Ende der Wartezeit !

Brandenburg- Liga 2022 / 23 – „23. Spieltag“

Werderaner FC Viktoria 1920 – Oranienburger FC Eintracht 1:3 (0:1)

WFC: Spangenberg – Lietz, Eichhorn, Morack, Buchholz – Albrecht, Kroh (72. Deumer), Ronis, Muschter, Kratz – Günel

OFC: Roggentin – R. Kretschmann (83. Krüger), T. Kretschmann, M. Moldenhauer, Knaack – Mahmutagic, Eckert – Walter (83. Borchert), F. Schütze (72. Hielscher- Reinelt), Unger (81. Deeko) – Bianchini (72. Schönhoff)

Gelbe Karten:  Günel, Kratz, Eichhorn, Deumer (alle WFC) – Knaack, Eckert (beide OFC)
Zuschauer: 68 auf dem Arno-Franz Sportplatz, Werder / H.

Torfolge: 0:1 (18.) Bianchini, 0:2 (61.) Walter, 0:3 (79.) Walter, 1:3 (90.+2.) Buchholz
Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)

(rl) Der Trubel des Baumblütenfestes schien dem gastgebenden Werderaner FC, der personell etwas geschwächt in die Heimpartie ging, nicht gutzutun, denn der OFC entführte beim 1:3 (0:1) Auswärtssieg hochverdient die Punkte aus der Inselstadt. Darauf mussten wir lange Zeit warten, dass uns endlich mal wieder ein voller Erfolg in Werder gelingt, meinte nach dem Abpfiff ein zufriedener OFC-Trainer Enis Djerlek. Damit lieferte sein Team eine tolle Antwort nach der Heimniederlage und meldete sich zurück im Kampf um die Podiumsplätze. So kontrollierten und bestimmten die Gäste das Geschehen von Anbeginn und sahen sich auch bald dafür belohnt. Nach einem mustergültigen Angriff über Samir Mahmutagic und Leon Walter war es schließlich Torjäger Lucas Bianchini (18.), der nur noch einzuschieben brauchte. Nach einer etwas längeren Verletzungsunterbrechung in der Lucas Bianchini behandelt werden musste, verlor der OFC etwas den Faden. Die Blütenstädter bekamen vorübergehend einen besseren Zugriff und starteten den einen oder anderen Angriff, doch es fehlte die notwendige Durchschlagskraft. So bereiteten die Abschlüsse von Rico Morack (25.) und Ramazan Günel (33.) den Gästen keine Sorgen. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff hatten die Platzbesitzer die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch der Schuss von Ramazan Günel (45.) verfehlte knapp sein Ziel. Zwar versuchten die Platzbesitzer nach Wiederbeginn einiges um die Partie noch zu wenden. Doch die souverän agierenden und auf Konter lauernden Gästen nutzten die sich bietenden Möglichkeiten äußerst effektiv. So war es letztlich der von den Einheimischen scher zu stellende Leon Walter (61. / 79.) der sein Team endgültig auf die Siegesstraße brachte. In der Nachspielzeit gelang dem WFC dann durch Lennart Buchholz (90.+2) mit dem Ehrentreffer noch etwas Resultatskosmetik. Nach dem Abpfiff fasste der zum Saisonende scheidende WFC-Trainer Martin Nitzsche zusammen, dass seine Elf kein schlechtes Spiel gemacht hatte, sich aber bei den Gegentoren gegen einen guten OFC teilweise nicht so gut anstellte und somit der Lohn für den eigenen Aufwand ausblieb.

Erste Niederlage im Kalenderjahr !

 Brandenburg- Liga 2022 / 23 – „22. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Grün-Weiß Lübben 1:3 (0:1)

OFC: Roggentin – Krüger, Iles Cruz (65. Schöffel), M. Moldenhauer, Knaack  (56. Schönhoff) – Mahmutagic,
Hawwa (28. Deeko) – Walter, Borchert (46. Hielscher-Reinelt), Unger– Bianchini

SV G.-W.: Fobe – Künzel, Rangel Martins, Guttke, Seinwill – Lima da Silva – Schade, Gutar (86. Stein), Marjano dos Santos, Soares de Mattos – Lindner

Gelbe Karten:  Mahmutagic, Bianchini, Hielscher-Reinelt, Schöffel (alle OFC) – Gutar, Lima da Silva (beide GWL)

Beste Spieler: M. Moldenhauer, Deeko, Hielscher-Reinelt (alle OFC) – Gunar, Marjano dos Santos, (beide GWL)
Zuschauer: 125 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg 

Torfolge:  0:1 (28.) Gutar, 0:2 (53.) Lindner, 0:3 (61.) Künzel, 1:3 (82.) Bianchini,
Schiedsrichter: Fabio Stemmler (Potsdam)

(rl) Nach einem gebrauchten Tag musste der OFC in der Heimpartie gegen einen personell geschwächten SV Grün-Weiß Lübben eine unerwartete 1:3 (0:1) Heimniederlage hinnehmen. Damit endete vorerst die OFC-Serie, denn in diesem Kalenderjahr war das Team noch ungeschlagen. Dabei war der Beginn sehr hoffnungsvoll, denn nach 100 Sekunden scheiterte Miguel Unger (2.) mit einem Links-Dropkick am überragend parierenden Gästetorhüter Tim Fobe. Leider fand dieser verheißungsvolle Auftakt der Gastgeber keine Fortsetzung, der sich in der Folgezeit schwertat und sich von den diszipliniert spielenden Gästen etwas einschläfern ließ. Dann spielte ein leichtfertiger Ballverlust von Basel Hawwa den Spreewäldern in die Karten und der eigentlich angeschlagene Eduard Gutar (28.) zeigte sich abgezockt und brachte die Gäste in Führung. Zur Pause merkten wir, dass an diesem Tag mehr zu holen war, meinte nach dem Abpfiff Grün-Weiß Trainer Timo Kandlbinder, der sich zu Beginn mit seinem dezimierten Team eigentlich nur auf ein achtbares Ergebnis fokussierte. Und dann stellte Romano Lindner (53.) kurz nach Wiederbeginn seinen Torinstinkt unter Beweis, als er nach einem einfachen Ballverlust von OFC-Kapitän Sebastian Knaack das Leder humorlos in den Winkel jagte. Der Gastgeber stellte sich der Aufgabe, wehrte sich und wurde erneut bestraft. Die Lücken in der weit aufgerückten OFC-Abwehr nutzte der flinke Marjano dos Santos und seine Eingabe nutzte im Gewühl Lucas Künzel (61.) der das Leder schwer ersichtlich über die Linie bugsierte. Noch einmal keimte beim Gastgeber Hoffnung auf als der nicht zu stoppende Leon Walter vom Gäste-Abwehrchef Toni Guttke im Strafraum zu Fall gebracht wurde, doch OFC-Torjäger Lucas Bianchini (68.) vergab wie schon im Stadtderby. In den Schlussminuten gelang es dann Lucas Bianchini (82.) mit einem mustergültigen Kopfball doch noch zu verkürzen, aber zu mehr sollte es nicht mehr reichen. So zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek später überrascht von der hohen Effektivität der Gäste. Dennoch war er mit dem Auftritt nach der Pause zufrieden, wo seine Elf eine entsprechende Reaktion gezeigt hatte.