Jun 18

Niederlage zum Abschied !

Oranienburger FC Eintracht – SG Union Klosterfelde  1:3 (0:0)

OFC: Roggentin – Völkel, Czasch, T. Kretschmann (60. Djoumessi Ntatino), Knaack – Kothe, Heidenreich – Eichhorst, Unger, Witte – A. Schütze (82.Friedrich)
Union: Tietz – N. Jechow, Laletin, Rathmann, Kraatz –  Bluhm (74.Wenzeck), Schlender, Gerber, Marz (82. Moskalewicz) – M.Jechow, Yaman

Gelbe Karten:  Völkel  (F), (OFC)
Zuschauer: 105 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  0:1 (64.) Laletin, 0:2 (69.) Marz, 1:2 (81.) Eichhorst, 1:3 (83.) Marz
Schiedsrichter: Daniel Köppen  (Nichel)

(rl) Mit einer durchaus vermeidbaren 1:3 (0:0) Heimniederlage gegen den benachbarten Kontrahenten Union Klosterfelde verabschiedete sich der OFC in die herbeigesehnte Sommerpause. Damit verpasste es das OFC-Team leider ihrem Trainer Hans Oertwig nach 6-jähriger überaus erfolgreicher Tätigkeit zum Abschied das passende Geschenk zu bereiten. Schon früh wurde in dieser insgesamt mäßigen Partie deutlich das beide Kontrahenten mit der Saison innerlich schon abgeschlossen hatten. Vor allem im ersten Abschnitt war es höhepunktarmer Sommerfußball. Vielleicht ausgenommen die beiden Gelegenheiten von Miguel Unger (17., 40), als er zuerst an Dennis Tietz im Gästegehäuse scheiterte und dann in aussichtsreicher Position verzog. Dem hatten die Barnimer nur einen Schlenzer von Raif Yaman (33.) entgegenzusetzen, doch das Leder strich am langen Pfosten vorbei. Der verheißungsvolle Wiederbeginn der Platzbesitzer, als Pascal Eichhorst (47.) mit einem Schuss von der Mittellinie versuchte den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Dennis Tietz zu überraschen sollte sich bald als Strohfeuer erweisen. Dennoch gelang den Gästen nach einer guten Stunde fast aus dem Nichts der etwas überraschende Führungstreffer als der aufgerückte Michael Laletin (64.) im Strafraum ziemlich freistehend das Leder in den Winkel bugsierte. Nur 5 Minuten später wurde der OFC, der auf der Gegenseite noch die Ausgleichschance durch Pascal Eichhorst (69.) besaß regelrecht ausgekontert und der flinke Tobias Marz (69.) erhöhte. In der Schlussphase keimte auf Seiten der Gastgeber kurz noch einmal Hoffnung als Pascal Eichhorst (81.) mit einem äußerst kuriosen Treffer den Anschlusstreffer erzielte. Doch schnell war dieser Hoffnungsfunke wieder erloschen als wiederum Tobias Marz (83.) nur wenige Augenblicke später für die endgültige Entscheidung sorgte. Nach dem Abpfiff fand Gäste-Trainer Gerd Pröger die passenden Worte zum Spiel. Die erste Hälfte war schwach doch dann haben wir uns noch einmal gestrafft und wollten den Sieg am Ende etwas mehr. Der scheidende und sichtlich berührte OFC-Trainer Hans Oertwig war trotz der Niederlage stolz auf seine Jungs die Alles probiert hatten. Eine aufregende, spannende und unglaublich tolle gemeinsame Zeit war damit zu Ende gegangen.

 

Jun 12

Zu verschmerzender Schönheitsfehler !

