Brandenburg-LIGA 2025-26 „24. Spieltag“
SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde – Oranienburger FC Eintracht 4:0 (2:0)
SV G.-W.: Reimann – Findeisen, Rodriguez Weber, Neugebauer, Albrecht – Schmiedebach (72. Lehmann), Mannsfeld – Kostusev (88.Buchholz), Gurklys (66. Djekodom Allahdiguim), Berger (66. Telushi) – Colaki (88. Schröder)
OFC: Warmuth – Lakatos, Morma, Eckert, Siegler (90.+1 Cmajcanin) – Schöffel, Musaitov (74. Schönrock) – Vulu (46. El Bani), Kavurmacioglu, Seiche – Boateng
Gelbe Karten: Albrecht (SV G.-W.) – Schöffel, Morma, Warmuth (alle OFC)
Zuschauer: 110 am Sonnabendnachmittag in der Jahnsportstätte, Ahrensfelde
Torfolge: 1:0 (7.) Berger, 2:0 (45.) Berger, 3:0 (64.) Berger, 4:0 (78.) Findeisen
Schiedsrichter: Andy Schmidt (Berlin)
(rl) Mit einer gnadenlosen Effektivität wartete der Oberliga-Absteiger SV Grün-Weiß Ahrensfelde in seiner Heimpartie bei schon sommerlichen Temperaturen gegen den OFC auf, den man mit einem deutlichen und verdienten, aber wohl zu hohen 4:0 (2:0) Erfolg auf den Heimweg schickte. So sah es kurz nach dem Abpfiff auch SV-Trainer Uwe Lehmann, für den der Ausgang so in Ordnung war, der jedoch die Vorteile seiner Elf in den klareren Einzelaktionen sah. Die Einheimischen profitierten dabei allerdings auch von einer Reihe individueller Fehler bei den Gästen, die man sonst so nicht gewohnt ist. Dem Führungstreffer der Platzbesitz ging ein unglückliches Kopfballduell an der Mittellinie voraus, aus dem Blenard Colaki den an diesem Tag wie aufgedreht wirkenden Justin Berger (7.) bediente, der überlegt verwandelte. Doch der OFC zeigte sich von diesem frühen Rückstand unbeeindruckt und hatte in der Folgezeit seine beste Phase. Nach einer Viertelstunde schien sogar der Ausgleich fällig, als Nikola Lakatos (16.) eine Freistoßeingabe von Enrico Schöffel einköpfte, doch der Unparteiische eine durchaus fragwürdige Abseitsentscheidung fällte. Und die Gäste blieben dran und hatten durchaus verheißungsvolle Gelegenheiten, aber der Zusammenprall zwischen Jascha Seiche (31.) mit SV-Torhüter Sven Reimann war wohl nicht Strafstoßwürdig. Schließlich kam auch noch etwas Pech hinzu, dass der Kopfball von Elias Eckert (33.) noch vom Pfosten gestoppt wurde. In dieser Phase einer klaren Überlegenheit der Gäste schlug der Platzbesitzer fast mit dem Pausenpfiff erneut unbarmherzig zu, als Justin Berger (45.) mit einem Linksschuss aus Nahdistanz erhöhte. Dieser Treffer hinterließ beim OFC spürbare Wirkung, denn nach Wiederbeginn konnte man nicht mehr an die Vorpausenleistung anknüpfen. Es wurde nun deutlich, dass die personellen Ausfälle beim OFC an diesem Tage auf und neben dem Platz nicht zu kompensieren waren. In einer nun mehr dahinplätschernden Begegnung sorgte schließlich Justin Berger (63.) nach einer guten Stunde mit seinem Dreierpack für eine gewisse Vorentscheidung. Durchaus ansehnlich, wie dann der aufgerückte Fabio Findeisen (78.) per Dropkick das Resultat in der Endphase weiter in die Höhe schraubte. Nach dem Abpfiff zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek enttäuscht über eine bittere aber verdiente Niederlage, die jedoch gegen einen hocheffektiven Kontrahenten viel zu hoch ausfiel.