OFC startet in die Vorbereitung !

ORAFOL – Europe GmbH
präsentiert Ihnen
das Testspielprogramm vom
Oranienburger FC Eintracht 1901 e. V.
der Brandenburgliga- und Landesklassemannschaft
in der Sommerpause 2022-23
Datum Heim Gast Erg
Sa. 09.07.
13:00 Uhr
Oranienburger FC Eintracht I SV Lichtenberg 47 (RL) 3:5
Mi. 13.07.
19:30 Uhr
FSV Luckenwalde (RL) Oranienburger FC Eintracht I 3:2
Sa. 16.07.
14:00 Uhr
MSV 1919 Neuruppin (OL) Oranienburger FC Eintracht I 2:3
Mi. 20.07.
19:30 Uhr
Oranienburger FC Eintracht I Eintracht Bötzow (LK) 9:0
Sa. 23.07.
14:00 Uhr
Oranienburger FC Eintracht I Frohnauer SC (BL) 0:5
Fr. 29.07.
19:00 Uhr
VfL Nauen (LK) Oranienburger FC Eintracht I 2:1
Sa. 30.07.
14:00 Uhr
Preussen Blankenfelde-Mahlow (LL) Oranienburger FC Eintracht I 0:0
Sa. 06.08.
13:00 Uhr
Oranienburger FC Eintracht I SV Empor Berlin (BL) 2:4
So. 07.08.
11:30 Uhr
FSV Spandauer Kickers 1975 (BL) Oranienburger FC Eintracht I 2:0
Sa. 13.08.
15:00 Uhr
SC Oberhavel Velten (LL) Oranienburger FC Eintracht I
Brandenburgliga 2022/23 – 1. Spieltag
Sa. 20.08.
15:00 Uhr
Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Oranienburger FC Eintracht I
Fr. 22.07.
19:00 Uhr
Oranienburger FC Eintracht II Blau-Weiß Leegebruch (KOL) 2:2
Sa. 30.07.
11:30 Uhr
Oranienburger FC Eintracht II SFC Friedrichshain (BZL) 2:0
Di. 02.08.
18:30 Uhr
Oranienburger FC Eintracht II Grün-Weiss Bergfelde (KOL) 0:0
Fr. 05.08
19:00 Uhr
Oranienburger FC Eintracht II Birkenwerder BC 1908 (LL) 3:3
Sa. 13.08.
11:30 Uhr
Grün-Weiß Ahrensfelde II (KOL) Oranienburger FC Eintracht II
Landesklasse Nord 2022/23 – 1. Spieltag
Sa. 20.08.
15:00 Uhr
SG Müncheberg Oranienburger FC Eintracht II

 

Tolle OFC-Saison endet mit Vize-Titel !

(ara/buzz) Die Saison 2021/22 ist Geschichte. Der Oranienburger FC Eintracht spielte die erfolgreichste Saison seit Jahren und holte sich am letzten Spieltag mit einem 2:0-Derbyerfolg gegen den SV Zehdenick den Vize-Landesmeistertitel. 15 Spieltage hatte die Elf von OFC-Trainer Enis Djerlek sogar die Tabellenführung in der Fußball-Brandenburgliga inne, ehe die Frankfurter vier Spieltage vor dem Saisonende das Oberhavel-Team noch überflügelten und sich Titel und Oberliga-Aufstieg nicht mehr nehmen ließen.

Herzlichen Glückwunsch zur Vize-Landesmeisterschaft. Nach 30 Spieltagen: Was überwiegt? Die Enttäuschung, da Ihr Team lange Zeit Tabellenführer war oder doch Freude über das Erreichte?

Enis Djerlek: In erster Linie bin ich stolz auf meine Jungs, was sie geleistet haben. Es sind alles feine Charaktere. Dadurch hatten wir einen tollen Teamgeist und Zusammenhalt. Glückwunsch nach Frankfurt. Sie haben sich den Titel mit einer starken Rückrunde verdient. Ich habe schon kurz nach dem Spiel mit Thorsten Beck telefoniert und ihm gratuliert.

Woran hat es aus Ihrer Sicht gelegen, dass es für Sie und Ihre Mannschaft am Ende doch nicht ganz gereicht hat und man sich mit Rang zwei zufriedengeben musste?

