Ein gebrauchter Tag!

Brandenburg-LIGA 2024-25 „19. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – Brandenburger SC Süd 05 1:3 (0:2)

OFC: Blöck – Schöffel (46. Knaack), R. Kretschmann, F. Schütze, Hielscher-Reinelt (64. Waclawczyk) – Mahmutagic, Eckert – Seiche, Cmajcanin (46. Musaitov) Siegler – Bianchini (33. Ali Dieb / 45.Kavurmacioglu)

BSC: Zarkua – Ribeiro De Sousa, Kljajic, Schmidt, Fels (78. Tosta Cesario) – Klemz – Souza Rocha (68. Oyolo), Nonato Alves, Altenburg (68. Keita) – Mustapha (88. Allamyar), Richter (88. Abdulkarim)

Gelbe Karten: Mahmutagic, Siegler, Cmajcanin, Musaitov (alle OFC) – Souza Rocha, Nonato Alves, Keita (alle BSC Süd 05)

Zuschauer: 170 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg 
Torfolge: 0:1 (6.) Mustapha, 0:2 (19.) Mustapha, 1:2 (69.) Seiche, 1:3 (86.) Oyolo

Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)

(rl) Es war schon etwas erschreckend wie sich der OFC im Heimspiel gegen den BSC Süd 05 vor der Pause präsentierte, wenn es später bedingt auch etwas besser wurde, so konnte die schmerzhafte 1:3 (0:2) Niederlage nicht mehr abgewendet werden. Damit dürften die vagen Hoffnungen der Platzbesitzer, eventuell ein ernsthaftes Wörtchen bei der diesjährigen Titelvergabe mitzureden auf ein Minimum gesunken sein. Es war aber schon sehr beeindruckend wie energiegeladen die zuletzt etwas gebeutelten Gäste die Partie in Angriff nahmen. Im forschen Angriffsmodus setzten die Südler den Hausherren sofort unter Druck und bereiteten ihm damit in dieser Phase erstaunliche Probleme. So kam die schnelle Gästeführung auch nicht überraschend, als der sehr auffällige Uthman Mustapha (6.) der zu offenen OFC-Abwehr enteilte und überlegt zur Führung verwandelte. Leider hatte der Gastgeber nach einer Viertelstunde etwas Pech, als der Kopfball von Elias Eckert (15.) nur am Lattenkreuz landete. Da zeigten sich die Gäste an diesem Tage wesentlich effektiver, denn kurze Zeit später war es wieder Uthman Mustapha (19.) der am zweiten Pfosten einen zuvor, zu kurz abgewehrten Ball erneut in die Maschen beförderte. Und der OFC hatte zu diesem Zeitpunkt nicht nur mit den wesentlich robuster und griffiger auftretenden Gästen zu tun, sondern es kamen auch noch einigen unglückliche Situationen hinzu. Zuerst musste nach einer guten halben Stunde OFC-Torjäger Lukas Bianchini (33.) verletzungsbedingt das Spielfeld räumen. Dann musste auch der eingewechselte Omar Ali Dieb (45.) noch vor der Pause auf Grund einer Verletzung wieder passen. Das der Gastgeber jedoch gewillt war, die unterirdische Vorpausenleistung, wie es später OFC-Trainer Enis Djerlek formulierte, zu korrigieren wurde schnell deutlich. Schon kurz nach Wiederbeginn hatte Jascha Seiche (46.) den Anschlusstreffer vor den Füßen, doch er Abschluss war zu harmlos. Dann blieb den Hausherren, die nun eine spürbare Reaktion zeigten, ein durchaus möglicher Strafstoß nach Foulspiel an Jascha Seiche (56.) verwehrt. Und doch war es dann eben jener Jascha Seiche (69.) der mit einem Flachschuss ins lange Eck für den Anschluss sorgte. Nun gestaltete sich das Geschehen noch einmal offen und der Platzbesitzer stand kurz vor dem Ausgleich, als Elias Eckert (79.) mit einer dicken Gelegenheit an BSC-Torhüter Tornike Zarkua scheiterte, der im zweiten zupacken parierte. Da hatten wir durchaus das Glück, dass uns in den letzten Wochen fehlte meinte Gästetrainer Rene Görisch, der sein Team jedoch für die beeindruckende erste Hälfte lobte. Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Arsene Asidaga Oyolo (86.) der per Kopf am langen Pfosten den am Ball vorbeigreifenden OFC-Torhüter Alexander Blöck überwand.

