Pflichtaufgabe erfüllt !

Oranienburger FC Eintracht – SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen  2:0 (1:0)

OFC: Roggentin – Völkel (45. Witte), Hölle, Malanowski, Czasch, – Kothe (74. Heidenreich), Wohlatz, Knaack  – Rentmeister, Hadzibulic, Unger (75.Markgraf )
SC Eintracht: Peka – Bernhardt, Alisch, Gülzow, Yoshizaki (75.Markert) –  Wolter, Schmidt, Wolpert, Reichardt – Soost (65.Neubauer), Greib

Gelbe Karten:  Unger  (F), (OFC) – Wolter (F), (SC Eintracht)
Zuschauer: 105 am Freitagabend unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (10.) Hadzibulic, 2:0 (60.) Wohlatz
Schiedsrichter: Kai Kaltwaßer  (Berlin)

(rl) Mit einem am Ende verdienten 2:0 (1:0) Pflichtsieg sicherte sich der OFC am Freitagabend gegen das  als Absteiger bereits feststehende Team vom SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen die letzten Punkte zum sicheren Klassenerhalt. Dabei  machte sich der Gastgeber das Leben in einigen Phasen selbst schwerer als unbedingt nötig.  Schon früh war der OFC durch einen Kopfballtreffer von Semin Hadzibulic (10.) nach einer Ecke von Miguel Unger in Führung gegangen. Doch in der Folgezeit versäumten es die Gastgeber die durchaus guten Gelegenheiten von Miguel Unger (21.), Sebastian Knaack (26.) und Lukas Wohlatz (27.) zum Ausbau  der Führung zu nutzen. So hielt man das frech und ordentlich aufspielende Schlusslicht regelrecht am Leben. In der Schussphase der ersten Hälfe kamen die Gäste dann sogar zu ersten verheißungsvollen Gelegenheiten durch Marco Alisch (38.) und Marvin Soost (43.). Die dickste Ausgleichschance bot sich den Randberlinern kurz nach Wiederbeginn. Doch erste reagierte OFC-Torhüter Sven Roggentin glänzend gegen Marvin Soost (51.) im Nachsetzen verzog der Schütze zum Glück für die Einheimischen. Für die Vorentscheidung der Partie sorgte dann nach einer Stunde jedoch Lukas Wohlatz (60.) der nach einem Zuspiel von Tim Witte das Leder am Eintracht Torhüter Florian Peka zur Spielentscheidung vorbeispitzelte. Doch fast wären die Gäste doch noch zum Anschlusstreffer gekommen als die in der Abwehr an diesem Abend teilweise sehr leichtsinnig und etwas fahrlässig spielenden Platzbesitzer Nils Reichardt (71.) ins Spiel brachten, dieser Jedoch an Sven Roggentin im OFC-Kasten scheiterte. Ein nun aufziehendes Gewitter mit Starkregen führte schließlich dazu, dass der Unparteiische die Partie für eine Viertelstunde unterbrach. Nach der Unterbrechung spulten beide Teams ihr Pensum dann herunter allerdings ohne weiteren zählbarem Erfolg. Nach dem Abpfiff zeigte sich Eintracht-Trainer Alexander Schröder durchaus zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, der er eine ordentliche Leistung mit einer Reihe guter Chancen bescheinigte. Auf Seiten der Gastgeber sprach nach dem Abpfiff  ein völlig durchnässter OFC-Trainer Hans Oertwig von einem komplizierten Spiel in dem uns der Gegner alles abverlangt hat, aus dem sein Team allerdings als verdienter Sieger hervorgegangen sei.

Zu hohe Hürde !

Ludwigsfelder FC – Oranienburger FC Eintracht  3:0 (0:0)

LFC: Lindner – Blisse, A. Eichhorn, Goede, Nüsse – Romanowski, Kowalski  (67.Wypart), Pollow,  S. Eichhorn (82. Mussijenko)  – van Humbeeck, Poznanski (62.Stinner)
OFC: Roggentin – Heidenreich, Malanowski, Czasch, Knaack–  Wohlatz, Kothe, Witte, Völkel – Hadzibulic (86.Hölle)    , Djoumessi Ntatino (56.Markgraf)

Gelbe Karten:  Poznanski (F), (LFC) – Knaack (F) (OFC)
Zuschauer: 278 im Waldstadion, Ludwigsfelde

Torfolge:  1:0 (53.) Romanowski, 2:0 (82.) van Humbeeck, 3:0 (90.) Wypart
Schiedsrichter: Max Stramke  (Elsterheide)

(rl) Als zu hoch erwies sich diese Auswärtshürde für den OFC, denn beim Spitzenreiter und nun feststehenden Aufsteiger zur Oberliga, dem Ludwigsfelder FC musste man am Ende eine deutliche und vielleicht etwas zu hohe 3:0 (0:0) Niederlage hinnehmen. Mit schon nicht allzu großen Ambitionen hatten die Gäste diese schwierige Partie bei dem sehr heimstarken Kontrahenten in Angriff genommen, denn etliche personelle Probleme belasteten. So fehlten mit Sascha Rentmeister (gelb gesperrt), Miguel Unger (verletzt) und Alexander Schütze (abgestellt zur 2.) wichtige Säulen im Spiel der Oranienburger. Dennoch machte es der OFC vor der Pause richtig gut, ließ den vor einer ansehnliche Kulisse in dieser Phase überaus nervös spielenden Gastgeber an der eigenen konzeptionellen Disziplin regelrecht verzweifeln. Wir haben es immer wieder gut verstanden den LFC weit weg von unserem Tor zu halten, meinte nach Spielende OFC-Trainer Hans Oertwig. Mit Wiederbeginn verstärkte der Tabellenführer dann erkennbar seine Bemühungen. Und mit einem Traumtor ebnete der Platzbesitzer den Weg zum verdienten Sieg.  Nach einer von der OFC-Abwehr zu kurz abgewehrten Eingabe von der rechten Seite, war es Maxim Romanowski (53.) der das Leder aus gut 20 Metern in den Winkel versenkte. Fast wäre den Gästen die umgehende Antwort gelungen doch der gerade eingewechselte Marc Markgraf (56.) scheiterte in aussichtsreicher Position am stark parierenden LFC-Schlussmann Lucas Lindner. Doch der Gastgeber spielte nun sichtlich befreit auf und ließ sich nicht mehr beirren. In der Schlussphase konnte der LFC dann begünstigt durch einige individuelle Fehler der Gäste das Ergebnis noch etwas in die Höhe schrauben. Uns war schon vorher klar, dass wir beim Spitzenreiter nicht viele Chancen bekommen werden und auf Grund unserer Besetzungsprobleme hat die Mannschaft das recht ordentlich gemacht, zog Hans Oertwig ein Fazit.