OFC-Reserve mit starkem Auftritt !

Landesklasse Nord 2018/19  –  „24. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – SC Victoria 1914 Templin 5:1  (3:0)

Torfolge:  1:0 (24.) Ali Dieb, 2:0 (34.) Noukimoul, 3:0 (41.) Weigel,  4:0 (64.) Weigel, 4:1 (73.) Collin,
5:1 (78.) Weigel

Schiedsrichter: Kathleen Werner (Hennigsdorf)

(rl) Mit einem überzeugenden Auftritt konnte die OFC-Reserve gegen den Kreisnachbarn SC Victoria 1914 Templin einen deutlichen 5:1 (3:0) Heimerfolg feiern und somit wieder etwas Distanz zu einem Abstiegsplatz aufbauen. Dabei avancierte im späteren Verlauf Bogdan Weigel zum insgeheimen Matchwinner, der mit seinem Dreierpack für die Spielentscheidung sorgte. Doch insgesamt war es an diesem Tag eine geschlossene Mannschaftsleistung der Müller-Schützlinge, die zu diesem klaren aber auch verdienten Sieg führten. Von den favorisierten Gästen war über weite Strecken herzlich wenig zu sehen. Nach dem Versuch von Mamoudou Camara (5.) und der Nachschusschance von Oswalde Proenca ans Außennetz war von den Gästen lange Zeit nichts mehr zu sehen. Wesentlich engagierter und effektiver traten dagegen die Platzbesitzer auf, die ihre erste verheißungsvolle Möglichkeit durch Omar Ali Dieb (24.) zur Führung nutzten. Kurze Zeit später war es Leonell Noukimou (34.), der mit einem platzierten Schuss aus der zweiten Reihe erhöhte. Und als Bogdan Weigel (41.) nach einem schön anzusehenden Solo von Fabian Lenz genau  an der richtigen Stelle stand um zu vollenden, rieben sich viele OFC-Fans zur Pause verdutzt die Augen. Auf der Anzeigentafel leuchtete zur Pause eine deutliche 3:0 Führung. Die endgültige Entscheidung zu Gunsten der Gastgeber fiel dann nach einer guten Stunde, als Bogdan Weigel (64.) eine Eingabe von Tom Becker nur noch einzuschieben brauchte. Zu diesem Zeitpunkt nach Wiederbeginn hatten aber auf OFC-Seite Omar Ali Dieb (58.) und auch Tom Becker (61.) einige Riesen für eine Vorentscheidung kläglich liegen gelassen. Der kurze Hoffnungsfunke der Gäste als Kapitän Johannes Collin (75.) eine Viertelstunde vor Schluss verkürzte, war schon wenig später erloschen, als Bogdan Weigel (79.) erneut traf und das Endergebnis herstellte. Nach dem Abpfiff zeigte sich der zum Saisonende scheidende OFC-Trainer Dietmar Müller sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und bescheinigte ihr die beste Saisonleistung gegen ein spielstarkes Spitzenteam.
OFC II: Mumuni, Hölle, Balaga, Becker, Friedrich, Schönrock (67. Simroth), Geserich (56.Gebauer), Lenz, Noukimou, Weigel (80. Sacher), Ali Dieb,

 

Intensives Männerspiel !

Brandenburgliga 2018/19  –  „23. Spieltag“

MSV 1919 Neuruppin – Oranienburger FC Eintracht  2:0 (1:0)

MSV: P.Müller – A.Riehl, Vladimirov, Blumenthal, Wulff, Milushev (82.L. Müller) –  Weckwerth, Lemke, Logins  –  F. Riehl (87. Barkow), Stepanyshyn (75.Voelkel)
OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Moldenhauer, Knaack,– Lenz (46.Kothe), Begzadic –
Czasch (46.T. Kretschmann), Vukovic, Unger (54. Meyer) – Markgraf

Gelbe Karten: F. Riehl (U), A.Riehl (F), (beide MSV) –
Knaack (U), Witte (F), Markgraf (F),  Moldenhauer (F) Begzadic (F) (alle OFC)
Zuschauer: 189 im Volksparkstadion Neuruppin

Torfolge:  1:0 (17.) Weckwerth, 2:0 (84.) F.Riehl
Schiedsrichter: Toni Schwager  (Waren/Müritz)