Die Pressekonferenz zum Spiel:

Eigene Chancen nicht genutzt!

Brandenburg-LIGA 2024-25 „18. Spieltag“

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:0 (1:0)

WFC: N. Schulze – Lietz, Morack, Muschter, Markula – Möhl (73. Friedrich), Ronis, Matthäs, Neumeyer, Krivoscheev (87. Bader) – Huke (77. Rauch)

OFC: Stein – R. Kretschmann, F. Schütze (77. Hielscher-Reinelt), T. Kretschmann (87. Waclawczyk), Siegler – Musaitov (46. M. Moldenhauer), Cmajcanin – Seiche (66. Karwinkel), Eckert – Bianchini, Ali Dieb

Gelbe Karten:  Markula, Huke, Matthäs, Krivoscheev (alle WFC) – T. Kretschmann, Siegler, Ali Dieb, Bianchini, Karwinkel (alle OFC)

Zuschauer: 38 auf dem Kunstrasenplatz neben dem Arno-Franz-Sportplatz Werder,
Torfolge: 1:0 (16.) Neumeyer

Schiedsrichter: Justin Zech (Cottbus)

(rl) Mit einer Portion Glück und Geschick, aber unter mehr als fragwürdigen Verhältnissen kam der Werderaner FC in seiner Heimpartie gegen den OFC zu einem sehr schmeichelhaften knappen 1:0 (1:0) Heimerfolg und damit zum ersten dreifachen Punktgewinn im neuen Jahr. Dabei profitierten die Platzbesitzer jedoch von ihrem sehr kleinen und engen Kunstrasenplatz auf dem ein normales Fußballspiel einfach nicht gegeben war. Diese Bedingungen waren einfach irregulär, haderte nach dem Abpfiff OFC-Trainer Enis Djerlek, der betonte, dass auf diesem Platz in der höchsten Spielklasse des Landes nicht gespielt werden dürfte. Und so gerieten die Gäste in Anfangsphase früh in Rückstand, dass ihren weiteren Spielverlauf nicht vereinfachte. Nach einem zu leicht hergegebenen Ball im Mittelfeld bediente Sebastian Huke auf der linken Seite den sich lösenden Felix Neumeyer (16.) der mit einem gefühlvollen Lupfer ins lange Eck den zu weit aus seinem Tor geeilten Michael Stein überwand. In dieser Phase versäumten es die Blütenstädter gegen einen teilweise noch zu zögerlichen Kontrahenten für eine gewisse Vorentscheidung zu sorgen, doch die Möglichkeiten von Sebastian Huke (30.), Alexander Möhl (35.) und Rudi Krivoscheev (39.) verpufften regelrecht. Fast mit dem Pausenpfiff kam dann der OFC zu einer verheißungsvollen Gelegenheit doch den Freistoß von Elias Eckert (43.) parierte WFC-Torhüter Niclas Schulze glänzend. Nach dem Pausentee sollte dann eine einseitige Angelegenheit werden, denn nur die Gäste waren noch am Drücker. Denn bei einer Vielzahl der Gelegenheiten konnte die WFC-Abwehr im letzten Moment noch klärend eingreifen, oder es fehlte den Djerlek-Schützlingen auch das letzte Quäntchen Glück. Und doch schien nach einer knappen Stunde der Ausgleich fällig, als Lucas Bianchini (57.) einnetzte, doch der Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung fand. In der Schlussphase hatten die Gäste dann den erneuten Torschrei auf den Lippen, doch der Kopfball von Lucas Bianchini (75.) wurde von der Querlatte aufgehalten. So brachte der Platzbesitzer den knappen Vorsprung mit viel Engagement und Leidenschaft ins Ziel. Nach dem Abpfiff war OFC-Trainer Enis Djerlek natürlich etwas enttäuscht über den Spielausgang, jedoch grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft war, allerdings monierte er das eigene Angriffsspiel, bei dem zu viele Gelegenheiten liegen gelassen wurden.