Wir haben aufgrund der vielen Ausfälle in der Rückrunde einfach zu viele Chancen ausgelassen und die Tore nicht gemacht. Mit Ausnahme von Lübben und Werder hatten wir in jedem Spiel hochkarätige Chancen, die du machen musst. Dies ist uns nicht gelungen. Dadurch haben wir zu viele Punkte liegen lassen. Wir haben 15 Spiele ohne Gegentreffer gespielt, sind beste Heimmannschaft geworden. Wir haben drei Elfmeter verschossen. Diese haben uns fünf Punkte gekostet. Es wäre auch mehr drin gewesen.

Wenn Sie noch einmal zurückschauen und die Saison 2021/22 Revue passieren lassen: Gab es Höhepunkte in der abgelaufenen Spielzeit und bleibt etwas besonders in Erinnerung?

Ach, da gibt es bestimmt viele Kleinigkeiten. Ich will da gar nichts herausheben, sondern die Gesamtheit sehen, was die Jungs geleistet haben. Wir haben seit vielen Jahren die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gespielt, den neuen Landesmeister als einziges Team zweimal geschlagen, keines der sechs Derbys verloren und mit nur 19 Gegentoren eine der besten Abwehrreihen aller Verbandsligen bundesweit. Das wollen wir jetzt erstmal genießen und uns dann auf die neue Spielzeit vorbereiten.

Stichwort 2022/23: Wollen Sie da mit dem Oranienburger FC Eintracht wieder oben angreifen?

Der Großteil der Mannschaft bleibt zusammen und wir werden weiter unseren Weg, mit jungen Spielern aus unserem Nachwuchs, gehen. Man darf aber nicht vergessen, dass wir zwei starke Aufsteiger und zwei Absteiger aus der Oberliga dazu bekommen. Auch Corona wird wieder Einfluss haben. Natürlich wollen wir wieder eine gute Rolle spielen und so weit wie möglich vorne landen. Eine Prognose ist zum jetzigen Zeitpunkt aber unmöglich.

 

Beeindruckende Rückrunde sorgt für Happy-End !

(rl) Als vor wenigen Tagen eine äußerst strapaziöse Saison in der Landesklasse-Nord, für die u 23 vom OFC zu Ende ging, schaute man nur in zufriedene und freudige Gesichter. Nach einer wahren Berg-und Talfahrt mit Höhen und Tiefen in der Saison, konnte man letztlich mit einem 8. Tabellenplatz sehr zufrieden sein. Und diese Platzierung schien im Herbst, als die Saison Corona bedingt Ende November unterbrochen wurde und nach einer deftigen 6:2 Niederlage bei Fortuna Britz, schier unerreichbar. Mit mageren 5 Punkten grüßte das OFC-Team zu diesem Zeitpunkt vom Tabellenende. Diese Platzierung entsprach in keiner Weise den selbst gestellten Vorstellungen und den eigentlichen Erwartungen. Aber zu vieles lief bis dahin schief und es konnte nur besser werden. Und es wurde mit Wiederaufnahme im neuen Jahr besser, wesentlich besser!! Nachdem in den Wochen der Spielruhe an einigen Stellschrauben gedreht wurde und es auch personelle Veränderungen und Verstärkungen, nicht nur auf dem Rasen gab, sollte sich schnell Verbesserungen einstellen. Die Fortsetzung des Spielbetriebes mit dem 13. Spieltag, Anfang Februar 2022, entpuppte sich für die OFC-Youngsters als Glückstag, denn mit dem Auswärtssieg in Schönow startete das Team von Trainer Szymon Nabzdyk, das in der Zwischenzeit mit Deion Nassar einen zusätzlichen Motivator für die Mannschaft zur Seite bekam eine beeindruckende Aufholjagd. Aus 9 Punkten nach 14 Spieltagen mit einem Torverhältnis von 17:33 Toren machte das Team am Ende 39 Punkte mit 50:50 Toren. Es war ein wahrer Sturmlauf durch die Rückrunde mit gigantischen 30 Punkten und einem komplett umgedrehten Torverhältnis. Dafür sorgten vor allem die zuverlässigen und nun recht treffsicheren Omar Ali Dieb mit 16 Treffern und Mathias Koll-Hibbert mit 9 Treffern. Ein Riesenkompliment gebührt jedoch dem gesamten Team und dem Betreuerstab für eine tolle Aufholjagd, die letztlich darin mündet, dass die u 23 vom OFC auch in eine 14. Landesklassesaison 2022-23 starten kann.

