Schlüssel zum Erfolg gefunden !

Oranienburger FC Eintracht – FC Eisenhüttenstadt  3:0 (0:0)

OFC: Roggentin – Heidenreich, Czasch, Malanowski, Knaack – Eichhorst, Djoumessi Ntatino, Witte – Unger (66. Wohlatz), Rentmeister A. Schütze (75.Moge )
FCE: Stemmler – Steinbeiß, Becker (83.Franke), Perlwitz – Ngum, Nickel – Szywala, Wolbaum (34. Lommatzsch), Anders (88.Fischer), Krüger – Mooh Djike

Gelbe Karten:  Rentmeister (F), Wohlatz  (F), (beide OFC) – Ngum (U), Lommatzsch (F), (beide FCE)
Zuschauer: 120 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (52.) A. Schütze, 2:0 (64.) Unger, 3:0 (80.) Moge
Schiedsrichter: Tobias Collin  (Templin)

(rl) Trotz einer torlosen und recht ereignislosen ersten Spielhälfte reichte es für den OFC, gegen das abstiegsgefährdete Team vom FC Eisenhüttenstadt, am Ende noch zu einem hochverdienten 3:0 (0:0) Heimerfolg. Vor der Pause hatten sich beide Teams weitestgehend neutralisiert. So spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Nach gut 20 Minuten hatten die Gäste eine erste Möglichkeit, als Georges Mooh Djike versuchte OFC-Torhüter zu überraschen, doch der Ball landete neben dem Gehäuse. Mit der guten Vorpausenleistung seines Teams, dass einige personelle Ausfälle zu verkraften hatte, zeigte sich FCE-Trainer Andreas Schmidt nach dem Abpfiff durchaus zufrieden. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen der Gastgeber jedoch gefährlicher, aber vorerst blieb Alexander Schütze (36., 43.) bei seinen Gelegenheiten der Torerfolg noch verwehrt. Dies sollte sich aber nach dem Seitenwechsel recht bald ändern. Schon zur Pause hatte OFC-Trainerfuchs Hans Oertwig angedeutet, dass einige vorgenommene Wechsel im taktischen Bereich wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg sein werden. Und er sollte recht behalten!! Nach feiner Vorarbeit von Pascal Heidenreich, der den Ball mit viel Gefühl in den Rücken der Gästeabwehr spielte, gelang dem einschussbereiten Alexander Schütze (52.) der Führungstreffer. Als schließlich Miguel Unger (65.) mit einem verdeckten Linksschuss ins lange Eck traf und den FCE-Torhüter Martin Stemmler dabei nicht besonders gut aussehen ließ, war die Vorentscheidung gefallen. Die nun nicht mehr so in die Zweikämpfe kommenden Gäste, wie es ihr Trainer später analysierte, wären vielleicht noch einmal ins Spiel gekommen, doch der Schuss von Ibrahim Ngum (69.) wurde von Sven Roggentin im OFC-Gehäuse glänzend pariert. Kurze Zeit später hatte Ibrahim Ngum (71.) Glück, dass er nach einer Rangelei mit Sascha Rentmeister und anschließender Tätlichkeit nicht vorzeitig zum Duschen musste, denn für Beide gab es nur die gelbe Karte.  Denn Schlusspunkt beim Platzbesitzer setzte dann schließlich der eingewechselte A-Jugendspieler Artur Moge (80.) der nach feiner Einzelleistung mit seinem Treffer, der den OFC-Trainer besonders erfreute, für den Endstand sorgte.

 

Lohn für engagierte Leistung !

SV Grün-Weiß Lübben – Oranienburger FC Eintracht  2:3 (0:1)

Grün-Weiss: Michaelis – Leschnik, Guttke Trehkopf, Albrecht – Lehmann, Savaris Lopes (86.Würfel),  Köhler –  Tola, Pereira De Brito, Lindner (14. Friedrich, 82. Ziegler)
OFC: Roggentin – Witte, Hölle (65.Markgraf), Czasch, Knaack – Heidenreich (73. Moge), Hadzibulic – Eichhorst, Völkel (15. Djoumessi Ntatino),, Rentmeister – Unger

Gelbe Karten: Leschnik (F), Guttke (F), (beide Grün-Weiss) – Unger (F), Moge  (F), (beide OFC)
Zuschauer: 102 im Stadion zur Völkerfreundschaft, Lübben