TSG Einheit Bernau – Oranienburger FC Eintracht  5:1 (3:0)

TSG: Seifarth – Makengo, Schneider, Graf, Nkok – Lange, Manteufel (80. Richter) – Walter, Gerhard (55.Dumke), Camara (61.Lubega) – Ziegler

OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Czasch, Knaack –  Hölle (46.Wohlatz) – Eichhorst, Heidenreich (65. Gebauer), Kothe, Völkel – Markgraf

Gelbe Karten:  keine
Zuschauer: 67 Sportplatz am Wasserturm, Bernau
Torfolge:  1:0 (9.) Ziegler, 2:0 (15.) Camara, 3:0 (38.) Ziegler, 4:0 (61.) Camara, 4:1 (72.) Eichhorst,
5:1 (88.) Ziegler
Schiedsrichter: Nico Dreschkowski  (Potsdam)

(rl) Am vorletzten Spieltag der Meisterschaft, wo es für beide Teams um nichts mehr ging, war die etwas zu hohe 1:5 (0:3) Auswärtsniederlage des OFC beim spielstarken Team von Einheit Bernau nicht mehr als ein kleiner zu verschmerzender Schönheitsfehler. Bei tropischen Temperaturen und zudem auf Kunstrasen wurde den Akteuren auf beiden Seiten viel Motivation und Überwindung abverlangt. Das der Gastgeber diese durchaus undankbare Aufgabe am Ende besser und erfolgreicher gestaltete lag vor allem an seiner Entschlossenheit und Kaltschnäuzigkeit. Schon in den Anfangsminuten profitierte der auffällige Ricky Ziegler (9.) von einer Leichtsinnigkeit der Gäste, als er mit einem Schuss ins kurze Eck, Sven Roggentin im OFC-Gehäuse war etwas die Sicht versperrt, die Führung erzielte. Nur wenige Minuten später lag das Leder schon wieder im Netz der Gäste, denn Mamadou Camara (15.) hatte nach einem leichten Ballverlust der Gäste in der Vorwärtsbewegung erhöht. Mit einem möglichen Anschlusstreffer von Mark Markgraf (22.), der kurz vor Spielbeginn noch für den verletzungsbedingt passenden Sascha Rentmeister ins Team gerückt war, hätte die Partie vielleicht noch einen anderen Verlauf genommen. Doch er ließ diese gute Möglichkeit ungenutzt. Die Strafe in Form einer Vorentscheidung folgte auf dem Fuße,  als wiederum Ricky Ziegler (38.) die Führung noch vor der Pause ausbaute. Nach leichten Umstellungen in der Grundordnung hatten die Gäste nach Wiederbeginn durchaus eine Phase um das Geschehen noch einmal offener zu gestalten. Aber Sebastian Knaack (52.), Lukas Wohlatz (57.) und Pascal Eichhorst (59.) versäumten es das Resultat etwas freundlicher zu gestalten. So führte ein weiterer individueller Fehler der Gäste dazu, dass Mamadou Camara (61.) die Führung nach einer guten Stunde weiter ausbaute. In der Schlussphase gelang den sich weiterhin bemühenden Gästen dann aber doch noch der Ehrentreffer durch Pascal Eichhorst (72.), nachdem zuvor Marc Markgraf noch Einheit-Torhüter Niklaas Seifarth gescheitert war. Für den Schlusspunkt sorgten dann aber doch die Einheimischen als  erneut Ricky Ziegler (88.) vor dem Tor seine Abgeklärtheit unter Beweis stellte und mit seinem 3. Treffer für den Endstand sorgte. Nach der Partie fasste OFC-Trainer Hans Oertwig zusammen: Wir haben gegen eine richtig gute Einheit-Mannschaft verdient aber etwas zu hoch verloren. Und beiden Teams gebührt ein Kompliment für ihre Energieleistung bei diesen Bedingungen.

Jun 04

Pflichtaufgabe erfüllt !

