Siegreich zum Abschluß !

Brandenburgliga 2018/19  –  “30. Spieltag”

SG Union Klosterfelde – Oranienburger FC Eintracht 1:2 (1:1)

Union:  Tietz – Aerts, Dittrich (62.Barsalona), Rathmann – Borchert, Nowark, Ehweiner,
Bosharat (56.Klaka,- 66.M. Jechow), Marz – Bianchini, Yaman
OFC: Roggentin – Witte, Noukimou, Malanowski, Moldenhauer, Knaack – Kherraz, Begzadic (85. Lenz) – Prodanovic (72. A. Schütze), Czasch – Eichhorst

Gelbe Karten: Marz (U), (Union) – Malanowski (F), Czasch (F), Begzadic (F), (alle OFC)
Zuschauer: 170 auf dem Sportplatz an der Mühlenstraße, Klosterfelde

Torfolge:  1:0 (16.) Bianchini, 1:1 (21.Foulstrafstoß) Begzadic, 1:2 (89.) A. Schütze
Schiedsrichter: Hannes Wilke (Trebbin)

(rl) Zum Abschluss einer aus Sicht der Gäste beeindruckenden und äußerst erfreulichen Spielzeit 2018/19 gelang dem OFC im Nachbarschaftsderby bei der SG Union Klosterfelde ein am Ende verdienter 2:1 (1:1) Auswärtserfolg. Nur in der Anfangsphase der stark beginnenden Platzbesitzer musste man sich einige leichte Sorgen um die Oberhaveler machen. In den Anfangsminuten war Raif Yaman (9.) mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze noch am glänzend reagierenden Sven Roggentin im OFC-Kasten gescheitert. Doch dann machte es Lukas Bianchini (16.) kurze Zeit später besser, als er die Eingabe von Raif Yaman der an der Grundlinie Kevin Czasch regelrecht vernaschte nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Doch diese Zielstrebigkeit ging den Unionern in der Folgezeit spürbar verloren und der OFC fand merklich besser ins Spiel. Dann leistete sich der Gastgeber einen folgenschweren Leichtsinnsfehler als Dennis Aerts vor dem eigenen Strafraum den Ball an Kevin Czasch vertändelte und dieser den besser postierten Sanel Begzadic im Strafraum bediente. Der Abwehrversuch von Mohammad Hares Bosharat war dann regelwidrig, sodass der nicht immer überzeugenden Unparteiische Hannes Wilke nur noch auf Strafstoß entscheiden konnte den Sanel Begzadic (21.) sicher verwandelte. Das war einfach fahrlässig wie einfach wir unsere Führung hergegeben haben bemängelte nach dem Abpfiff auch Union-Trainer Gerd Pröger. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen vorerst zwischen den Strafräumen ab. Erwähnenswert war nur noch die Direktabnahme des aufgerückten Leonell Noukimou (39.), doch Union-Torhüter Dennis Tietz konnte zur Ecke klären. Auch nach dem Seitenwechsel waren es erst einmal die Gäste, die für eine verheißungsvolle Torsituation durch Pascal Eichhorst (57.) sorgten. Die beste Möglichkeit der Einheimischen hatte dann Steven Nowark (61.) als er auf der rechten Seite freie Bahn durch die etwas entblößte OFC-Abwehr hatte, doch Sven Roggentin den Einschlag verhinderte. Die Schlussviertelstunde musste der Platzbesitzer, der sein Auswechselkontingent bereits erschöpf hatte, dann in Unterzahl bestreiten da Raif Yaman verletzungsbedingt nicht weiter machen konnte. Und als die Gäste nach einem Musterangriff über Sanel Begzadic und Alexander Schütze der den freistehenden Pascal Eichhorst (83.) bediente der jedoch übers leere Tor zielte, die erneute Führung verfehlten schien alles auf eine Punkteteilung hinauszulaufen. Doch dann bescherrte der nach langer Zeit erstmals wieder mitwirkende Alexander Schütze (89.) kurz vor Ultimo seinem Team noch den erfreulichen Siegtreffer. Nach dem Abpfiff  gratulierte  der diesmal verantwortliche OFC-Trainer Imre Kalman seinem Team zu einem weiteren dreifachen Punktgewinn und bedankte sich bei allen für eine supergeile Saison die sehr viel Spaß gemacht hatte.

