OFC Mitgliederversammlung 2018

 

OFC bittet zur Mitgliederversammlung !

Der Vorstand des Oranienburger FC Eintracht bittet alle aktiven und passiven Mitglieder zur Mitgliederversammlung mit
Wahl des neuen Vorstandes

am Donnerstag den 11. Oktober 2018 um 20:00 Uhr

ins OFC-Sportlerheim an der André-Pican-Straße.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderm der Rechenschaftsbericht, der Kassenbericht, die Entlastung und die Vorstellung des neuen Wirtschaftsplanes
sowie eine angeregte Diskussion.
Es wird um eine große Teilnahme aller Mitglieder gebeten!

Der Vorstand

Glücklicher Derbysieg !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  “3. Spieltag”

Birkenwerder BC 08 – Oranienburger FC Eintracht II 2:1  (0:1)

Torfolge:  0:1 (39.) D. Nassar, 1:1 (71.) Hass, 2:1 (86.) Marks,
Schiedsrichter: Nico Hannemann (Prenzlau)

(jz/rl) In diesem Oberhavel-Derby der Landesklasse unter den etwas besonderen Vorzeichen gelang dem gastgebenden Birkenwerder BC 08 gegen das personell verstärkte Team vom Oranienburger FC Eintracht II am Ende eine ziemlich glücklicher 2:1 (0:1) Heimerfolg. Dass es kein normales Derby war, konnte bereits im Vorfeld an der Tatsache festgemacht werden, dass vier OFC-Akteure vor der Saison zum BBC gewechselt waren und auf ihre ehemaligem Mitspieler trafen. „Ich war vor dem Spiel viermal auf der Toilette“, beschrieb Torhüter Christian Mimietz die Aufregung. Bei der ersten Chance des Spiels musste er noch nicht eingreifen, denn OFC-Spieler Rico Eichstädt verzog von rechts kommend aus spitzem Winkel knapp (14.). Beim zweiten Schuss der Gäste war Mimietz dann aber machtlos. Nach einem Freistoß, der für Verwirrung in der BBC-Abwehr sorgte, versenkte Declan Nassar das Leder mustergültig im rechten Winkel zum 0:1 (39.). Allerdings war diese Führung eher schmeichelhaft, denn BBC-Torjäger Ron Haß hatte zuvor innerhalb von zehn Minuten gleich drei Riesen vergeben. Zweimal verzog er frei aus 16 Metern, einmal konnte er OFC-Keeper Max Falkowski im Zweikampf nicht überwinden.

Nach der Pause hätte zuerst Rico Eichstädt (47.) mit flachem Linksschuss und Declan Nassar für den OFC erhöhen können, er schoss den Ball aus zehn Metern aber genau in die Arme von Christian Mimietz (63.). „Das wäre es gewesen. Aber wir haben wieder gezeigt, dass wir in dieser Klasse mithalten können“, sagte OFC-Trainer Dietmar Müller nach dem Abpfiff. Dann kam Ron Haß aber doch noch zu seinem Treffer. Den von Dennis Dombert schnell gespielten Freistoß konnte er in der Spitze an Max Falkowski vorbeischieben (71.). Und in der 78. und 80. Minute hätte Haß dann sogar noch erhöhen müssen. So blieb es bis zum Ende spannend. Mit einem genialen Pass in die OFC-Schnittstelle leitete der ehemalige Oranienburger Christopher Prußok dann die Entscheidung ein. Der eingewechselte Steven Marks verwandelte zum 2:1 (86.). Wobei ein bitterer Beigeschmack blieb, weil der Schütze klar im Abseits gestanden hatte, was der durchweg völlig überforderte junge Linienrichter nicht gesehen hatte. Als OFC-Akteur Kevin Czasch sich daraufhin beim Schiedsrichter beschwerte, sah er wegen Meckers Gelb-Rot. Und Rot gab es auch noch. Der OFC nahm in den Schluss-Sekunden Torhüter Max Falkowski mit nach vorn. Der BBC konterte, erzielte auch erneut durch Steven Marks das vermeintlich 3:1, doch diesmal wurde das klare Abseits gesehen. Im anschließenden Handgemenge zwischen den Akteuren pickten sich die Schiedsrichter dann BBC-Kapitän Marcel Wolf heraus und verwiesen ihn des Platzes. „Eine dumme Aktion von mir“, so der Sünder. Es wurde immer noch nachgespielt. Und nach einer hohen Flanke und Kopfball von Tom Becker jubelten die Gäste schon. Doch Christian Mimietz hatte das Leder im linken unteren Eck genau auf der Linie unter sich begraben.
„Ein Sieg der Moral, ich hoffe das wird uns weiteren Auftrieb geben“, sagte BBC-Trainer Florina Glitza.

