An eigenen Chancen gescheitert!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „21. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – 1. FC Frankfurt/O. 1:2 (1:0)

OFC: Warmuth – Schöffel, R. Kretschmann (77. Vulu), Kljajic (82. Cmajcanin), Siegler – Eckert, Guse (73. Kavurmacioglu) – Seiche, Janeck (82. T. Kretschmann), Saadaev – Boateng

1.FC F: Müller – Bleck (60. Martin), Scharlei Lawrenz, Jahnke (70. Güleryüz) – Kammradt (60. Schmidt), Georgi, Karaszewski, Czech (88. Reiche) – Liebner (88. Grothe), Mank,

Gelbe Karten:  Kljajic, Schöffel (beide OFC) – Liebner (1.FCF)
Zuschauer: 140 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg 

Torfolge:  1:0 (20.) Boateng, 1:1 (55.) Liebner, 1:2 (82.) Lawrenz
Schiedsrichter: Jaqueline Lünser (Königs Wusterhausen)

(rl) Nach einer gutklassigen und unterhaltsamen Partie musste sich der OFC dem Tabellenzweiten, dem 1. FC Frankfurt, knapp und etwas unglücklich mit 1:2 (1:0) Toren geschlagen geben, auch weil sich die Gäste in den entscheidenden Momenten abgeklärter und effektiver zeigten. Denn zumindest vor der Pause stellte der Gastgeber die ambitionierten Oderstädter voll auf die Probe und bereitete ihnen ernsthafte Probleme. So kam der Führungstreffer der Einheimischen keineswegs überraschend und war durchaus ansehnlich. Nach einem klugen Ballgewinn von Elias Eckert, bediente Kapitän Randy Kretschmann den in die entblößte Abwehrlücke startenden Kwasi Boateng (20.) der überlegt verwandelte. Doch fast wäre den Gästen, die in dieser Phase schwerlich ins Spiel fanden, wie es später FCF-Trainer Sascha Kloß bestätige der Ausgleich gelungen, doch in höchster Not konnte Anton Warmuth im OFC-Gehäuse gegen den einschussbereiten Danny Mank (24.) klären. Da bis zum Seitenwechsel auf beiden Seiten gute Gelegenheiten liegenblieben, der Freistoß von Abdul-Hamid Saadaev (26.) knapp das Ziel verfehlte und Leon Kammradt (36.) aus Nahdistanz übers Tor schoss, ging es mit der knappen OFC-Führung in die Kabine. Leider konnte der Gastgeber mit Wiederbeginn vorerst nicht an die starke Vorpausenleistung anknüpfen. Die Gäste übernahmen nun eindrucksvoll die Initiative und kamen folgerichtig zum sehenswerten und einstudierten Ausgleich durch Lennox Liebner (57.). Nach einer Phase in der die Platzbesitzer etwas zu passiv auftraten, folgte jedoch in der Schlussphase ein erneutes Aufbegehren, in der eine Entscheidung zu Gunsten der Einheimischen sehr nahe schien. Allerdings wurden nun einige herausragende Möglichkeiten von Kwasi Boateng (71. Kopfball), Elias Eckert (78. Doppelpack) und des eingewechselten Canel Kerem Kavurmacioglu (80.) leichtfertig ausgelassen. Wenn wir zu diesem Zeitpunkt erneut in Führung gegangen wären, hätten die Gäste wohl keine passende Antwort mehr gehabt, war sich OFC-Trainer Enis Djerlek nach Spielschluss sicher. So aber hatten schließlich die Gäste in den Schlussminuten das bessere Ende für sich, als der aufgerückte Kapitän Sebastian Lawrenz (82.) im Angriffszentrum ziemlich freistehend eiskalt den Siegtreffer markierte.

