Auswärts weiter unbesiegt !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  “11. Spieltag”

SV Falkensee / Finkenkrug – Oranienburger FC Eintracht 1:3 (0:1)

SV FF: Stahl – Freudenberg, Nielsen, Nuss (80. Kisseljow), Kotfitzki – Kracht, Eckert – Burchardi, Dahm (63. Rübekohl), Drescher (75. Stephan) – Schulze,
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, Moldenhauer, Knaack, Czasch – Eichhorst (59. Markgraf), Begzadic – Kherraz, A. Schütze (79. Meyer) – Unger (86.Popescu)

Gelbe Karten: Nuss (F), Drescher (F), (beide SVFF) –  Roggentin (U), (OFC)
Zuschauer: 125 auf dem Sportplatz an der Leistikowstraße, Finkenkrug

Torfolge:  0:1 (18.) Eichhorst,  1:1 (49.) Kracht, 1:2 (64.) Unger, 1:3 (84.) Unger,
Schiedsrichter: Tobias Starost  (Kloster Lehnin)

(rl) Nach einem grundsoliden Auftritt konnte sich der OFC beim zuletzt etwas wiedererstarkten Gastgeber dem SV Falkensee/Finkenkrug am Ende mit einem verdienten 3:1 (1:0) Auswärtserfolg durchsetzen. Nur in der Anfangsviertelstunde nach dem Seitenwechsel schienen die bis dahin klar spielbestimmenden Gäste etwas den Faden zu verlieren als man völlig unnötig den Ausgleich hinnehmen musste. Und wieder einmal hatten es die Oberhaveler im ersten Abschnitt versäumt schon für klare Verhältnisse zu sorgen. Nur Pascal Eichhorst (18.) war es im Strafraumgetümmel gelungen die gefährliche Eingabe von Alexander Schütze zur Führung über die Linie zu bugsieren. Doch die Gartenstädter hätten sich zu diesem Zeitpunkt kaum über einen deutlicheren Rückstand beklagen können, aber bei den guten Gelegenheiten von Pascal Eichhorst (1.), Sanel Begzadic (14.Freistoß /15.), Alexander Schütze (24.) und Miguel Unger (30.) ließ der OFC erneut die letzte Konsequenz vermissen. Die Platzherren waren im ersten Abschnitt kaum in Erscheinung getreten. Das sollte sich zumindest  in der Anfangsphase nach Wiederbeginn ändern, denn die Einheimischen begannen nun mutiger und hatten gleich eine gute Kopfballchance durch Artur Nuss (46.), die jedoch noch nichts einbrachte. Dann aber doch  der überraschende Ausgleich als OFC-Torhüter Sven Roggentin einen scharfen Freistoß von Elias Eckert aus zentraler Position nur nach vorn abwehren konnte und Fabian Kracht (46.) im Nachsetzen am schnellsten schaltete. Von diesem Gegentreffer zeigten sich die Gäste jedoch unbeeindruckt die sofort wieder auf die erneute Führung drängten. Beim gefährlichen Freistoß von Miguel Unger (54.) hatte SV-Torhüter Pascal Stahl erhebliche Mühe um das Leder über die Latte zu lenken. Und nach einem sehenswerten OFC-Angriff konnte er den Flachschuss von Sebastian Knaack (56.) mit etwas Glück per Fußabwehr klären. Dann war aber auch der Schlussmann der Platzbesitzer machtlos, als Miguel Unger (64.) einen direkten Freistoß gekonnt in den Winkel verwandelte. Auch für den Schlusspunkt sorgte schließlich Miguel Unger (84.) als er sich nach schönem Zusammenspiel mit Marc Markgraf auf der linken Seite durchgespielt hatte und dann den heranstürzenden SV-Torhüter mit einem Lupfer  zum Endstand überwand. Nach dem Abpfiff  meinte ein gelassener SV-Trainer Andre Bittner: Wir haben uns gegen eine Top-Mannschaft gut verkauft, vieles richtig gemacht und mit etwas Glück wäre ein Punkt möglich gewesen. Auf Seiten der Gäste zeigte sich Enis Djerlek vor allem mit dem Vorpausenauftritt seiner Elf sehr zufrieden wo der Gegner viel Laufarbeit machen musste, dann jedoch ein blöder Freistoß kurzzeitig bei uns für Unruhe sorgte.

