Sieg im Abstiegskrimi !

SC Victoria 1914 Templin – Oranienburger FC Eintracht II  0:1  (0:0)

Torfolge:  0:1 (80.) A. Schütze,
Schiedsrichter: Christian Winkler (Nordwestuckermark)

(rl) Der Funke Hoffnung im Überlebenskampf hat für die OFC-Reserve neue Nahrung erhalten, denn aus dem regelrechten Schicksalsspiel beim mit abstiegsgefährdeten Team vom SC Victoria 1914 Templin gingen die bis an die Grenze gehenden Kalman-Schützlinge als hochverdienter 1:0 (0:0) Sieger hervor. Bei schwülwarmer Hitze, vorausgegangen war ein starker Regenguss, übernahmen die Gäste sofort die Initiative und hätten sofort in Führung gehen können, doch Artur Moge (1.) vermochte eine Eingabe des schnellen und für die Gastgeber nicht zu stellenden Alexander Schütze aus Nahdistanz nicht zu nutzen. Auch in der Folgezeit dominierten die heiß und mit einer guten Körpersprache auftretenden Gäste eindeutig das Geschehen. Einziges Manko war die Chancenverwertung, denn wiederum war es Artur Moge (40.) der mit einem Kopfball am glänzend parierenden Victoria-Torhüter Jacob Zurell scheiterte. Und auch Omar Ali Dieb (45.) verstand es nicht den Schlussmann der Gastgeber zu überwinden. Wir müssen zur Pause eigentlich deutlich führen, meinte nach der Rückkehr OFC-Trainer Imre Kalman, denn vom Gastgeber kam nicht viel. Kurz nach Wiederbeginn war es wieder Omar Ali Dieb (47.) der die Führung auf dem Fuß hatte, doch in dieser Situation agierte er zu eigensinnig und übersah den besser postierten und einschussbereiten Alexander Schütze. Mit fortschreitender Spielzeit hatten beide Seiten merklich mit den kräftezehrenden Bedingungen zu tun, denn es gab nur kaum nennenswerte Halbchancen. In der Schlussphase holte der OFC dann aber doch noch zum großen Schlag aus. Nach einem langen Ball von Romano Gerike enteilte Alexander Schütze (80.) der Victoria-Abwehr und erzielte die längst überfällige Führung. Das Glück des Tüchtigen stand den Gästen in den Schlussminuten zur Seite, als der Schuss von Oswaldo Proenca (88.) von der Querlatte aufgehalten wurde. So brachte der OFC diesen enorm wichtigen Sieg ins Ziel, der auch auf Grund einer sehr präsenten Spielweise, wie es Imre Kalman formulierte, hochverdient war.
OFC II: Mimietz, R. Kretschmann, F. Schütze, Tettenborn, Gerike, Declan Nassar (82. Deion Nassar), Prußok, Moge, Gebauer (46.Schönhoff), A. Schütze (89. Geserich), Ali Dieb,

Zu hohe Hürde !

Ludwigsfelder FC – Oranienburger FC Eintracht  3:0 (0:0)

LFC: Lindner – Blisse, A. Eichhorn, Goede, Nüsse – Romanowski, Kowalski  (67.Wypart), Pollow,  S. Eichhorn (82. Mussijenko)  – van Humbeeck, Poznanski (62.Stinner)
OFC: Roggentin – Heidenreich, Malanowski, Czasch, Knaack–  Wohlatz, Kothe, Witte, Völkel – Hadzibulic (86.Hölle)    , Djoumessi Ntatino (56.Markgraf)

Gelbe Karten:  Poznanski (F), (LFC) – Knaack (F) (OFC)
Zuschauer: 278 im Waldstadion, Ludwigsfelde

Torfolge:  1:0 (53.) Romanowski, 2:0 (82.) van Humbeeck, 3:0 (90.) Wypart
Schiedsrichter: Max Stramke  (Elsterheide)

(rl) Als zu hoch erwies sich diese Auswärtshürde für den OFC, denn beim Spitzenreiter und nun feststehenden Aufsteiger zur Oberliga, dem Ludwigsfelder FC musste man am Ende eine deutliche und vielleicht etwas zu hohe 3:0 (0:0) Niederlage hinnehmen. Mit schon nicht allzu großen Ambitionen hatten die Gäste diese schwierige Partie bei dem sehr heimstarken Kontrahenten in Angriff genommen, denn etliche personelle Probleme belasteten. So fehlten mit Sascha Rentmeister (gelb gesperrt), Miguel Unger (verletzt) und Alexander Schütze (abgestellt zur 2.) wichtige Säulen im Spiel der Oranienburger. Dennoch machte es der OFC vor der Pause richtig gut, ließ den vor einer ansehnliche Kulisse in dieser Phase überaus nervös spielenden Gastgeber an der eigenen konzeptionellen Disziplin regelrecht verzweifeln. Wir haben es immer wieder gut verstanden den LFC weit weg von unserem Tor zu halten, meinte nach Spielende OFC-Trainer Hans Oertwig. Mit Wiederbeginn verstärkte der Tabellenführer dann erkennbar seine Bemühungen. Und mit einem Traumtor ebnete der Platzbesitzer den Weg zum verdienten Sieg.  Nach einer von der OFC-Abwehr zu kurz abgewehrten Eingabe von der rechten Seite, war es Maxim Romanowski (53.) der das Leder aus gut 20 Metern in den Winkel versenkte. Fast wäre den Gästen die umgehende Antwort gelungen doch der gerade eingewechselte Marc Markgraf (56.) scheiterte in aussichtsreicher Position am stark parierenden LFC-Schlussmann Lucas Lindner. Doch der Gastgeber spielte nun sichtlich befreit auf und ließ sich nicht mehr beirren. In der Schlussphase konnte der LFC dann begünstigt durch einige individuelle Fehler der Gäste das Ergebnis noch etwas in die Höhe schrauben. Uns war schon vorher klar, dass wir beim Spitzenreiter nicht viele Chancen bekommen werden und auf Grund unserer Besetzungsprobleme hat die Mannschaft das recht ordentlich gemacht, zog Hans Oertwig ein Fazit.