Zum Ende einen Punkt gerettet!

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „34. Spieltag“

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:1 (0:0)

WFC: Spangenberg – Friedrich, Eichhorn, Buchholz (86. Salihovic), Lietz – Ronis – Iwanaga, Günel (74. Krivoscheev), Abdallah (62. Kratz) – Schulze (62. Huke), Albrecht

OFC: Warmuth – Krüger (66. Knaack), R. Kretschmann, T. Kretschmann, Hielscher-Reinelt (66. Borchert) – Musaitov (66. Devecioglu), Mahmutagic – Walter (66. Hawwa), Unger, Waclawczyk (55. Ali Dieb) – Saadaev

Gelbe Karten:  Krivoscheev (WFC) – R. Kretschmann, Musaitov, Mahmutagic, Hielscher-Reinelt (alle OFC)
Gelb/Rote Karte: Mahmutagic (83. / OFC),

Zuschauer: 58 am Sonnabendnachmittag auf dem Arno-Franz-Sportplatz, Werder/H.
Torfolge: 1:0 (55.) Schulze, 1:1 (84.) Borchert

Schiedsrichter: Jakob Scheibner (Cottbus) (rl) Im letzten Heimspiel der zu Ende gehenden Saison musste sich der Werderaner FC Viktoria gegen den OFC vor seinen überschaubaren Fans mit einer wohl eher glücklichen 1:1 (0:0) Punkteteilung begnügen. Denn niemand, der es mit den Blütenstädtern hielt, hätte sich beklagen können, wenn das einheimische Team mit einem deutlichen Rückstand zur Halbzeitansprache gegangen wäre. Denn in dieser Phase waren die Gäste das spielbestimmende Elf auf dem Platz, die nur bei der Chancenverwertung erheblich sündigten. So hatte Abdul-Hamid Saadaev (6./9.) mit seinem Linksschuss und nach dem Querpass von Leon Walter die Doppelchance zur frühen Führung. Dann war es Miguel Unger (19.) der mit einem Freistoßknaller aus halbrechter Position am Torpfosten der Gastgeber scheiterte und auch den zurückspringenden Ball vermochte Leon Walter (19.) nicht im WFC-Gehäuse unterzubringen. Erst nach einer knappen halben Stunde wurde es erstmalig etwas gefährlich vor dem Gästetor, doch der Freistoß von Soru Iwanaga (28.) strich knapp über das Gebälk. Mit Wiederbeginn plätscherte die Partie vorerst nur so vor sich hin ohne nennenswerte Aktionen. Dann sollte der OFC jedoch maßgeblich Schützenhilfe leisten und dem Gastgeber völlig unnötig die Führung ermöglichen. Nach einem katastrophalen und total misslungenen Rückpass von Denis Hielscher-Reinelt zum eigenen Torhüter hatte plötzlich Lukas Schulze (55.) freie Bahn, der sich dieses Gastgeschenk nicht entgehen ließ. Jetzt schienen die Gäste die Quittung für ihre fahrlässige Spielweise vor der Pause zu erhalten. Zumal auch der Pfiff des Unparteiischen bei den durchaus strafstoßwürdigen Vergehen an Omar Ali Dieb (58.) und Miguel Unger (74.) ausblieb. Dann fehlte dem OFC etwas das Glück, denn nach einer Musterflanke von Fabien Tino Borchert strich der Kopfball von Omar Ali Dieb (74.) nur um Haaresbreite am Tordreieck vorbei. Da auch dem Platzbesitzer in der Schlussphase kein weiterer Treffer gelang, beim Freistoß von Soru Iwanaga (81.) konnte OFC-Torhüter Anton Warmuth mit etwas Mühe klären, blieb es weiter spannend. Und tatsächlich sollte den sich vehement gegen die Niederlage stemmenden Gästen noch der verdiente Ausgleich gelingen. Nach einem weiten Abschlag von Anton Warmuth setzte sich Omar Ali Die geschickt durch, bediente den gut postierten Fabien Tino Borchert (83.) der überlegt ins leere Tor vollendete. So zeigte sich nach dem Abpfiff auch WFC-Interimstrainer Oliver Dölling nicht unzufrieden über den Spielausgang, der eine gute Leistung seines Teams gesehen hatte, dass sich ordentlich von den eigenen Fans verabschiedete. Dagegen war OFC-Trainer Enis Djerlek etwas unzufrieden, der von verlorenen Punkten sprach, jedoch die unglaubliche Moral seiner Mannschaft hervorhob

In der Schlussphase noch gezittert!