OFC mit neuem Punkterekord !

Brandenburgliga 2018/19  –  “29. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht  – TSG Einheit Bernau  2:2 (0:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (66. Witte), Malanowski, Moldenhauer (63. Kherraz), T. Kretschmann – Czasch (80. Prodanovic), Kothe, Begzadic, Knaack – Eichhorst, Meyer
Einheit: Seyfarth – Saul, Söllner, Graf, Nkok – Schneider, Lange – Gerhard, Wladyko (84. Madjouka), Walter (73. Bartz) – Lubega

Gelbe Karten: Meyer (F) (OFC)
Zuschauer: 120 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  0:1 (55.) Lubega,  0:2 (58.) Wladyko, 1:2 (59.) Meyer,  2:2 (87.) Knaack
Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)

(rl) So kurz vor dem Saisonende, der von allen Teams förmlich herbeigesehnt wird, trennten sich die beiden Kreisnachbarn vom OFC und von der TSG Einheit Bernau am Ende schließlich mit einem 2:2 (0:0) Unentschieden. Dabei hatte es im ersten Durchgang lange Zeit den Anschein als würde sich der Gastgeber von seinem Anhang mit einem Erfolgserlebnis verabschieden. Denn nach einigen guten Gelegenheiten von Kevin Czasch (15., 23.) und Pascal Eichhorst (21.) schien nach einer halben Stunde die Führung für den OFC überfällig. Auf  der linken Seite war Tim Meyer enteilt und seine präzise Eingabe erreichte den gut postierten Pascal Eichhorst (31.), doch der Kopfball landete nur an der Lattenunterkante. Von den lange Zeit die Tabelle anführenden Gästen war außer dem Kopfball von Antrew Lubega (8.) in Sachen Torgefahr nicht viel zu sehen. Das sollte sich jedoch kurz nach dem Seitenwechsel schlagartig ändern, allerdings leistete der Gastgeber dabei ordentlich Schützenhilfe. Erst säbelte OFC-Kapitän Jerome Malanowski über den Ball, so hatte Einheit-Kapitän Tom Schneider freie Bahn, zeigte sich aber uneigennützig und legte quer auf den einschussbereiten Antrew Lubega (55.), der keine Mühe hatte zu vollenden. Und es sollte noch schlimmer kommen für die Einheimischen als man sich kurze Zeit zu inkonsequent im Abwehrbereich zeigte und Sebastian Wlayko (58.) die Eingabe von Tom Schneider mit einer herrlichen Direktabnahme versenkte. Wir hatten alles im Griff, bekommen dann ein blödes Gegentor und geraten dann völlig unnötig in Schwierigkeiten, aber das war typisch für die gesamte Rückrunde meinte nach dem Abpfiff Einheit-Coach Nico Thomaschewski. Und diesen Anschlusstreffer hatte Tim Meyer (59.) mit einem schönen Hechtflugkopfball genau in den Winkel erzielt. Nun schöpften die Gastgeber neue Hoffnung das Spiel doch noch drehen zu können, aber man musste auch stets auf der Hut sein, denn auch die Barnimer hatten die Entscheidung durch Luthando Saul (62.), Antrew Lubega (66.) und  Sebastian Wladyko (78.Lattenschuss) auf dem Fuß. Doch die unermüdlichen Bemühungen der Platzbesitzer die bei hochsommerlichen Temperaturen eine Reihe von  Gelegenheiten durch Sebastian Knaack (64.), Tim Meyer (71.) und Torben Kothe (73.) ausließen, sollten am Ende noch belohnt werden. Nach einem Eckball von Sanel Begzadic war es schließlich Sebastian Knaack (87.) der das Leder per Kopf in die Maschen wuchtete. Fast wäre in der Nachspielzeit sogar noch der Siegtreffer gelungen, doch der schon enteilte Tyren Kherraz (90.+2) zeigte sich da zu umständlich. Nach dem Abpfiff zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek dennoch zufrieden, der seinem Team zu einer überragenden Saison mit einem neuen Punkterekord gratulierte.

