Brandenburg-LIGA 2025-26 „22. Spieltag“
BSG Stahl Brandenburg – Oranienburger FC Eintracht 0:0 (0:0)
BSG Stahl: Baitz – Inter (70. Boczek), Tegefouet, Renner, Jaskola – Müller, Hoyer, Sauer (46. Köhn), Nwatu, Dellerue – Jatta (80. Bleiß)
OFC: Warmuth – El Bani, R. Kretschmann (72. Lakatos), Kljajic (29. Morma), Siegler – Eckert, Cmajcanin(46. F. Schütze), – Seiche (46. Vulu), Janeck (89. Knaack), Saadaev – Boateng
Gelbe Karten: Tegefouet (BSG Stahl) – Kljajic, Siegler, Cmajcanin (alle OFC)
Zuschauer: 335 am Sonnabendnachmittag im Stadion am Quenz, Brandenburg
Torfolge: Fehlanzeige
Schiedsrichter: Steen Mühlenbeck (Babelsberg)
(rl) Die bislang sieglose Serie des starken Aufsteigers BSG Stahl Brandenburg in der Frühjahrsrunde endete auch gegen den OFC nicht, denn mit einer gehörigen Portion Glück kamen die Gäste mit dem torlosen 0:0 (0:0) Remis zu einer eher schmeichelhaften Punkteteilung. So sah es später auch ein erleichterter OFC-Trainer Enis Djerlek, der einen starken und in allen Belangen überlegenen Gastgeber gesehen hatte, der jedoch schon sehr fahrlässig mit seinen vielen guten Tormöglichkeiten umging. So vermochte der Platzbesitzer auf schlechten Platzverhältnissen nicht einmal einen frühzeitigen Strafstoß zu nutzen, den Stahl-Kapitän Adrian Jaskola (11.) neben das Tor setzte. Wir waren an diesem Tag wirklich nicht gut, in den Zweikämpfen fast immer unterlegen und hatten allerdings oft das Glück auf unserer Seite. Allerdings war es bei diesen Bedingungen nicht einfach ansprechenden Fußball zu bieten. Und nachdem sich die Stahl-Elf bis in die Schlussphase hinein regelrecht überboten hatte im Auslassen von Torchancen, wäre den biederen Gästen mit ihren nicht konsequent genug ausgespielten Kontern fast noch eine Überraschung gelungen. So blieb es beim wichtigen Punktgewinn für den OFC, der gegen einen aggressiveren Gastgeber bis zum Ende gefightet hatte, der allerdings nicht verdient war, wie es Enis Djerlek selbstkritisch zusammenfasste.