I. Männer

Saison 2022/23 - Brandenburgliga

Mannschaftsfoto folgt
Kontakt zur Mannschaft
Trainer: Enis Djerlek
Cotrainer: Imre Kalman
Betreuerin: Jana Schuldig

Tolle OFC-Saison endet mit Vize-Titel !

(ara/buzz) Die Saison 2021/22 ist Geschichte. Der Oranienburger FC Eintracht spielte die erfolgreichste Saison seit Jahren und holte sich am letzten Spieltag mit einem 2:0-Derbyerfolg gegen den SV Zehdenick den Vize-Landesmeistertitel. 15 Spieltage hatte die Elf von OFC-Trainer Enis Djerlek sogar die Tabellenführung in der Fußball-Brandenburgliga inne, ehe die Frankfurter vier Spieltage vor dem Saisonende das Oberhavel-Team noch überflügelten und sich Titel und Oberliga-Aufstieg nicht mehr nehmen ließen.

Herzlichen Glückwunsch zur Vize-Landesmeisterschaft. Nach 30 Spieltagen: Was überwiegt? Die Enttäuschung, da Ihr Team lange Zeit Tabellenführer war oder doch Freude über das Erreichte?

Enis Djerlek: In erster Linie bin ich stolz auf meine Jungs, was sie geleistet haben. Es sind alles feine Charaktere. Dadurch hatten wir einen tollen Teamgeist und Zusammenhalt. Glückwunsch nach Frankfurt. Sie haben sich den Titel mit einer starken Rückrunde verdient. Ich habe schon kurz nach dem Spiel mit Thorsten Beck telefoniert und ihm gratuliert.

Woran hat es aus Ihrer Sicht gelegen, dass es für Sie und Ihre Mannschaft am Ende doch nicht ganz gereicht hat und man sich mit Rang zwei zufriedengeben musste?

Wir haben aufgrund der vielen Ausfälle in der Rückrunde einfach zu viele Chancen ausgelassen und die Tore nicht gemacht. Mit Ausnahme von Lübben und Werder hatten wir in jedem Spiel hochkarätige Chancen, die du machen musst. Dies ist uns nicht gelungen. Dadurch haben wir zu viele Punkte liegen lassen. Wir haben 15 Spiele ohne Gegentreffer gespielt, sind beste Heimmannschaft geworden. Wir haben drei Elfmeter verschossen. Diese haben uns fünf Punkte gekostet. Es wäre auch mehr drin gewesen.

Wenn Sie noch einmal zurückschauen und die Saison 2021/22 Revue passieren lassen: Gab es Höhepunkte in der abgelaufenen Spielzeit und bleibt etwas besonders in Erinnerung?

Ach, da gibt es bestimmt viele Kleinigkeiten. Ich will da gar nichts herausheben, sondern die Gesamtheit sehen, was die Jungs geleistet haben. Wir haben seit vielen Jahren die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gespielt, den neuen Landesmeister als einziges Team zweimal geschlagen, keines der sechs Derbys verloren und mit nur 19 Gegentoren eine der besten Abwehrreihen aller Verbandsligen bundesweit. Das wollen wir jetzt erstmal genießen und uns dann auf die neue Spielzeit vorbereiten.

Stichwort 2022/23: Wollen Sie da mit dem Oranienburger FC Eintracht wieder oben angreifen?

Der Großteil der Mannschaft bleibt zusammen und wir werden weiter unseren Weg, mit jungen Spielern aus unserem Nachwuchs, gehen. Man darf aber nicht vergessen, dass wir zwei starke Aufsteiger und zwei Absteiger aus der Oberliga dazu bekommen. Auch Corona wird wieder Einfluss haben. Natürlich wollen wir wieder eine gute Rolle spielen und so weit wie möglich vorne landen. Eine Prognose ist zum jetzigen Zeitpunkt aber unmöglich.

 

“Vize-Meister” nach toller Saison !