 

Hochverdienter Erfolg in der Fremde !

Brandenburgliga 2018/19  –  “28. Spieltag”

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht   0:2  (0:1)

Preussen: Peter – Krause, Koepnick, Demirel (78. Ziethen) – Petrovic, Ugwu – Lange, Zimmermann, Groß (82. Schuster) – Bejuk (58. Richter), Okoro
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack, Witte (64. Markgraf)  – Kothe, Begzadic, Kherraz (88. Malanowski) – Czasch (74. Prodanovic), Meyer

Gelbe Karten:  Zimmermann (F), (Preussen) – Roggentin (F), (OFC)
Zuschauer: 134 im Westend-Stadion, Eberswalde

Torfolge:  0:1 (33.) Meyer, 0:2 (63.) Czasch
Schiedsrichter: Artwin Archut (Falkensee)

(rl) In diesem benachbarten Oberhavel-Barnim Derby ließ der OFC pünktlich zum Sommeranfang beim gastgebenden FV Preussen Eberswalde nichts anbrennen und kam am Ende zu einem hochverdienten 2:0 (1:0) Auswärtserfolg. Einziges Manko aus Sicht der Gäste war wiederum die unzureichende Chancenverwertung, die einen durchaus möglichen Kantersieg verhinderten. Das musste später auch Preussen-Trainer Obrad Marjanovic eingestehen, der für sein Team nur vor der Pause die geringe Möglichkeit für ein besseres Resultat gesehen hatte. Aber Florian Groß (12.) hatte die gute Gelegenheit zur Führung zu umständlich abgeschlossen, sodass Marc Moldenhauer noch zur Ecke klären konnte. Doch schon in dieser Phase war deutlich zu spüren, dass die Gäste präsenter waren und über spielerische Vorteile verfügten. Nachdem Tim Meyer (14.) nach einem herrlichen Pass von Sanel Begzadic noch an Lennard Peter im Preussen-Gehäuse gescheitert war, machte er es nach einer guten halben Stunde besser und kaltschnäuziger. Ein energischer Ballgewinn von Sebastian Knaack auf der linken und ein blitzschneller Doppelpass brachte urplötzlich Tim Meyer (33.) in gute Schussposition, der diesmal kurz und überlegt zur Führung ins kurze Eck verwandelte. Der Platzbesitzer suchte nach der passenden Antwort und kurz vor der Pause konnte sich der OFC bei seinem Torhüter Sven Roggentin bedanken, als er gedankenschnell gegen Tomasz Bejuk (41.) und dann gegen Chinonso Solomon Okoro (42.) den möglichen Ausgleich verhinderte. Das war jedoch auch die beste Phase der Platzbesitzer, die nach dem Seitenwechsel nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Der OFC war nach der Pause gegen auch einen kräftemäßig spürbar abbauenden Platzbesitzer das klar dominante Team. Doch vorerst versäumten es Sanel Begzadic (55.) und Tim Meyer (60.) die Führung auszubauen. Dann war es jedoch Kevin Czasch (62.), der nach herrlicher Hackenablage von Sanel Begzadic erhöhte und für die Entscheidung sorgte. In der Schlussphase hätte es dann für die Preussen noch richtig bitter werden können, denn der OFC ließ wirklich beste Möglichkeiten von Tyren Kherraz (69., 80.) und Marc Markgraf (80., 86.) ungenutzt liegen. Unmittelbar nach Spielende meinte OFC-Trainer Enis Djerlek: Es war heute wieder ein Sinnbild der gesamten Saison dass wir viele klare Chancen nicht genutzt haben, doch sein Team einmal mehr bestätigt hat das es körperlich  mit zu den Besten der Liga gehört.

Fehlendes Verhältnis !