Oranienburger FC Eintracht – SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen  2:0 (1:0)

OFC: Roggentin – Völkel (45. Witte), Hölle, Malanowski, Czasch, – Kothe (74. Heidenreich), Wohlatz, Knaack  – Rentmeister, Hadzibulic, Unger (75.Markgraf )
SC Eintracht: Peka – Bernhardt, Alisch, Gülzow, Yoshizaki (75.Markert) –  Wolter, Schmidt, Wolpert, Reichardt – Soost (65.Neubauer), Greib

Gelbe Karten:  Unger  (F), (OFC) – Wolter (F), (SC Eintracht)
Zuschauer: 105 am Freitagabend unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (10.) Hadzibulic, 2:0 (60.) Wohlatz
Schiedsrichter: Kai Kaltwaßer  (Berlin)

(rl) Mit einem am Ende verdienten 2:0 (1:0) Pflichtsieg sicherte sich der OFC am Freitagabend gegen das  als Absteiger bereits feststehende Team vom SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen die letzten Punkte zum sicheren Klassenerhalt. Dabei  machte sich der Gastgeber das Leben in einigen Phasen selbst schwerer als unbedingt nötig.  Schon früh war der OFC durch einen Kopfballtreffer von Semin Hadzibulic (10.) nach einer Ecke von Miguel Unger in Führung gegangen. Doch in der Folgezeit versäumten es die Gastgeber die durchaus guten Gelegenheiten von Miguel Unger (21.), Sebastian Knaack (26.) und Lukas Wohlatz (27.) zum Ausbau  der Führung zu nutzen. So hielt man das frech und ordentlich aufspielende Schlusslicht regelrecht am Leben. In der Schussphase der ersten Hälfe kamen die Gäste dann sogar zu ersten verheißungsvollen Gelegenheiten durch Marco Alisch (38.) und Marvin Soost (43.). Die dickste Ausgleichschance bot sich den Randberlinern kurz nach Wiederbeginn. Doch erste reagierte OFC-Torhüter Sven Roggentin glänzend gegen Marvin Soost (51.) im Nachsetzen verzog der Schütze zum Glück für die Einheimischen. Für die Vorentscheidung der Partie sorgte dann nach einer Stunde jedoch Lukas Wohlatz (60.) der nach einem Zuspiel von Tim Witte das Leder am Eintracht Torhüter Florian Peka zur Spielentscheidung vorbeispitzelte. Doch fast wären die Gäste doch noch zum Anschlusstreffer gekommen als die in der Abwehr an diesem Abend teilweise sehr leichtsinnig und etwas fahrlässig spielenden Platzbesitzer Nils Reichardt (71.) ins Spiel brachten, dieser Jedoch an Sven Roggentin im OFC-Kasten scheiterte. Ein nun aufziehendes Gewitter mit Starkregen führte schließlich dazu, dass der Unparteiische die Partie für eine Viertelstunde unterbrach. Nach der Unterbrechung spulten beide Teams ihr Pensum dann herunter allerdings ohne weiteren zählbarem Erfolg. Nach dem Abpfiff zeigte sich Eintracht-Trainer Alexander Schröder durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, der er eine ordentliche Leistung mit einer Reihe guter Chancen bescheinigte. Auf Seiten der Gastgeber sprach nach dem Abpfiff  ein völlig durchnässter OFC-Trainer Hans Oertwig von einem komplizierten Spiel in dem uns der Gegner alles abverlangt hat, aus dem sein Team allerdings als verdienter Sieger hervorgegangen sei.

Mai 28

Zu hohe Hürde !

Ludwigsfelder FC – Oranienburger FC Eintracht  3:0 (0:0)

LFC: Lindner – Blisse, A. Eichhorn, Goede, Nüsse – Romanowski, Kowalski  (67.Wypart), Pollow,  S. Eichhorn (82. Mussijenko)  – van Humbeeck, Poznanski (62.Stinner)
OFC: Roggentin – Heidenreich, Malanowski, Czasch, Knaack–  Wohlatz, Kothe, Witte, Völkel – Hadzibulic (86.Hölle)    , Djoumessi Ntatino (56.Markgraf)

Gelbe Karten:  Poznanski (F), (LFC) – Knaack (F) (OFC)
Zuschauer: 278 im Waldstadion, Ludwigsfelde