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „32. Spieltag“

1. FC Frankfurt – Oranienburger FC Eintracht 1:3 (0:1)

1.FC F: Schulz – Schickert (56. Fiebig), Lawrenz, Drews, Jahnke – Güleryüz, Mayilyan, Kammradt – Martin, Grothe, Bechmann (66. Kulbekov),

OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann, T. Kretschmann, Hielscher-Reinelt – Musaitov, Mahmutagic –Walter (87. Devecioglu), Unger (76. Schöffel), Waclawczyk – Ali Dieb (66. Waclawczyk)

Gelbe Karten:  Jahnke (1. FC F) – Krüger, (OFC)
Rote Karte: Mayilyan (87. / 1. FC F)

Zuschauer: 110 am Sonnabendnachmittag im Stadion der Freundschaft, Frankfurt/O.  Torfolge: 0:1 (45.) Saadaev, 0:2 (47.) Walter, 1:2 (72.) Martin, 1:3 (90.+4.) Saadaev

Schiedsrichter: Rene Müller (Cottbus) (rl) Eine bittere Überraschung erlebte der 1. FC Frankfurt in seiner Heimpartie gegen einen stark aufspielenden OFC, der fast in Belangen überlegen war und am Ende mit einem 1:3 (0:1) Auswärtserfolg völlig verdient die Punkte entführte. So sah es nach dem Abpfiff auch FC-Trainer Alexander Mikulin, der den Erfolg der Gäste neidlos anerkannte. Es war jedoch deutlich zu spüren, dass bei den Hausherren etwas die Luft raus war. So war man schon in der Anfangsphase gut bedient, dass die Gäste aus Oberhavel relativ fahrlässig mit ihren hochkarätigen Chancen umgingen. Denn bei den Möglichkeiten von Miguel Unger (7.) und Leon Walter (12.) war jeweils die Querlatte im Wege. Und auch Omar Ali Dieb hatte diesmal bei seinen verheißungsvollen Chancen das Glück nicht auf seiner Seite. So dauerte es bis unmittelbar vor den Pausenpfiff bis die Gäste sich endlich für ihren Aufwand belohnten als Abdul Hamid Saadaev (45.) den temperierten Pass von Miguel Unger überlegt zur längst überfälligen Führung in den Winkel versenkte. Der Wiederbeginn sollte gleich mit einem wahren Paukenschlag starten, denn Leon Walter (47.) war mit dem Kopf zur Stelle um die Eingabe von Cedric Krüger in die Frankfurter Maschen zusetzen. In den folgenden Minuten schien es für den Gastgeber möglicherweise böse zu enden, denn der OFC erspielte sich eine Reihe bester Möglichkeiten (Miguel Unger, Leon Walter, David Waclawczyk), die jedoch ungenutzt blieben, was sich fast noch bitter rächen sollte. Denn mit ihrer ersten echten Torchance gelang dem Platzbesitzer durch Leon Alexander Martin (72.), der von einem leichtfertigen Fehler von Dennis Hielscher-Reinelt profitierte, der etwas schmeichelhafte Anschlusstreffer. Nun geriet der bis dahin so selbstsicher wirkende Gast etwas ins Wanken. Der Gastgeber versuchte nun alles das Blatt noch zu wenden, musste aber erst einmal den berechtigten Platzverweis von Derenik Mayilyan (87.) verkraften. In den Schlussminuten musste der OFC dann um den schon sicher geglaubten Sieg noch zittern, denn Rick Drews (89.) wie auch Ceyhan Güleryüz (90.+2) hatten den Ausgleich vor den Füßen. Doch mit einem überlegt ausgespielten Konter, den Abdul Hamid Saadaev (90.+4) verwertete, gelang den Gästen die endgültige Spielentscheidung. Von der Tribüne aus hatte der gesperrte OFC-Trainer Enis Djerlek ein sehr gutes Spiel seiner Elf gesehen, die jedoch unnötig mit dem Feuer spielte und den Erfolg nicht schon früher eingetütet hatte

Turbulente Partie nimmt trauriges Ende!

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „31. Spieltag“

SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde – Oranienburger FC Eintracht 3:2 (2:1)

Torfolge: 0:1 (33.) Waclawczyk, 1:1 (44.) Citlak, 2:1 (45.+1.) Schulte, 2:2 (58.) Unger, 3:2 (63.) Schulte

Zuschauer: 312 am Sonntagnachmittag in der Jahnsportstätte, Ahrensfelde

Schiedsrichter: Max Stramke (Elsterheide)