Brandenburgliga 2018/19  –  “27. Spieltag”

Grün-Weiss Lübben – Oranienburger FC Eintracht   1:2  (0:0)

Grün-Weiss: Marggraf – Leschnik, Peschk, Trehkopf, Leupold – Tributh (36.Albrecht), Neubauer (61.Lehmann), Gutar, Guttke – Menzlow (56.Tola), Gülzow
OFC: Roggentin – Witte (19.R.Kretschmann), Malanowski, Moldenhauer (67. Kherraz), Knaack  – Kothe, Begzadic – T.Kretschmann, Eichhorst (59.Czasch), Meyer – Vukovic

Gelbe Karten:  Leupold (F), (GWL) – Begzadic (F), T. Kretschmann (U), (beide OFC)
Zuschauer: 45 in der Sportstätte der Völkerfreundschaft, Lübben

Torfolge:  1:0 (49.) Menzlow, 1:1 (73.) Kothe, 1:2 (83.) Vukovic
Schiedsrichter: Maximilian Bauer (Eichwalde)

(rl) Fast hätte sich der OFC in seiner Auswärtspartie bei Grün-Weiß Lübben noch selbst um seinen verdienten Lohn gebracht, denn nach einer Vielzahl ausgelassener bester Gelegenheit konnten die Gäste erst in der Schlussphase das Blatt noch wenden und einen hochverdienten 1:2 (0:0) Auswärtssieg davontragen. Es ist einfach unglaublich welchen Aufwand wir betreiben und was für ein Ertrag letztlich dabei herauskommt, meinte nach Spielschluss ein erleichterter OFC-Trainer Enis Djerlek. Sein Team hatte im Spreewald den ersten Abschnitt gegen einen zuletzt wiedererstarkten Kontrahenten klar dominiert und sich eine Reihe bester Gelegenheiten erspielt. Doch Zoran Vukovic (11.), Pascal Eichhorst (15.), Tim Meyer (18.) und Tim Kretschmann (25.) hatten es nicht geschafft die davon dicksten Möglichkeiten in etwas Zählbares umzumünzen. Diese Fahrlässigkeit sollte sich für die Gäste unmittelbar nach dem Seitenwechsel rächen, als Marc Moldenhauer einen Bruchteil zu spät kam und Robert Menzlow (49.) mit der ersten Torchance der Platzbesitzer überhaupt die völlig überraschende Führung erzielte. Beinahe wäre der Spielverlauf nur 100 Sekunden später völlig auf den Kopf gestellt worden, als Kapitän Michael Leschnik (51.) eine Riesengelegenheit ungenutzt ließ. Doch die kurz verunsicherten Gäste berappelten sich schnell wieder und dem gerade eingewechselten Kevin Czasch (60., 65.) boten sich gleich die Ausgleichsmöglichkeiten. Die Erlösung für den OFC folgte dann in der Schlussviertelstunde als Torben Kothe (73.) nach feiner Einzelleistung endlich den längst überfälligen Ausgleich markierte. Doch damit stellten sich die Oberhaveler noch nicht zufrieden, denn zu viel hatte man bis dahin liegen gelassen. Und nachdem Sebastian Knaack noch gescheitert war, konnte schließlich im Nachsetzen Zoran Vukovivc (83.) für den hochverdienten Siegtreffer der Gäste sorgen. So sah es später dann auch OFC-Trainer Enis Djerlek als er meinte, dass sich sein Team, dass weiter auf einer Rekord-Punktejagd ist, fast selbst besiegt hätte aber doch noch rechtzeitig die Kurve bekommen hat.

OFC verspielt Führung !

Brandenburgliga 2018/19  –  “26. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – SV Falkensee / Finkenkrug  2:2 (1:1)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, Knaack, Witte –Begzadic, T. Kretschmann (61. Moldenhauer) – Meyer (83. Eichhorst), Kherraz, Czasch – Vukovic (66. Markgraf)
SV FF: Spangenberg – Freudenberg (71. Knappe), Nielsen, Buschke, Meschter – Stephan (58.Eckert), Burchardi – Rübekohl, Kracht, Schulze – P. Lenz