Sehr bedenklich !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  “11. Spieltag”

VfB Gramzow  – Oranienburger FC Eintracht II    11:0  (5:0)

Torfolge:  1:0 (23.) M. Blume, 2:0 (25.) M. Blume, 3:0 (28.) Fischer, 4:0 (32.) Seethaler, 5:0 (33.) Lange,
6:0 (52.) Lange, 7:0 (70.) Lange, 8:0 (75.) Lange, 9:0 (76.) Lange, 10:0 (78.) Lange,  11:0 (90.) M. Blume

Rote Karte: Marc Geserich (OFC / 24.Notbremse)
Schiedsrichter: Christian Winkler (Nordwestuckermark)

(rl) Nach einem unterirdischen Auftritt musste die OFC- Reserve beim derzeitigen Tabellenführer, dem VfB Gramzow  mit einer 11:0 (5:0) Klatsche die schmerzvolle Heimreise antreten. Einen derartigen Auftritt einer seiner betreuten Mannschaften habe er in seiner 25-jährigen Trainerzeit noch nicht erlebt meinte nach der Rückkehr ein sichtlich schockierter OFC-Trainer Dietmar. Er fühlte sich von seinem Team total im Stich gelassen. Es grenzte an Arbeitsverweigerung und war schon vereinsschädigend wie man dort in der Uckermark auftrat. Hinzu kam das man mit einem sehr ausgedünnten Kader die Reise angetreten war, da kurzfristig einige nominierte Akteure absagten. Dennoch standen immer noch einige Akteure aus dem Brandenburgligakader im Aufgebot die den Anspruch haben höherklassig zu spielen, welches diesen Auftritt noch unerklärlicher macht. Es mag zwar paradox klingen doch in der Anfangsphase waren wir das bessere Team, meinte Dietmar Müller. Wir hätten sogar in Führung gehen müssen, doch Helmut Akwadakh Tetteh (5.) und Patrick Balaga (10.) vergaben in aussichtsreicher Position. Dann nahm das Unheil seinen Lauf, zuerst gelang dem Platzbesitzer durch Marcel Blume (23.) der Führungstreffer. Nur 60 Sekunden später folgte nach einer Notbremse die Rote Karte für OFC-Kapitän Marc Geserich (24.) und anschließend schon der nächste Gegentreffer. In der Folgezeit ergaben sich die Gäste fast kampflos und Henri Kimmel im OFC-Gehäuse konnte einem schon Leid tun dem die Bälle nur so um die Ohren flogen und der bei allen Gegentreffern machtlos war. Nach dieser Leistung ist im Team unbedingt gesprächsbedarf erforderlich, wo sich alle Beteiligten einmal hinterfragen sollten.
OFC II: Kimmel, Friedrich, Geserich, Hölle, Redlich, Schupp, T. Schuldig, Weigel, Noukimou, Tetteh, Balaga

BSG Chemie KBS erneut erfolgreich !

2. ORAFOL-Cup 2018 im Hallenfußball in der MBS-Arena

Auch die Neuauflage des 2.ORAFOL-Cups im Hallenfußball konnte man ersten Freitag im November am Ende als durchaus gelungene und äußerst faire Veranstaltung zusammenfassen.
Mit einem etwas reduzierten Teilnehmerfeld starteten die Teams in der gut besuchten MBS-Arena in die Vorrunde, wo in 2 Gruppen über eine Zeit von 12 Minuten gespielt wurde.
Nachdem der Titelverteidiger BSG Chemie das Eröffnungsspiel gegen „Die Reflektors“ mit 2:0 für sich entschieden hatte folgte später ein Remis. Etwas schwerer tat sich zu Beginn Vorjahresfinalist Reisern Reflex als man knapp mit 2:1 Toren die Oberhand behielt, doch später deutlich siegte. Damit hatten beide den Grundstein fürs Halbfinale gelegt. Als starke Konkurrenz für das Halbfinale erwies sich das Team Zerstörung, dass nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz den 2.Platz nach der Vorrunde belegte. Etwas glücklicher zogen dagegen „Die KleBeFüße“ nach nur einem Unentschieden in die Vorschlussrunde ein.

