Sieg nach Anfangsproblemen !

Landesklasse Nord 2019/20  –  „6. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – SC Victoria 1914 Templin  4:2  (1:1)

Torfolge:  0:1 (19.) Trapp, 1:1 (26.) E. Moldenhauer,  2:1 (49.) Markgraf, 2:2 (54.) Barth, 3:2 (65.) Simroth,
4:2 (85.) E. Moldenhauer

Schiedsrichter: Frank Hegner (Premnitz)

(rl) Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte sich die OFC-Reserve gegen die selbstbewusst auftretende Gäste-Elf vom SC Victoria 1914 Templin nach dem Seitenwechsel merklich steigern und am Ende einen verdienten 4:2 (1:1) Heimsieg einfahren. In der ersten halben Stunde hatten die Einheimischen sichtlich Schwierigkeiten ins eigene Spiel zu finden. Die Gäste aus der Uckermark haben uns in dieser Phase etwas überrascht, meinte später OFC-Trainer Szymon Nabzdyk. Daraus resultierte auch der Führungstreffer der Templiner als Lukas Trapp (19.) per Kopf die Eingabe von Arkadiusz Mysona verwandelte und die zu diesem Zeitpunkt nicht  sattelfeste OFC-Abwehr bestrafte. Und fast hätte Gästekapitän Johannes Collin (25.) die Führung noch ausgebaut, doch den langen Ball von Markus Schauseil lenkte er mit der Fußspitze übers Tor.  Wie aus heiterem Himmel gelang den Gastgebern im unmittelbaren Gegenzug der zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhafte Ausgleich als Eric Moldenhauer (26.) einen Eckball von Lukas Wohlatz einköpfte. Kurz nach Wiederbeginn schien dann Marc Markgraf (49.) nach unzureichender Gästeabwehr die Weichen auf Sieg zu stellen. Doch die Gäste entsendeten nochmals ein Zeichen als Christoph Barth (54.) einen langen Freistoßball von Lukas Trapp zum Ausgleich nutzte. Doch die nun mehr und mehr das Spiel diktierenden Platzbesitzer ließen sich nicht mehr beirren, nutzten die sich nun bietenden Gelegenheiten durch Christian Simroth (65.) und Eric Moldenhauer (85.) konsequent und kamen somit zu einem sicheren Heimsieg. Nach dem Abpfiff meinte ein zufriedener OFC-Trainer Szymon Nabzdyk, dass einige taktische Veränderungen zur Pause schließlich der Schlüssel zum letztlich verdienten Erfolg waren.
OFC II: Falkowski, F. Witte, Geserich (46.Simroth), Wenzke (86.Balaga),Prodanovic, Wohlatz (64.Siyep), Gebauer, Lautz, E. Moldenhauer, Moge, Markgraf

Eigenes Unvermögen !

Brandenburg-Liga 2019/20  –  „5. Spieltag“

SV Grün-Weiss Lübben – Oranienburger FC Eintracht 1:0 (1:0)

GWL: Margraff – Leupold, Trehkopf, Razmjoo, Tributh – Gülzow, Gutar (89.Janke), Peschk, Borchert, Schloddarick (28. Menzlow) – Pereira Rodrigues
OFC: Roggentin – M. Moldenhauer, Malanowski, Knaack, T. Kretschmann (74.R. Kretschmann) Baersch (55. Lenz) – Eichhorst, Begzadic, Kothe –  Schulze, Meyer (65. Siegler)

 Gelbe Karten: Tributh (F (GWL) – T. Kretschmann (F), M. Moldenhauer (F), Begzadic (U), (alle OFC)
Gelb/Rote Karte: M. Moldenhauer (83./ Meckern), (OFC)

 Zuschauer: 144 Sportstätte Völkerfreundschaft, Lübben
Torfolge:  1:0 (36.) Borchert,
Schiedsrichter: Stefan Lüth   (Ludwigsfelde)

(rl) Am Rande der anstehenden Spreewald-Feierlichkeiten musste der selbstbewusst auftretende OFC beim wiedererstarkten Gastgeber SV Grün-Weiss Lübben eine völlig unnötige 1:0 (1:0) Niederlage hinnehmen. Damit endete für die Gäste aus Oberhavel eine langjährige Erfolgsgeschichte im Spreewald, denn vor knapp 10 Jahren (Anm.11.12.2009) hatte der Gastgeber das letzte Mal gegen den OFC gewonnen. Und auch in dieser Partie auf gutem Niveau schien es nur eine der Frage der Zeit zu sein bis die von Beginn an dominant aufspielenden Gäste sich ein Erfolgserlebnis verschaffen würden. Schon in der Anfangsphase mussten die Platzbesitzer einige heikle Situationen überstehen, doch Pascal Eichhorst (4.), Christopher Schulze (6.) und Tim Meyer (12.) ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. Kaum zu fassen aus Sicht der Gäste, dass nach einer guten Viertelstunde auch ein Foulstrafstoß regelrecht hergeschenkt wurde.  Nach einem Foul an Tim Meyer zeigte der Unparteiische ohne zu zögern auf den ominösen Punkt, doch Sanel Begzadic (16.) scheiterte mit seinem Strafstoß am gut parierenden Rene Margraff im Lübbener-Gehäuse und auch im Nachsetzen vermochte Tim Meyer das Leder nicht zu versenken. Die nur selten zur Entfaltung kommenden Gastgeber stellten  den Spielverlauf dann urplötzlich völlig auf den Kopf als Benjamin Borchert (36.) seine Farben kurz vor der Pause aus spitzem Winkel überraschend in Führung brachte. Dem nun leichten Aufwind bekommenden Platzbesitzer boten sich kurze Zeit später noch die Halbchancen für Eduard Gutar (41.) –prallte an OFC-Keeper Sven Roggentin ab, und für den eigentlich torgefährlichen aber diesmal keine Wirkung erzielenden Miguel Pereira Rodriguez (42.), die jedoch nichts einbrachten. Ein ähnliches Bild bot sich dann nach Wiederbeginn, die Gäste die keinesfalls mit leeren Händen die Heimreise antreten wollten spielten voll auf Angriff und beherrschten eindeutig das Geschehen. Doch bei den sich nun bietenden Großchancen für OFC-Kapitän Jerome Malanowski (56., 68.) und auch Sanel Begzadic (73.) fehlte letztlich auch das nötige Quäntchen Glück. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Gäste in der Schlussphase noch selbst als der bereits zuvor verwarnte Marc Moldenhauer (83.) nach einem Disput die Ampelkarte zu sehen bekam. Ein nach Spielende spürbar genervter OFC-Trainer Enis Djerlek, konnte seine Enttäuschung über den Spielausgang kaum verbergen. Meine Mannschaft hat ein sehr gutes Spiel gemacht, hat den Gegner komplett beherrscht sich am Ende aber selbst geschlagen, weil in den entscheidenden Phasen einfach die notwendige Konzentrationsfähigkeit fehlte. Somit sind wir nun schon seit 180 Minuten Sieg-und torlos, was schnellstmöglich zu beheben ist.