Brandenburg- Liga 2021 / 22 – „30. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Zehdenick 1920  2:0 (1:0)

OFC: Roggentin – Schöffel (60. A. Schütze), T. Kretschmann, Bonasewicz, Knaack – Lakatos,
F. Schütze (60. Waclawczyk) – Dellerue (60. Klotsche), Hawwa (87. Lenz), Unger (87. Jäger) – Bianchini

 SVZ: Kosarzecki – Döpfert (46. Rothermund), Karbe, Woiton, Mischor – Goetz (85. Kerl) – Sidorowicz, Brandt, Bergner (90. Völker) – Krystek, Lange (65. Schramm)

 Gelbe Karten: keine
Beste Spieler:  Lakatos, F. Schütze, Roggentin (alle OFC) – Karbe, Brandt (beide SVZ)

 Zuschauer: 250 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (9.) Bianchini, 2:0 (90.+3.) A. Schütze

Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Zum Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison musste sich der OFC nach dem durchaus verdienten 2:0 (1:0) Heimsieg gegen den Oberhavel-Rivalen SV Zehdenick 1920, mit dem Vizemeister-Landestitel begnügen. Denn der unmittelbare Kontrahent aus Frankfurt siegte und ließ sich somit nicht beirren. Aber auch der OFC durfte sich nicht beklagen, der zuletzt einiges liegen gelassen hatte. An diesem Tag wollte der Gastgeber jedoch nichts dem Zufall überlassen, der schon früh in Führung gegangen war. Auf der linken Seite hatte sich Jean-Pierre Dellerue geschickt gegen den viel zu zögerlichen Frederik Döpfert durchgesetzt und den gefühlvollen Lupfer beförderte Lukas Bianchini (9.) per Kopf mühelos ins Gästegehäuse. Doch auch die Gäste waren keinesfalls tatenlos, denn so musste kurz hintereinander OFC-Torhüter Sven Roggentin die durchaus ansprechenden Situationen von Louis Mischor (15.) und Lauritz Lange (16.) bereinigen. Dennoch war SVZ-Trainer Daniel Runge mit der ersten halben Stunde seines Teams nicht ganz zufrieden. Wir wollten etwas probieren, doch wir bekamen zu wenig Zugriff auf die Partie, monierte er nach dem Abpfiff. So wäre eine höhere Führung der Gastgeber durchaus möglich gewesen. Doch zuerst scheiterte Lukas Bianchini (23.) mit seinem Kopfball am Pfosten und nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte Lucas Karbe im letzten Moment einen weiteren Bianchi-Kopfball von der Linie kratzen. Das die Partie nach Wiederbeginn bei den hochsommerlichen Temperaturen etwas verflachte war durchaus nachvollziehbar, zumal auch der Spannungsfaktor gedämpft war. So sorgte der eingewechselte Alexander Schütze (90.+3) erst in der Nachspielzeit mit seinem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck für die endgültige Entscheidung. Nach Spielende fiel es OFC-Trainer Enis Djerlek schwer die passenden Worte zu finden, der eine tolle Saison seines Teams, auf das er sehr Stolz ist, gesehen hatte. Doch ausgerechnet gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller büßte man die entscheidenden Punkte ein, die am Ende zum großen Triumph fehlten.

Siegtreffer liegen gelassen !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „29. Spieltag“

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht 0:0 (0:0)

FV Preussen: Peter – Zucknick (78. Bauschke), Vladimirov, Krause, El-Ali – Savkovic (88. Jur) – Amuri (74. Schmidt), Milushev, Gayrbekov Baumgarten – Ben Abdallah

OFC: Roggentin – Schöffel (65. Klotsche), Bonasewicz (80. Lenz), T. Kretschmann, Knaack – Lakatos
(80. Hielscher-Reinelt), F. Schütze (65. A. Schütze) – Dellerue (73. Waclawczyk), Hawwa, Unger – Bianchini

Gelbe Karten: El-Ali, Milushev, Savkovic (alle Preussen) – Bonasewicz, Lakatos (beide OFC)

Beste Spieler: Vladimirov (Preussen) – Schöffel, Hawwa, Dellerue (alle OFC)

Zuschauer: 172 im Westend-Stadion, Eberswalde
Torfolge:  Fehlanzeige

Schiedsrichter: Frank Heinze (Ludwigsfelde)