Im 1. Halbfinale wurde der Titelverteidiger BSG Chemie KBS seiner Favoritenrolle gerecht, als er nach einem Dreierpack des späteren Torschützenkönigs Nico Banowski (5 Treffer insgesamt) mit 3:0 Toren gegen „Die KleBeFüße“ siegte. Wesentlich spannender verlief das 2. Halbfinalspiel, dass das Team Zerstörung erst mit 3:1 nach Siebenmeterschießen gegen Eisern Reflex für sich entschied. Nach dem die Platzierungsspiele dann eher etwas unspektakulär verlaufen waren, spitzte sich die Spannung im Finale nochmals zu. Doch die Entscheidung zu Gunsten des alten und neuen Titelträgers BSG Chemie KBS fiel allerdings erst im Siebenmeterschießen, wo besonders die Torhüter im Fokus standen und mit tollen Paraden glänzten. Schließlich siegte BSG Chemie KBS mit 2:1 Toren gegen das Team Zerstörung. Zum Abschluss wurden von Firmen-Direktor Dr. Holger Loclair und von Frau Catherine Loclair-Hieronimi unter dem Beifall des Publikums die einzelnen Ehrungen vorgenommen.
Statistik – 2. ORAFOL-CUP 2018

16.00 – 16.12 – Spiel 1 Gruppe A:   BSG Chemie KBS – Die ReflekTORs    2:0
1:0 Banowski (5.), 2:0 Banowski (12.)

16.14 – 16.26- Spiel 2 Gruppe B: Eisern Reflex – Die KleBeFüße    1:2
0:1 Kusin (5.), 1:1 Heyne (8.), 1:2 Beyer (12.)

16.28 – 16.40 – Spiel 3 Gruppe A:   Die ReflekTORs  –  Zerstörung   1:2
0:1 Martens (3.), 1:1 Höpfner (3.), 1:2 Futh (7.)

16.42 – 16.54 – Spiel 4 Gruppe B:  Die KleBeFüße  – Fokussiert & Erbarmungslos  2:2
1:0 Stepien (2.), 1:1 Wigbers (5.), 1:2 Wigbers (7.), 2:2 Kusiien (11.)

16.56 – 17.08 – Spiel 5 Gruppe A:  Zerstörung – BSG Chemie KBS  1:1
0:1 Mimietz (1.), 1:1 Blümel (10.)

17.10 – 17.22- Spiel 6 Gruppe B:  Fokussiert & Erbarmungslos  – Eisern Reflex  0:5
0:1 Heyne (3.), 0:2 Lißner (4.), 0:3 Beyer (8.), 0:4 Heyne (11.), 0:5 Lißner (12.),

Abschluß der Vorrunde:

Tabelle Gruppe A:
1. BSG Chemie KBS      3:1  Tore      4 Punkte
2. Zerstörung                3:2  Tore      4 Punkte
3. Die ReflekTORs        1:4   Tore      0 Punkte

Tabelle Gruppe B:
1. Eisern Reflex                            7:1  Tore      6 Punkte
2. Die KleBeFüße                         3:4 Tore       1 Punkt
3. Fokussiert & Erbarmungslos 2:7 Tore       1 Punkt

17.45 – 18.00 – HALBFINALE 1  (15 Min):
1.Gr. A:    BSG Chemie KBS   – 2. Gr. B:    Die KleBeFüße   3:0
1:0 Banowski (1.), 2:0 Banowski (12.), 3:0 Banowski (14.)

18.05 – 18.20 – HALBFINALE 1  (15 Min):
1.Gr. B:  Eisern Reflex   – 2. Gr. A:  Zerstörung   1:3 n. S.
0:1 – Blümel,                        Heyne – gehalten
0:2 – Futh,                             1:2 – Beyer
1:3 – Plaumann,

18.25 – 18.40 – Spiel um Platz 5   (15 Min):
3.Gr. A:  Die ReflekTORs    – 3. Gr. B:   Fokussiert & Erbarmungslos  5:0
1:0 Höpfner (5.), 2:0 Gerth (10.), 3:0 Taimovrian (11.), 4:0 Gerth (12.), 5:0 Taimovrian (15.)