Gelbe Karten:  Begzadic (U), T. Kretschmann (F), (beide OFC) – Nielsen (F), (SVFF)
Zuschauer: 150 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (8.) Meyer, 1:1 (40.) Schulze, 2:1 (50.) Czasch, 2:2 (77.) Buschke
Schiedsrichter: Pascal Reisner  (Fürstenwalde)

(rl) Nach einer abwechslungsreichen und teilweise leidenschaftlich geführten Partie trennte sich der OFC vom stark abstiegsgefährdeten Team vom SV Falkensee/Finkenkrug am Ende 2:2 (1:1) Unentschieden. Und diesen Punktgewinn hatten sich die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste letztlich redlich verdient. Wenn sie auch erst kurz vor dem Seitenwechsel mit ihrer ersten richtigen Möglichkeit vor der Pause, die gleich zum Ausgleich durch den sich energisch durchsetzenden Christopher Schulze (40.) zum Ausgleich führte, ein Achtungszeichen setzten. Denn bis dahin hatte der OFC ziemlich sicher das Geschehen bestimmt und war auch frühzeitig durch Tim Meyer (8.) in Führung gegangen. Danach versäumten es die Platzherren aber für eine Vorentscheidung zu sorgen, doch der Kopfball von Sebastian Knaack (20.) verfehlte knapp sein Ziel. Dann strich ein Distanzschuss von Kevin Czasch (36.) um Haaresbreite vorbei und nach der Eingabe von Tyren Kherraz fehlte dem einschussbereiten Zoran Vukovic (39.) vor dem Tor der berühmte Schritt. So sah sich der Gastgeber beim Pausenpfiff urplötzlich mit dem schmeichelhaften Ausgleich konfrontiert, der den Gästen spürbar neuen Mut eingehaucht hatte. Denn es war schon beachtlich wie die Gäste, die nicht wie ein Abstiegskandidat auftraten, den zweiten Spielabschnitt in Angriff nahmen. So hatte der schnelle Patrick Lenz (49./50.) innerhalb von Sekunden zwei gute Möglichkeiten um sein Team in Führung zu bringen. Doch dann holte auf der Gegenseite Kevin Czasch (51.) den „linken Hammer“ heraus und traf aus gut 25 Metern zur erneuten OFC-Führung. Aber man wurde das Gefühl nicht los, das noch keine Entscheidung gefallen war, zu aufopferungsvoll stemmten sich die Gartenstädter gegen die drohende Niederlage. In der Schlussphase belohnten sich die Gäste dann tatsächlich noch mit dem Ausgleich. Nach einer Freistoßeingabe von Christopher Schulze war der aufgerückte und einlaufende Kapitän Tom Buschke (78.) mit dem Kopf schneller zur Stelle und ließ die OFC-Abwehr nicht gut aussehen. Bei diesem Remis blieb es schließlich bis  zum Abpfiff, mit dem Gäste-Trainer Andre Bittner zufrieden war, der sein Team für eine  tolle Moral nach einem zweimaligen Rückstand lobte. Auch OFC-Trainer Enis Djerlek zollte den Gästen seinen Respekt für eine gute Leistung, war aber auch mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden, nur die Chancenverwertung entsprach nicht den eigenen Vorstellungen.

Auswärtssieg mit kurzem Wackler !

Brandenburgliga 2018/19  –  “25. Spieltag”

FC Eisenhüttenstadt – Oranienburger FC Eintracht  1:3 (0:2)

FCE: Kreutzer – Steinbeiß, Wernicke, J. Krüger, C. Krüger – Nguyen Ngoc (71. Ngum), Ossowski, Lommatzsch (64. Günther), Szywala (79. Schack) – Mooh Djike, Wamba Tsafack
OFC: Roggentin – Prodanovic (65.Schönrock), R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack,– Witte, Kherraz (86.Becker), Begzadic – Czasch (75. Lenz), Meyer – Vukovic

Gelbe Karten: Wamba Tsafack (F), C. Krüger (F), Ossowski (U), Lommatzsch (U), (FCE) –
Kherraz (F), Prodanovic (F),  (beide OFC)