(rl) Nach einem hochklassigen Duell behielt der Spitzenreiter und als Aufsteiger feststehende SV Grün-Weiss Ahrensfelde gegen den OFC am Ende nicht ganz unverdient mit 3:2 (2:1) Toren die Oberhand. Denn die Hausherren traten von Beginn an sehr selbstbewusst auf und agierten mit einer hohen Spielkontrolle. Damit bereitete man den Gästen zumindest in der Anfangsphase einige Probleme, obwohl es jedoch vereinzelte Torchancen auf beiden Seiten gab. Etwas überraschend dann nach einer guten halben Stunde die Gästeführung, als David Waclawczyk (33.) die Verlängerung von Leon Walter einschob. Kurz vor dem Pausenpfiff sollte das für beide Seiten nicht überzeugende Unparteiischenteam erstmals maßgeblichen Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen. Dem folgenden Treffer von Deniz Citlak (44.) war ein klares Foulspiel von Samir Scheck Negrete an Cedric Krüger vorausgegangen, was jedoch ungeahndet blieb. Davon sichtlich beeindruckt ließ sich die OFC-Abwehr Sekunden später erneut überrumpeln und geriet mit dem Pausenpfiff durch Florian Schulte (45.+1) sogar in Rückstand. Doch die Gäste zeigten mit Wiederbeginn eine tolle Moral und hatten die passende Antwort parat. Mit einer tollen Einzelleistung düpierte Miguel Unger (58.) die komplette Abwehr der Einheimischen und ließ auch Keeper Mateusz Mika mit seinem gefühlvollen Lupfer keine Abwehrchance. Nun schien es so als hätte die Spielweise der Gastgeber zu viel Substanz gefordert und die Partie schien zu kippen. Doch eine durchaus fragwürdige Entcheidung spielte dem Tabellenführer in die Karten, als wiederum Florian Schulte (63.) sein Team aus vermeintlicher Abseitsposition erneut in Führung brachte. Das Aufbegehren von OFC-Trainer Enis Djerlek (65.) in dieser Szene, der das Spielfeld betrat, bescherte ihm die Rote Karte. Doch die Gäste stemmten sich bis zum Ende gegen die drohende Niederlage, aber Leon Walter (83.) verstolperte etwas unglücklich den möglichen Ausgleich. Und in den Schlusssekunden verzichtete Omar Ali Dieb (90.+2) auf den durchaus möglichen Strafstoßpfiff, vermochte es aber nicht das Leder zu versenken. So bilanzierte OFC-Trainer Enis Djerlek, dass seine Elf in einer wahren Schlacht gegen einen starken Kontrahenten etwas unglücklich verloren hatte und ein Remis wohl gerecht gewesen wäre.
SV Grün-Weiss: Mika – Rodriguez Weber, Barlage (90.+5 Heinrich), Hübner, Mannsfeld, Schock Negrete – Schmiedebach (90.+2 Kaatz), Schulte (90.+5 Klemz), Gurklys, Citlak ((82. Bethge) – Scheffler (90.+2 Lehmann)
OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann, T. Kretschmann (46. M. Moldenhauer, Hielscher-Reinelt (56. Musaitov) – Hawwa (90.+1 Borchert), Mahmutagic – Walter, Unger (71. Ali Dieb), Waclawczyk (51. Devecioglu) – Saadaev (71. Borchert)

OFC weiter in der Erfolgsspur !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „30. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Victoria Seelow  4:0 (2:0)

OFC: Blöck – Krüger, F. Schütze, T. Kretschmann, R. Kretschmann – Mahmutagic (60. Musaitov), Hawwa – Walter (82. M. Moldenhauer), Unger (82. Borchert), Saadaev (70. Waclawczyk) – Ali Dieb

SV Victoria: Geisler – Stamnitz, Alexandropoulos, Nasser, Marulli – Thorein (29. Wojciak), Labes, Noga (82. Will), Köpnick –Berschauer (82. Bleschke), Rossak,

Gelbe Karten: Mahmutagic, R. Kretschmann (beide OFC) – Noga (SV Victoria)
Zuschauer: 85 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge: 1:0 (7.) Unger, 2:0 (16.) Ali Dieb, 3:0 (56.) Ali Dieb, 4:0 (75.) Waclawczyk,
Schiedsrichter: Artwin Archut (Falkensee)

(rl) Wenig Mühe hatte der OFC gegen ein harmloses und insgesamt enttäuschendes Schlusslicht SV Victoria Seelow, dass man 4:0 (2:0) Toren auf die Heimreise und wohl auch endgültig in die Landesliga schickte. Entsprechend fiel auch das Fazit von Victoria-Trainer Peter Flaig im Anschluss aus, der bei seinem Team jeglich fehlende Bereitschaft vermisste, somit schon deutlich enttäuscht wirkte. Es war heute so eine Partie von uns, wo man eigentlich hätte zuhause bleiben und sich einen Nachmittag machen können, so seine Zusammenfassung.  Denn in keiner Phase waren die Gäste ein ebenbürtiger Kontrahent, die sich keine erfolgsversprechende Gelegenheit herausspielen konnten. So dauerte es nicht lange, bis Miguel Unger (7.) nach der tollen Vorarbeit von Leon Walter den Torreigen eröffnete, als er vor dem Victoria-Gehäuse das Glück auf seiner Seite hatte und die Führung erzielte, nachdem sich die Gästeakteure Maurice Geisler und Anastasius Alexandropoulos gegenseitig behindert hatten. Kurze Zeit später war Miguel Unger dann der Vorbereiter, der mit einem weiten Flugball fast von der Mittellinie OFC-Torjäger Omar Ali Dieb (16.) bediente, der über den etwas zögerlich reagierenden Gästeschlussmann Maurice Geisler hinweg einköpfte. Nur einmal schien sich den Gästen kurz vor der Pause eine Möglichkeit zu ergeben, denn nach einem leichtfertigen Ballverlust von Samir Mahmutagic hatte Kaij Berschauer (36.) plötzlich freie Bahn, doch mit seinem dürftigen Abschluss konnte OFC-Torhüter Alexander Blöck, der einen geruhsamen Nachmittag verbrachte, nicht überraschen. Hinzu kam, dass auch die Gäste in der Abwehr teilweise unkonzentriert agierten und so bestraft wurden. Der Nutznießer war kurz nach Wiederbeginn Omar Ali Dieb (56.) der sich das Leder vor dem Victoria-Strafraum stiebitzte die Abwehrrecken alt aussehen ließ und überlegt sowie sehenswert mit links unter die Querlatte vollendete. Ein glückliches Händchen bewies dann Interimstrainer Sven Roggentin an diesem Tage, als er den immer zuverlässigen David Waclawczyk (75.) ins Spiel brachte, der wenige Minuten später von der tollen Vorarbeit von Leon Walter profitierte und für den Endstand in einer recht einseitigen Partie sorgte. Entsprechend zufrieden zeigte sich Sven Roggentin nach Spielende, der dem Team ein Riesenkompliment für die Leistung zollte, dass bereit war alle Vorgaben zu erfüllen.