(rl) Das erhoffte Spitzenspiel des 23. Spieltages zwischen dem MSV 1919 Neuruppin und dem Oranienburger FC Eintracht ließ vor allem in spielerischer Hinsicht lange Zeit viele Wünsche offen, dennoch konnte der Gastgeber einen verdienten 2:0 (1:0) Heimerfolg verbuchen, der ihn vorerst an die Tabellenspitze beförderte. Von Beginn an entwickelte sich eine äußerst kampfstarke Partie. Von der überaus körperbetonten Spielweise der Fontanestädter ließen sich die Gäste sichtlich beeindrucken, die am Ende eine Reihe von verletzten Spielern zu beklagen hatten. Für ein erstes Achtungszeichen sorgte jedoch er OFC, doch die Kopfballbogenlampe von Marc Markgraf (4.) landete nur auf dem Dach des MSV-Tornetzes. Es sollte dann jedoch für lange Zeit im ersten Abschnitt die einzige torgefährliche Aktion der Gäste gewesen sein. Denn fortan übernahmen die wesentlich robuster und zweikampfstärker auftretenden Platzbesitzer das Geschehen. Nach der ersten verheißungsvollen Aktion von Florian Riehl (14.) gelang den Einheimischen kurze Zeit später dann auch prompt der Führungstreffer. Dabei profitierte der MSV-Torjäger Marcel Weckwerth (17.) jedoch von einem Leichtsinnsfehler von OFC-Kapitän Jerome Malanowski, der an der eigenen Grundlinie die Eingabe von Alexander Riehl nicht verhinderte. Und dem wesentlich präsenter auftretenden Platzbesitzer boten sich in dieser Phase weitere gute Gelegenheiten doch wiederum Florian Riehl (18.) scheiterte am mit Fußabwehr parierenden OFC-Torhüter Sven Roggentin und der Freistoß von MSV-Kapitän Marcel Weckwerth (33.) strich knapp am langen Pfosten vorbei. Dem hatten die Gäste vor der Pause nur einen Freistoß von Miguel Unger entgegenzusetzen, doch der bereitete MSV-Torhüter Philipp Müller keine großen Sorgen. Nach dem Seitenwechsel wurde die weiterhin umkämpfte Partie deutlich ausgeglichener, da sich auch der OFC nun engagierter und aggressiver zeigte. Allerdings hatten die Gäste in dieser Anfangsphase den Verlust ihres Ideengebers Miguel Unger (54.) zu verkraften, der nach einem Foulspiel von Marcel Weckwerth mit einer schweren Verletzung vom Platz musste. Doch der eingewechselte Tim Meyer war dann der Vorbereiter für die erste gute Ausgleichschance, aber Torben Kothe scheiterte in günstiger Position an Philipp Müller im MSV-Gehäuse. Nun endlich bäumte sich der OFC aber auf gegen die sich anbahnende Niederlage, doch Sebastian Knaack (60. Freistoß), Torben Kothe (72.) und Zoran Vukovic (74.) fehlte auch die letzte Präzision. Die Gastgeber beschränkten sich nun in der weiterhin verbissenen Partie, in der das mecklenburgische Schiedsrichtergespann mit teilweise merkwürdigen und kaum nachvollziehbaren Entscheidungen aufwartete, auf sporadische aber stets torgefährliche Aktionen Oleksandr Stepanyshyn (65. Kopfball) und Florian Riehl (77.Kopfball) die vorerst jedoch noch nichts einbrachten. In der Schlussphase hatten dann die mitgereisten OFC-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Linksschuss von Tim Meyer (80.) verfehlte nur um Haaresbreite das Ziel. Kurze Zeit später sorgte dann jedoch der auffällige Florian Riehl (84.) mit einem herrlichen Seitfallzieher für die endgültige Spielentscheidung zu Gunsten des neuen Tabellenführers. Nach dem Abpfiff zeigte sich MSV-Trainer Henry Bloch hochzufrieden über den Spielausgang. Wir haben heute in einem sehr intensiven Männerspiel viel von dem umgesetzt was wir uns vorgenommen haben und somit die Partie verdient für uns entschieden. Auf der Gegenseite zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek enttäuscht und erschrocken über den rustikalen Spielverlauf, der jedoch auf Grund einiger individueller Fehler zu viel, einen gerechten Ausgang nahm.