Torfolge:  1:0 (53.) Romanowski, 2:0 (82.) van Humbeeck, 3:0 (90.) Wypart
Schiedsrichter: Max Stramke  (Elsterheide)

(rl) Als zu hoch erwies sich diese Auswärtshürde für den OFC, denn beim Spitzenreiter und nun feststehenden Aufsteiger zur Oberliga, dem Ludwigsfelder FC musste man am Ende eine deutliche und vielleicht etwas zu hohe 3:0 (0:0) Niederlage hinnehmen. Mit schon nicht allzu großen Ambitionen hatten die Gäste diese schwierige Partie bei dem sehr heimstarken Kontrahenten in Angriff genommen, denn etliche personelle Probleme belasteten. So fehlten mit Sascha Rentmeister (gelb gesperrt), Miguel Unger (verletzt) und Alexander Schütze (abgestellt zur 2.) wichtige Säulen im Spiel der Oranienburger. Dennoch machte es der OFC vor der Pause richtig gut, ließ den vor einer ansehnliche Kulisse in dieser Phase überaus nervös spielenden Gastgeber an der eigenen konzeptionellen Disziplin regelrecht verzweifeln. Wir haben es immer wieder gut verstanden den LFC weit weg von unserem Tor zu halten, meinte nach Spielende OFC-Trainer Hans Oertwig. Mit Wiederbeginn verstärkte der Tabellenführer dann erkennbar seine Bemühungen. Und mit einem Traumtor ebnete der Platzbesitzer den Weg zum verdienten Sieg.  Nach einer von der OFC-Abwehr zu kurz abgewehrten Eingabe von der rechten Seite, war es Maxim Romanowski (53.) der das Leder aus gut 20 Metern in den Winkel versenkte. Fast wäre den Gästen die umgehende Antwort gelungen doch der gerade eingewechselte Marc Markgraf (56.) scheiterte in aussichtsreicher Position am stark parierenden LFC-Schlussmann Lucas Lindner. Doch der Gastgeber spielte nun sichtlich befreit auf und ließ sich nicht mehr beirren. In der Schlussphase konnte der LFC dann begünstigt durch einige individuelle Fehler der Gäste das Ergebnis noch etwas in die Höhe schrauben. Uns war schon vorher klar, dass wir beim Spitzenreiter nicht viele Chancen bekommen werden und auf Grund unserer Besetzungsprobleme hat die Mannschaft das recht ordentlich gemacht, zog Hans Oertwig ein Fazit.

Mai 14

Schlüssel zum Erfolg gefunden !

Oranienburger FC Eintracht – FC Eisenhüttenstadt  3:0 (0:0)

OFC: Roggentin – Heidenreich, Czasch, Malanowski, Knaack – Eichhorst, Djoumessi Ntatino, Witte – Unger (66. Wohlatz), Rentmeister A. Schütze (75.Moge )
FCE: Stemmler – Steinbeiß, Becker (83.Franke), Perlwitz – Ngum, Nickel – Szywala, Wolbaum (34. Lommatzsch), Anders (88.Fischer), Krüger – Mooh Djike

Gelbe Karten:  Rentmeister (F), Wohlatz  (F), (beide OFC) – Ngum (U), Lommatzsch (F), (beide FCE)
Zuschauer: 120 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (52.) A. Schütze, 2:0 (64.) Unger, 3:0 (80.) Moge
Schiedsrichter: Tobias Collin  (Templin)