18.45 – 19.00 – Spiel um Platz 3 (15 Min):
Verl. HF (1):  Die KleBeFüße   
Verl. HF (2):  Eisern Reflex      0:1
0:1 Lißner (9.),

 19.05 – 19.20 – FINALE  (15 Min):
Gew. HF (1):  BSG Chemie KBS   
Gew. HF (2):   Zerstörung  2:1 n. S.
Blümel – gehalten,                            Banowski – gehalten
0:1 – Futh                                              1:1 – Gutzeit
Banowski – gehalten,                         2:1 Bookhahn

Schiedsrichter:  Dietmar Müller & Thoralf Schwarz  (beide Oranienburger FC Eintracht )

 

Fehlende Konsequenz beim Abschluss !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  “10. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – FC Eisenhüttenstadt  1:1 (0:1)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (46. Meyer), Czasch, Moldenhauer, Knaack – Kherraz (46. Kothe), Begzadic Eichhorst (73. Popescu) – A. Schütze, Unger – Markgraf
FCE: Stemmler – Kahlisch, Steinbeiß, Wernicke, Brüllke, Krüger – Nguyen Ngoc, Wolbaum, Schack – Fischer (79. Lehmann), Mooh Djike
(19. Wamba Tsafack)

Gelbe Karten: Begzadic (M), A. Schütze (U), (beide OFC) – Stemmler (U), Brüllke (U), Nguyen Ngoc (F), Kahlisch (U) (alle FCE)
Zuschauer: 110 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  0:1 (21.) Wolbaum,  1:1 (75.) A. Schütze
Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)

(rl) Trotz einer drückenden Überlegenheit über den gesamten Spielverlauf musste sich der OFC gegen einen äußerst unbequem zu bespielenden FC Eisenhüttenstadt am Ende mit einer 1:1 (0:1) Punkteteilung begnügen. So sah man nach dem Abpfiff  nur auf Seiten der Gäste strahlende und zufriedene Gesichter über den Spielausgang, denen jedoch auch lange Zeit das nötige Quäntchen Glück zur Seite stand. Denn von Anbeginn war der Platzbesitzer das klar spielbestimmende Team auf dem Platz und es schien nur eine Frage der Zeit bis zum Führungstreffer. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeigten sich Pascal Eichhorst (14.) und Marc Markgraf (17.) bei ihren Möglichkeiten nicht konsequent genug beim Abschluss. Völlig überraschend gingen die Oderstädter dann nach gut 20 Minuten wie aus dem Nichts etwas glücklich in Führung. Nach einem leichtfertigen Ballverlust im linken Mittelfeld von OFC-Kapitän Sebastian Knaack fasste sich Gäste-Kapitän Mariusz Wolbaum (21.) ein  Herz und überwand den etwas zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Sven Roggentin mit einer schönen Bogenlampe. Davon ließen sich die Platzbesitzer jedoch nicht beeindrucken, erspielten sich auch in der Folgezeit gute Chancen durch Miguel Unger (24.) und Alexander Schütze (32.) doch die Verwertung war mangelhaft. Mit einigen personellen Veränderungen startete der OFC nach dem Wechsel einen wahren Sturmlauf mit einer Fülle hochkarätiger Chancen. Doch entweder scheiterten Miguel Unger (50.Pfosten) und Sanel Bezadic (73.Lattenkreuz) oder der gut aufgelegte Gäste Schlussmann Martin Stemmler war zur Stelle um  gegen Tim Meyer (47.), Alexander Schütze (63.) und Marc Markgraf (66.) mit letztem Einsatz zu klären. Eine Viertelstunde vor dem Ende gelang dann aber doch Alexander Schütze (75.) der mehr als verdiente Ausgleich als er eine Eingabe von Sanel Begzadic einnickte.  Aber der OFC wollte mehr und fast wäre in der Nachspielzeit noch der Siegtreffer gelungen, doch zuerst wurde der Distanzschuss von Miguel Unger (90.+4) vom FCE-Torhüter stark gehalten und im Nachsetzen landete das Leder von Alex Popescu (90.+4) nur an der Lattenunterkante, jedoch nicht im Tor. Nach dem Abpfiff zeigte sich FCE-Trainer Andreas Schmidt zufrieden und glücklich über dem Punktgewinn, als er seinem Team ein Kompliment für die gezeigte Leistung aussprach. Beim Gastgeber legte Enis Djerlek den Finger in die Wunde, als er die erneute schlechte Chancenverwertung bemängelte. Dennoch bescheinigte er seiner Elf eine Steigerung nach dem Wechsel, nachdem man zuvor zu sehr mit der Brechstange agiert hatte.

