Steigerung nach der Pause !

Landesklasse Nord 2019/20  –  „4. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – FSV Schorfheide Joachimsthal  2:1  (0:1)

Torfolge:  0:1 (39.) Fedder, 1:1 (64.) Siegler,  2:1 (79.) E. Moldenhauer
Gelb/Rote Karte: Lucas Schmidt (90.+1.Schorfheide/ Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Toni Stabrey (Zehdenick)

(rl) Mit einiger Mühe und einer Steigerung nach dem Seitenwechsel konnte sich die OFC-Reserve am Ende gegen das spielstarke Team vom FSV Schorfheide Joachimsthal nicht unverdient mit 2:1 (0:1) Toren durchsetzen. Nachdem man in den letzten Jahren zumeist Abstiegskampf verstrickt war, grüßen die OFC-Youngsters nun vorerst von der Tabellenspitze. In der gutklassigen und temposcharfen Partie waren die Gäste im ersten Abschnitt einen Tick besser, weil sie sich auch etwas cleverer zeigten und nicht unverdient in Führung gingen. Kurz vor der Pause hatte Torjäger Moritz Fedder (39.) wieder zugeschlagen, als er im Nachsetzen Ahmed Mumuni im OFC-Gehäuse überwand. Zuvor hatten bereits Moritz Fedder (11.) und Lucas Schmidt (14.) gute Möglichkeiten verstreichen lassen. Der Gastgeber tat sich in dieser Phase schwer, auch weil wir im Mittelfeld nicht richtig funktioniert haben, was später OFC-Trainer Szymon Nabzdyk bemängelte. Und dennoch ergaben sich auch OFC-Chancen doch Eric Modenhauer (34.) verzog in günstiger Position und Artur Moge (37.) zeigte sich zu halbherzig. Nach dem Seitenwechsel bekamen die Einheimischen das Geschehen dann besser in den Griff, auch bedingt durch einige Umstellungen. So sollte sich die Einwechslung von Tom Siegler schon kurze Zeit später als Glücksgriff erweisen. Nach einem Stellungsfehler von FSV-Akteur Sven Musolf war Tom Siegler (64.) zur Stelle und traf mit einem platzierten Flachschuss zum Ausgleich. Nachdem Artur Moge (68.) per Kopf die OFC-Führung verfehlte und auf der Gegenseite der eingewechselte Willi Adler (77.) verzog, sollte in der Schlussphase das Pendel  zu Gunsten des Platzbesitzers ausschlagen. Nach einer Freistoßeingabe von Patrick Zilahi war der großgewachsene Eric Modenhauer (79.) mit dem Kopf zur Stelle und ließ FSV-Torhüter Fabian Müller keine Abwehrchance und traf zum Sieg. Vor der Pause waren die Gäste besser meinte OFC-Trainer Szymon Nabzdyk, der sich zwar zufrieden über die 3 gewonnenen Punkte zeigte, doch der mit der Gesamtleistung seiner Elf etwas haderte.
OFC II: Mumuni, F. Witte, Geserich, Wenzke (64.Balaga), Simroth (52. Siegler), Prodanovic (90.+2. Hennicke), Gebauer, Lautz, Zilahi, E. Moldenhauer, Moge

 

OFC glänzt durch Effektivität

AOK – Landespokal „2.Runde“

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920   2:0 (1:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, T. Kretschmann, Eichhorst – Kothe, Lenz – F. Schütze,
Begzadic (68. Moldenhauer), Czasch (85. Stahlberg) – Schulze (90. Zilahi),
WFC: Sommerfeld –  Müller, Harjehusen, Suchacek (87. Zander), Muschter – Günel, Steuk, Moryson (78. Omerdic), Weißfuß (87. Kornemann) – Franceschini Machado, P. Richter

Gelbe Karten: T. Kretschmann (H), Czasch (F), Begzadic (F), (alle OFC)
– Franceschini Machado (F), Günel (F), (beide WFC)
Beste Spieler: Schulze, Eichhorst (beide OFC) – Franceschini Machado, Günel, Steuk (alle WFC)

 Zuschauer: 105 im der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (8.) Schulze, 2:0 (84.) Schulze,
Schiedsrichter: Andre Stolzenburg  (Neuruppin)

(rl) Mit diesem auf Grund der höheren Effektivität wohl verdienten 2:0 (1:0) Heimsieg stellte der OFC gegen seinen starken Ligarivalen den Werderaner FC Viktoria einmal mehr unter Beweis, dass man den diesjährigen Wettbewerb im AOK-Landespokal bislang wohl etwas ernster nimmt als in den Vorjahren. Der Einzug ins Achtelfinale war dafür vorerst der Lohn. Wenn auch die Pausenführung der Einheimischen durchaus etwas schmeichelhaft war. Nach einem Pressschlag zwischen WFC-Kapitän Ondrej  Suchacek und Sanel Begzadic  gelangte das Spielgerät urplötzlich zum freistehenden Christopher Schulze (8.), der wenig Mühe hatte um aus Nahdistanz die frühe OFC-Führung zu erzielen. Zuvor hatten jedoch schon die Gäste für ein erstes Ausrufezeichen gesorgt, doch die tückische Bogenlampe von Patrick Richter (5.) landete zum Glück für den Gastgeber nur an der Querlatte. Auch in der Folgezeit zeigten sich die munter aufspielenden Gäste aus der Blütenstadt wesentlich torgefährlicher. Aber der immer wieder in Erscheinung tretende Patrick Richter (21., 34.) zeigte sich etwas glücklos und Ramazan Günel (27.) scheiterte in aussichtsreicher Position am glänzend mit dem Fuß klärenden OFC-Schlussmann Sven Roggentin. Dem um Spielkontrolle ringenden Platzbesitzer gelangen in dieser Phase keine weiteren nennenswerten Toraktionen. Nach Wiederanpfiff gestaltete sich das Geschehen nun wesentlich ausgeglichener. Und eine Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber schien sich nach einer guten Stunde anzubahnen, als der OFC einen Foulstrafstoß zu gesprochen bekam. Mit einem herrlichen Pass hatte Sanel Bezadic den startenden Christopher Schulze in Szene gesetzt der im Gästestrafraum von WFC-Torhüter Adrian Sommerfeld zu Fall gebracht wurde, doch Sanel Begzadic (61.) scheiterte am Pfosten. In den Schlussminuten war es dann aber doch Christopher Schulze (84.) der das Laufduell gegen Ondrej Suchacek für sich entschied und überlegt zur Spielentscheidung verwandelte. Nach dem Schlusspfiff bescheinigte WFC-Trainer Ingo Hecht seinem Team eine gute Leistung, doch wenn man selbst keine Tore erzielt und dem Gegner die Chancen auf dem Tablett serviert braucht man sich am Ende nicht über eine Niederlage zu wundern. Auf OFC-Seite gab Trainer Enis Djerlek ein Kompliment an sein Team weiter, dass sich in einem schweren Spiel gegen ein Spitzenteam der Liga durchgesetzt hatte. Dennoch werden wir einige kritische Momente im Spiel noch gründlich analysieren.