(rl) Trotz einer torlosen und recht ereignislosen ersten Spielhälfte reichte es für den OFC, gegen das abstiegsgefährdete Team vom FC Eisenhüttenstadt, am Ende noch zu einem hochverdienten 3:0 (0:0) Heimerfolg. Vor der Pause hatten sich beide Teams weitestgehend neutralisiert. So spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Nach gut 20 Minuten hatten die Gäste eine erste Möglichkeit, als Georges Mooh Djike versuchte OFC-Torhüter zu überraschen, doch der Ball landete neben dem Gehäuse. Mit der guten Vorpausenleistung seines Teams, dass einige personelle Ausfälle zu verkraften hatte, zeigte sich FCE-Trainer Andreas Schmidt nach dem Abpfiff durchaus zufrieden. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen der Gastgeber jedoch gefährlicher, aber vorerst blieb Alexander Schütze (36., 43.) bei seinen Gelegenheiten der Torerfolg noch verwehrt. Dies sollte sich aber nach dem Seitenwechsel recht bald ändern. Schon zur Pause hatte OFC-Trainerfuchs Hans Oertwig angedeutet, dass einige vorgenommene Wechsel im taktischen Bereich wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg sein werden. Und er sollte recht behalten!! Nach feiner Vorarbeit von Pascal Heidenreich, der den Ball mit viel Gefühl in den Rücken der Gästeabwehr spielte, gelang dem einschussbereiten Alexander Schütze (52.) der Führungstreffer. Als schließlich Miguel Unger (65.) mit einem verdeckten Linksschuss ins lange Eck traf und den FCE-Torhüter Martin Stemmler dabei nicht besonders gut aussehen ließ, war die Vorentscheidung gefallen. Die nun nicht mehr so in die Zweikämpfe kommenden Gäste, wie es ihr Trainer später analysierte, wären vielleicht noch einmal ins Spiel gekommen, doch der Schuss von Ibrahim Ngum (69.) wurde von Sven Roggentin im OFC-Gehäuse glänzend pariert. Kurze Zeit später hatte Ibrahim Ngum (71.) Glück, dass er nach einer Rangelei mit Sascha Rentmeister und anschließender Tätlichkeit nicht vorzeitig zum Duschen musste, denn für Beide gab es nur die gelbe Karte.  Denn Schlusspunkt beim Platzbesitzer setzte dann schließlich der eingewechselte A-Jugendspieler Artur Moge (80.) der nach feiner Einzelleistung mit seinem Treffer, der den OFC-Trainer besonders erfreute, für den Endstand sorgte.

 

Mai 07

Lohn für engagierte Leistung !

SV Grün-Weiß Lübben – Oranienburger FC Eintracht  2:3 (0:1)

Grün-Weiss: Michaelis – Leschnik, Guttke Trehkopf, Albrecht – Lehmann, Savaris Lopes (86.Würfel),  Köhler –  Tola, Pereira De Brito, Lindner (14. Friedrich, 82. Ziegler)
OFC: Roggentin – Witte, Hölle (65.Markgraf), Czasch, Knaack – Heidenreich (73. Moge), Hadzibulic – Eichhorst, Völkel (15. Djoumessi Ntatino),, Rentmeister – Unger

Gelbe Karten: Leschnik (F), Guttke (F), (beide Grün-Weiss) – Unger (F), Moge  (F), (beide OFC)
Zuschauer: 102 im Stadion zur Völkerfreundschaft, Lübben

Torfolge:  0:1 (17.Eigentor) Albrecht, 1:1 (49.) Pereira De Brito, 2:1 (57.) Tola, 2:2 (78.) Markgraf,
2:3 (88.) Eichhorst
Schiedsrichter: Max Stramke  (Elsterheide)