Versöhnliche Rückrunde !

Landesklasse Nord 2021 / 22 – „30. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – SG 47 Bruchmühle  4:1 (1:1)

Torfolge:  0:1 (32.) Mittank, 1:1 (38.) Schleicher, 2:1 (59.) Ali Dieb, 3:1 (78.) Brommond, 4:1 (80.) Ali Dieb,

 Schiedsrichter: Daniel Seyed-Vousoghi (Berlin)

(rl) Eine Halbzeit lang tat sich die u23 vom OFC zum Saisonabschluss gegen das noch abstiegsgefährdete Team der SG 47 Bruchmühle recht schwer, doch am Ende reichte es noch zu einem klaren 4:1 (1:1) Heimerfolg. Wir haben in dieser Phase zu passiv agiert, meinte später OFC-Trainer Szymon Nabzdyk. Hinzu kam der etwas überraschende Führungstreffer der Gäste, als Marcel Tilo Mittank (32.) nach einer guten halben Stunde von der Strafraumgrenze humorlos abzog und das Leder vom Innenpfosten ins Netz trudelte. Doch nach feiner Vorarbeit von Omar Ali Dieb über die linke Seite war es der aufgerückte Alexander Schleicher (38.) der den Ball über die Linie drückte und zur Pause für den Gleichstand sorgte. Einige taktische Umstellungen beim OFC sollten nach dem Seitenwechsel dazu führen, dass die Gäste endgültig auf die Verliererstraße gerieten. Wieder einmal war es Omar Ali Dieb der seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. Sehr sehenswert auch der Treffer von Yannick Brommond in der Schlussphase, der den SG-Torhüter Julian Niedling mit einem Distanzschuss aus gut 35 Metern überlupfte. Am Ende zeigte sich Szymon Nabzdyk sehr zufrieden mit einer guten Rückrunde in der sein Team auf dem 3. Platz landete und somit einen Schritt nach vorn machte. Mit dem Blick voraus meinte er dann, dass in der Vorbereitung viel Arbeit ansteht um von Beginn entsprechend aus den Startlöchern zu kommen.
OFC II: Ameri – Balaga (76. Witte), Juers, Schleicher (61. Bauer), Haberland, Bohe, Jäger, Gebauer (52. Hennicke), Brommond, Koll-Hibbert (76. Seebergen), Ali Dieb

“Vize-Meister” nach toller Saison !

Brandenburg- Liga 2021 / 22 – „30. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Zehdenick 1920  2:0 (1:0)

OFC: Roggentin – Schöffel (60. A. Schütze), T. Kretschmann, Bonasewicz, Knaack – Lakatos,
F. Schütze (60. Waclawczyk) – Dellerue (60. Klotsche), Hawwa (87. Lenz), Unger (87. Jäger) – Bianchini

 SVZ: Kosarzecki – Döpfert (46. Rothermund), Karbe, Woiton, Mischor – Goetz (85. Kerl) – Sidorowicz, Brandt, Bergner (90. Völker) – Krystek, Lange (65. Schramm)

 Gelbe Karten: keine
Beste Spieler:  Lakatos, F. Schütze, Roggentin (alle OFC) – Karbe, Brandt (beide SVZ)

 Zuschauer: 250 in der „ORAFOL – Arena“, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (9.) Bianchini, 2:0 (90.+3.) A. Schütze

Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Zum Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison musste sich der OFC nach dem durchaus verdienten 2:0 (1:0) Heimsieg gegen den Oberhavel-Rivalen SV Zehdenick 1920, mit dem Vizemeister-Landestitel begnügen. Denn der unmittelbare Kontrahent aus Frankfurt siegte und ließ sich somit nicht beirren. Aber auch der OFC durfte sich nicht beklagen, der zuletzt einiges liegen gelassen hatte. An diesem Tag wollte der Gastgeber jedoch nichts dem Zufall überlassen, der schon früh in Führung gegangen war. Auf der linken Seite hatte sich Jean-Pierre Dellerue geschickt gegen den viel zu zögerlichen Frederik Döpfert durchgesetzt und den gefühlvollen Lupfer beförderte Lukas Bianchini (9.) per Kopf mühelos ins Gästegehäuse. Doch auch die Gäste waren keinesfalls tatenlos, denn so musste kurz hintereinander OFC-Torhüter Sven Roggentin die durchaus ansprechenden Situationen von Louis Mischor (15.) und Lauritz Lange (16.) bereinigen. Dennoch war SVZ-Trainer Daniel Runge mit der ersten halben Stunde seines Teams nicht ganz zufrieden. Wir wollten etwas probieren, doch wir bekamen zu wenig Zugriff auf die Partie, monierte er nach dem Abpfiff. So wäre eine höhere Führung der Gastgeber durchaus möglich gewesen. Doch zuerst scheiterte Lukas Bianchini (23.) mit seinem Kopfball am Pfosten und nach etwas mehr als einer halben Stunde konnte Lucas Karbe im letzten Moment einen weiteren Bianchi-Kopfball von der Linie kratzen. Das die Partie nach Wiederbeginn bei den hochsommerlichen Temperaturen etwas verflachte war durchaus nachvollziehbar, zumal auch der Spannungsfaktor gedämpft war. So sorgte der eingewechselte Alexander Schütze (90.+3) erst in der Nachspielzeit mit seinem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck für die endgültige Entscheidung. Nach Spielende fiel es OFC-Trainer Enis Djerlek schwer die passenden Worte zu finden, der eine tolle Saison seines Teams, auf das er sehr Stolz ist, gesehen hatte. Doch ausgerechnet gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller büßte man die entscheidenden Punkte ein, die am Ende zum großen Triumph fehlten.

Verfrühter Staffelsieg !

2. Kreisklasse – Süd 2021 / 22 – „29. Spieltag

Oranienburger FC Eintracht III – FSV Germendorf II 2:0 (0:0)

Torfolge:  1:0 (49.) Weigel, 2:0 (74.) Bitter

Schiedsrichter: Andre Sachse (Bärenklau)

(rl) Schon am vorletzten Spieltag gelang es der DRITTEN vom OFC gegen den sich hartnäckig wehrenden FSV Germendorf II einen hochverdienten 2:0 (0:0) Heimsieg einzufahren und somit schon vorzeitig den Staffelsieg zu machen. Damit erfüllte sich das Team vom Verantwortlichen Heiko Parpat endlich den Traum des Aufstieges in die 1. Kreisklasse, den man sich nach einer tollen Saison redlich verdient hatte.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!

Allerdings tat sich unsere dritte Mannschaft in ihrem letzten Spiel der Saison 2021-22, am letzten Spieltag hat man spielfrei, recht schwer gegen einen sehr tief stehenden Kontrahenten aus Germendorf. Zwar verteidigten die Gäste auch geschickt, doch lange Zeit spielte das Parpat-Team recht einfallslos. Erst kurz nach dem Seitenwechsel sollte der erlösende Führung durch Bogdan Weigel (49.) aus Nahdistanz gelingen. Damit war sicherlich der Knoten gelöst, denn der FSV war an diesem Tag bei brütender Hitze nicht dazu in der Lage selbst für Torgefahr zu sorgen. In der Schlussviertelstunde sorgte dann Kilian Bitter (74.) mit seinem Treffer für die endgültige Gewissheit, dass nichts mehr anbrennen würde. Nach dem Schlusspfiff übergaben die Verantwortlichen vom Fußballkreis Oberhavel-Barnim – Steffen Misdziol und Tim Gerstenberg unter dem Jubel der sich feiernden Mannschaft den Pkoal für den Staffelsieg.
OFC II: Anutha – Malanowski, Schlinke, Eichhorst, Geserich, Gebauer, Weigel (80. T.Geier), Nassar,
Bitter (77. T. Schuldig), Redlich (65. Hennicke), Sacher

Ausgeglichene Partie !