(rl) Als nach der berechtigten langen Nachspielzeit der Schlusspfiff ertönte und das torlose Remis zwischen dem FV Preussen und dem OFC feststand, war die Enttäuschung bei den Gästen deutlich spürbar. Denn soeben war womöglich die große Chance auf den Meistertitel verspielt worden. Doch wenige Sekunden zuvor schien sich der OFC, der die Partie über weite Strecken dominiert hatte, doch noch für sein aufopferungsvolles und chancenreiches Spiel zu belohnen. In einen Schuss aus kürzester Distanz von Basel Hawwa warf sich Preussen Abwehrspieler Sebastian Schmidt und blockierte das Leder mit der Hand. Sofort zeigte der Unparteiische auf den Punkt, doch Miguel Unger (90.+3) jagte das Leder zum Entsetzen aller OFC-Freunde nur an die Lattenunterkante, wovon der Ball zurück ins Feld sprang. Heute war der Fußballgott nicht auf unserer Seite, meinte nach dem Abpfiff ein sichtlich gekennzeichneter OFC-Trainer Enis Djerlek, der seinem Team aber trotzdem ein Lob für diesen Auftritt aussprach. Das hatte sich die Mannschaft aber auch redlich verdient, die lange Zeit den Gegner kontrollierte und selbst hochkonzentriert agierte. Nur ganz vereinzelt setzten die Gastgeber einzelne Nadelstiche. So war es in der Anfangsphase Julian Baumgarten (13.) der den OFC-Keeper Sven Roggentin nach einem Freistoß von der linken Strafraumkante zu einer Faustabwehr zwang. Und kurz nach dem Wechsel war es wieder Julian Baumgarten (48.) der nach einer Eingabe von Magomed Gayrbekov am langen Pfosten ziemlich freistehend zum Abschluss kam, doch kläglich vergab. In dieser Phase kurz nach Wiederbeginn, als auch noch Milos Savkovic (55.) von der Strafraumgrenze verzog, hatten wir durchaus die Möglichkeit in Führung zu gehen, meinte später der von einem Hexenschuss geplagte Preussen-Trainer Matthias Kandula, der aber hinzufügte, dass sein Team zu einem glücklichen Punktgewinn gekommen war. Denn die Gäste hatten einfach zu viele hochkarätige Möglichkeiten von Jean-Pierre Dellerue (25./44./64.), Lukas Bianchini (37./63.), Nikola Lakatos (44.), Sebastian Knaack (45.) und Miguel Unger (72. Pfosten) einfach fahrlässig verstreichen lassen. So war das nüchterne Fazit von Enis Djerlek, dass es einfach nicht reicht für eine höhere Liga, wenn man so viele Chancen nicht nutzt und seine Nerven bei den Abschlusssituationen nicht im Griff hat. Aber trotz der gesunkenen Chancen zeigte er sich kämpferisch und versprach einen Sieg für die eigenen Fans zum Abschluss verbunden mit der leichten Hoffnung auf eine mögliche Überraschung in einer Woche, wenn der Werderaner FC Schützenhilfe eventuell leisten könnte.

Teufelskerl Roggentin !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „28. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Grün-Weiß Lübben 2:1 (1:0)

OFC: Roggentin – Krüger (46. Lenz), Bonasewicz, Knaack, Hielscher-Reinelt (75. Jäger) – Lakatos –  F. Schütze (75. Dellerue), Hawwa, Unger (75. Schöffel), Waclawczyk (64. A. Schütze) – Bianchini

SV Grün-Weiß: Stein – Künzel (66. Sudin), Schmidt, Guttke, Rangel Martins (85. Lehmann), Ribeiro De Sousa – Nonato Alves – Borchert, Savaris Lopes, Gutar – Lindner (66.Lysenko)  

Gelbe Karten:  Unger (OFC) –  Rangel Martins (SVGW)
Beste Spieler:  Roggentin, Lakatos, A. Schütze (alle OFC) – Guttke, Borchert (beide SVGW)

 Zuschauer: 85 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (26.) Unger, 1:1 (50.Eigentor) Hielscher-Reinelt, 2:1 (83.) Dellerue

Schiedsrichter: Justin Weigt (Zossen)