(rl) Der sonnige Trip in den Spreewald endete für den zuletzt 4 Spiele sieglosen OFC beim bislang  äußerst heimstarken Gastgeber Grün-Weiß Lübben mit  einem hochverdienten 3:2 (1:0) Auswärtssieg und brachte somit endlich das förmlich herbeigesehnte Erfolgserlebnis. Wir haben eine tolle Unterstützung von zahlreich mitgereisten OFC-Fans erfahren, von der sich das Team spürbar tragen ließ, berichtete OFC-Trainer Enis Djerlek nach Spielende, wofür sich die Mannschaft besonders bedanken wollte. Denn wiederum gab es schon im Vorfeld einige personelle Hiobsbotschaften auf Seite der Gäste, denn kurzfristig mussten Lukas Wohlatz, Torben Kothe und Kapitän Jerome Malanowski krankheitsbedingt ersetzt werden. Aber wie der OFC immer wieder mit diesen misslichen Situationen umgeht ist schon bewundernswert. Von Anbeginn übernahmen die Gäste die Spielkontrolle ließen mit vielen Ballstafetten den Gastgeber kaum ins eigene Spiel kommen. Nach einer knappen Viertelstunde hätten die Gastgeber dann jedoch aus dem Nichts einen Leichtsinnsfehler der OFC-Abwehr fast bestraft, doch die Möglichkeit von Antonio Pereira De Brito Junior (15.) strich knapp über den OFC-Kasten. Nach einer verletzungsbedingten Unterbrechung und dem Aus für Grün-Weiß Torjäger Romano Lindner und für Tobias Völkel auf OFC-Seite, kamen die Gäste nach einem äußerst ansehnlichen Angriff zum Führungstreffer. Eine Eingabe von der rechten Seite des auffällig und kaum zu stellenden Pascal Eichhorst beförderte der Lübbener Abwehrspieler Lucas Albrecht (17.) vor dem hinter ihm stehenden Tim Witte, ins eigene Netz. In der Folgezeit versäumte es der OFC  schon wie zuletzt die Partie rechtzeitig für sich in die richtige Bahnen zu lenken, doch sehr gute Möglichkeiten für eine Resultatserhöhung durch Pascal Eichhorst (24., 45.) und des wieder genesenen Miguel Unger (26.) ließ man regelrecht liegen. Und fast wäre man für  diese Nachlässigkeit nach einer Unstimmigkeit in der etwas umformierten OFC-Abwehr kurz vor dem Pausenpfiff bestraft worden doch Rene Trehkopf (42.) verfehlte zum Glück das Ziel. Kurz nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dann aber doch den Ausgleich hinnehmen, als man zu unentschlossen agierte und Antonio Pereira De Brito Junior (49.) am zweiten Pfosten per Kopf vollendete. Und es sollte für den OFC noch schlimmer kommen, der sich bei einen Angriff der Platzbesitzer über die linke Seite etwas unglücklich anstellte und somit durch  Valmir Tola (57.), der aus Nahdistanz vollendete, in Rückstand geriet. Aber wir wollten auf keinem Fall mit leeren Händen die Heimreise antreten, meinte Enis Djerlek, der mit einigen Umstellungen das Risiko erhöhte. Diese Wechsel sollten sich als guter Schachzug erweisen. So hatte der eingewechselte Marc Markgraf (65.) schon nach kurzer Zeit den Ausgleich auf dem Fuß, doch Patrick Michaelis im Tor der Einheimischen klärte per Fuß. Nachdem Antonio Pereira De Brito Junior (68.) am stark parierenden OFC-Schlußmann Sven Roggentin gescheitert war, machte es Marc Markgraf (78.) dann besser, als er die geschickte Vorarbeit von Artur Moge mit dem Ausgleich veredelte. Die Gäste wollten jedoch noch mehr und belohnten sich endlich für ihre Bemühungen als Pascal Eichhorst (88.) die Eingabe von Marc Markgraf zum Siegtreffer verwandelte. Mit etwas Glück und Geschick stemmte man sich in den Schlussminuten den wütenden Angriffen der Gastgeber entgegen und sicherte sich somit nach einem harten Stück Arbeit einen hochverdienten Sieg in der Fremde.

Mai 02

Niederlage trotz Halbzeitführung !

FC Stahl Brandenburg – Oranienburger FC Eintracht  3:2 (1:2)

Stahl: Sgraja – Schimpf, Garcia (46. Mertens), Oppenborn, J. Meyer (90. Dahms) – Kollewe, Glomm, Franceschini Machado (79.Sasaki), Watanabe – L. Meyer, Yoshida
OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Heidenreich (75. Djoumessi Ntatino), Knaack – Wohlatz
(83. Declan Nassar), Kothe, Eichhorst, Völkel – Rentmeister – Hadzibulic