Zuschauer: 105 auf der Sportanlage Waldstraße, Eisenhüttenstadt
Torfolge:  0:1 (25.) Czasch, 0:2 (33.) Prodanovic, 1:2 (53.) Ossowski, 1:3 (81.) Vukovic
Schiedsrichter: Benjamin Buttenstedt  (Peitz)

(rl) Trotz einiger personeller Probleme gelang dem OFC beim abstiegsbedrohten FC Eisenhüttenstadt ein  jederzeit verdienter 3:1 (2:0) Auswärtserfolg. Damit verschärften sich die Sorgen der Einheimischen im Kampf um den Klassenerhalt deutlich. Aber vor allem im ersten Abschnitt war auch ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Teams zu erkennen. Die Gäste dominierten das Geschehen eindeutig, versäumten es jedoch in dieser Phase wie schon so oft zuvor rechtzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Denn nach dem Führungstreffer von Kevin Czasch (25.) der einen langen Ball von Sanel Begzadic im FCE-Strafraum gekonnt annahm und dann überlegt verwandelte, hätte eigentlich Zoran Vukovic (27.) sofort nachlegen müssen. Dies tat dann jedoch kurze Zeit später der erstmals in der Startformation aufgebotene Sinischa-Noah Prodanovic (33.), der nach einem Querspiel von Sanel Begzadic ziemlich frei mit einem platzierten Flachschuss erhöhte. Über diesen Treffer seines Youngsters freute sich OFC-Trainer Enis Djerlek besonders, der jedoch vor allem über die schlechte Chancenverwertung seiner Schützlinge klagte. Denn wenn Zoran Vukovic (39.) und auch der diesmal als Kapitän fungierende Sebastian Knaack (44.) getroffen hätten, wäre die Partie schon vor der Pause entschieden gewesen. Ein Linksschuss von Benjamin Lommatzsch (28.) war bis zu diesem Zeitpunkt die einzig auffallende Ausbeute der harmlos wirkenden Hausherren. Wie aus dem Nichts kamen die Platzbesitzer kurz nach dem Seitenwechsel dann zum völlig überraschenden Anschlusstreffer. Nach einem weiten Einwurf scheiterte zuerst George Florent Mooh Djike (53.) an OFC-Schlussmann Sven Roggentin, doch das abprallende Leder stocherte dann Maciej Piotr Ossowski (53.) aus Nahdistanz über die Torlinie. Nun schien die Partie eine nicht für möglich gehaltene Wende zu nehmen, denn die Souveränität der Gäste war plötzlich dahin und der Gastgeber der nun zeitweise wesentlich energischer zu Werke ging witterte seine Chance. Doch zu klaren Ausgleichsmöglichkeiten kamen die Platzbesitzer nicht. Nach einer kurzen Phase des Schüttelns übernahmen die Gäste dann aber wieder die Spielkontrolle und sorgten in der Schlussphase für die Spielentscheidung. Nach einem Geniestreich von Sanel Begzadic auf Höhe der Mittellinie folgte ein weiter Pass auf den sich lösenden Zoran Vukovic (81.), der sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch setzte und für den Endstand sorgte. Nach dem Abpfiff zeigte sich Enis Djerlek zufrieden über einen hochverdienten Sieg seines Teams, fügte aber auch an, dass man sich das Leben auf Grund der unzureichenden Chancenverwertung selbst unnötig schwer gemacht hatte.

Sieg für reifere Gäste !

Brandenburgliga 2018/19  –  “24. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – SV Victoria Seelow  1:2 (0:1)

OFC: Roggentin – T. Witte, Moldenhauer, Malanowski, T. Kretschmann (55. Kherraz), Knaack – Kothe –  R. Kretschmann (75. Prodanovic), Begzadic, Meyer (84. Schönrock) – Markgraf
SV Victoria: Dorosevs – D. Jankowski, Drews, Lawrenz, Kosmacovs  – Alexandropoulos (87. Rymar), Georgi, S.Jankowski (90.+2 Apostolow) – Noga, Wolbaum – Budzalek (46.Labes)

