Riesenrespekt für Rumpfteam !

VfB Gramzow – Oranienburger FC Eintracht II  5:1  (3:0)

Torfolge: 1:0 (11.Foulstrafstoß) Palow, 2:0 (27.) Lange, 3:0 (35.) Andres, 4:0 (50.) Seethaler,
5:0 (57.) Schröder, 5:1 (84.Foulstrafstoß) Gerike
Schiedsrichter: Felix Schmidt (Berlin)

(rl) Vor einer schier unlösbaren Aufgabe stand die OFC-Reserve schon vor der Partie beim VfB Gramzow, in der die Uckermärker am Ende folgerichtig und erwartungsgemäß mit 5:1 (3:0) Toren die Oberhand behielten. Aus den unterschiedlichsten Gründen (verletzungs-und berufsbedingte Absagen, gesperrte Spieler) hatte der engagierte OFC-Trainer Imre Kalman vor der Abfahrt nur noch einen Rumpfkader, der von Beginn an in doppelter Unterzahl agieren musste. Eigentlich unfassbar!!  Doch meine Mannschaft verkaufte sich so teuer wie nur möglich und ich zolle allen Spielern die dabei waren meinen Riesenrespekt für ihr aufopferungsvolles Spiel, sagte Imre Kalman nach der Rückkehr. Natürlich gingen die Gäste äußerst defensiv ausgerichtet und stabil in der Abwehr stehend in diese Mammutaufgabe. Doch schon in der Anfangsphase ging Marc Geserich etwas zu ungestüm zu Werke und den daraus  resultierenden Foulstrafstoß verwandelte Robin Palow (11.) sicher zur Führung. Doch die von der prekären Personalsituation der Gäste überraschten Platzbesitzer setzten nicht nach und konnten von Glück sprechen das sie nicht den Ausgleich hinnehmen mussten. Nach einer Viertelstunde hatte Omar Ali Dieb mit einem Kopfball dazu durchaus die Möglichkeit. Und dann wurde Omar Ali Dieb (26.) im VfB-Strafraum zu Fall gebracht, wie es nach dem Abpfiff auch VfB-Trainer Pascal Högelow zugab, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Schon im Gegenzug nahm das Unheil für die tapferen Gäste seinen Lauf und innerhalb einer halben Stunde erhöhten die Gastgeber zu einer klaren 5:0 Führung. Als in den Schlussminuten Omar Ali Dieb erneut unfair gestoppt wurde, zeigte sich der Schiedsrichter Felix Schmidt  gnädig und entschied auf den längst fälligen Strafstoß der von Romano Gerike zum verdienten Ehrentreffer der Gäste genutzt wurde.
OFC II: F.Geier, Bel-Khair, Schulz, Tettenborn, Gerike, Geserich, Schulze, Prußok, Ali Dieb.

Faustdicke Überraschung !

Oranienburger FC Eintracht  – Ludwigsfelder FC    2:1 (1:0)

OFC: Crumbach – F. Schütze, Dachwitz, Malanowski, Knaack – Heßler, Lenz – A. Schütze (75.Markgraf), Rentmeister, Hadzibulic – Meyer (90.+2 Adomah)
LFC: Ruge – Blisse, Karaschewitz, Pollow, Goede, –  A. Eichhorn –  Marku, Stinner (63. Manczyk / 67. Lüttke), Poznanski, (18. Mlodzian), S. Eichhorn – van Humbeeck,

Gelbe Karten: Lenz (F), Rentmeister (F), Heßler (F), A.Schütze (F) (alle OFC) –
Marku (F), Manczyk(F), (beide LFC)
Beste Spieler: Hadzibulic, Malanowski, Rentmeister (alle OFC), – Ruge, S.Eichhorn, Blisse (alle LFC)

Zuschauer: 137 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg          Schiedsrichter: Tino Stein  (Potsdam)
Torschützen:  1:0 (24.) Rentmeister, 2:0 (62.) Hadzibulic, 2:1 (87.) van Humbeeck

(rl) Der OFC erwies sich im Kampf um das Meisterschaftsrennen als Spielverderber für den ambitionierten Tabellenzweiten Ludwigsfelder FC, in den man den Gästen mit dem 2:1 (1:0) Heimsieg wohl ein Großteil der Meisterschaftshoffnungen raubte. Dabei schien es in der Anfangsphase so, als würde der LFC seiner Favoritenrolle gerecht werden. Doch gute Gelegenheiten von Aaron Eichhorn (5. Lattenschuss) und von Herald Marku (6.) konnten von den Gästen nicht  zur frühen Führung genutzt werden. Nach gut  20 Minuten fand der wiederum personell gebeutelte OFC  besser ins Spiel und nutzte seine erste sich bietende Gelegenheit zur Führung. Einen langen Ball aus der Abwehr von Pascal Dachwitz verlängerte Semin Hadzibulic auf den freistehenden Sascha Rentmeister (24.) der überlegt vollendete. Dieser Gegentreffer hinterließ in der Folgezeit deutliche Spuren bei den Gästen, denen ihre spielerische Linie verloren ging, wie es nach dem Schlusspfiff auch LFC-Trainer Volker Löbenberg analysierte. Den Gastgeber beflügelte dieser Führungstreffer dagegen sichtlich,  der auch mit viel Schwung in den 2.Abschnitt startete. So erspielte sich Alexander Schütze (49.) schon kurz nach Wiederbeginn nach einem tollen Solo  eine gute Gelegenheit um die Führung auszubauen, doch sein Linksschuss verfehlte knapp das Ziel. Nach einer guten Stunde hatten die Einheimischen dann aber doch erneuten Grund zum Jubeln. Eine gefühlvolle Eingabe von Frederic Schütze lenkte Semin Hadzibulic (62.) per Kopf an den Innenpfosten, von wo das Leder den Weg ins Tor fand. Anschließend versäumte es der Gastgeber für endgültig klare Verhältnisse zu sorgen, als er weitere gute Gelegenheiten durch Sascha Rentmeister (64.) und Fabian Lenz (69.) regelrecht liegen ließ. So konnten die sich bis zum  Ende bemühenden Gäste noch einmal aufbäumen. Doch ein Freistoßknaller von Markus Goede (71.) wurde von der Querlatte aufgehalten und beim platzierten Kopfball von Paul van Humbeeck (72.) zeigte OFC-Torhüter Yannick Crumbach eine Glanzparade. In den Schlussminuten erzielten die Gäste dann doch noch  den Anschlusstreffer durch Paul van Humbeeck (87.), der jedoch zu spät kam um noch einen Punkt zu retten. Nach dem Abpfiff meinte ein gefasster Gäste-Trainer Volker Löbenberg: Nach unserer Dominanz zu Beginn haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und sind zunehmend in Hektik verfallen. Dadurch sind unsere Chancen noch den Titel zu holen natürlich deutlich schlechter geworden.
Auf der Gegenseite sprach OFC-Trainer Hans Oertwig von einer faustdicken Überraschung seines Teams. Meine Mannschaft hat sich mit einer taktisch sehr disziplinierten Leistung den Erfolg verdient durchgesetzt, fasste er zusammen.