Landesklasse Nord 2021 / 22 – „29. Spieltag“

FSV Blau-Weiß Wriezen – Oranienburger FC Eintracht II 1:1 (1:0)

Torfolge:  1:0 (39.) Fritsche, 1:1 (76.Strafstoß) Ali Dieb

Schiedsrichter: Jonas Marx (Chorin)

(rl) In dieser vorgezogenen Partie am Mittwochabend kam die u23 vom OFC beim FSV Blau-Weiß Wriezen zu einer verdienten und gerechten 1:1 (1:0) Punkteteilung. Dieses Ergebnis entsprach am Ende dem kompletten Spielverlauf, denn das Geschehen war bei einer guten Atmosphäre über weite Strecken recht ausgeglichen, wie es Mannschaftsleiter Wolfgang Kettner formulierte. Zwar war der Gastgeber in der Schlussphase der ersten Hälfte etwas überraschend durch Niklas Fritsche (39.) in Führung gegangen. Doch davon ließen sich die Gäste nicht beirren. In der Schlussviertelstunde gelang dem OFC dann der längst überfällige Ausgleich als Omar Ali Dieb (76.) einen an ihm selbst verschuldeten Strafstoß, sicher zum Ausgleich verwandelte. Am Ende standen die Gäste sogar kurz vor dem Siegtreffer, doch aus dem Gewühl heraus konnte die verheißungsvolle Möglichkeit von Nico-Pascale Schönrock (89.) vom FSV noch vereitelt werden. So blieb es beim Unentschieden, dass völlig in Ordnung ging.
OFC II: Theis – Balaga, Geserich (46. Ali Dieb), Juers, Malanowski, M. Moldenhauer, Gebauer, Brommond, Schönrock, Koll-Hibbert, Bauer,

Siegtreffer liegen gelassen !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „29. Spieltag“

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht 0:0 (0:0)

FV Preussen: Peter – Zucknick (78. Bauschke), Vladimirov, Krause, El-Ali – Savkovic (88. Jur) – Amuri (74. Schmidt), Milushev, Gayrbekov Baumgarten – Ben Abdallah

OFC: Roggentin – Schöffel (65. Klotsche), Bonasewicz (80. Lenz), T. Kretschmann, Knaack – Lakatos
(80. Hielscher-Reinelt), F. Schütze (65. A. Schütze) – Dellerue (73. Waclawczyk), Hawwa, Unger – Bianchini

Gelbe Karten: El-Ali, Milushev, Savkovic (alle Preussen) – Bonasewicz, Lakatos (beide OFC)

Beste Spieler: Vladimirov (Preussen) – Schöffel, Hawwa, Dellerue (alle OFC)

Zuschauer: 172 im Westend-Stadion, Eberswalde
Torfolge:  Fehlanzeige

Schiedsrichter: Frank Heinze (Ludwigsfelde)

