Endgültiger Klassenerhalt !

Landesklasse Nord 2018/19  –  „29. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – FC Falkenthaler Füchse 3:3  (2:2)

Torfolge:  1:0 (3.) Nabzdyk, 1:1 (5.) Benthin, 1:2 (27.) Schindler, 2:2 (32.) Moge, 3:2 (66.) Weigel,
3:3 (86.) Schindler

Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Heiligengrabe)

(rl) Am vorletzten Spieltag konnte die OFC-Reserve im Oberhavel-Kellerderby gegen die Falkenthaler Füchse mit einem am Ende wohl leistungsgerechten 3:3 (2:2) Unentschieden endgültig die weitere Zugehörigkeit in der Landesklasse besiegeln. Zum allgemeinen Bedauern musste die Partie bei sommerlicher Hitze zeitgleich auf dem benachbarten Kunstrasenplatz ausgetragen werden, da der FLB einer angestrebten Vorverlegung nicht zustimmte und somit die Bürokratie siegte. Das die Gastgeber an diesem Tage dennoch unbedingt gewillt waren für klare Verhältnisse zu sorgen wurde sofort deutlich als Szymon Nabzdyk (3.) früh für die Führung sorgte. Doch die Gäste hatten sofort durch Philipp Benthin (5.) die passende Antwort parat. Obwohl das Niveau der Partie in der Folgezeit sehr überschaubar war, wie es später Gäste-Trainer Hannes Krämer formulierte, sollten zumindest die Tore dafür entschädigen. Und diesmal waren es die Gäste die durch Toni Schindler (27.) nach einer knappen halben Stunde vorlegten. Doch kurze Zeit später konnten die Platzbesitzer durch Artur Moge (32.) wiederum den Gleichstand herstellen. Dass es für beide Teams auch nach dem Wechsel bei diesen Bedingungen mehr Strapaze war und wenig Freude bereitete war durchaus verständlich. Und als der eingewechselte Bogdan Weigel (66.),mit 8 Saisontreffern damit erfolgreichster OFC-Torschütze, sein Team erneut in Führung brachte schien bei nachlassenden Kräften der Sieg zum Greifen nahe. Doch den sich abmühenden Gästen gelang in der Schlussphase durch Toni Schindler (87.) der nicht unverdiente Ausgleichstreffer. Beide Trainer sprachen am Ende von einer insgesamt gerechten Punkteteilung.
OFC II: Mumuni, Balaga (70. F.Witte), Friedrich, Hölle, Geserich, Nabzdyk, Noukimou (72. T. Schuldig), Wohlatz, Lenz, Ali Dieb, Moge (57.Weigel),
Falkenthaler Füchse: Jäger, Mohr, F. Koch, J. Koch,  Schmidt (65.Franz), Ladewig, Benthin, Reimann, Theel (63.Entrich), N. Raupach (46.Presch), Schindler

Hochverdienter Erfolg in der Fremde !

Brandenburgliga 2018/19  –  „28. Spieltag“

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht   0:2  (0:1)

Preussen: Peter – Krause, Koepnick, Demirel (78. Ziethen) – Petrovic, Ugwu – Lange, Zimmermann, Groß (82. Schuster) – Bejuk (58. Richter), Okoro
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack, Witte (64. Markgraf)  – Kothe, Begzadic, Kherraz (88. Malanowski) – Czasch (74. Prodanovic), Meyer

Gelbe Karten:  Zimmermann (F), (Preussen) – Roggentin (F), (OFC)
Zuschauer: 134 im Westend-Stadion, Eberswalde

Torfolge:  0:1 (33.) Meyer, 0:2 (63.) Czasch
Schiedsrichter: Artwin Archut (Falkensee)

(rl) In diesem benachbarten Oberhavel-Barnim Derby ließ der OFC pünktlich zum Sommeranfang beim gastgebenden FV Preussen Eberswalde nichts anbrennen und kam am Ende zu einem hochverdienten 2:0 (1:0) Auswärtserfolg. Einziges Manko aus Sicht der Gäste war wiederum die unzureichende Chancenverwertung, die einen durchaus möglichen Kantersieg verhinderten. Das musste später auch Preussen-Trainer Obrad Marjanovic eingestehen, der für sein Team nur vor der Pause die geringe Möglichkeit für ein besseres Resultat gesehen hatte. Aber Florian Groß (12.) hatte die gute Gelegenheit zur Führung zu umständlich abgeschlossen, sodass Marc Moldenhauer noch zur Ecke klären konnte. Doch schon in dieser Phase war deutlich zu spüren, dass die Gäste präsenter waren und über spielerische Vorteile verfügten. Nachdem Tim Meyer (14.) nach einem herrlichen Pass von Sanel Begzadic noch an Lennard Peter im Preussen-Gehäuse gescheitert war, machte er es nach einer guten halben Stunde besser und kaltschnäuziger. Ein energischer Ballgewinn von Sebastian Knaack auf der linken und ein blitzschneller Doppelpass brachte urplötzlich Tim Meyer (33.) in gute Schussposition, der diesmal kurz und überlegt zur Führung ins kurze Eck verwandelte. Der Platzbesitzer suchte nach der passenden Antwort und kurz vor der Pause konnte sich der OFC bei seinem Torhüter Sven Roggentin bedanken, als er gedankenschnell gegen Tomasz Bejuk (41.) und dann gegen Chinonso Solomon Okoro (42.) den möglichen Ausgleich verhinderte. Das war jedoch auch die beste Phase der Platzbesitzer, die nach dem Seitenwechsel nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Der OFC war nach der Pause gegen auch einen kräftemäßig spürbar abbauenden Platzbesitzer das klar dominante Team. Doch vorerst versäumten es Sanel Begzadic (55.) und Tim Meyer (60.) die Führung auszubauen. Dann war es jedoch Kevin Czasch (62.), der nach herrlicher Hackenablage von Sanel Begzadic erhöhte und für die Entscheidung sorgte. In der Schlussphase hätte es dann für die Preussen noch richtig bitter werden können, denn der OFC ließ wirklich beste Möglichkeiten von Tyren Kherraz (69., 80.) und Marc Markgraf (80., 86.) ungenutzt liegen. Unmittelbar nach Spielende meinte OFC-Trainer Enis Djerlek: Es war heute wieder ein Sinnbild der gesamten Saison dass wir viele klare Chancen nicht genutzt haben, doch sein Team einmal mehr bestätigt hat das es körperlich  mit zu den Besten der Liga gehört.