Gäste überzeugen mit guter Teamleistung!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „18. Spieltag“

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:3 (1:1)

WFC: N. Schulze – Lietz, Schubert, Morack, Buchholz (61. Markowski) – Möhl, Muschter – Matthäs,Krivoscheev (81. Dosk), Günel (73. Friedrich) – Günel, Neumeyer

OFC: Warmuth – Schöffel, R. Kretschmann, T. Kretschmann (46. Morma), Knaack – Lakatos (74. Vulu), Zurawick – Seiche (87. Karolczak), Janeck (79. Kljajic), Saadaev – Boateng

Gelbe Karten: Morack, Möhl, Günel, Lietz (alle WFC) – Schöffel, Boateng, R. Kretschmann (alle OFC)
Zuschauer: 58 am Sonnabendnachmittag auf dem Arno-Franz-Sportplatz, Werder – (Kunstrasenplatz)

Torfolge:  0:1 (28.Strafstoß) Boateng, 1:1 (40.) Muschter, 1:2 (75.) Boateng, 1:3 (77.) Boateng
Schiedsrichter: Nils Böhme (Zossen)

(rl) Für eine gelungene Wiedergutmachung sorgte der personell angespannte OFC in der Auswärtspartie beim Werderaner FC Viktoria 1920, in der diesmal die Gäste mit 1:3 (1:1) Toren die Oberhand behielten und somit am Ende das gleiche Resultat auf der Anzeigetafel stand, wie schon im Hinspiel. Doch diesmal waren die Vorzeichen etwas anders, aber der OFC ging sehr gut vorbereitet in diese schwierige Begegnung, die auf dem kleinen sehr engen Kunstrasenplatz ausgetragen wurde. Aber die Oberhaveler, die schnellstmöglich die Abstiegszone verlassen möchten, überzeugten von Anbeginn mit einem guten Zweikampfverhalten und ließen den Gastgebern kaum Zeit zum Luft holen. Allerdings ließ die Chancenverwertung in dieser Anfangsphase noch einige Wünsche offen, denn der Ex-Werderaner Aaron Janeck (15.), Abdul-Hamid Saadaev (18.) wie auch Kwasi Boateng (23.) vergaben ihre guten Möglichkeiten recht leichtfertig. Die längst überfällige Führung gelang dem OFC dann nach einer knappen halben Stunde als Kwasi Boateng von WFC-Torhüter Niclas Schulze im Strafraum nach einem leichtfertigen Ballverlust zu Fall gebracht wurde. Und der OFC-Torjäger Kwasi Boateng (28.) ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und verwandelte sicher. Kurz vor der Pause stand Kwasi Boateng (39.) erneut im Brennpunkt, als er wieder Strafstoßreif gefoult wurde, doch der Unparteiische war anderer Meinung, denn die Pfeife blieb stumm. Und so gelang den bis dahin harmlosen Blütenstädtern aus dem Nichts der glückliche Ausgleich, als Anton-Richard Muschter (40.) nach einer zu kurzen Abwehraktion der Gäste mit einer Direktabnahme humorlos verwandelte. Wir waren die klar bessere Mannschaft schaffen es aber einfach nicht mit einer Führung in die Halbzeitpause zu kommen, monierte später OFC-Trainer Enis Djerlek. Dennoch bot sich den Kreisstädtern schon kurz nach Wiederbeginn die erneute Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Nach einem Foulspiel an Nikola Lakatos im WFC-Strafraum legte sich diesmal Abdul-Hamid Saadaev das Leder auf den Strafstoßpunkt, doch das Spielgerät verfehlte meilenweit das Tor der Gastgeber. Und beinahe wären man für diese Leichtsinnigkeit bitter bestraft worden, aber Felix Neumeyer (69.) fand nach einem Einwurf ziemlich blank stehend im OFC-Torhüter Anton Warmuth seinen Meister. Danach waren die Sinne bei den Gästen allerdings wieder scharf gestellt, denn mit einem Doppelpack innerhalb von 120 Sekunden sorgte der an diesem Tag sehr torhungrige Kwasi Boateng (75./77.) für die Spielentscheidung. So zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek nach dem Schlusspfiff zufrieden mit dem erfolgreichen Auftritt seiner Elf, der auf eine geschlossene Mannschaftsleistung basierte, in der alle gefightet und gekämpft und somit den Ernst der Lage erkannt hatten.