(rl) Als nach der berechtigten langen Nachspielzeit der Schlusspfiff ertönte und das torlose Remis zwischen dem FV Preussen und dem OFC feststand, war die Enttäuschung bei den Gästen deutlich spürbar. Denn soeben war womöglich die große Chance auf den Meistertitel verspielt worden. Doch wenige Sekunden zuvor schien sich der OFC, der die Partie über weite Strecken dominiert hatte, doch noch für sein aufopferungsvolles und chancenreiches Spiel zu belohnen. In einen Schuss aus kürzester Distanz von Basel Hawwa warf sich Preussen Abwehrspieler Sebastian Schmidt und blockierte das Leder mit der Hand. Sofort zeigte der Unparteiische auf den Punkt, doch Miguel Unger (90.+3) jagte das Leder zum Entsetzen aller OFC-Freunde nur an die Lattenunterkante, wovon der Ball zurück ins Feld sprang. Heute war der Fußballgott nicht auf unserer Seite, meinte nach dem Abpfiff ein sichtlich gekennzeichneter OFC-Trainer Enis Djerlek, der seinem Team aber trotzdem ein Lob für diesen Auftritt aussprach. Das hatte sich die Mannschaft aber auch redlich verdient, die lange Zeit den Gegner kontrollierte und selbst hochkonzentriert agierte. Nur ganz vereinzelt setzten die Gastgeber einzelne Nadelstiche. So war es in der Anfangsphase Julian Baumgarten (13.) der den OFC-Keeper Sven Roggentin nach einem Freistoß von der linken Strafraumkante zu einer Faustabwehr zwang. Und kurz nach dem Wechsel war es wieder Julian Baumgarten (48.) der nach einer Eingabe von Magomed Gayrbekov am langen Pfosten ziemlich freistehend zum Abschluss kam, doch kläglich vergab. In dieser Phase kurz nach Wiederbeginn, als auch noch Milos Savkovic (55.) von der Strafraumgrenze verzog, hatten wir durchaus die Möglichkeit in Führung zu gehen, meinte später der von einem Hexenschuss geplagte Preussen-Trainer Matthias Kandula, der aber hinzufügte, dass sein Team zu einem glücklichen Punktgewinn gekommen war. Denn die Gäste hatten einfach zu viele hochkarätige Möglichkeiten von Jean-Pierre Dellerue (25./44./64.), Lukas Bianchini (37./63.), Nikola Lakatos (44.), Sebastian Knaack (45.) und Miguel Unger (72. Pfosten) einfach fahrlässig verstreichen lassen. So war das nüchterne Fazit von Enis Djerlek, dass es einfach nicht reicht für eine höhere Liga, wenn man so viele Chancen nicht nutzt und seine Nerven bei den Abschlusssituationen nicht im Griff hat. Aber trotz der gesunkenen Chancen zeigte er sich kämpferisch und versprach einen Sieg für die eigenen Fans zum Abschluss verbunden mit der leichten Hoffnung auf eine mögliche Überraschung in einer Woche, wenn der Werderaner FC Schützenhilfe eventuell leisten könnte.

Vom Gegentreffer wachgerüttelt !

Landesklasse Nord 2021 / 22 – „28. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – Schönower SV 3:2 (1:0)

Torfolge:  1:0 (13.) Koll-Hibbert, 1:1 (50.) Splett, 2:1 (55.) Ali Dieb, 3:1 (81.) Bauer, 3:2 (88.) Szmulski

Schiedsrichter: Martin Dietrich (Berlin)

(rl) Zu einem ungefährdeten 3:2 (1:0) Heimsieg kam die u23 vom OFC gegen den Schönower SV und bleibt damit das zweitbeste Rückrundenteam. Am Ende hätte der Erfolg auf Grund der Spielanteile jedoch noch deutlich höher ausfallen müssen. Zwar war dem Platzbesitzer schon frühzeitig der Führungstreffer gelungen, als Mathias Koll Hibbert (13.) nach schönem Zuspiel von Sebastian Bohe den SSV-Torhüter Karol Matusiak umkurvte und ins leere Tor einschob. Doch in der Folgezeit gab es viel Leerlauf in dieser Partie. Noch nicht voll konzentriert begann der OFC den zweiten Abschnitt und wurde für seine Nachlässigkeit sofort bestraft. Die Abwehrlinie der Gastgeber agierte zu lässig und plötzlich nutzte Hein-Peter Splett (50.) die sich ergebende Chance zum überraschenden Gästeausgleich. Davon regelrecht wachgerüttelt, verstärkte der Gastgeber zusehends seine Bemühungen und hatte schon kurze Zeit später die passende Antwort parat. Nach gelungener Vorarbeit von Patrick Balaga und Marc Moldenhauer war schließlich Torjäger Omar Ali Dieb (55.) zur Stelle und vollendete aus Nahdistanz. In der Folgezeit hätte der Platzbesitzer längst für klare Verhältnisse sorgen müssen, doch Omar Ali Dieb (70.) und der eingewechselte Artur Bauer (70./75.) ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. So dauerte es bis in die Schlussphase, in der sich dann Artur Bauer (80.) mit seinem Treffer für den Aufwand belohnte. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Dariusz Szmulski (88.) war nur noch Ergebniskosmetik und wiederspiegelte nicht den wahren Spielverlauf. So sah es auch OFC-Trainer Szymon Nabzdyk, der einen hochverdienten Sieg seiner Elf gesehen hatte, doch im gleichen Atemzug die unzureichende Chancenverwertung bemängelte.
OFC II: Theis – Balaga, Juers, Witte (49. M. Moldenhauer), Bohe, Gebauer, Wolf, Brommond, Schönrock, Koll-Hibbert (70. Bauer), Ali Dieb

Teufelskerl Roggentin !

