Spürbarer Leistungsabfall !

Brandenburg- Liga 2022 / 23 – „30. Spieltag“

Brandenburger SC Süd 05 – Oranienburger FC Eintracht   2:2 (0:2)

BSC Süd 05: Sammartano – Molalegn, Roubut, Meschter (43. Zuvela), Lück (80. Kücükkalfa) – Conteh, Zemaitis (88. Atef), Tosta Cesario –  Kim (80. Mattaj), Janeck – Sunday (88. Holz)

OFC: Roggentin (11. Warmuth) – R. Kretschmann (63. M. Moldenhauer), T. Kretschmann, Knaack (46. Schöffel), Hawwa (82. Schönhoff) – Eckert, Mahmutagic – Walter, Deeko, Waclawczyk (46. Hielscher-Reinelt) – Bianchini

Gelbe Karte:  Lück, Zuvela (beide BSC Süd 05) – Knaack, Mahmutagic, Bianchini, Schöffel (alle OFC)
Zuschauer: 285 auf dem Werner-Seelenbinder Sportplatz, Brandenburg 

Torfolge: 0:1 (5.) Bianchini, 0:2 (37.Eigentot) Zemaitis, 1:2 (55.) Sunday, 2:2 (77.) Molalegn
Schiedsrichter: Felix Burghardt (Premnitz)

(rl) Eine lange und intensive Saison hatte am letzten Spieltag sowohl für den BSC Süd 05 wie auch für den OFC mit dem am Ende wohl gerechten 2:2 (0:2) Unentschieden einen zufriedenstellenden Ausgang genommen. Denn in jeweils grundverschiedenen Spielabschnitten hatten sich beide Seiten entsprechende Vorteile verschafft. So zeigte sich auch OFC-Trainer Enis Djerlek nach Spielschluss zufrieden über den Ausgang, wenn er auch die Chancenverwertung seines Teams vor der Pause etwas monierte. Aber in den letzten Tagen war die Intensität und der Druck in der Mannschaft schon etwas abgefallen. Und doch legte der OFC einen perfekten Start hin, als der seine Sperre abgesessene und wieder spielberechtigte Torjäger Lucas Bianchini (5.) seine Farben schon früh in Führung brachte. Dann galt vorerst jedoch die Aufmerksamkeit dem OFC-Routinier zwischen den Pfosten – Sven Roggentin, er verabschiedete sich unter großem Applaus der Brandenburger Zuschauer aus seiner aktiven Karriere. Vor sechs Jahren war er vom BSC Süd zum OFC gewechselt, nun schloss sich der Kreis. Und es schien weiter gut zu laufen für die Gäste, denn Vytautas Zemaitis (37.) traf ins eigene Netz und baute somit die Führung für den OFC weiter aus. Zu diesem Zeitpunkt und auch in der verbleibenden Zeit bis zum Seitenwechsel hätten die Gäste jedoch schon längst für klare Verhältnisse sorgen müssen, doch beste Gelegenheiten (Walter, Bianchini, Waclawczyk) ließ man leichtfertig liegen. Für diese Nachlässigkeiten sollten die Oberhaveler nach der Pause die Quittung erhalten, denn der Gast zeigte sich nach Wiederbeginn längst nicht mehr so konsequent und leistete sich zudem eine Reihe individueller Fehler im Abwehrbereich. Diese Fehler verstand der sich bis dahin eher zurückhaltende Gastgeber resolut zu nutzen, der sich in dieser Phase sehr effektiv zeigte. So war es zuerst BSC-Torjäger Victor Sunday (55.) der einen Abwehrschnitzer zum Anschluss nutzte. In der Schlussphase war es dann Nebyou Dawit Molalegn (77.) der nach einem weiten Flugball die Gästeabwehr vor Probleme stellte und überlegt zum Ausgleich verwandelte. Wir konnten nach der Pause nicht mehr unsere Leistung bestätigen und müssen somit mit der Punkteteilung zufrieden sein meinte Enis Djerlek, der sein Team jedoch abschließend für eine tolle Saison

Lohn für tolle Serie !

