Doppelschlag in der Schlussphase!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „25. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SC Eintracht Miersdorf / Zeuthen 2:0 (0:0)

OFC: Warmuth – Lakatos, Morma, R. Kretschmann, Siegler – Schöffel (71. Vulu), Eckert, F. Schütze (71. Saadaev), Seiche – Kavurmacioglu (71. Musaitov), Cmajcanin (88. El Bani)

SC EMZ: Mücke – Djiogou, Reichardt, M. Rosenboldt, Hammer – Beck, Wolpert (82. Hager) – Njoku (85. Kuhl), Ebert (82.Alisch), Kruppe, (85. Ivanskyi) – Goslinowski (85. Marx)

Gelbe Karten:  R. Kretschmann, Schöffel (beide OFC) – M. Rosenboldt, Njoku, Beck, Hammer (alle SC EMZ)
Zuschauer: 149 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (85.) Saadaev, 2:0 (90.+3) Seiche
Schiedsrichter: Tobias Starost (Werder)

(rl) In diesem Eintracht-Duell bekamen die Besucher lange Zeit schwere Kost geboten, doch in der Schlussphase sah sich der OFC doch noch für seine geduldige Spielweise belohnt, denn nach einem Doppelschlag zum 2:0 (0:0) Erfolg mussten die Gäste aus Miersdorf/Zeuthen mit leeren Händen die Heimreise antreten. So war der Hoffnungsfunke der Randberliner noch spät erloschen, denn mit etwas Glück wäre vielleicht ein dreckiger Punktgewinn möglich gewesen, wie es Gäste-Trainer Thorsten Beck später formulierte. Aber auch so erkannte er an, dass der OFC der verdiente Sieger war, da sein Team zu wenig Lösungen mit dem Ball fand. Doch auch die Einheimischen, die auf einige Stammspieler verzichten mussten, taten sich lange Zeit schwer. So war deutlich spürbar, dass im Angriffszentrum personell improvisiert werden musste und dicke Tormöglichkeiten Mangelware blieben. Für dickste Gelegenheit der Platzbesitzer sorgten ausgerechnet die Gäste, als Nils Reichardt (34.) per Oberkörper eine Eingabe von Tom Siegler in Richtung eigenes Tor beförderte, jedoch im letzten Moment noch Schlimmeres verhindern konnte. Auch nach dem Wechsel blieb es eher eine langweilige Partie ohne nennenswerte Höhepunkte. Dafür sollten sich in den Schlussminuten die Ereignisse überschlagen und für das Bisherige etwas entschädigen. Zuerst war es der eingewechselte Abdul-Hamid Saadaev (85.), er feierte zudem seinen 24. Geburtstag, der nach einer Ecke von Tarik Cmajcanin am langen Pfosten zum Kopfball kam und für die erlösende Führung sorgte. Dieser Treffer sorgte regelrecht für Erleichterung und kurz danach hatte der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Jean-Luca El Bani (90.+1) die Riesenmöglichkeit zur Entscheidung, doch die Eingabe von Adul-Hamid Saadaev aus kürzester Entfernung übers leere Tor zu bugsieren war nicht so einfach. Besser machte es dann jedoch Jascha Seiche (90.+3) der zu einem unwiderstehlichen Solo ansetzte und per Linksschuss in den Winkel traf. So landete der Gastgeber am Ende einen verdienten Sieg, der dafür ein Lob von seinem Trainer Enis Djerlek erhielt, der später hervorhob, dass sein Team trotz widriger Umstände wenig Fehler machte und die Geduld bewahrte.

Heimsieg noch verschenkt!

Kreisoberliga OHV/Barnim 2025 / 26 – „25. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – SV Grün-Weiß Bergfelde 1:1 (1:0)

Torfolge: 1:0 (45.) Meyer, 1:1 (90.+3) Kohl
Gelb/Rote Karte: Tim Kretschmann (90.+4 / OFC II)

Zuschauer: 36 am Sonnabendmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Schiedsrichter: John Dura (Wandlitz)

(rl) Ist das Bitter, der OFC-Reserve wurde in den Schlusssekunden der schon sicher geglaubte und ersehnte Heimerfolg noch entrissen, denn die Gäste aus Bergfelde kamen in der Nachspielzeit tatsächlich noch zum kaum mehr für möglich gehaltenen 1:1 (1:0) Ausgleich. Dabei sah es lange Zeit danach aus, dass die Punkte in der Kreisstadt bleiben, denn der OFC zeigte sich zweikampfstark und kompakt in der Defensive, wie es später Co-Trainer Karl-Felix Heinz zusammenfasste. Hinzu kam der verdiente Führungstreffer den Tim Meyer (45.) im Nachsetzen kurz vor dem Pausenpfiff erzielte, denn der Strafstoß von Dennis Dombert (45.) war zu schwach geschossen, den SV-Torhüter Florian Radtke allerdings nur zu kurz abwehren konnte. Auch nach dem Seitenwechsel war der Platzbesitzer zumeist spielbestimmend, versäumte es jedoch teilweise die Angriffe konsequent abzuschließen, denn Tim Meyer (53.) und Francis Bigas (70.) hatten durchaus die Gelegenheiten zur Spielentscheidung. Für diese fahrlässige Spielweise folgte letztlich Sekunden vor dem Abpfiff die Bestrafung, als Niklas Kohl (90.+3) mit einem Heber den zu weit vor seinem Kasten stehenden Alexander Blöck schlecht aussehen ließ und den umjubelten Gleichstand herstellte. Im Anschluss hatten sich einige Akteure nicht mehr im Griff und so konnte Tim Kretschmann (90.+4) nach seiner Ampelkarte vorzeitig duschen.
OFC II: Blöck – Berger, Schönrock, T. Kretschmann, Knaack, Dachwitz, Stevanovic, Karolczak, Bigas (85. Stein), Dombert (75. Dos Santos), Meyer (71. Geserich)