Brandenburg-LIGA 2021 / 22 – „28. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Grün-Weiß Lübben 2:1 (1:0)

OFC: Roggentin – Krüger (46. Lenz), Bonasewicz, Knaack, Hielscher-Reinelt (75. Jäger) – Lakatos –  F. Schütze (75. Dellerue), Hawwa, Unger (75. Schöffel), Waclawczyk (64. A. Schütze) – Bianchini

SV Grün-Weiß: Stein – Künzel (66. Sudin), Schmidt, Guttke, Rangel Martins (85. Lehmann), Ribeiro De Sousa – Nonato Alves – Borchert, Savaris Lopes, Gutar – Lindner (66.Lysenko)  

Gelbe Karten:  Unger (OFC) –  Rangel Martins (SVGW)
Beste Spieler:  Roggentin, Lakatos, A. Schütze (alle OFC) – Guttke, Borchert (beide SVGW)

 Zuschauer: 85 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (26.) Unger, 1:1 (50.Eigentor) Hielscher-Reinelt, 2:1 (83.) Dellerue

Schiedsrichter: Justin Weigt (Zossen)

(rl) Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte der OFC, ehe er in nach einem äußerst intensiven Spiel gegen Grün-Weiß Lübben einen knappen, aber vielleicht, einen etwas glücklichen 2:1 (1:0) Heimsieg verbuchen konnte. Damit bleibt das Titelrennen weiter offen und wird nach Meinung von OFC-Trainer Enis Djerlek erst am letzten Spieltag, aber aus seiner Sicht nicht auf Grund des Torverhältnisses entschieden. In dieser zumindest nach der Pause aus Trainersicht teilweise chaotischen Partie konnten sich die Hausherren vor allem bei ihrem 39-jährigen Torhüter-Routinier Sven Roggentin bedanken, der mit einigen Klasseparaden einen durchaus möglichen Rückstand verhinderte. Bis dahin gab es in dieser Partie einige Schwankungen. So waren die Gastgeber, die endlich wieder etwas ansehnliche Spielfreude an den Tag legten, nach einer knappen halben Stunde in Führung gegangen. Allerdings leisteten die Spreewäldler dabei kräftig Schützenhilfe, denn nach der Eingabe von Frederic Schütze legte Gästeabwehrmann Florian Schmidt das Leder förmlich auf, sodass Miguel Unger (26.) mit seinem schwachen rechten Fuß vollenden konnte. Die kalte Dusche für den Platzbesitzer kam kurz nach Wiederanpfiff. Auf der rechten Seite hatte sich Nonato Alves geschickt bis zur Grundlinie durchgesetzt und seine Eingabe bugsierte Dennis Hielscher-Reinelt (50.) mit dem Oberkörper unglücklich ins eigene Netz. Nun schien die Partie zu kippen, denn die Gäste erspielten sich in der Folge eine Reihe hochkarätiger Chancen durch Romano Lindner (54.Kopfball) und Benjamin Borchert (55., 75.). Doch ihnen stand ein Teufelskerl gegenüber, denn Sven Roggentin im OFC-Kasten verhinderte mehrfach einen möglichen Rückstand. So zeigte sich Gästetrainer Vragel da Silva nach Spielende verständlicherweise leicht enttäuscht, dass sich seine Mannschaft für das gute Spiel mit den vielen Chancen nicht belohnt hatte. Und es sollte für die Grün-Weißen noch schlimmer kommen. Als in den Schlussminuten der eingewechselte Alexander Schütze, der nochmals frischen Wind einbrachte, seine Schnelligkeit ins Spiel brachte und den besser postierten Jean-Pierre Dellerue (83.) bediente, konnte sogar noch der Siegtreffer bejubelt werden. Zuvor musste jedoch der Routinier noch einmal eingreifen, als sich Roggentin in der Nachspielzeit noch einmal gegen Borchert in den Weg stellte. Ich bin heute einfach nur Stolz auf mein Team, meinte nach dem Abpfiff ein sichtlich gezeichneter OFC-Trainer Enis Djerlek, der ein unglaubliches Spiel seiner Elf gesehen hatte.