Sieg zum Schluss gefährdet !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  “10. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht II – SV Blau-Weiß 90 Gartz  4:2  (2:0)

Torfolge:  1:0 (9.) Guski,  2:0 (44.) Guski, 3:0 (60.) Malanowski, 3:1 (77.) Stockfisch, 3:2 (79.) Krol, 4:2 (89.) Vukovic,

Schiedsrichter: Andre Schuler (Neuruppin)

(rl) Zum Abschluss der englischen Woche gelang der OFC-Reserve gegen das Team vom SV Blau-Weiß 90 Gartz ein wichtiger 4:2 (2:0) Heimerfolg, der jedoch in der Schlussphase urplötzlich noch einmal in Gefahr geriet. Nach zuvor zwei sieglosen Partien, unter jedoch wesentlich ungünstigeren Voraussetzungen, kam dieses Erfolgserlebnis für die Müller-Schützlinge nun genau zum richtigen Zeitpunkt. Und nach einer Stunde schien der personell gut besetzte Gastgeber die Partie bereits zu seinen Gunsten entschieden zu haben. In der Anfangsphase hatte bereits Norman Guski (9.) eine feine Vorarbeit von Zoran Vukovic zur Führung genutzt. Fast  mit dem Pausenpfiff traf Norman Guski (44.) nach feiner Einzelleistung mit einem Schlenzer ins lange Eck erneut. Die Gäste die oft mit sich selbst und mit dem Unparteiischen-Team haderten kamen zwar etwas agiler aus der Pause und hatten gute Gelegenheiten zum Anschluss, doch Patrick Böst (53.) und Djibril Badji (56.) vergaben kläglich. Als nach einer Stunde schließlich Jerome Malanowski (60.) nach einem Zuspiel von Norman Guski erhöhte, schien die Entscheidung gefallen zu sein. Doch urplötzlich hielt der Schlendrian Einzug bei den Gastgebern. Innerhalb von 120 Sekunden bestraften die immer an sich glaubenden Gäste nun die sich aufzeigenden Schwächen beim OFC. Nach den vermeintlich leicht zu erzielenden Treffern vom eingewechselten Jan Stockfisch (77.) und Mateusz Krol (79.) unter gütiger Mithilfe geriet der Gastgeber kurz ins Straucheln. Doch in der Schlussminute sorgte dann Zoran Vukovic (89.), der uneigennützig von Norman Guski bedient worden war, für die pure Erleichterung bei den Einheimischen. Diese stand auch OFC-TrainerDietmar Müller nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben, als er sich recht erfreut über ein weiteres Erfolgserlebnis zeigte und zudem der Abstand im Tabellenkeller gegenüber der Konkurrenz vergrößert werden konnte.
OFC II: Kimmel, Balaga, (83.T. Schuldig), Malanowski, Nabzdyk (66. Redlich), Schupp, Geserich, Weigel (75.Sacher), Noukimou, Guski, Tetteh, Vukovic

Mit neuen Bällen auf gutem Weg !

Best Döner Pizza Pasta unterstützt OFC-Reserve

Das neuformierte und im Umbruch befindliche OFC-Landesklasseteam freut sich über jegliche Unterstützung und Zuwendung bei der schwierigen Mission im Kampf um den Klassenerhalt. So war es ein Anliegen des Teams die Trainingsbedingungen mit neuen Bällen  zu verbessern.
Auf Initiative des neuen Betreuerteams Katja und Mike Trölenberg (links im Bild) gelang es ihnen, den fußballbegeisterten Mehmet Damar – Geschäftsführer vom Best Döner Pizza Pasta in Oranienburg, Bernauer Straße 90 zu gewinnen, um die Mannschaft mit einem Sack, mit 15 neuen Trainingsbällen auszurüsten. Vor dem letzten Heimspiel gegen Fortuna Britz, erfolgte die Übergabe der Bälle durch Mehmet Damar (rechts im Bild). Davon sichtlich motiviert, zeigte das Müller-Team eine gute Leitung und verließ als Sieger den Platz. Auf diesem Wege möchte sich das gesamte Team ganz herzlich beim Sponsor für sein Engagement bedanken. (Foto Sennewald)

Achtbarer Auftritt der Rumpftruppe !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  “Nachholspiel vom 5. Spieltag”

Schönower SV – Oranienburger FC Eintracht II    5:2  (4:1)

