusammenspiel zwischen Mariusz Wolbaum und Marcel Georgi ließen sich die Gastgeber ziemlich vorführen und  Mariusz Wolbaum (63.) hatte wenig Mühe um die erneute Führung zu markieren. Doch der OFC zeigte eine Reaktion auf den Rückstand und erspielte sich eine Reihe guter Möglichkeiten durch Sebastian Knaack (73.), Marc Moldenhauer (74. Kopfball), Marc Markgraf (75.) und Tim Meyer (83.), die jedoch nicht mehr den erhofften Ausgleich brachten. In dieser Schlussphase wo bei meinem Team etwas die Kräfte schwanden hatten wir etwas Glück nicht noch den Ausgleich zu bekommen meinte später ein zufriedener Victoria-Trainer Peter Flaig. Zudem betonte er, wir wollten uns unbedingt für die schmerzhafte Heimniederlage gegen den OFC revanchieren und das sei gut gelungen. Der OFC-Verantwortliche Enis Djerlek war trotz der Niederlage mit seinem Team nicht unzufrieden, dass bis zum Ende alles versucht hatte.

Intensives Männerspiel !

Brandenburgliga 2018/19  –  “23. Spieltag”

MSV 1919 Neuruppin – Oranienburger FC Eintracht  2:0 (1:0)

MSV: P.Müller – A.Riehl, Vladimirov, Blumenthal, Wulff, Milushev (82.L. Müller) –  Weckwerth, Lemke, Logins  –  F. Riehl (87. Barkow), Stepanyshyn (75.Voelkel)
OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Moldenhauer, Knaack,– Lenz (46.Kothe), Begzadic –
Czasch (46.T. Kretschmann), Vukovic, Unger (54. Meyer) – Markgraf

Gelbe Karten: F. Riehl (U), A.Riehl (F), (beide MSV) –
Knaack (U), Witte (F), Markgraf (F),  Moldenhauer (F) Begzadic (F) (alle OFC)
Zuschauer: 189 im Volksparkstadion Neuruppin

Torfolge:  1:0 (17.) Weckwerth, 2:0 (84.) F.Riehl
Schiedsrichter: Toni Schwager  (Waren/Müritz)

(rl) Das erhoffte Spitzenspiel des 23. Spieltages zwischen dem MSV 1919 Neuruppin und dem Oranienburger FC Eintracht ließ vor allem in spielerischer Hinsicht lange Zeit viele Wünsche offen, dennoch konnte der Gastgeber einen verdienten 2:0 (1:0) Heimerfolg verbuchen, der ihn vorerst an die Tabellenspitze beförderte. Von Beginn an entwickelte sich eine äußerst kampfstarke Partie. Von der überaus körperbetonten Spielweise der Fontanestädter ließen sich die Gäste sichtlich beeindrucken, die am Ende eine Reihe von verletzten Spielern zu beklagen hatten. Für ein erstes Achtungszeichen sorgte jedoch er OFC, doch die Kopfballbogenlampe von Marc Markgraf (4.) landete nur auf dem Dach des MSV-Tornetzes. Es sollte dann jedoch für lange Zeit im ersten Abschnitt die einzige torgefährliche Aktion der Gäste gewesen sein. Denn fortan übernahmen die wesentlich robuster und zweikampfstärker auftretenden Platzbesitzer das Geschehen. Nach der ersten verheißungsvollen Aktion von Florian Riehl (14.) gelang den Einheimischen kurze Zeit später dann auch prompt der Führungstreffer. Dabei profitierte der MSV-Torjäger Marcel Weckwerth (17.) jedoch von einem Leichtsinnsfehler von OFC-Kapitän Jerome Malanowski, der an der eigenen Grundlinie die Eingabe von Alexander Riehl nicht verhinderte. Und dem wesentlich präsenter auftretenden Platzbesitzer boten sich in dieser Phase weitere gute Gelegenheiten doch wiederum Florian Riehl (18.) scheiterte am mit Fußabwehr parierenden OFC-Torhüter Sven Roggentin und der Freistoß von MSV-Kapitän Marcel Weckwerth (33.) strich knapp am langen Pfosten vorbei. Dem hatten die Gäste vor der Pause nur einen Freistoß von Miguel Unger entgegenzusetzen, doch der bereitete MSV-Torhüter Philipp Müller keine großen Sorgen. Nach dem Seitenwechsel wurde die weiterhin umkämpfte Partie deutlich ausgeglichener, da sich auch der OFC nun engagierter und aggressiver zeigte. Allerdings hatten die Gäste in dieser Anfangsphase den Verlust ihres Ideengebers Miguel Unger (54.) zu verkraften, der nach einem Foulspiel von Marcel Weckwerth mit einer schweren Verletzung vom Platz musste. Doch der eingewechselte Tim Meyer war dann der Vorbereiter für die erste gute Ausgleichschance, aber Torben Kothe scheiterte in günstiger Position an Philipp Müller im MSV-Gehäuse. Nun endlich bäumte sich der OFC aber auf gegen die sich anbahnende Niederlage, doch Sebastian Knaack (60. Freistoß), Torben Kothe (72.) und Zoran Vukovic (74.) fehlte auch die letzte Präzision. Die Gastgeber beschränkten sich nun in der weiterhin verbissenen Partie, in der das mecklenburgische Schiedsrichtergespann mit teilweise merkwürdigen und kaum nachvollziehbaren Entscheidungen aufwartete, auf sporadische aber stets torgefährliche Aktionen Oleksandr Stepanyshyn (65. Kopfball) und Florian Riehl (77.Kopfball) die vorerst jedoch noch nichts einbrachten. In der Schlussphase hatten dann die mitgereisten OFC-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Linksschuss von Tim Meyer (80.) verfehlte nur um Haaresbreite das Ziel. Kurze Zeit später sorgte dann jedoch der auffällige Florian Riehl (84.) mit einem herrlichen Seitfallzieher für die endgültige Spielentscheidung zu Gunsten des neuen Tabellenführers. Nach dem Abpfiff zeigte sich MSV-Trainer Henry Bloch hochzufrieden über den Spielausgang. Wir haben heute in einem sehr intensiven Männerspiel viel von dem umgesetzt was wir uns vorgenommen haben und somit die Partie verdient für uns entschieden. Auf der Gegenseite zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek enttäuscht und erschrocken über den rustikalen Spielverlauf, der jedoch auf Grund einiger individueller Fehler zu viel, einen gerechten Ausgang nahm.