Schützenfest im Nachbarschafts-Derby!

ACHTELFINALE im „Kreispokal der Landräte“

Oranienburger FC Eintracht II – FSV Forst Borgsdorf  7:0  (3:0)

Torfolge:  1:0 (17.) Moge, 2:0 (31.Eigentor) Lipp, 3:0 (45.) Moge, 4:0 (55.) E. Moldenhauer, 5:0 (61.) Moge,
6:0 (72.) Ali Dieb, 7:0 (79.) Ali Dieb
Schiedsrichter: Marcel Marschke (Eberswalde)

(rl) Letztlich wurde es ein ungleiches Duell zwischen den beiden Landesklassenvertretern, denn die OFC-Reserve kam im Achtelfinale des Kreispokals der Landräte gegen den benachbarten FSV Forst Borgsdorf zu einem 7:0 (3:0) Kantersieg und buchte somit fast problemlos das Viertelfinale im neuen Jahr. Von Derbycharakter und entsprechender Hektik die noch die Partie zum Ende hin vor einigen Wochen prägten war an diesem trüben Novembertag nichts mehr zu sehen, denn zu eindeutig verlief das Geschehen. Nur in der Anfangsphase waren die Gäste noch halbwegs ebenbürtig und hatten sogar selbst die Chancen in Führung zu gehen. Doch erst war es Tim Wittenberg (9.) und dann Spielertrainer Johny Ratajczak (16.) die mit ihren Schussversuchen an OFC-Torhüter Ahmed Mumuni scheiterten. Der unmittelbare Gegenzug brachte dann zu diesem Zeitpunkt die etwas schmeichelhafte OFC-Führung durch Artur Moge (17.) der vom tatenfreudigen Kevin Czasch bedient wurde. Als nach einer halben Stunde FSV-Kapitän Vincent Lipp (31.) eine Eingabe von Kevin Czasch ins eigene Tor bugsierte war es um die Gäste eigentlich schon geschehen. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Artur Moge (45.) dann sogar die Führung noch ausbauen. Das die Gäste sich von diesem Rückstand noch erholen würden glaubten die wenigsten an der Seitenlinie, doch das das Team in sich zusammen fallen würde war auch nicht vorherzusehen. Fast ohne Gegenwehr konnte der OFC nun sein Spiel aufziehen und konnte viele weitere Treffer erzielen. Allerdings unterliefen der Forst-Abwehr wie auch ihrem kaum überzeugenden Torhüter einige haarsträubende Fehler die dem Platzbesitzer regelrecht zu weiteren Treffern durch Eric Moldenhauer (55.), Artur Moge (61.) und Omar Ali Dieb (72., 79.), der ein Doppelpack schnürte, einluden. So ging der OFC-Erfolg am Ende auch in dieser Höhe völlig in Ordnung. Nach dem Abpfiff zeigte sich FSV-Kapitän Vincent Lipp bedient, als er meinte: Wir wussten, dass es schwer werden würde, doch in einem Derby muss man mit Leidenschaft und der richtigen Einstellung auftreten, doch das hat bei uns heute alles gefehlt. Auf OFC-Seite zeigte sich Trainer Szymon Nabzdyk zufrieden über den deutlichen Sieg mit vielen Treffern, fügte aber auch mahnend an das der Kontrahent nicht mit seinem optimalen Kader angetreten war.
OFC II: Mumuni – Jankowski (54. Wenzke), F. Witte, Schmidt, Zilahi –  Ali Dieb, Gebauer, Lautz – Moge,  E.Moldenhauer (70.Redlich), Czasch (64. Balaga),
FSV: Pade – Aljkanowic, Lipp, Benbrahim, Bredow – Kürschner (58.Junker), Wittenberg (64. Waldmann), Puhlmann –  Bacak – D. Warnke, Ratajczak

 

 

Gäste zu harmlos !

Landesklasse Nord 2019/20  –  11. Spieltag“ 

FSV Fortuna Britz 90 – Oranienburger FC Eintracht II  2:1  (1:1)

Torfolge:  1:0 (24.) Roch, 1:1 (27.) Hennicke, 2:1 (74.) Tobien
Schiedsrichter: Stefan Kotte (Berlin)

(rl) Das sich im Tabellenkeller befindende Team vom FSV Fortuna Britz 90 wusste die Gunst der Stunde zu nutzen und kam gegen die personell etwas geschwächte OFC-Reserve  zu einem verdienten 2:1 (1:1) Heimerfolg. In der über weite Strecken recht ausgeglichenen Partie gelang dem Gastgeber nach einem öffnenden Querpass durch Maximilian Roch (24.) die nicht unverdiente Führung. Kurz zuvor war Omar Ali Dieb (20.) aus Sicht der Gäste noch am glänzend reagierenden FSV-Torhüter Adrian Peters gescheitert. Doch nach dem Rückstand hatten die Gäste umgehend die passende Antwort parat, denn  nach einem Schuss aus der Distanz von Maximilian Gebauer war schließlich der nachsetzende Pascal Hennicke (27.) zur Stelle, der in Abstaubermanier den Ausgleich erzielte. Nach Wiederbeginn verstärkten die Einheimischen dann weiter ihre Bemühungen, die mit Macht auf die erneute Führung drängten. Vorerst konnte sich der OFC jedoch bei seinem glänzend aufgelegten Schlussmann Ahmed Mumuni bedanken, der mehrfach in höchster Not klärte. In der Schlussphase war dann aber auch der OFC-Torhüter machtlos als der ziemlich freistehende Christian Tobien (74.) mit dem zweiten Versuch den Siegtreffer für sein Team erzielte. Die anschließenden Standards von den Gästen waren nicht mehr von Erfolg gekrönt. So gab OFC-Trainer Szymon Nabzdyk nach der Rückkehr zu Protokoll, dass sein Team in der Offensive ziemlich harmlos blieb und somit kaum die Chance bestand etwas zu holen.
OFC II: Mumuni, Balaga, Geserich, Redlich, F. Witte, Gebauer, Simroth, Jankowski, Lautz, Hennicke (61.Brommond), Ali Dieb