I. Männer

Saison 2018/19 – Brandenburgliga

Kontakt zur Mannschaft
Trainer: Enis Djerlek
Cotrainer: Imre Kalman
Betreuerin: Jana Schuldig
Betreuer: Helmut Diefenbach
Torwarttrainer: Marcel Krüger

Sieg mit Emotionen !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  “3. Spieltag”

Blau-Weiss Petershagen-Eggersdorf  –  Oranienburger FC Eintracht 1:2 (1:1)

Blau-Weiss: Rudolph – Rolke (65. Traue), Sobotta, Westphal, Demann – Ulm, Vsetycek (85.Ertel), Bolte, Ghaddar – Küter, Dingelday
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Begzadic, Kothe – Kherraz, Eichhorst (88. Schupp), Witte (46. Markgraf) – Unger (78. Guski),

Gelbe Karten: Rolke (F) (Blau-Weiss)  –  Moldenhauer (F) (OFC)
Zuschauer: 161 auf dem Waldsportplatz Petershagen

Torfolge:  0:1 (3.) Kherraz, 1:1 (6.) Küter, 1:2 (63.) Knaack
Schiedsrichter: Christian Gorczak  (Berlin)

(rl) Auch beim zweiten ambitionierten Aufsteiger dem SV Blau-Weiss Petershagen-Eggersdorf ließ sich der OFC in dieser frühen Saisonphase nicht überraschen und konnte am Ende mit einem letztlich verdienten 1:2 (1:1) Auswärtserfolg die Punkte vom Neuling entführen. Doch wie von OFC-Trainer Enis Djerlek bereits im Vorfeld prophezeit, der den Gegner beobachtet hatte, wurde es das erwartet schwere Spiel für die  Gäste. Dabei schien alles nach Plan zu laufen, denn schon früh erzielte der OFC den Führungstreffer durch Tyren Kherraz (3.), der eine wunderschöne Ballstafette über Sanel Begzadic und Miguel Unger überlegt verwandelte. Doch die Freude über den gelungenen Auftakt währte vorerst nur kurz, denn kurze Zeit später folgte bereits der unglückliche Ausgleichstreffer. Nach einem weiten Diagonalpass der Gastgeber der eher einem Befreiungsschlag ähnelte stand Silvan Küter (6.) ziemlich frei und verdächtig im Abseits, wie es der Schütze später selbst bestätigte. Doch der Lupfer zum Ausgleich über OFC-Schlussmann Sven Roggentin hinweg fand seine Anerkennung. Obwohl die Gäste das Geschehen in der Folgezeit sicher im Griff hatten, mit gelungenen Ballpassagen und hohen Zweikampfwerten aufwarteten gab es jedoch kaum echte Torgelegenheiten. Vielleicht ausgenommen die Möglichkeit von Miguel Unger (24.) die jedoch verpuffte. Dagegen musste Sven Roggentin nach einer knappen halben Stunde noch einmal glänzend gegen Silvan Küter (29.) parieren.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte der Aufsteiger dann zusehends seine Bemühungen und verstand es immer besser den Spielfluss der Gäste zu unterbinden.
Aber der OFC blieb stets gefährlich und ließ nichts unversucht das Spiel für sich zu entscheiden. So war es wieder Tyren Kherraz (55.) der nach einer gelungenen Kombination über Miguel Unger und Pascal Eichhorst die erneute Gästeführung auf dem Fuße hatte.
Und nach einer guten Stunde war es dann Kapitän Sebastian Knaack (63.) der einen Abpraller von Blau-Weiss Torhüter Florian Rudolph mit Vehemenz ins lange Eck zur erneuten Gästeführung versenkte.
In der Schlussphase setzte der Gastgeber in der immer hektischer werdenden Partie dann alles auf eine Karte und versuchte vermehrt mit der Brechstange noch zum Ausgleich zu kommen. Aber die beste Ausgleichschance erneut von Silvan Küter (74.) strich über die Querlatte. Einen besonderen emotionalen Moment gab es dann es dann nach 78 Minuten als Torjäger Norman Guski nach Kreuzbandverletzung und langer Leidenszeit erstmals wieder für den OFC ins Spielgeschehen eingriff. Und kurz vor Ultimo stellte es bereits seine Gefährlichkeit unter Beweis als er aus spitzem Winkel knapp verfehlte.