Den Spitzenreiter gefordert!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „17. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – MSV 1919 Neuruppin 0:2 (0:1)

OFC: Warmuth – Schöffel (81. Knaack), R. Kretschmann, Zurawick, Siegler – Eckert, Cmajcanin – Seiche, Janeck (66. Vulu), Saadaev – Boateng

MSV: Melentijevic – Jose, Neumann, Nicolau dos Santos (87. Lehmpfuhl), London – Ronde, da Silva Junior (82. Jäger), Belizario Ferreira – El Mhamdi, Moreira Godinho – Conrado Prudente, (72. da Silva Felix)

Gelbe Karten:  R. Kretschmann, Siegler, Cmajcanin, Eckert, Zurawick (alle OFC) – Conrado Prudente, El Mhamdi, Ronde, London, Belizario Ferreira (alle MSV)

Rote Karte:  El Mhamdi (87. / MSV)
Gelb/Rote Karte:  Eckert (87. / OFC), Siegler (90.+4. / OFC)
Zuschauer: 190 am Sonnabendnachmittag auf dem Kunstrasenplatz – neben der ORAFOL-Arena, Oranienburg 

Torfolge:  0:1 (44.) Neumann, 0:2 (62.) Ronde
Schiedsrichter: Andy Schmidt (Berlin)

(rl) Nach einer Partie auf Augenhöhe musste der OFC gegen den ambitionierten Tabellenführer MSV1919 Neuruppin eine unglückliche 0:2 (0:1) Heimniederlage hinnehmen. Denn lange Zeit war der Gastgeber bei herrlichem Frühlingswetter das spielbestimmende Team und gab den Gästen aus der Fontanestadt einige Rätsel auf. So verstand es der OFC mit seiner körperlichen Robustheit aber auch mit dem erforderlichen Spielwitz die Gäste zu beeindrucken. Leider fehlte für diese engagierte Spielweise die Belohnung in Form eines zählbaren Erfolges. Einig vielversprechende Gelegenheiten gab es durchaus, doch dem Kopfball von Kwasi Boateng (21.) fehlte die Präzision, der Distanzschuss vom auffälligen Neuzugang Aaron Janeck (24.) strich übers Gebälk und beim Flachschuss von Kapitän Elias Eckert (29.) parierte MSV-Keeper Marco Melentijevic mit etwas Mühe. Doch mit dem Selbstbewusstsein eines Spitzenteams kamen die bis dahin farblos bleibenden Gäste unmittelbar vor dem Pausenpfiff zum etwas schmeichelhaften Führungstreffer, als der aufgerückte Kapitän Jannis Neumann (44.) nach einem Eckball von Kevin Moreira Godinho per Oberarm und Kopf einnetzte. Damit war der Spielverlauf schon etwas auf den Kopf gestellt. Aber der Gastgeber ließ sich auch nach dem Seitenwechsel nicht entmutigen, versuchte das Resultat zu korrigieren, ließ jedoch etwas die erforderliche Durchschlagskraft vermissen. Recht bemerkenswert der Ansporn von OFC-Kapitän Elias Eckert nach einer Stunde an sein Team, noch mehr zu machen um den Rückstand in eine Führung umzuwandeln. Doch leider vermochte auch der OFC-Anführer den quirligen Ginel Ronde (62.) nicht stoppen, der die Freistoßeingabe von Kevin Moreira Godinho am langen Pfosten geschickt und eiskalt verwandelte. Damit war die Begegnung letztlich zu Gunsten des Aufstiegsanwärters etwas glücklich entschieden. In der hektischen Schlussphase wurde es dann noch etwas farbenfroh, woran beide Teams nicht unbeteiligt waren. So war MSV-Trainer Dietmar Demuth zufrieden mit dem Spielausgang und damit gegen einen alles abverlangenden Gastgeber zurück in die Spur gefunden zu haben. Dagegen sprach OFC-Trainer Enis Djerlek von einem bitteren Tag mit einer unglücklichen Niederlage seines Teams, dass viel investiert hatte sich jedoch nicht entsprechend belohnte.