Gelbe Karten: Schimpf (U), (Stahl) – Heidenreich (F), (OFC)
Zuschauer: 86 im Stadion am Quenz, Brandenburg

Torfolge:  0:1 (7.) Kothe, 1:1 (14.) Yoshida, 1:2 (28.) Rentmeister, 2:2 (46.) Yoshida, 3:2 (65.) L. Meyer
Schiedsrichter: Christian Naujoks  (Magdeburg)

(rl) Gegen Teams die mit dem Rücken zur Wand stehen und sich im Abstiegskampf befinden hat der OFC immer wieder seine liebe Mühe und Not. So geschehen am Tag der Arbeit, nur vier Tage nach der enttäuschenden Heimniederlage,  beim Team von Stahl Brandenburg, wo man trotz einer knappen Halbzeitführung beim Schlusspfiff mit einer 3:2 (1:2) Niederlage als Verlierer das Spielfeld verließ. Dabei hatte es gut begonnen für die sich zumindest im ersten Abschnitt deutlich steigernden Gäste. So hatte Sascha Rentmeister schon nach 120 Sekunden die Führung für den OFC auf dem Fuß, doch völlig freistehend strich das Leder knapp über den Balken. Besser machte es dann Torben Kothe (7.), der eine Eingabe des auffälligen Pascal Eichhorst zur Führung verwandelte. Für einen kurzen Moment schienen die nicht wieder zu erkennenden Gäste von ihrem Weg abzukommen, als die OFC-Hintermannschaft bei einem Standard von Gabriel Garcia etwas unsortiert wirkte und der kleine Ryo Yoshida (7.) mit der Hacke den Ausgleich erzielte. Doch die Gäste zeigten sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt. Nach einer knappen halben Stunde gelang dann die erneute und durchaus verdiente Führung durch Sascha Rentmeister (28.), der im Nachsetzen einnetzte. Zuvor war Semin Hadzibulic noch an Steffen Sgraja im Stahl-Gehäuse gescheitert. Und zur Pause hätte die Führung der Gäste noch wesentlich deutlicher ausfallen können, doch Semin Hadzibulic (36.) und Tobias Völkel (42.) versäumten es in dieser Phase für klarere Verhältnisse zu sorgen. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff bestraften die Platzbesitzer dann einen leichtfertigen Ballverlust der OFC Defensive, als Franceschini Machado den flinken Ryo Yoshida (46.) bediente, dem zu diesem Zeitpunkt der etwas glückliche Ausgleich gelang. Davon zeigten sich die Gastgeber sichtlich beflügelt, die vor allem immer wieder über ihre linke Angriffsseite, in der die OFC-Abwehr an diesem Tag einige Schwächen offenbarte, ihre Angriffe inszenierten. Doch nach einer Stunde hatten die Gäste die erneute Führung vor den Füßen, aber Sascha Rentmeister (60.) zeigte sich nach dem Zuspiel von Semin Hadzibulic zu unentschlossen. Dafür wurden die Oberhaveler dann kurze Zeit später bestraft als Lucas Meyer (65.) nach Vorarbeit von Mudai Watanabe, die Halbherzigkeit der Gästeabwehr mir der Führung bestrafte. Es hätte sogar noch schlimmer kommen können, denn Lucas Meyer (75.) scheiterte mit einem Foulstrafstoß am Querbalken. Zuvor hatte Pascal Heidenreich den wuseligen Ryo Yoshida zu Fall gebracht und war dabei knapp an der Roten Karte vorbeigeschrammt. Und fast hätten die Gäste in der Nachspielzeit noch einen Punkt gerettet, aber Sascha Rentmeister (90.+2) verfehlte per Kopf knapp das Ziel. Nach dem Abpfiff meinte OFC-Trainer Enis Djerlek: Wir haben uns wesentlich besser präsentiert, äußerst diszipliniert gespielt.  Allerdings haben wir uns um den Lohn eines guten Auswärtsspieles gebracht.

Apr 30

Chancenloses Desaster !