Nach dem Abpfiff meinte ein durchaus zufriedener Enis Djerlek wir haben uns um die Punkte förmlich geprügelt und am Ende einen hochverdienten Auswärtssieg eingefahren.

Verkehrte Fußballwelt !

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920   0:1 (0:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (73.Popescu), T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Kherraz (83.Djoumessi Ntatino), Begzadic, Witte –  Eichhorst (81.Meyer), Unger – Eichstädt
WFC: Zuch – Leimbach, Teichmann, Suchacek, Blondzik – Harjehusen, Moryson (64. Wallroth), Nachtigall, Garcia (46. S. Schenk)  – Weißfuß (74. Becker), Conrado Prudente,

Gelbe Karten: Begzadic  (U), Eichstädt  (U), Knaack  (F), (alle OFC) –
Suchacek (F), Blondzik (F), Moryson (F), (alle WFC)

Zuschauer: 145 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (85.) Conrado Prudente,
Schiedsrichter: Tobias Collin  (Templin)

(rl) Unfassbar!! Trotz drückender Überlegenheit über die gesamte Distanz und einer Vielzahl von Gelegenheiten musste der OFC in seinem ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den Werderaner FC Viktoria 1920 eine unglückliche 0:1 (0:0) Heimniederlage hinnehmen. Der Treffer von Rafael Conrado Prudente (85.) der ein Zuspiel von Sebastian Schenk geschickt und eiskalt verwertete stellte den gesamten Spielverlauf total auf den Kopf. Hätte der Gastgeber bis dahin nur ein kleinen Teil seiner vielen hochkarätigen Möglichkeiten genutzt, wäre ein Debakel für die enttäuschenden Blütenstädter nicht ausgeschlossen gewesen. Schon in der Anfangsphase hatte der über weite Strecken sehr dynamisch und temposcharf aufspielende Gastgeber die erste große Einschussmöglichkeit durch Rico Eichstädt (8.). Und so sollte es weiter gehen, doch Marc Moldenhauer (20.), Miguel Unger (23.) und Pascal Eichhorst (35.), der seinem Gegenspieler Max Teichmann auf der linken Seite viele Sorgen bereitete, ließen weitere Hochkaräter liegen.

Überraschungen für dien Einschüler des OFC

Auch nach dem Wechsel sollte es nicht einfacher werden für die Blütenstädter, die sich einem permanenten Angriffsdruck der Hausherren gegenüber sahen. Hinzu kam das ihnen dann auch das Glück zur Seite stand als der Unparteiische ein strafstoßwürdiges Foulspiel an den Ex-Werderaner Rico Eichstädt (60.) nach einer Stunde ungeahndet ließ. Doch der erlösende Treffer schien förmlich in der Luft zu liegen, aber auch in dieser Phase fehlte Sebastian Knaack (64.), Alex Poescu (73.), Pascal Eichhorst (78.) und Tim Meyer (86.) bei den wirklich glasklaren Gelegenheiten die Abgezocktheit und das nötige Quäntchen Glück. So sah es nach dem Abpfiff auch ein erleichterter und überglücklicher Gästetrainer Ingo Hecht als er meinte: Wir können uns heute nur beim OFC für seine schlechte Chancenverwertung bedanken und sind trotz einer schlechten Leistung überglücklich. Auf Seiten der Gastgeber war man natürlich etwas enttäuscht, hatte man doch fast ein Dutzend Chancen ungenutzt verstreichen lassen. Dennoch bescheinigte OFC-Trainer Enis Djerlek seinem Team nach dem Abpfiff eine sehr gute Leistung, auf gutem Niveau und mit höchstem Tempo, aber nur mit diesem einen kleinen Makel – der Chancenverwertung. Somit bestätigte sich einmal mehr, dass der WFC in den letzten Jahren zum wahren Angstgegner für den OFC geworden ist.

Erfolgreicher Einstand !