Vom Blitzstart geschockt !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „29. Spieltag“

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht 0:4 (0:4)

FV Preussen: Kretke – Lange (44. Aslan), Hellmich, Groth, Theodor – Van der Lubbe, Musick – Mohamad Ahmed, Zucknick, Wawrzyniak – Giese

OFC: Blöck – Devecioglu, Schöffel. T. Kretschmann, Knaack (70. Rickart) – Mahmutagic, Musaitov – Walter (65. Borchert), Hawwa, Saadaev (83. F. Schütze) – Ali Dieb (65. Waclawczyk),

Gelbe Karten:  Musick, Zucknick, Mohamad Ahmed (alle FV Preussen) – Rickart, Knaack (beide OFC)

Zuschauer: 127 am Sonnabendnachmittag im Westend-Stadion, Eberswalde
Torfolge: 0:1 (1.) Saadaev, 0:2 (6.) Ali Dieb, 0:3 (38.) Saadaev, 0:4 (45.+1.) Mahmutagic

Schiedsrichter: Andy Schmidt (Berlin)

(rl) In dieser Verfassung wird es schwierig für den FV Preussen Eberswalde den Klassenerhalt zu realisieren, denn zum Ende der „Englischen Woche“ kassierte man im heimischen Westend-Stadion gegen den OFC eine empfindliche 0:4 (0:4) Niederlage, die so auch völlig in Ordnung ging. Dementsprechend war die Gemütslage bei Preussen-Trainer Torsten Maerz unmittelbar nach Spielende, der sein Team nach den letzten Erfolgen schon weiter gesehen hatte, doch die schnellen Gästetreffer in den Anfangsminuten seiner Mannschaft zum Verhängnis wurden. Denn schon nach 50 Sekunden zappelte das Leder erstmals im Gehäuse der Gastgeber, als Abdul-Hamid Saadaev (1.) die Unkonzentriertheiten der Gastgeber in der eigenen Defensive eiskalt mit der Führung bestrafte. Es war jedoch nur der Anfang einer beeindruckenden Vorpausenleistung der Gäste, die den Platzbesitzer regelrecht überrannten. Schon wenige Minuten später behielt Leon Walter an der gegnerischen Grundlinie die Übersicht, bediente den besser postierten Omar Ali Dieb (6.), der nur noch einzuschieben brauchte. Nach einer knappen halben Stunde schienen sich die Gastgeber vom Anfangsschock etwas zu erholen, doch die etwas verzweifelt wirkenden Versuche wurden nicht konsequent genug ausgespielt, was auch der Preussen-Trainer an der Seitenlinie bemängelte. So bereitete schließlich FV-Torhüter Eric Kretke mit seiner etwas missglückten Abwehr in die Füße der Gäste den nächsten Rückschlag selbst vor. Es schien so als hätte Samir Mahmutagic das Leder beim Gegenstoß bereits etwas vertändelt, doch dann erkannte Abdul-Hamid Saadaev (36.) handlungsschnell die Situation und traf platziert ins lange Eck. Als dann Samir Mahmutagic (45.+1) unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem Freistoß von der linken Strafraumkante wohl Preussen-Torhüter Eric Kretke überraschte und die Führung ausbaute, war die Spielentscheidung schon gefallen. Dass es mit dieser Intensität nach Wiederbeginn nicht weitergehen würde, war absehbar. Die personell gebeutelten Gastgeber konnten nicht und der OFC ließ nun etwas die Zügel schleifen. Nur einmal strahlte der Platzbesitzer nach einer guten Stunde etwas Gefahr aus, doch den Freistoß vom eingewechselten Caga Aslan (63.) konnte OFC-Torhüter Alexander Blöck mit etwas Mühe zur Ecke klären. Da die Gäste etwas leichtfertig mit ihren Möglichkeiten von Omar Ali Dieb (58.) und vor allem von Fabien Tino Borchert (77. / 88.) umgingen, änderte sich nichts mehr am überaus deutlichen Spielausgang. So hatte OFC-Trainer Enis Djerlek eine überragende Halbzeitvorstellung seiner Elf gesehen, in der der Grundstein gelegt wurde und mit der man dem Gegner den Zahn gezogen hatte.