Die Pressekonferenz zum Spiel:

OFC-Jubel nach Derbysieg!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „20. Spieltag“
TuS 1896 Sachsenhausen- Oranienburger FC Eintracht 1:2 (0:0)

TuS: Zlotogorski – Wulff, Pilz, M. Moldenhauer (82.Strähnz), Weigt – M. Ulm (15. Sadat) – Duraku, Hirschle, Müller, Komossa – Platte (61. Renner)

OFC: Warmuth –Zurawick (69. F. Schütze), Morma R. Kretschmann, Siegler – Eckert (90.+1 Kljajic) – Schöffel (90.+1 Vulu), Seiche (90.+1 Knaack), Janeck (60. Cmajcanin), Saadaev– Boateng

Gelbe Karten: Pilz, Komossa, Hirschle (alle TuS) – Warmuth, R. Kretschmann, F. Schütze, Morma, Schöffel, Cmajcanin (alle OFC)Rote Karte: Duraku (55./ TuS)

Zuschauer: 1329 am Sonntagnachmittag im ELGORA-Stadion, Sachsenhausen 
Torfolge:  0:1 (61.) Saadaev, 1:1 (72.) Renner, 1:2 (90.) Saadaev

Schiedsrichter: Tino Stein (Wustermark)

(rl) Die Revanche ist geglückt und der Aufwärtstrend beim OFC fand am Sonntagnachmittag im prestigeträchtigen Oranienburger Stadtderby beim TuS 1896 Sachsenhausen seine Fortsetzung, wo die Gäste zu einem verdienten aber am Ende dennoch wackeligen 1:2 (0:0) Auswärtssieg kamen. Denn diesmal machte der OFC, der in den vorherigen Derbys oftmals eher verhalten spielte, dass er gewollt war diese Partie für sich zu entscheiden. So hatten die Gäste in ihren schicken Jubiläumstrikots nach etwas mehr als eine Viertelstunde die Riesenchance zur Führung als Kwasi Boateng (17.) den TuS-Abwehrchef Martin Pilz abschüttelte, sein Heber jedoch am TuS-Gehäuse vorbeistrich. Kurze Zeit später war es dann Abdul-Hamid Saadaev (24.) der sich im Strafraum der Platzbesitzer geschickt in Szene setzte, doch das Leder knapp über den Querbalken ging.

Die Gastgeber bemühten sich zwar, blieben in ihren Angriffsbemühungen jedoch eher harmlos, auch wenn Justin Kommossa (28.) nach einer knappen halben Stunde einen Strafstoß forderte, doch der Unparteiische auf Stürmerfoul entschied. Dagegen wirkten die Aktionen vom OFC wesentlich gefährlicher, der immer wieder vor dem TuS-Gehäuse auftauchte. Als das Leder von Abdul-Hamid Saadaev (38.) endlich im Kasten der Platzbesitzer einschlug, signalisierte der Assistent an der Linie eine fragwürdige Abseitsentscheidung. So konnten die Einheimischen mit dem torlosen zur Pause durchaus zufrieden sein. Nach dem Wechsel sollte es noch turbulenter und auch farbenfroher in diesem insgesamt recht guten Derby werden. Die Rote Karte für Dennis Duraku (55.) nach einer unübersichtlichen Situation versetzte allerdings nicht nur den Gastgeber in Entsetzen, sondern stellte sich als sehr harte Bestrafung dar. Ein Freistoß von Abdul-Hamid Saadaev (61.) aus halbrechter Position, der anscheinend ohne Zwischenberührung von Elias Eckert ins lange Eck segelte brachte dann die sich längst anbahnende OFC-Führung.

Doch dann ließen sich die in Überzahl spielenden Gäste unverständlicherweise zurückdrängen und kassierten durch den eingewechselten Lion Renner (74.) aus dem Gewühl heraus den völlig unnötigen Ausgleich. In den Schlusssekunden hatte der selbstbewusste Stadtrivale dann noch einmal das Momentum auf seiner Seite als Kwasi Boateng das Leder an der Torauslinie geschickt behauptete und seine gefühlvolle Eingabe von Abdul-Hamid Saadaev (90.) per Kopf zum Siegtreffer genutzt wurde.