Brandenburg- LIGA  2018-19  ” 1.Spieltag”

BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow  –  Oranienburger FC Eintracht 1:2 (1:1)

BSC: Kuper – Kruk (86.Hannig), Blaszinski, Weisse – Gebauer, Al-Taie (46.Zabel), Habler, Abdallah
(80. Bas), Bieda – Kögler, Belz
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Begzadic, Kothe – Kherraz (57. Eichstädt), Eichhorst (89.Popescu), Witte,  – Unger (83.Meyer),

Gelbe Karten:   Kruk (F), Al-Taie (F), Blaszynski (F), Abdallah (F), (alle BSC)  –
Begzadic  (F), Eichstädt  (U), Meyer  (F), (alle OFC)
Zuschauer: 62 im Sportplatz Beethovenstraße, Blankenfelde

Torfolge:  0:1 (34.) Moldenhauer, 1:1 (45.) Kögler, 1:2 (80.) Eichstädt
Schiedsrichter: Max Göldner  (Bad Saarow)

(rl) Der Auftakt in die neue Saison endete für den OFC beim ambitionierten Aufsteiger BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow am Ende mit einem hochverdienten 2:1 (1:1) Auswärtserfolg. Somit konnte sich das OFC-Trainerteam Enis Djerlek und Imre Kalman über einen gelungen Einstand freuen. Von Beginn an sah man eine recht anspruchsvolle Partie, die gerade in der Anfangsviertelstunde sehr von der Taktik geprägt war. Dann aber übernahmen die reifer wirkenden Gäste das Heft des Handelns und erspielten sich erste gute Gelegenheiten. Nach einer halben Stunde ließ jedoch Tyren Kherraz (30.) seine gute Gelegenheit noch ungenutzt verstreichen. Wenig später machte es dann der sehr überzeugend aufspielende Marc Moldenhauer (34.) wesentlich besser, als er eine Eingabe von Miguel Unger humorlos zur Führung unter die Latte jagte. In dieser Phase wurde der Respekt der Gastgeber deutlich sichtbar, doch der OFC verstand es nicht aus den vorhandenen Möglichkeiten von Pascal Eichhorst (35.) und Miguel Unger (41.) weiteres Kapital zu schlagen und die Führung auszubauen. In der Schlussphase des ersten Abschnitts verhielten sich die Gäste dann regelrecht dumm und kassierten völlig ohne Not fast mit dem Pausenpfiff den überraschenden Ausgleich durch Dustin Kögler (45.). In der Pause versuchte OFC-Trainer Enis Djerlek sein Team, mit dem er bis dahin zufrieden war zu beruhigen. Doch der späte Ausgleich hatte spürbar Wirkung gezeigt, denn eine Viertelstunde lang  nach der Pause waren die Gäste etwas von der Rolle und ließen den BSC aufkommen. Zum Glück fehlte dem  Neuling jedoch das notwendige Durchsetzungsvermögen. Nach einer  guten Stunde hatte der OFC dann aber seine Schwächephase überstanden und diktierte nun wieder das Geschehen. In der Partie die von vielen Zweikämpfen geprägt war, sollte schließlich ein Standard die Entscheidung bringen. Nach einem Foul an Pascal Eichhorst war es der eingewechselte Rico Eichstädt (80.) der den Freistoß gekonnt zum Siegtreffer verwandelte. In den Schlussminuten versäumten es dann Tim Witte, Torben Kothe und Miguel Unger das Ergebnis wesentlich deutlicher zu gestalten. Nach der Rückkehr zeigte sich Enis Djerlek zufrieden, als er von einem verdienten Sieg gegen einen guten und aggressiven Kontrahenten sprach.

 

Favorit strauchelt !

AOK – Landespokal „1. Runde“

SG Grün-Weiss Rehfelde – Oranienburger FC Eintracht  7:6 n. E. (2:0, 2:2, 2:2 n. V.)

Grün-Weiss: Petzold, Goerke, Anton, Kunkel, Wolchow, Fechtner, Krebs (57.Mahmuti), Frontzeck, Terzenbach, Gnass, Haase (63. Mentz), Bohlemann
OFC: Roggentin, Heßler (46.Becker, 106.Hölle), Witte, Knaack, Eichhorst, Kothe, Moldenhauer, Kherraz (69.Djoumessi Ntatino), Unger, Meyer (76. Popescu), Markgraf