Torreiches Derby-Spektakel !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „28. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Zehdenick 1920  5:3 (3:2)

OFC: Blöck – Krüger (69. Hielscher-Reinelt), R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack – Schöffel (46. Musaitov), F. Schütze, Mahmutagic – Hawwa (46. Waclawczyk) –  Walter (89. Borchert), Ali Dieb

SVZ: Kosarzecki – Vulu, Luma, Karbe, Nowak – Lange (81. Kunze), Bermudez Manzano (81. Mbile Sanchez), Sidorowicz – Lormis, Krystek, Koka (62. Schönherr)

Gelbe Karten: Krüger, Ali Dieb, Schöffel, Waclawczyk (alle OFC) – Luma. Karbe, Schönherr (alle SVZ)
Gelb/Rote Karte: Waclawczyk (90.+3 / OFC)

Zuschauer: 210 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge: 1:0 (7.) Schöffel. 1:1 (22. Eigentor) T. Kretschmann, 1:2 (26.) Krystek,

2:2 (39.Foulstrafstoß) Mahmutagic, 3:2 (43.) Walter, 4:2 (49.) Waclawczyk, 4:3 (60.) Krystek, 5:3 (75.) Waclawczyk,

Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)
(rl) Nach einem unterhaltsamen und höhepunktreichen Oberhavel-Derby behielt der OFC gegen den benachbarten Kreisrivalen, dem SV Zehdenick 1920 mit 5:3 (3:2) Toren die Oberhand. Das dieses Derby ein wildes Spektakel werden sollte, deutete sich schon in den Anfangsminuten an, denn die Gäste begannen voller Selbstbewusstsein. So bereitete John Lormis der OFC-Abwehr von der linken Angriffsseite einige Sorgen, allerdings vermochte Marcin Krystek (4.) vorerst kein Kapital daraus zu schlagen. Und plötzlich ging der Gastgeber in Führung, als Enrico Schöffel (7.) eine Freistoßeingabe von Samir Mahmutagic, per Kopfball zur Führung in den Winkel versenkte. Doch der Führungstreffer gab dem Platzbesitzer keine Ruhe und Sicherheit in seinen Aktionen. Vielmehr schlichen sich leichte Fehler ein, die den Vorsprung innerhalb von wenigen Minuten in einen Rückstand verwandelten. Zuerst war es Lauritz Lange (22.) der in einen zu risikoreichen Querpass der Platzbesitzer spritzte und dessen Lupfer Abwehrchef Tim Kretschmann unerreichbar zum Ausgleich abfälschte. Dann war es ein zu kurzer Rückpass per Kopf von OFC-Kapitän Sebastian Knaack den Marcin Krystek (26.) dankend annahm und zur Führung nutzte. Doch der Platzbesitzer zeigte sich unbeeindruckt und erzwang kurz vor der Pause den Ausgleich durch Samir Mahmutagic (39.) der den berechtigten Foulstrafstoß souverän verwandelte, nachdem Leon Walter von John Lormis zu Fall gebracht worden war. Das wilde Treiben vor dem Wechsel war jedoch noch nicht beendet, denn nach einer Eingabe von Sebastian Knaack war Leon Walter (43.) am langen Pfosten per Kopf zur Stelle um sein Team erneut in Führung zu bringen. Als kurz nach Wiederbeginn der gerade eingewechselte „Joker“ David Waclawczyk (49.) die Führung ausbaute, schien alles in geordnete Bahnen zu verlaufen. Doch nach einer Stunde leistete sich der Platzbesitzer einen weiteren Flüchtigkeitsfehler als Torhüter Alexander Blöck vor dem Strafraum zu ungenau klärte und Marcin Krystek (60.) ins leere Tor zum Anschluss traf. In einer immer hektischer werdenden Schlussphase, in der auch Gästetrainer Daniel Runge (73.) die Ampelkarte zu sehen bekam, setzte der Gastgeber dann das Ausrufezeichen auf diese Partie, als David Waclawczyk (75.) per ansehnlichen Seitfallzieher für die Spielentscheidung sorgte. Die Ampelkarte für David Waclawczyk (90.+3) in der Nachspielzeit war nur ein Schönheitsfleck auf seiner guten Leistung nach der Pause.  Nach dem Abpfiff zeigte sich OFC-Interimstrainer Sven Roggentin hochzufrieden, der den gesperrten Enis Djerlek vertrat, der in einer sehr kampfbetonten Partie und eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen hatte. Dagegen war SV-Trainer Daniel Runge weit nach dem Abpfiff einerseits unzufrieden mit dem Schiedsricher, bemängelte jedoch auch einige schlechte Entscheidungen seines Teams bei den Gegentoren.

Tolle Energieleistung in Unterzahl !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „27. Spieltag“

SV Germania 90 Schöneiche – Oranienburger FC Eintracht 0:2 (0:1)

SV Germania: Sandt– Mulack (86. Spann), Vogt, Mertins, Wannke – Tuchtenhagen – Schulze (46. Bergmann), Wagener (78. Markhoff), Alfer, Zellmer (72. Olde Kalter) – Weber (72. Hohlfeld)

OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann (82. Borchert), F. Schütze, Knaack – Musaitov (68. Ali Dieb), Hawwa – Walter, Unger (46. Waclawczyk), Hielscher-Reinelt (68. Schöffel) – Saadaev

Gelbe Karten:  Sandt, Mertins, Mulack, Zellmer (alle SV Germania) – Musaitov, R. Kretschmann (beide OFC)
Rote Karte:  Abdul-Hamid Saadaev (32. / OFC)

Zuschauer: 85 am Sonnabendnachmittag auf dem Jahn-Sportplatz, Autoservice-Müller-Arena, Schöneiche 
Torfolge: 0:1 (38.) Unger, 0:2 (79.) Schöffel

Schiedsrichter: Andre Stolzenburg (Neuruppin)

(rl) Bei einem enttäuschenden und fast chancenlosen SV Germania 90 Schöneiche kam der OFC am Sonnabendnachmittag zu einem hochverdienten 0:2 (0:1) Auswärtserfolg und trotze damit allen Widrigkeiten, die es an diesem Tag gab. Denn nach einer guten halben Stunde nahm der keine klare Linie aufweisende Schiedsrichter Andre Stolzenburg einen massiven Einfluss auf die Partie, als er nach einer etwas unübersichtlichen Situation an der gegnerischen Eckfahne plötzlich und völlig überzogen die Rote Karte gegen Abdul-Hamid Saadaev (32.) zog, der Initiator der Szene Niclas Mertins jedoch nur verwarnt wurde. Diese Konsequenz hatte der Unparteiische einige Minuten zuvor jedoch vermissen lassen als Germania-Torhüter Alexander Sandt den heranstürmenden Leon Walter (21.) außerhalb des Strafraum zu Fall gebracht hatte, aber mit einer Verwarnung davonkam. Selbst der anwesende Schiedsrichterbeobachter hatte bestätigend, hier einen Platzverweis gesehen. Doch der OFC, der bärenstark begonnen hatte und der schon nach 50 Sekunden durch Leon Walter (1.) hätte in Führung gehen müssen, ließ sich von der nun über eine Stunde anstehenden Unterzahl nicht beeindrucken. Vielmehr hatten die Gäste wenige Minuten später die passende Antwort parat, als Miguel Unger (38.) einen Rückpass von der Torauslinie von Leon Walter mit seinem schwachen rechten Fuß zur umjubelten Gästeführung versenkte. Dass die bis dahin harmlosen Gastgeber nach dem Seitenwechsel etwas aktiver werden würden, war zu vermuten. So bot sich dann auch Christopher Wagener (54.) die erste gefährliche Torgelegenheit der Platzbesitzer, die jedoch OFC-Torhüter Alexander Blöck per Fußabwehr bereinigte. In der Folgezeit gelang es den aufopferungsvoll agierenden Gästen immer wieder geschickt den Spielrhythmus der Gastgeber zu stören und selbst auf die wohl spielentscheidende Kontergelegenheit zu lauern. Und tatsächlich konnte der zuvor eingewechselte und heraneilende Enrico Schöffel (79.) im Nachsetzen für die Entscheidung sorgen, nachdem David Waclawczyk noch an Germania-Schlussmann Alexander Sandt gescheitert war. So war die Enttäuschung bei Germania-Co-Trainer Manuel Wisnewski nach dem Abpfiff über die Niederlage riesengroß, als er meinte: Wir müssen das Spiel schnell abhaken und knallhart arbeiten um den Rest der Saison noch ordentlich zu Ende zu bringen. Dagegen zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek sehr zufrieden über die Reaktion seiner Elf, die gefightet hatte bis zum Umfallen, er jedoch fassungslos über den Auftritt des Schiedsrichters war.

Auf die Chance gelauert !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „26. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – TSG Einheit Bernau 1:0 (0:0)

OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack – Karwinkel (62. Saadaev) – Mahmutagic, Hawwa (62. Waclawczyk) – Unger (62. Musaitov), Walter (72. Devecioglu) –
Ali Dieb (84. Hielscher-Reinelt)

TSG Einheit: Jarling – Veybert, Peschke (32. Evers), Müller, Bartz – Schneider (90.+1 Hot), Glöckner – Rantz, Klose, Steinert (84. Sajfutdinov) – Fiebig,

Gelbe Karten:  Mahmutagic (OFC) – keine (TSG)
Beste Spieler: Unger, Krüger, Karwinkel (alle OFC) –  Jarling, Klose (beide TSG)

Zuschauer: 120 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge: 1:0 (86.) Waclawczyk

Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Mit ganz viel Geduld kam der OFC gegen die TSG Einheit Bernau in der Schlussphase zu einem knappen 1:0 (0:0) Heimerfolg, der bei den Gästen eine gewisse Enttäuschung hinterließ. Mit einem tollen Angriff über die rechte Seite hatten die zuvor eingewechselten Sinan Devecioglu und Samid-Hamid Saadaev die Vorarbeit geleistet, die schließlich David Waclawczyk (86.) im Zentrum mit dem Siegtor veredelte. In diesem Moment hat unsere Restverteidigung nicht funktioniert, meinte nach dem Abpfiff Einheit-Trainer Nico Thomaschewski, der zuvor jedoch eine Topleistung seiner Elf zumindest nach der Pause gesehen hatte. Dagegen hatten die Gäste in der ersten Hälfte einige Probleme mit dem OFC, der sich vor allem am Wiederauftritt des Langzeitverletzten Miguel Unger erfreuen durfte, der das spielerische Niveau in seinen Reihen deutlich erhöhte. So lag den einheimischen Fans schon nach 35 Sekunden der Torschrei auf den Lippen, als Basel Hawwa (1.) aus der Distanz abzog und Einheit-Trainer Steve Jarling zu einer tollen Parade zwang. Nach einer guten halben Stunde schien die OFC-Führung fällig, doch nach einer Eingabe des auffälligen Cedric Krüger setzte Leon Walter (32.) den Kopfball knapp neben den Pfosten. Und als das Leder schließlich doch im Netz der Gäste lag, hatte der souverän leitende Unparteiische Nico Dreschkowski eine Abseitsposition von Omar Ali Dieb (38.) gesehen, der per Kopf getroffen hatte. Zudem blieb der Leichtsinnsfehler von Einheit-Verteidiger Sam-Rene Bartz (41.), der den Ball gegen Samir Mahmutagic vertändelte, kurz vor dem Wechsel unbestraft. Auch mit Wiederbeginn startete der OFC elanvoll, doch der Kopfball von Omar Ali Dieb (50.) wurde vom Lattenkreuz aufgehalten. In der Folgezeit gelang es jedoch den Gästen etwas mehr Spielkontrolle zu übernehmen. So erspielten sich nun auch die Barnimer einige verheißungsvolle Gelegenheiten, aber Frederick Fiebig (53. / 58.) scheiterte mit seiner Doppelchance erst am aufmerksamen OFC-Torhüter Alexander Blöck und wusste dann einen Stellungsfehler von Tim Kretschmann nicht entscheidend zu nutzen. Etwas Glück hatte der Gastgeber, als ein unkontrollierter Rückpass die OFC-Abwehr passierte, doch Alexander Blöck gegen den einschussbereiten Adrian Evers (56.) per Fußabwehr klärte. Doch diese Phase überstanden die Einheimischen unbeschadet. Der Glauben und das nötige Quäntchen Glück bescherte dem OFC in den Schlussminuten den erhofften Siegtreffer. So zeigte sich nach dem Abpfiff auch OFC-Trainer Enis Djerlek sehr zufrieden mit dem Resultat, dass aus seiner Sicht hätte deutlicher ausfallen müssen. Zudem wollte er den Kontrahenten mit systemtechnischen Veränderungen einiges Kopfzerbrechen bereiten, was letztlich auch gelang.

Desolates Abwehrverhalten der Gäste !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „25. Spieltag“

SV Grün-Weiß Lübben – Oranienburger FC Eintracht 4:1 (3:1)

SV G.-W.: Stein – Zemaitis (30. London), Felix, Rangel Martins, Kilisch –Taubeneck (33. Tone), Semeniuk – da Siva Alves, Ribeiro de Oliveira (72. Zuprit), Marjano Dos Santos – Lindner

OFC: Blöck – R. Kretschmann (74. Schöffel), F. Schütze (46. Saadaev), T. Kretschmann, Knaack – Mahmutagic, Hawwa (46. Devecioglu) – Walter, Karwinkel, Waclawczyk (65. Seiche) – Ali Dieb,

Gelbe Karten: Stein, Tone (beide GWL) – Hawwa, F. Schütze, Mahmutagic, Knaack (alle OFC)

Zuschauer: 63 am Sonnabendnachmittag in der Sportstätte Völkerfreundschaft, Lübben
Torfolge: 1:0 (19.) Zemaitis, 1:1 (32.) Mahmutagic, 2:1 (38.) da Siva Alves, 3:1 (41.) da Siva Alves, 4:1 (83.) da Siva Alves

Schiedsrichter: Sven Schröder (Velten)

(rl) Der Ausflug in den Spreewald verlief für den OFC alles andere als erfreulich, denn der gastgebende SV Grün-Weiß Lübben siegte völlig verdient mit 4:1 (2:1) Toren gegen einen teils pomadig auftretenden Gast aus Oberhavel. Dass der Erfolg der Gastgeber so hoch ausfiel, lag an diesem Tag vor allem am überragenden Jefferson da Silva Alves, der ein Dreierpack schnürte und die Gäste vor unlösbare Probleme stellte. Aber eine gewisse Schuld müssen sich die OFC-Akteure auch selbst anheften, die im Defensivverhalten teilweise unterirdisch auftraten. War die Anfangsphase beiderseits noch relativ ausgeglichen, so brachte ein eher harmlos wirkender Freistoßball aus dem Halbfeld die plötzliche Führung der Hausherren durch den aufgerückten Vytautas Zemaitis (19.) der am langen Pfosten ziemlich ungehindert vollenden konnte. Doch dann schien es so als wollten die Gastgeber den OFC zurück ins Spiel bringen, denn einen unnötigen Rückpass von Marvin Kilisch konnte der nicht immer überzeugend wirkende Lübbener Torhüter Micheal Stein nur mit großer Mühe vor der Linie halten. Den fälligen indirekten Freistoß nagelte Samir Mahmutagic (32.) aus Nahdistanz zum Ausgleich in die Maschen. Vor der Pause sollte dann allerdings noch die Show des Jefferson da Silva Alves beginnen. Zuerst sah OFC-Kapitän Sebastian Knaack nur die Hacken von Jefferson da Silva Alves (38.) der nach seinem Solo überlegt ins lange Eck traf. Nur 180 Sekunden später war es erneut Jefferson da Silva Alves (41.) der das desolate Abwehrverhalten der Gäste schon zu einer gewissen Vorentscheidung nutzte. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der OFC zwar dem Geschehen noch eine Wende zu geben, doch echte Torgefahr gab es nur ganz selten. So allerdings beim Kopfball des aufgerückten Tim Kretschmann (58.) der allerdings von der Querlatte aufgehalten wurde. In der Schlussphase setzten die Gäste das Geben von Geschenken fort, als OFC-Torhüter Alexander Blöck etwas übermotiviert aus seinem Kasten eilte und sich vom schlitzohrigen Jefferson da Silva Alves (83.) überrumpeln ließ. Nach dem Abpfiff war auch bei OFC-Trainer Enis Djerlek die Ernüchterung groß, als er zusammenfasste, dass man so nicht verteidigen kann und es mit so einer Leistung schwer werde noch die nötigen Punkte zu holen.

Teuer erkämpfter Erfolg !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „24. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SG Union 1919 Klosterfelde 1:0 (0:0)

OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann, F. Schütze, T. Kretschmann (90. Devecioglu), Knaack – Musaitov, Mahmutagic – Saadaev (71. Seiche) – Bianchini (90. Borchert), Ali Dieb,

SG Union: Schulz – Kühn, Grundmann, Höpfner, Heinrich, El-Bani (60. Sobek) – Knorr, Ernemann (77. Bossard) – Boritzki, Machut – Fedder (60. Lekaj)

Gelbe Karten: Krüger, Mahmutagic, F. Schütze, Musaitov (alle OFC) – Höpfner (Union)
Beste Spieler: R. Kretschmann, F. Schütze, Ali Dieb (alle OFC) – keiner (Union)

Zuschauer: 170 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL- Arena, Oranienburg
Torfolge: 1:0 (58.) Ali Dieb

Schiedsrichter: Marvin Weiß (Erkner)

(rl) Mit einwöchiger Verzögerung, behielt der OFC am Ostersonnabend in einer eher mäßigen Nachholpartie gegen die Gäste von Union Klosterfelde am Ende knapp, aber wohl verdient mit 1:0 (0:0) Toren die Oberhand. Das diese Partie einen Sieger fand, lag hauptsächlich daran, dass der Gastgeber den Kontrahenten regelrecht den Schneid abkaufte, denn ein „Oster-Leckerbissen“ wurde den Fans auf den Zuschauerplätzen lange Zeit wahrlich nicht geboten. Vor allem vor der Pause gab es viel Leerlauf auf beiden Seiten, von zusammenhängendem Spielfluss war man weit entfernt und torgefährliche Aktionen blieben Mangelware. Nach dem Seitenwechsel wurde das Geschehen etwas ansehnlicher, was hauptsächlich daran lag, dassl sich der Gastgeber mit seiner kräftezehrenden Spielweise nun deutlich zweikampfstärker und torgefährlicher präsentierte. So war es nach einer knappen Stunde wieder einmal Omar Ali Dieb (57.) der nach einem schon fast hängengebliebenen Solo von Abdul-Hamid Saadaev handlungsschnell reagierte und das plötzlich freie Leder über die Linie drückte. Es war heute sicherlich nicht sehr schön anzusehen, aber wir wollten das spielen was uns gegen diesen Kontrahenten den Erfolg bringt und das ist uns letztlich gelungen, meinte nach dem Abpfiff ein geschaffter OFC-Trainer Enis Djerlek. Dagegen zeigte sich Union-Trainer Kevin Hetzel enttäuscht über die Leistung seiner Elf, die nie richtig ins Spiel gefunden hatte und sich kaum eine echte Torgelegenheit herausspielen konnte. Weil es der Gastgeber auch versäumte die Führung auszubauen, hatte Georg Machut (77.) in der Schlussviertelstunde plötzlich die Ausgleichschance vor den Füßen, doch den gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck parierte OFC-Torhüter Alexander Blöck glänzend. In den Schlussminuten gab es dann noch zwei Aktionen die nachdenklich stimmten. Zuerst scheiterte Omar Ali Dieb (84.) mit seinen Versuchen an Union-Schlußmann Marten Schulz und am Torgestänge. Dann zog sich OFC-Stürmer Lucas Bianchini (89.) ohne gegnerische Einwirkung eine schwere Knieverletzung zu, was für einen Wermutstropfen an diesem Tage sorgte.