(rl) Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte der OFC, ehe er in nach einem äußerst intensiven Spiel gegen Grün-Weiß Lübben einen knappen, aber vielleicht, einen etwas glücklichen 2:1 (1:0) Heimsieg verbuchen konnte. Damit bleibt das Titelrennen weiter offen und wird nach Meinung von OFC-Trainer Enis Djerlek erst am letzten Spieltag, aber aus seiner Sicht nicht auf Grund des Torverhältnisses entschieden. In dieser zumindest nach der Pause aus Trainersicht teilweise chaotischen Partie konnten sich die Hausherren vor allem bei ihrem 39-jährigen Torhüter-Routinier Sven Roggentin bedanken, der mit einigen Klasseparaden einen durchaus möglichen Rückstand verhinderte. Bis dahin gab es in dieser Partie einige Schwankungen. So waren die Gastgeber, die endlich wieder etwas ansehnliche Spielfreude an den Tag legten, nach einer knappen halben Stunde in Führung gegangen. Allerdings leisteten die Spreewäldler dabei kräftig Schützenhilfe, denn nach der Eingabe von Frederic Schütze legte Gästeabwehrmann Florian Schmidt das Leder förmlich auf, sodass Miguel Unger (26.) mit seinem schwachen rechten Fuß vollenden konnte. Die kalte Dusche für den Platzbesitzer kam kurz nach Wiederanpfiff. Auf der rechten Seite hatte sich Nonato Alves geschickt bis zur Grundlinie durchgesetzt und seine Eingabe bugsierte Dennis Hielscher-Reinelt (50.) mit dem Oberkörper unglücklich ins eigene Netz. Nun schien die Partie zu kippen, denn die Gäste erspielten sich in der Folge eine Reihe hochkarätiger Chancen durch Romano Lindner (54.Kopfball) und Benjamin Borchert (55., 75.). Doch ihnen stand ein Teufelskerl gegenüber, denn Sven Roggentin im OFC-Kasten verhinderte mehrfach einen möglichen Rückstand. So zeigte sich Gästetrainer Vragel da Silva nach Spielende verständlicherweise leicht enttäuscht, dass sich seine Mannschaft für das gute Spiel mit den vielen Chancen nicht belohnt hatte. Und es sollte für die Grün-Weißen noch schlimmer kommen. Als in den Schlussminuten der eingewechselte Alexander Schütze, der nochmals frischen Wind einbrachte, seine Schnelligkeit ins Spiel brachte und den besser postierten Jean-Pierre Dellerue (83.) bediente, konnte sogar noch der Siegtreffer bejubelt werden. Zuvor musste jedoch der Routinier noch einmal eingreifen, als sich Roggentin in der Nachspielzeit noch einmal gegen Borchert in den Weg stellte. Ich bin heute einfach nur Stolz auf mein Team, meinte nach dem Abpfiff ein sichtlich gezeichneter OFC-Trainer Enis Djerlek, der ein unglaubliches Spiel seiner Elf gesehen hatte.

 

Ernüchterung und Enttäuschung !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „27. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – FSV Bernau 0:0 (0:0)

OFC: Roggentin – Krüger, R. Kretschmann (75. Bonasewicz), T. Kretschmann, Klotsche – Lakatos – Dellerue
(60. Lenz), Hawwa (75. Hielscher-Reinelt), Unger, Waclawczyk (68. A. Schütze) – Bianchini

FSV: Kempter – Mahnke, Coric, Schulze, Petermann – Eifler – Wolf, Wannke, Otieno (64.  Madjouka) –
El-Moghrabi, Bergmann

Gelbe Karten:  Krüger, T.Kretschmann (beide OFC) –  Wannke, Coric, Petermann (alle FSV)
Beste Spieler:  R. Kretschmann, Krüger (beide OFC) – Kempter, Coric (beide FSV)

Zuschauer: 105 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  Fehlanzeige

Schiedsrichter: Andre Stolzenburg (Neuruppin)