Gelbe Karten:  Wolchow (F), Frontzeck (F), (beide GWR) –
Unger (U), Moldenhauer (F), Popescu (F), (alle OFC)
Gelb/Rote Karte:  Popescu (90.+3 / U), (OFC)
Rote Karten:  Bohlemann (61. / GU), (GWR), Markgraf (100. / GU), (OFC)

Zuschauer: 69 auf dem Sportplatz Rehfelde
Torfolge:  1:0 (12.) Bohlemann, 2:0 (20.) Fechtner, 2:1 (61.) Eichhorst, 2:2 (82.) Markgraf
Elfmeterschießen: Frontzeck, Kunkel, Terzenbach Petzold, Terzenbach für GWR verwandelt,
Unger, Djoumessi Ntatino, Hölle, Roggentin für OFC verwandelt

Schiedsrichter: Eric Tegge  (Prenzlau)

(rl) Mit einem regelrechten Fehlstart verlief der Auftakt in das neue Spieljahr. In der 1. Runde im AOK-Landespokal musste der neue Chef auf der OFC-Bank Enis Djerlek mit ansehen, wie ihn sein Team in der ersten Spielhälfte beim Landesklassenvertreter Grün-Weiß Rehfelde förmlich im Stich ließ. Aus dieser katastrophalen Vorpausenleistung resultierte am Ende schließlich eine 7:6 (2:2, 2:2) Niederlage nach Elfmeterschießen, die zugleich das peinliche AUS bedeutete. Im ersten Abschnitt bot meine Elf eine enttäuschende Leistung die der eines Brandenburgligisten in keinster Weise gerecht wurde, meinte weit nach Spielende noch ein sichtlich angefressener Enis Djerlek. Hinzu kam das der OFC durch haarsträubende Fehler im Spielaufbau den mutigen Gastgeber zu seinen Treffern förmlich einlud. Dem Führungstreffer der Platzbesitzer durch Eric Bohlmann  (12.) ging ein leichtsinniger Fehlpass der OFC-Offensive voraus. Nur kurze Zeit später nutzten die Gastgeber eine weitere sich bietende Gelegenheit des viel zu fahrig und nicht aggressiv genug zu Werke gehenden Favoriten um durch Steffen Fechtner (20.) zu erhöhen. In dieser Phase war das Spiel der Gäste überhaupt nicht schön anzusehen. In der Halbzeitpause schien Enis Djerlek dann jedoch die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach Wiederbeginn zeigten die Gäste ein anderes Gesicht und erzeugte nun hohen Druck. Der Platzbesitzer sah sich jetzt in seiner Hälfte eingeschnürt und musste sich guter Möglichkeiten der Gäste von Miguel Unger, Pascal Eichhorst und Tim Meyer erwehren. Nach einer guten Stunde war es dann schließlich Pascal Eichhorst (61.) dem der längst überfällige Anschlusstreffer gelang. Hinzu kam das sich die Einheimischen selbst Dezimierten, denn Eric Bohlemann (61.) musste nach einer groben Unsportlichkeit vorzeitig vom Platz. Und in der Schlussphase gelang den nun nimmermüden Gästen doch noch der verdiente Ausgleich als der sehr auffällig spielende Marc Moldenhauer von der Grundlinie einen geschickten Pass in den Rücken der Abwehr spielte und Marc Markgraf (82.) zum Ausgleich vollendete. Kurz vor dem Abpfiff hatte Miguel Unger (88.) dann sogar noch den Siegtreffer vor den Füßen, doch der Torhüter der Gastgeber Michael Petzold vereitelte den etwas unüberlegten Versuch zur Spielentscheidung. In der Nachspielzeit erwies der wiedergenese und bereits verwarnte Alex Popescu (90.+3) seinem Team einen Bärendienst, als er etwas die Beherrschung verlor das Spielgerät wegschlug und dafür die Ampelkarte sah. Und es sollte in der Verlängerung noch schlimmer für die Gäste kommen, denn Marc Markgraf (100.) sah nach einer groben Unsportlichkeit ebenfalls die Rote Karte. In der Schlussphase der Verlängerung konnte sich der OFC bei seinem Torhüter Sven Roggentin bedanken der gegen den einschussbereiten Kapitän Tony Frontzeck (116.) eine glasklare Einschussmöglichkeit verhinderte. So ging es ins Strafstoßschießen, in dem die Gastgeber das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten.