Den Abstand gewahrt !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  „14. Spieltag“

FC Falkenthaler Füchse – Oranienburger FC Eintracht II 1:1  (0:1)

Torfolge:  0:1 (35.) Witte, 1:1 (65.) Benthin,
Schiedsrichter: Bernd Marggraf (Angermünde)

(rl) Im Oberhavel-Kellerderby trennten sich am vorletzten Hinrundenspieltag in der Landesklasse Nord die Falkenthaler Füchse und die OFC-Reserve am Ende wohl leistungsgerecht 1:1 (0:1) Unentschieden. In einer intensiven Partie die neben den schwierigen Platzverhältnissen auch von einem recht stürmischen Wind begleitet wurde hatten die Gäste aus der Kreisstadt anfangs spielerische Vorteile, die von den Gastgebern jedoch durch ihre Kampfkraft kompensiert wurde.  In den Anfangsminuten hatten die Einheimischen eine erst gute Gelegenheit von Nico Raupach (4.)  ungenutzt verstreichen lassen, denn sein Schussversuch konnte Tom Becker vor der Torlinie abwehren. Mit zunehmender Spielzeit passten sich auch die Kreisstädter den Gegebenheiten besser an und erspielten sich einige Möglichkeiten. Doch nach schönen Zusammenspiel zwischen Helmut Akwadah Tetteh und Hamsa Kao wirkte Tyren Kherraz (10.) nach der Ablage nicht konzentriert genug als er verzog. Wenig später fehlte dann Szymon Nabzdyk (13.) etwas das Glück als sein abgefälschter Schuss von Florian Jäger im Füchse-Gehäuse mit etwas Mühe pariert wurde. Nach einer guten halben Stunde war Szymon Nabzdyk dann allerdings der Vorbereiter für die zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Gästeführung. Seine gefühlvolle Eingabe konnten die Platzherren nur halbherzig abwehren und aus dem Hintergrund traf der aufgerückte Tim Witte (35.) mit einem satten Linksschuss genau in den Winkel. Ein Traumtor! Doch noch vor dem Wechsel deuteten die Gastgeber an das sie diesen Rückstand nicht so einfach hinnehmen wollten, denn Robert Reimann (38.) verfehlte nach einem Mißverständnis in der OFC-Abwehr mit seinem Schlenzer nur knapp das Ziel. Dennoch war man bei den Gästen zuversichtlich nach dem Wechsel für eine Entscheidung sorgen zu können zumal man nun mit der Windunterstützung spielte. Doch leider verloren die Müller-Schützlinge mit Wiederbeginn etwas den Faden und ließen die Füchse immer besser ins Spiel kommen. Nach einer Stunde schien schon der Ausgleich fällig, doch OFC-Kapitän Marc Geserich konnte den Kopfball von Jonathan Koch (62.) gerade noch so vor der Linie abwehren und auch im Nachsetzen verfehlte der eingewechselte Alexander Presch. Kurze Zeit später konnten die Platzherren dann aber doch jubeln als Philipp Benthin (65.) den jungen OFC-Torhüter Arash Ameri mit einem direkt verwandelten Freistoß überraschte. In der Schlussphase schnupperten die Füchse sogar noch am Siegtreffer, doch bei den Möglichkeiten von Jonathan Koch (73.) und Robert Reimann (84. Pfosten) fehlte ihnen etwas die Abgeklärtheit und dem OFC stand auch das Glück zur Seite. Nach dem Abpfiff meinte Füchse-Trainer Hannes Krämer, dass er nicht  unzufrieden mit dem Punktgewinn sei, denn sein Team hatte von Anbeginn großen Respekt von einem guten Kontrahenten. Auf der Gegenseite zeigte sich auch OFC-Trainer Dietmar Müller zufrieden über die Punkteteilung, bemängelte jedoch etwas die Unentschlossenheit seiner Elf die nach einer guten ersten Hälfte mit Wiederbeginn nicht auf die Entscheidung gedrängt hatte.
Fa. Füchse: Jäger, Mohr, Schulz, F. Koch, J. Koch, Tiefensee,- Schmidt, Ladewig (40.Presch), Theel (46.Benthin), Reimann – N. Raupach,
OFC II: Ameri, Friedrich, Hölle, Geserich, Witte, Nabzdyk, Schupp, Becker (57.Moge), Kherraz, Kao (81.Weigel), Tetteh,

Auch Glück gehört dazu !

Landesklasse – NORD 2018 / 19  –  „13. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – FSV Blau-Weiß Wriezen  3:2  (2:1)

Torfolge:  1:0 (12.) Tetteh, 2:0 (19.) Nabzdyk, 2:1 (29.) Stiehm, 3:1 (57.) Guski, 3:2 (65.) Krüger
Schiedsrichter: Kathleen Werner (Hennigsdorf)

(rl) Mit etwas Glück und Geschick konnte die OFC-Reserve gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn FSV Blau-Weiß Wriezen einen weiteren knappen 3:2 (2:1) Heimerfolg einfahren und sich somit etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Und tatsächlich stellte das Pausenresultat den Spielverlauf etwas auf den Kopf. Zwar  führte der Gastgeber nach knapp 20 Minuten anscheinend beruhigend. Denn zuerst hatte Helmut Akwadah Tetteh (12.) den Gäste-Torhüter Andreas Elischer mit einer Bogenlampe zur Führung überrascht. Und auch beim Treffer vom sich zum Torjäger entwickelnden Szymon Nabzdyk (19.) machte der Schlussmann keine besonders glückliche Figur, denn der Treffer schien durchaus haltbar. Mit einer gehörigen Wut im Bauch versuchten die stets gefährlichen Gäste das Ergebnis zu korrigieren. Nach einer knappen halben Stunde gelang schließlich Paul Stiehm (29.) in Abstaubermanier der Anschlusstreffer, nachdem zuvor der Kopfball von Andre Herrmann am Pfosten landete. Nun schien der Ausgleich der immer wieder gefährlich vor dem OFC-Gehäuse auftauchenden Gäste nur eine Frage der Zeit. Doch entweder stand dem Gastgeber an diesem Tag etwas das Glück zur Seite, als die Versuche von Kilian Karpe (40., 43.) vom Aluminium aufgehalten wurden oder aber OFC-Torhüter Henry Kimmel konnte sich gegen Marcel Glöck (33.) auszeichnen und hielt seinem Team somit die Führung bis in die Kabine. Als es dem nun besser die Räume bespielenden Platzbesitzer nach einer knappen Stunde gelang die Führung durch Normen Guski (57.) auszubauen, er profitierte dabei von der tollen Vorarbeit von Bogdan Weigel, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die Gäste ließen die Köpfe nicht hängen und kamen durch einen satten Rechtsschuss von Matthias Krüger (65.) ins lange Eck wiederum zum Anschlusstreffer. Diesen knappen Vorsprung ließen sich die Müller-Schützlinge jedoch nicht mehr entreißen und umso verständlicher war die Freude beim Schlusspfiff mit dem vorerst Erreichen der magischen Punktegrenze. Nach dem Abpfiff meinte OFC-Trainer Dietmar Müller wir haben heute mit viel Glück gewonnen und können uns bei unserem Torhüter bedanken, der uns vor der Pause mit seinen Paraden im Spiel gehalten hat. Wie schon in der Vorwoche haben wir dem Gegner in der ersten Hälfte zu viele Chancen gestattet und erst als wir unser Abwehrverhalten korrigiert hatten, bekamen wir das Spiel besser in den Griff.
OFC II: Kimmel, Geserich, Balaga, Lenz, Nabzdyk, Schupp, Redlich, Kao, Weigel, Guski (67.Sacher), Tetteh (80.Siyep),