Brandenburg- Liga 2022 / 23 – „29. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – TSG Einheit Bernau 3:1 (2:1)

OFC: Roggentin (85. Warmuth) – Schöffel, R. Kretschmann, Knaack, Hawwa (85. Borchert) – Mahmutagic, Eckert –A. Schütze (55. Schönhoff), Deeko (85. Markgraf, Waclawczyk (66. Hielscher-Reinelt) – Walter

Einheit: Jarling – Peschke (60. Farruko), Graf, Söllner, Glöckner – Schneider – Veybert (68. Klose), Gromelski, Federlechner (60. Fiebig), Bartz – Buzdayev, (68. Steinert),

Gelbe Karten:  Eckert (OFC) – Graf, Söllner, Bartz (alle Einheit)
Gelb/Rote Karte: Sam-Rene Bartz(78./Einheit)

Beste Spieler: R. Kretschmann, A. Schütze, Knaack (alle OFC) – Jarling, Gromelski, Graf (Einheit)
Zuschauer: 195 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg 

Torfolge:  0:1 (25.) Gromelski, 1:1 (34.Foulstrafstoß) Walter, 2:1 (45.) Waclawczyk,
3:1 (71.Foulstrafstoß) Walter

Schiedsrichter: Tim Gerstenberg (Glienicke)

(rl) Es flossen nicht nur Freuden- sondern auch Abschiedstränen beim OFC, der in seinem letzten Heimspiel der Saison den Nachbarn TSG Einheit Bernau mit einem 3:1 (2:1) Erfolg auf die kurze Heimreise schickte. Denn vor Spielbeginn waren Torwartroutinier Sven Roggentin und das Eigengewächs Alexander Schütze verabschiedet worden. Später erhielten Beide dann bei ihrer Auswechslung den gebührenden Beifall. Und jener Alexander Schütze hätte seinen Abschied zu einem perfekten Tag machen können als er nach nur 240 Sekunden frei vor dem Einheit-Gehäuse auftauchte, doch sein Linksschuss vom Pfosten aufgehalten wurde. Anschließend bekamen die Barnimer Gäste das Geschehen etwas besser in Griff. Und nachdem Einheit Kapitän Timm Gromelski (8.) mit seinem Kopfball das Ziel noch verfehlte, machte er es nach einer knappen halben Stunde genauer, als er die Eingabe von Sam-Rene Bartz präzise mit dem Kopf im OFC-Gehäuse versenkte. Doch dann sollte der Oranienburger Alexander Schütze zunehmend in den Fokus rücken. Auf der rechten Seite wurde Alexander Schütze nach einem Solo in den Gästestrafraum von Felix Glöckner zu Fall gebracht. Mit dem fälligen Strafstoß markierte Leon Walter (34.) den Ausgleich und erhöhte sein Torjägerkonto. Bei der Einheit dagegen ging zunehmend der Faden verloren. Kurz vor der Pause war Alexander Schütze dann erneut der Wegbereiter, der zuerst Paul Peschke auf der rechten Abwehrseite schlecht aussehen ließ und die daraus resultierende Eingabe im Zentrum von David Waclawczyk (45.) zur Führung genutzt wurde. Wir waren nach dem starken OFC-Beginn gut im Spiel, doch nach dem vertretbaren Strafstoß kippte die Partie, in der wir dann nichts mehr hinbekommen haben und der Gastgeber verdient siegte, meinte später Einheit-Trainer Nico Thomaschewski. Nicht mehr ganz so aufregend und kaum Torszenen gab es nach dem Seitenwechsel. Erst ein ungeschicktes Foulspiel von Fritz Söllner sorgte dafür das Leon Walter (71.) vom Punkt erneut verwandeln konnte. Völlig überflüssig war in den Schlussminuten die Ampelkarte für Sam-Rene Bartz (78.) der bei einem Meinungsaustausch mit dem Unparteiischen den Kürzeren zog. So zeigte OFC-Trainer Enis Djerlek hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf sein, die eine unglaubliche Saison hingelegt hat und ihren beiden Mitstreitern einen perfekten Abschied bieten konnte.