Torfolge:  1:0 (13.) Szmulski, 2:0 (36.) Böttcher, 3:0 (33.) Tatarczuk, 4:0 (37.) Zachowski, 4:1 (43.) Moge,4:2 (57.Foulstrafstoß) Geserich, 5:2 (79.Strafstoß) Szmulski,

 Schiedsrichter: Damien Jacobs (Berlin)

(rl) Beim Team Schönower SV musste die mit einer Rumpftruppe angereiste OFC- Reserve am Ende eine erwartete 5:2 (4:1) Niederlage hinnehmen. Unter den schlechten gegebenen Voraussetzungen war der Auftritt der Gäste letztlich doch recht akzeptabel. Jeder hat bis zum Ende sein Bestes gegeben und ließ sich auch nach dem zwischenzeitlichen deutlichen Rückstand nicht entmutigen, meinte nach der Rückkehr ein gefasster OFC-Trainer Dietmar Müller. Nach einer halben Stunde hätte man schon fast das Schlimmste befürchten müssen, denn der Gastgeber war in diesem Nachholspiel schon klar in Front gezogen. Doch die Gäste spielten tapfer weiter, lauerten und kamen auch zu ihren Chancen. In der Folgezeit konnte man das Ergebnis deutlich freundlicher gestalten. Um jedoch das Ergebnis noch einmal ernsthaft zu wenden, dazu fehlten dann die Alternativen. So ging der Sieg der Einheimischen auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.
OFC II: Kimmel, Hennicke, Geserich, Redlich, Weigel, Böhme, Kao, Declan Nassar, Sacher, Moge, Balaga

Tolles Spiel der Gäste !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  “9. Spieltag”

SV Victoria Seelow – Oranienburger FC Eintracht 0:2 (0:0)

SV Victoria: Tumaszyk – Apostolow (46.S. Jankowski), Kosmacovs, Drews, Siembida – Lawrenz, Berger (69.Hahn), Rymar- Schubert, Noga, Budzalek

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (90. Schupp), Moldenhauer, Knaack, Czasch – Kothe, Eichhorst – Kherraz, Unger (87.Witte), A. Schütze (58. Meyer) – Markgraf

Gelbe Karten: Drews (F), Lawrenz (F), (beide SVV) –  Eichhorst  (F), Unger (M), (beide OFC)
Gelb/Rote Karte: Lawrenz (83.F) ( SVV)

Zuschauer: 110 in der Sparkassenarena Seelow
Torfolge:  0:1 (59.) Markgraf,  0:2 (69.) Unger
Schiedsrichter: Nico Dreschkowski  (Potsdam)

(rl) Ein deutliches Achtungszeichen setzte der OFC in der Auswärtspartie beim Absteiger aus der Oberliga dem SV  Victoria Seelow, wo man mit dem 2:0 (0:0) Auswärtssieg völlig verdient die Punkte entführte und erstmals aus der Oderstadt in der Brandenburgligageschichte als Sieger den Platz verließ. Das diese Niederlage dem Platzbesitzer in dieser Höhe am Ende noch schmeichelte hatte nur einen Grund und das war die schon zum Teil fahrlässige Chancenverwertung der Gäste aus Oberhavel. Nur in Anfangsphase war die Partie noch ausgeglichen wo sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch lieferten. So hatte Victoria-Torjäger Robert Budzalek (2.) und auch Pawel Piotr Noga (5.) durchaus den Führungstreffer für den Gastgeber vor den Füßen, doch beide Male reagierte OFC-Torhüter Sven Roggentin gedankenschnell. Womöglich hätte die Partie einen anderen Verlauf nehmen können, aber eher unwahrscheinlich denn auch der OFC erspielte sich schon in diesen Anfangsminuten klare Gelegenheiten durch Miguel Unger (3.) und Alexander Schütze (7.), doch auch hier zeigte sich der Torhüter Artur Tumaszyk auf der Hut. Von dieser unwiderstehlichen Gegenwehr schienen die Gastgeber in der Folgezeit sichtlich beeindruckt, denn fortan waren die Gäste das klar spielbestimmende Team. Nach einer halben Stunde schien die OFC-Führung fällig, mit einem herrlichen Zuspiel setzte Alexander Schütze den gut postierten und dem an  diesem Tage sehr auffällig agierenden Mark Markgraf in Szene, doch sein Schuss sprang vom Innenpfosten wieder aus dem Tor. Vom Gastgeber war nun nichts mehr zu sehen und die Gäste versäumten es einfach bei den klaren Möglichkeiten von Miguel Unger (35.) und Pascal Eichhorst (45.) sich für eine richtig gute Vorpausenleistung zu belohnen. Und auch nach dem Seitenwechsel gab es keine Veränderung am Spielgeschehen, dass fast nur in eine Richtung verlief. Nach einer knappen Stunde gelang dann endlich die längst überfällige Gästeführung als Tyren Kherraz mit einem Steilpass Mark Markgraf (59.) bediente, der überlegt verwandelte. Und als Miguel Unger (69.) nach einem schönen Zusammenspiel mit Tyren Kherraz das Leder in den Winkel beförderte und somit die Führung ausbaute war die Entscheidung zu Gunsten der Gäste gefallen. Was folgte waren weitere klare Gelegenheiten für den OFC, doch Miguel Unger (71.Lattenkreuz), Mark Markgraf (75.), Tim Meyer (77.), Torben Kothe (82.Innenpfosten) und Pascal Eichhorst (89.Lupfer) ließen  ihren Trainer an der Seitenlinie verzweifeln. Der Gastgeber trat nur noch zweimal nennenswert in Erscheinung, einerseits als Sebastian Lawrenz (83.) nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte sah und zum Anderen der Freistoß Pawel Piotr Noga (90.+1) der nichts einbrachte. Nach der Rückkehr zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek angetan von seiner gut vorbereiteten Mannschaft, die eine unglaubliche Superleistung geboten hatte, bemängelte aber im gleichen Atemzug die unfassbar schlechte Chancenverwertung.

Eine Nummer zu groß !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  “9. Spieltag”

SC Victoria 1914 Templin – Oranienburger FC Eintracht II    4:0  (3:0)

Torfolge:  1:0 (16.) Anders, 2:0 (20.) Anders, 3:0 (23.) Berkner, 4:0 (63.) Anders,
Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Heiligengrabe)

(rl) Beim in dieser neuen Saison wohl äußerst ambitionierten Team vom SC Victoria 1914 Templin war für die OFC- Reserve nichts zu holen und am Ende musste man auch in dieser Höhe völlig zu Recht eine deutliche 4:0 (3:0) Niederlage hinnehmen. Wir sind  vor der Pause überhaupt nicht ins Spiel gekommen meinte nach der Rückkehr OFC-Trainer Dietmar Müller. Der Gastgeber war eindeutig besser, imponierte durch seine Ballsicherheit und Kopfballstärke, dem hatte die OFC-Reserve nur wenig entgegenzusetzen. Hinzu kamen individuelle Fehler bei den Gästen, die dem wo möglichen Aufstiegsanwärter den Trefferreigen erleichterten. Und hier hatten die Gastgeber mit Toni Anders einen torhungrigen Angreifer auf dem Platz, den die Gäste nie in den Griff bekamen und der mit einem Dreierpack fast im Alleingang für die Spielentscheidung sorgte.  Innerhalb weniger Minuten hatte die Victoria schon im ersten Abschnitt für klare Verhältnisse gesorgt. Nach dem Seitenwechsel ging es für den OFC, nach einer deutlichen Kabinenansprache, nur noch um Schadensbegrenzung. Die Gastgeber die nun spürbar einen Gang zurück geschaltet hatten, ließen die Gäste kurz zu einigen Möglichkeiten durch Bogdan Weigel (52.) und Helmut Akwadah Tetteh (57.) kommen, die jedoch verpufften. Dann sorgte jedoch der Alleinunterhalter dieser Partie, Toni Anders (63.) mit seinem 3. Treffer für die endgültige Spielentscheidung. Nach dem Abpfiff meinte OFC-Trainer Dietmar Müller, dieser Gegner der bisher mit zu den stärksten Kontrahenten gehörte und mit Sicherheit oben mitspielen wird war an diesem Tag eine Nummer zu groß für uns. Bereits am kommenden Mittwoch (31.10.) wartet mit der Nachholpartie beim Schönower SV die nächste schwierige Aufgabe auf das Team.
OFC II: Kimmel, Friedrich, Geserich, Malanowski, Redlich (72. T. Schuldig), Weigel, Noukimou, Declan Nassar,
Kao (65. Sacher), Tetteh, Balaga