(rl) Nach einer ernüchternden torlosen 0:0 (0:0) Punkteteilung gegen den abstiegsgefährdeten FSV Bernau machte sich beim OFC die Enttäuschung in zweifacher Form breit. Einerseits hatte man damit vorerst die Tabellenführung eingebüßt doch viel schwerwiegender war der Ärger über die schwere Knieverletzung von Randy Kretschmann, die wohl eine monatelange Pause mit sich bringt. Ich bin sehr und es tut mir weh, dass wir auf Randy über einen längeren Zeitraum verzichten müssen, meinte nach dem Abpfiff ein geschockter OFC-Trainer Enis Djerlek. Er hatte auch schon im Vorfeld gewarnt, dass der FSV eines der spielstärksten Teams sei, dass sich oftmals selbst geschlagen habe. Und tatsächlich traten die Gäste über weite Strecken nicht wie ein Abstiegskandidat auf. Wahrscheinlich hätte das Geschehen einen anderen Verlauf genommen, hätte Jean-Pierre Dellerue (14.) seine Monsterchance zur Führung genutzt als er völlig freistehend vor Danny Kempter im FSV-Gehäuse kläglich verzog. So kamen die recht selbstbewusst aufspielenden Gäste zu unerwartet guten Gelegenheiten. Beim Freistoßaufsetzer von Pascal Eifler (19.) zeigte OFC-Routinier Sven Roggentin sein Können und der Schussversuch von Arafa El-Moghrabi (29.) war zu unplatziert. Von beiderseitiger Torgefahr war nach dem Seitenwechsel dann kaum noch etwas zu sehen. Mit zunehmender Spieldauer verkrampften. Beide Teams mehr und mehr. Uns fehlte die notwendige Flüssigkeit im Spiel und auch das erforderliche Quäntchen Glück um dieses eine Tor zu machen, dass wir besser waren, fasste Enis Djerlek seine Gefühle zusammen. Auf der Seite der Gäste zeigte sich FSV-Trainer Tassilo Bahn zufrieden mit einem superwichtigen Punkt im Abstiegskampf.

 

Punktgewinn nach Steigerung !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „26. Spieltag“

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:1 (1:0)

WFC: Zuch – Lietz, Eichhorn, Muschter, Raymund (73. M. Weißfuß) – Steuk, Kaerger – Kornemann (65. Prenz), Albrecht, Günel (86. Deumer) – Richter

OFC: Roggentin – Krüger, Bonasewicz (39. Knaack), T. Kretschmann, Klotsche (65. Hielscher-Reinelt) –
R. Kretschmann, F. Schütze (90.+2 Schleicher) – Dellerue (90.+2 Jäger), Hawwa, Waclawczyk (90.+2 Lenz) – Bianchini

Gelbe Karten: Steuk (alle WFC) – Bianchini, Waclawczyk, F. Schütze (alle OFC)
Zuschauer: 86 auf dem Arno-Franz Sportplatz, Werder/H.

Torfolge:  1:0 (2.) Richter, 1:1 (67.) Hielscher-Reinelt
Schiedsrichter: Michael Nikusch (Berlin)

(rl) Beim Werderaner FC Viktoria tat sich der OFC zuletzt immer etwas schwer, so auch diesmal, doch am Ende reichte es immerhin noch zu einer verdienten 1:1 (1:0) Punkteteilung. Doch danach sah es für die Gäste über weite Strecken im ersten Durchgang nicht aus. Auch begünstigt durch den schnellen Führungstreffer der Blütenstädter, den, natürlich Torjäger Patrick Richter (2.) nach einer Standardsituation aus dem Gewühl heraus schon nach 100 Sekunden erzielte. Wir haben noch beim Donnerstagtraining ausgiebig über diese Situationen die der WFC immer wieder nutzt gesprochen und uns darauf vorbereitet und lassen uns dann doch überraschen, meinte nach Spielende OFC-Trainer Enis Djerlek. Er sah dann in der Folgezeit einen sehr leidenschaftlich agierenden Platzbesitzer, der dem Spitzenreiter schon einige Sorgen bereitete. Wir mussten in dieser Phase viel hinterherlaufen und hatten schon etwas Glück, dass es zur Pause nur dieser knappe Rückstand war. Nach dem Seitenwechsel sollte sich das Blatt jedoch aber etwas wenden. Die Aktionen der Gäste bekamen mehr Durchschlagskraft, es wurden endlich auch die zweiten Bälle gewonnen. Hinzu kam, dass sich die Einwechslung des Youngsters Dennis Hielscher-Reinelt schnell auszahlen sollte. Nach einem Eckball von Basel Hawwa war Dennis Hielscher-Reinelt (67.) nach nur 2 Minuten Anlaufzeit mit dem Kopf zur Stelle und versenkte das Leder zum Ausgleich. Dieser Treffer zeigte bei den Platzbesitzern sichtbar Wirkung, deren Elan mit dem sie vor der Pause agierten deutlich nachgelassen hatte. So hätte der OFC in der Schlussphase sogar noch den Sieg davontragen können, doch nach der Vorarbeit von Randy Kretschmann und Jean-Pierre Dellerue hatte Plötzlich David Waclawczyk (82.) die größte Chance zum Sieg, die er jedoch überhastet vergab. Nach einer deutlichen Steigerung mit Wiederbeginn waren wir in den letzten Minuten dann darauf bedacht, den letztlich verdienten Punktgewinn abzusichern, mit dem ich gut leben kann, sagte OFC-Trainer Enis Djerlek abschließend.