BBC: Mimietz – Haß, Wolf, Prußok, Mielke (58. Dombert), Weigel, Lehmann, Stephan (89. Krieg), Nahrath, Schade, Reischel (75. Marks)
OFC II: Falkowski – Nabzdyk, Czasch, Eichstädt, Nassar (82. T. Schuldig), Gebauer (60. Balaga), Becker, Friedrich, Heßler, F. Schütze, Djoumessi Ntatino (74. Weigel)

 

Sieg mit Emotionen !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  “3. Spieltag”

Blau-Weiss Petershagen-Eggersdorf  –  Oranienburger FC Eintracht 1:2 (1:1)

Blau-Weiss: Rudolph – Rolke (65. Traue), Sobotta, Westphal, Demann – Ulm, Vsetycek (85.Ertel), Bolte, Ghaddar – Küter, Dingelday
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Begzadic, Kothe – Kherraz, Eichhorst (88. Schupp), Witte (46. Markgraf) – Unger (78. Guski),

Gelbe Karten: Rolke (F) (Blau-Weiss)  –  Moldenhauer (F) (OFC)
Zuschauer: 161 auf dem Waldsportplatz Petershagen

Torfolge:  0:1 (3.) Kherraz, 1:1 (6.) Küter, 1:2 (63.) Knaack
Schiedsrichter: Christian Gorczak  (Berlin)

(rl) Auch beim zweiten ambitionierten Aufsteiger dem SV Blau-Weiss Petershagen-Eggersdorf ließ sich der OFC in dieser frühen Saisonphase nicht überraschen und konnte am Ende mit einem letztlich verdienten 1:2 (1:1) Auswärtserfolg die Punkte vom Neuling entführen. Doch wie von OFC-Trainer Enis Djerlek bereits im Vorfeld prophezeit, der den Gegner beobachtet hatte, wurde es das erwartet schwere Spiel für die  Gäste. Dabei schien alles nach Plan zu laufen, denn schon früh erzielte der OFC den Führungstreffer durch Tyren Kherraz (3.), der eine wunderschöne Ballstafette über Sanel Begzadic und Miguel Unger überlegt verwandelte. Doch die Freude über den gelungenen Auftakt währte vorerst nur kurz, denn kurze Zeit später folgte bereits der unglückliche Ausgleichstreffer. Nach einem weiten Diagonalpass der Gastgeber der eher einem Befreiungsschlag ähnelte stand Silvan Küter (6.) ziemlich frei und verdächtig im Abseits, wie es der Schütze später selbst bestätigte. Doch der Lupfer zum Ausgleich über OFC-Schlussmann Sven Roggentin hinweg fand seine Anerkennung. Obwohl die Gäste das Geschehen in der Folgezeit sicher im Griff hatten, mit gelungenen Ballpassagen und hohen Zweikampfwerten aufwarteten gab es jedoch kaum echte Torgelegenheiten. Vielleicht ausgenommen die Möglichkeit von Miguel Unger (24.) die jedoch verpuffte. Dagegen musste Sven Roggentin nach einer knappen halben Stunde noch einmal glänzend gegen Silvan Küter (29.) parieren.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte der Aufsteiger dann zusehends seine Bemühungen und verstand es immer besser den Spielfluss der Gäste zu unterbinden.
Aber der OFC blieb stets gefährlich und ließ nichts unversucht das Spiel für sich zu entscheiden. So war es wieder Tyren Kherraz (55.) der nach einer gelungenen Kombination über Miguel Unger und Pascal Eichhorst die erneute Gästeführung auf dem Fuße hatte.
Und nach einer guten Stunde war es dann Kapitän Sebastian Knaack (63.) der einen Abpraller von Blau-Weiss Torhüter Florian Rudolph mit Vehemenz ins lange Eck zur erneuten Gästeführung versenkte.
In der Schlussphase setzte der Gastgeber in der immer hektischer werdenden Partie dann alles auf eine Karte und versuchte vermehrt mit der Brechstange noch zum Ausgleich zu kommen. Aber die beste Ausgleichschance erneut von Silvan Küter (74.) strich über die Querlatte. Einen besonderen emotionalen Moment gab es dann es dann nach 78 Minuten als Torjäger Norman Guski nach Kreuzbandverletzung und langer Leidenszeit erstmals wieder für den OFC ins Spielgeschehen eingriff. Und kurz vor Ultimo stellte es bereits seine Gefährlichkeit unter Beweis als er aus spitzem Winkel knapp verfehlte.

Nach dem Abpfiff meinte ein durchaus zufriedener Enis Djerlek wir haben uns um die Punkte förmlich geprügelt und am Ende einen hochverdienten Auswärtssieg eingefahren.

Entscheidung nach der Pause !