Gelbe Karten:  Begzadic (F), R.Kretschmann (U), Meyer (F),  Markgraf (U), Modenhauer (F),  (alle OFC) –Wolbaum (U), Alexandropoulos (F), (beide SVV)
Beste Spieler:  Roggentin, Markgraf (beide OFC) – Dorosevs, Lawrenz, Drews (SVV)

Zuschauer: 85 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (43.) Wolbaum, 1:1 (55.) Knaack, 1:2 (63.) Wolbaum
Schiedsrichter: Max Göldner  (Bad Saarow)

(rl) Die insgeheimen Aufstiegshoffnungen, die beim OFC aber wahrlich nicht im Vordergrund standen, dürften nach dieser 1:2 (0:1) Heimniederlage gegen den Ex-Oberligisten SV Victoria Seelow endgültig erledigt sein. Zu schwer war die Hypothek eine Reihe wichtiger Leistungsträger wie Miguel Unger, Alexander Schütze und auch Kevin Czasch zu ersetzen um dem Gegner gegenüber im Vorteil zu sein. Gerade in der letzten halben Stunde versuchten die Einheimischen Vieles um dem Geschehen noch eine Wende zu geben, doch letztlich fehlte auch ein Tick Abgeklärtheit und diesen waren die Gäste an diesem Tag voraus. Von Beginn an entwickelte sich eine temposcharfe und kampfbetonte Partie, die oftmals mit kleinen Nickeligkeiten endete. Dagegen waren in dieser Phase klare Torgelegenheiten auf beiden Seiten eher die Mangelware. Einem gefährlichen Distanzschuss von Marcel Georgi (10.) auf Seiten der Oderländer, folgten ein gekonntes Solo von Tim Meyer (15.) und ein Schuss aus der Drehung von Torben Kothe (33.), die vorerst jedoch auch für den OFC nicht von Erfolg gekrönt waren. Kurz vor dem Pausenpfiff des keinesfalls souverän wirkenden Unparteiischen Max Göldner gelang den Gästen dann doch der Führungstreffer. Nach einer Eingebe von Torjäger Robert Budzalek konnte Mariusz Wolbaum (43.) das Leder im Strafraum ziemlich ungehindert kontrollieren und überlegt zu Führung verwerten. Und fast wäre der Victoria ein Doppelschlag gelungen, denn unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatte Robert Budzalek (45.) nach einer Kopfballablage von Jevgenijs Kosmacovs die Möglichkeit zu erhöhen, doch kurz vor der Torlinie wurde er aufgehalten. Dabei verletzte er sich leicht und kehrte zu Wiederbeginn nicht zurück. Der Platzbesitzer entwickelte nach dem Seitenwechsel noch mehr Druck und sah sich bald belohnt. Nach einer feinen Einzelleistung belohnte sich der aufgerückte Sebastian Knaack (55.) selbst, als er im zweiten Nachsetzen das Spielgerät endlich zum Ausgleich über die Linie bugsierte. Doch die Freude war beim OFC nur von kurzer Dauer, denn nach einem einfachen Zusammenspiel zwischen Mariusz Wolbaum und Marcel Georgi ließen sich die Gastgeber ziemlich vorführen und  Mariusz Wolbaum (63.) hatte wenig Mühe um die erneute Führung zu markieren. Doch der OFC zeigte eine Reaktion auf den Rückstand und erspielte sich eine Reihe guter Möglichkeiten durch Sebastian Knaack (73.), Marc Moldenhauer (74. Kopfball), Marc Markgraf (75.) und Tim Meyer (83.), die jedoch nicht mehr den erhofften Ausgleich brachten. In dieser Schlussphase wo bei meinem Team etwas die Kräfte schwanden hatten wir etwas Glück nicht noch den Ausgleich zu bekommen meinte später ein zufriedener Victoria-Trainer Peter Flaig. Zudem betonte er, wir wollten uns unbedingt für die schmerzhafte Heimniederlage gegen den OFC revanchieren und das sei gut gelungen. Der OFC-Verantwortliche Enis Djerlek war trotz der Niederlage mit seinem Team nicht unzufrieden, dass bis zum Ende alles versucht hatte.