Gäste spielerisch reifer !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  “8. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – MSV 1919 Neuruppin   0:2 (0:1)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (84. Kherraz), T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Czasch, Kothe, Witte (46. Markgraf) –  Meyer (46. A. Schütze), Unger – Eichhorst
MSV: Fraufarth – L. Müller (67. Voelkel), Krüger, Blumenthal, Schultka, Vladimirov –  A. Riehl, Logins, Lemke –  F. Riehl (73. Japs), Weckwerth (86. Barkow),

Gelbe Karten: R. Kretschmann (U), Meyer (U), Eichhorst (U), Moldenhauer (U),  (alle OFC) – A. Riehl (F), L. Müller (F), Krüger (U) (alle MSV)
Beste Spieler: T. Kretschmann, Unger (beide OFC) – Logins, A. Riehl (beide MSV)

Zuschauer: 170 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (32.) Logins,  0:2 (80.) A. Riehl
Schiedsrichter: Alexander Asante (Berlin)

(rl) Im Spitzenspiel der Brandenburgliga konnte der OFC diesmal nicht an die zuletzt recht überzeugenden Auftritte anknüpfen und musste gegen den MSV 1919 Neuruppin eine verdiente 0:2 (0:1) Heimniederlage hinnehmen.
Die reifer wirkenden Fontanestädter machten von Anbeginn deutlich, dass sie aus dieser Partie unbedingt etwas Zählbares mitnehmen wollten. So musste OFC-Torhüter Sven Roggentin schon nach wenigen Minuten einen tückischen Freistoß von MSV- Kapitän Marcel Weckwerth (4.) aus dem Winkel kratzen. Und die Gäste blieben in dieser Phase deutlich am Drücker, versäumten es jedoch bei den guten Gelegenheiten durch F. Riehl (11., 19.) und Marcel Weckwerth (19.) sich zu belohnen. Dem Platzbesitzer, der auf Spielmacher Sanel Begzadic verzichten musste, merkte man deutlich die fehlende Hand im Mittelfeld an, denn immer wieder stoppten leichte Ballverluste den Spielfluss. Und dennoch hätte die Partie vielleicht einen anderen Verlauf genommen wenn der Unparteiische nach einem  Foul von Kevin Blumenthal gegen Tim Witte (28.) an der linken Strafraumkante auf den Punkt gezeigt hätte. Doch der Pfiff blieb aus. Nach einer guten halben Stunde nutzte der MSV dann allerdings eine erneut sich auftuende Deckungslücke beim OFC zur Führung. Einen gut getimten Pass von Marcel Weckwerth in die Schnittstelle verwertete Vadims Logins (32.) zur sich andeutenden Gästeführung. Der Gastgeber der zum Ende des ersten Abschnitts besser ins Spiel fand kam nun zwar gelegentlichen Möglichkeiten durch Tim Meyer (36.) und Miguel  Unger (42.) die jedoch verpufften.
Kurz nach dem Seitenwechsel schien dann eine Spielwende möglich, als der eingewechselte Alexander. Schütze (50.) seinen Gegenspieler Lars Müller auf der linken Seite entwischt war, doch Daniel Fraufarth im MSV-Gehäuse den Einschlag verhinderte. Der nun agiler und zielstrebiger aufspielende Gastgeber erarbeite sich weitere Möglichkeiten durch Sebastian Knaack (52.), Marc Moldenhauer (52.) und Miguel Unger (58.), doch das Leder fand nicht den Weg ins Tor. Die auf die Spielentscheidung lauernden Gäste hatten nach einer knappen Stunde schon einen Riesen durch Florian Riehl (56.) der jedoch aus Nahdistanz das Gehäuse verfehlte. In den Schlussminuten hatte dann aber Alexander. Riehl (80.) wenig Mühe zu erhöhen, als er eine Eingabe von Marcel Weckwerth ungehindert einschieben konnte.
Nach der Partie zeigte sich MSV-Trainer Henry Bloch auf der anschließenden Pressekonferenz sehr zufrieden über den Auftritt seines Teams, dem er ein Kompliment für ein gelungenes Spiel aussprach. Auf OFC-Seite haderte Enis Djerlek über die erste Hälfte, in der es seine Mannschaft nicht gut gemacht hatte, sich jedoch nach Wechsel merklich steigerte.