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920  0:4 (0:3)

OFC: Roggentin – Eichhorst, Dachwitz, Malanowski, Heidenreich – Wohlatz, Kothe, Czasch (46. Völkel) – Rentmeister, Hadzibulic, – Markgraf (46. Moge)
WFC: Rauch – Leimbach, Teichmann (80. Madjouka), Suchacek, Blondzik – Bolz, Harjehusen, Nachtigall, Günel – Conrado Prudente (72. Noukimou), Ronis (69. S. Schenk)

Gelbe Karten: Markgraf (F), Völkel (F),  (beide OFC)
Zuschauer: 120 unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (17.) Conrado Prudente, 0:2 (33.Foulstr.) Dima, 0:3 (38.) Harjehusen, 0:4 (53.) Blondzik
Schiedsrichter: Max Mangold  (Berlin)

(rl) Es war ein rabenschwarzer Freitagabend für den OFC gegen den Tabellenvorletzten, dem Werderaner FC Viktoria, der mit einem ernüchternden 0:4 (0:3) Heimdebakel endete. Nach einem völlig desolaten Auftritt seines Teams zeigte sich OFC-Trainer Hans Oertwig unmittelbar nach dem Abpfiff regelrecht fassungslos. Trotz unserer prekären Personalsituation ist diese Leistung einfach nicht zu akzeptieren, denn Anspruch und Wirklichkeit standen heute in keinem Verhältnis. In meiner 70-monatigen Amtszeit beim OFC hat es so etwas noch nicht gegeben, dass wir  uns keine einzige Torchance erspielt haben, zürnte er weiter. Doch die Gäste die sich von Beginn an sehr diszipliniert und spielstark zeigten, erkannten schon recht früh die Verfassung der Platzbesitzer an diesem Abend und nutzten die Gunst der Stunde resolut. Und schon früh wurden die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste für ihre Bemühungen belohnt, als der  ziemlich freistehende und sehr auffällige Rafael Conrado Prudente (17.) eine Eingabe von Dima Ronis nur noch einzuschieben brauchte. Als nach einer guten halben Stunde Dima Ronis (33.) einen berechtigten Foulstrafstoß verwandelte, zuvor hatte der wiedergenesene Sascha Rentmeister etwas unglücklich Rafael Conrado Prudente zu Fall gebracht, nahm das Unheil für die Einheimischen seinen Lauf. Nun hatte längst die totale Verunsicherung im OFC-Team Einzug gehalten, denn einfachste Dinge gingen schief. Hinzu kam das das Zweikampfverhalten einfach katastrophal war. So profitierte Rafael Conrado Prudente davon als er dem ansonsten so zuverlässigen OFC-Kapitän Jerome Malanowski das Leder an der Mittellinie abjagte, nach einem Solo von der Grundlinie den einschussbereiten Askar Harjehusen (38.) bediente, der freistehend keine Mühe hatte zu vollenden. Wer nach dem Wechsel auf ein Aufbegehren der Gastgeber hoffte, sah sich getäuscht, denn auch in der Folgezeit vermochte man sich keine nennenswerte Tormöglichkeit zu erspielen. Den weiterhin stark aufspielenden Blütenstädtern fiel es dagegen leicht, dass aus Sicht der Platzbesitzer noch glimpfliche Resultat, zu erhöhen. So war es Martin Blondzik (53.), den man ziemlich ungehindert gewähren ließ, der mit einem strammen Flachschuss von der Strafraumgrenze traf. Und es hätte noch viel schlimmer für einen auf allen Positionen maßlos enttäuschenden OFC kommen können. Doch die Gäste, die eine nicht für möglich gehaltene Leistung boten, wie es ihr freudestrahlender Trainer Ingo  Hecht nach dem Abpfiff formulierte, ließen noch einige verheißungsvolle Gelegenheiten durch Rafael Conrado Prudente (65.) und Ramazan Günel (72.) ungenutzt verstreichen. Der feiernden Siegertraube der Gäste standen konsternierte Akteure des Gastgebers nach dem Schlusspfiff gegenüber.