 

Standard bringt Entscheidung !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „25. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SG Union Klosterfelde 1:0 (0:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Bonasewicz, T. Kretschmann, Klotsche – F. Schütze (72. Waclawczyk), Lakatos – Dellerue (83. Jäger), Hawwa (83. Hielscher-Reinelt), Unger (56. Krüger) – Bianchini (72. Lenz)

SG Union: Reimann – Klemz, Gerber, Kraatz, Butschkat – Klaka, Bosharat – Bruhn (71. Borchert), Lange, Schulte – Voelkel (63. Komossa)

Gelbe Karten:  Unger, Bianchini, Jäger (beide OFC) –  Bosharat (Union)
Beste Spieler:  R. Kretschmann, Unger, Klotsche (alle OFC) – – Klemz, Lange, Bosharat alle Union)

Zuschauer: 110 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (57.) Lakatos

Schiedsrichter: Kevin Meißner (Erkner)

(rl) Auch im dritten Duell des laufenden Spieljahres (LIGA und Pokal) behielt der OFC gegen die SG Union Klosterfelde, die sich so langsam zu einem Lieblingsgegner entwickelt haben, die Oberhand. Diesmal setzten sich Kreisstädter knapp aber verdient mit 1:0 (0:0) Toren durch. Besonders kurios an diesen Begegnungen war, dass die Barnimer jeweils mit einem neuen Trainer ins Spiel gingen. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für den Gastgeber um die Punkte schließlich einzufahren. So konnte man schon sehen, dass Tim Jauer, der neue Mann an der Union-Seitenlinie, dem Team in der Kürze der Zeit schon mehr Stabilität verliehen hat. So waren es auch die Gäste die einem ersten kurzen Warnschuss durch den Ex-Oranienburger Tobias Voelkel (3.) abgaben, der jedoch mit links nicht genau zielte. In der Folgezeit spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Es sollte zu einem Geduldsspiel werden. Wir hatten zwar die Spielkontrolle doch echte Torgefahr blieb weitestgehend aus meinte später OFC-Trainer Enis Djerlek. Nur einmal zog etwas Torgefahr vor dem Gästegehäuse auf, als Torjäger Lukas Bianchini (24.) nach einer Freistoßeingabe von Miguel Unger nicht mehr richtig an den Ball kam und Union-Schlussmann Nico Reimann zudem noch unsicher wirkte. Auf der Gegenseite hatte Michel Klemz (36.) im Nachsetzen mit seinem Distanzschuss ebenfalls kein Glück. Auch nach dem Seitenwechsel war die Partie wahrlich kein Augenschmaus, doch der augenblickliche Tabellenführer spielte weiterhin geduldig und ergebnisorientiert. Nach einer knappen Stunde gelang dem OFC dann der Führungstreffer, als Nikola Lakatos (57.) den nach einer Freistoßeingabe von Basel Hawwa nochmals auftrumpfenden Ball mit dem Oberkörper ins Netz beförderte. Es tut schon etwas weh, durch einen Standard nach einer zuvor etwas fragwürdigen Freistoßentscheidung zu verlieren, meinte später Union-Trainer Tim Jauer. Und fast hätte er doch noch allen Grund zur Freude gehabt, als sein Abwehrchef Alexander Kraatz (85.) mit einem Freistoßknaller aus fast 30 Metern aufwartete, doch Sven Roggentin im OFC-Kasten toll reagierte. Wenn wir in unserer maximalen Grundordnung agieren bereiten wir jeden Gegner Schwierigkeiten und dadurch haben wir uns den knappen Sieg auch verdient, fasste Enis Djerlek, dass etwas mühevolle Geschehen zusammen.