Torfolge:  0:1 (17.Eigentor) Albrecht, 1:1 (49.) Pereira De Brito, 2:1 (57.) Tola, 2:2 (78.) Markgraf,
2:3 (88.) Eichhorst
Schiedsrichter: Max Stramke  (Elsterheide)

(rl) Der sonnige Trip in den Spreewald endete für den zuletzt 4 Spiele sieglosen OFC beim bislang  äußerst heimstarken Gastgeber Grün-Weiß Lübben mit  einem hochverdienten 3:2 (1:0) Auswärtssieg und brachte somit endlich das förmlich herbeigesehnte Erfolgserlebnis. Wir haben eine tolle Unterstützung von zahlreich mitgereisten OFC-Fans erfahren, von der sich das Team spürbar tragen ließ, berichtete OFC-Trainer Enis Djerlek nach Spielende, wofür sich die Mannschaft besonders bedanken wollte. Denn wiederum gab es schon im Vorfeld einige personelle Hiobsbotschaften auf Seite der Gäste, denn kurzfristig mussten Lukas Wohlatz, Torben Kothe und Kapitän Jerome Malanowski krankheitsbedingt ersetzt werden. Aber wie der OFC immer wieder mit diesen misslichen Situationen umgeht ist schon bewundernswert. Von Anbeginn übernahmen die Gäste die Spielkontrolle ließen mit vielen Ballstafetten den Gastgeber kaum ins eigene Spiel kommen. Nach einer knappen Viertelstunde hätten die Gastgeber dann jedoch aus dem Nichts einen Leichtsinnsfehler der OFC-Abwehr fast bestraft, doch die Möglichkeit von Antonio Pereira De Brito Junior (15.) strich knapp über den OFC-Kasten. Nach einer verletzungsbedingten Unterbrechung und dem Aus für Grün-Weiß Torjäger Romano Lindner und für Tobias Völkel auf OFC-Seite, kamen die Gäste nach einem äußerst ansehnlichen Angriff zum Führungstreffer. Eine Eingabe von der rechten Seite des auffällig und kaum zu stellenden Pascal Eichhorst beförderte der Lübbener Abwehrspieler Lucas Albrecht (17.) vor dem hinter ihm stehenden Tim Witte, ins eigene Netz. In der Folgezeit versäumte es der OFC  schon wie zuletzt die Partie rechtzeitig für sich in die richtige Bahnen zu lenken, doch sehr gute Möglichkeiten für eine Resultatserhöhung durch Pascal Eichhorst (24., 45.) und des wieder genesenen Miguel Unger (26.) ließ man regelrecht liegen. Und fast wäre man für  diese Nachlässigkeit nach einer Unstimmigkeit in der etwas umformierten OFC-Abwehr kurz vor dem Pausenpfiff bestraft worden doch Rene Trehkopf (42.) verfehlte zum Glück das Ziel. Kurz nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dann aber doch den Ausgleich hinnehmen, als man zu unentschlossen agierte und Antonio Pereira De Brito Junior (49.) am zweiten Pfosten per Kopf vollendete. Und es sollte für den OFC noch schlimmer kommen, der sich bei einen Angriff der Platzbesitzer über die linke Seite etwas unglücklich anstellte und somit durch  Valmir Tola (57.), der aus Nahdistanz vollendete, in Rückstand geriet. Aber wir wollten auf keinem Fall mit leeren Händen die Heimreise antreten, meinte Enis Djerlek, der mit einigen Umstellungen das Risiko erhöhte. Diese Wechsel sollten sich als guter Schachzug erweisen. So hatte der eingewechselte Marc Markgraf (65.) schon nach kurzer Zeit den Ausgleich auf dem Fuß, doch Patrick Michaelis im Tor der Einheimischen klärte per Fuß. Nachdem Antonio Pereira De Brito Junior (68.) am stark parierenden OFC-Schlußmann Sven Roggentin gescheitert war, machte es Marc Markgraf (78.) dann besser, als er die geschickte Vorarbeit von Artur Moge mit dem Ausgleich veredelte. Die Gäste wollten jedoch noch mehr und belohnten sich endlich für ihre Bemühungen als Pascal Eichhorst (88.) die Eingabe von Marc Markgraf zum Siegtreffer verwandelte. Mit etwas Glück und Geschick stemmte man sich in den Schlussminuten den wütenden Angriffen der Gastgeber entgegen und sicherte sich somit nach einem harten Stück Arbeit einen hochverdienten Sieg in der Fremde.