Kreispokal – 2. Runde  –  “Pokal der Landräte”

Löwenberger SV – Oranienburger FC Eintracht II  0:2  (0:0)

Torfolge:  0:1 (47.) Weigel,  0:2 (87.) Siyep
Schiedsrichter: Martin Kollmann  (Mühlenbeck)

(rl) In einer vorgezogenen Partie der 2. Runde im Kreispokal der Landräte kam das Landesklasseteam vom Oranienburger FC Eintracht am Donnerstagabend unter Flutlicht beim Löwenberger SV zu einem mühsamen aber letztlich verdienten 2:0 (0:0) Erfolg. Über die gesamte Distanz zeigte sich der mit Spielern aus dem Brandenburgligakader verstärkte Favorit spielbestimmend, der es jedoch versäumte  seine sich ergebenden Möglichkeiten durch Weigel (3.), Schupp (4.), Czasch (14. Pfosten) und Schuldig (19.) resolut zu nutzen. So sah man sich einige Male nadelstichartigen Versuchen des Kreisligisten gegenüber, doch bei den Gelegenheiten von Liese (6.), Zeidler (53.) und Herfort (68.) zeigte sich der aus Jena gekommene OFC-Torhüter Henri Kimmel stets auf der Höhe. Auch der Führungstreffer der den Gästen kurz nach dem Wechsel durch Bogdan Weigel (47.) gelungen war, brachte noch nicht die nötige Ruhe. Und nachdem in der Schlussviertelstunde weitere klare Gästegelegenheiten von Gowor (74., 77.), Weigel (75.) und Markgraf (79.) ungenutzt blieben, war es schließlich dem eingewechselten Wially Priso Siyep (87.) vorbehalten nach feiner Vorarbeit von Marc Markgraf für die Entscheidung zu sorgen und somit den Einzug in die nächste Runde zu besiegeln.
OFC II: Kimmel, T. Schuldig, Hölle,Redlich, Simroth (79. Hennicke), Schupp (78. Siyep), Czasch (62. Gowor), Markgraf, Declan Nassar, Becker, Weigel

Verkehrte Fußballwelt !

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920   0:1 (0:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (73.Popescu), T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Kherraz (83.Djoumessi Ntatino), Begzadic, Witte –  Eichhorst (81.Meyer), Unger – Eichstädt
WFC: Zuch – Leimbach, Teichmann, Suchacek, Blondzik – Harjehusen, Moryson (64. Wallroth), Nachtigall, Garcia (46. S. Schenk)  – Weißfuß (74. Becker), Conrado Prudente,

Gelbe Karten: Begzadic  (U), Eichstädt  (U), Knaack  (F), (alle OFC) –
Suchacek (F), Blondzik (F), Moryson (F), (alle WFC)

Zuschauer: 145 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (85.) Conrado Prudente,
Schiedsrichter: Tobias Collin  (Templin)

(rl) Unfassbar!! Trotz drückender Überlegenheit über die gesamte Distanz und einer Vielzahl von Gelegenheiten musste der OFC in seinem ersten Heimspiel der neuen Saison gegen den Werderaner FC Viktoria 1920 eine unglückliche 0:1 (0:0) Heimniederlage hinnehmen. Der Treffer von Rafael Conrado Prudente (85.) der ein Zuspiel von Sebastian Schenk geschickt und eiskalt verwertete stellte den gesamten Spielverlauf total auf den Kopf. Hätte der Gastgeber bis dahin nur ein kleinen Teil seiner vielen hochkarätigen Möglichkeiten genutzt, wäre ein Debakel für die enttäuschenden Blütenstädter nicht ausgeschlossen gewesen. Schon in der Anfangsphase hatte der über weite Strecken sehr dynamisch und temposcharf aufspielende Gastgeber die erste große Einschussmöglichkeit durch Rico Eichstädt (8.). Und so sollte es weiter gehen, doch Marc Moldenhauer (20.), Miguel Unger (23.) und Pascal Eichhorst (35.), der seinem Gegenspieler Max Teichmann auf der linken Seite viele Sorgen bereitete, ließen weitere Hochkaräter liegen.

Überraschungen für dien Einschüler des OFC

Auch nach dem Wechsel sollte es nicht einfacher werden für die Blütenstädter, die sich einem permanenten Angriffsdruck der Hausherren gegenüber sahen. Hinzu kam das ihnen dann auch das Glück zur Seite stand als der Unparteiische ein strafstoßwürdiges Foulspiel an den Ex-Werderaner Rico Eichstädt (60.) nach einer Stunde ungeahndet ließ. Doch der erlösende Treffer schien förmlich in der Luft zu liegen, aber auch in dieser Phase fehlte Sebastian Knaack (64.), Alex Poescu (73.), Pascal Eichhorst (78.) und Tim Meyer (86.) bei den wirklich glasklaren Gelegenheiten die Abgezocktheit und das nötige Quäntchen Glück. So sah es nach dem Abpfiff auch ein erleichterter und überglücklicher Gästetrainer Ingo Hecht als er meinte: Wir können uns heute nur beim OFC für seine schlechte Chancenverwertung bedanken und sind trotz einer schlechten Leistung überglücklich. Auf Seiten der Gastgeber war man natürlich etwas enttäuscht, hatte man doch fast ein Dutzend Chancen ungenutzt verstreichen lassen. Dennoch bescheinigte OFC-Trainer Enis Djerlek seinem Team nach dem Abpfiff eine sehr gute Leistung, auf gutem Niveau und mit höchstem Tempo, aber nur mit diesem einen kleinen Makel – der Chancenverwertung. Somit bestätigte sich einmal mehr, dass der WFC in den letzten Jahren zum wahren Angstgegner für den OFC geworden ist.