Unglückliche Niederlage!

Oranienburger FC Eintracht – RSV Waltersdorf 0:1 (0:1)

OFC: Schrobback – Witte, Hessler (56. Völkel), Kretschmann, Knaack – F.Schütze, Lenz, Adomah – Czasch, Meyer (46.Pritzel) – Eichstädt
RSV: Zuch – Lindenberg, Karaschewitz, Zielke (16.Lotz) – Franke, Krotzeck – Clemens, Nerlich (75.Agwaze), Sato, Romanowski – Uher (90.+3 Alvensleben)

Beste Spieler: F. Schütze, Kretschmann (beide OFC), – Zuch, Karaschewitz (beide RSV)
Zuschauer: 122 auf dem Kunstrasenplatz neben der „Carollis Toleranz Arena“, Oranienburg

Torfolge: 0:1 (15.) Uher
Schiedsrichter: Toni Bauer (Joachimsthal)

Eine Punkteteilung hätte dem Spielverlauf unter den äußerst schwierigen Bedingungen, die Partie wurde auf Kunstrasen ausgetragen, am ehesten entsprochen. Doch am Ende konnten die glücklicheren Gäste in einer Partie auf Augenhöhe einen schmeichelhaften Auswärtssieg landen. Begünstigt wurde dieser knappe Erfolg zudem durch einen krassen individuellen Fehler in der Hintermannschaft der Gastgeber. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der sich beide Seiten neutralisierten gelang den Gästen mit ihrer ersten gekonnten Angriffsaktion schon der spielentscheidende Treffer. Aus dem Mittelfeld versuchte Emanuel Clemens mit einem geschickten Zuspiel seinen Angreifer Marcus Uher in Szene zu setzen, der dabei von einem Missverständnis im OFC-Abwehrverbund profitierte und mit einem Direktschuss ins lange Eck zur Führung traf. Der Gastgeber zeigte sich jedoch unbeeindruckt und kam nach 25 Minuten selbst zur ersten nennenswerten Gelegenheit als ein Kopfball von Rico Eichstädt von RSV-Torhüter Marc-Philipp Zuch mit etwas Mühe pariert wurde. Die bis dahin sehr kontrolliert und ballsicher aufspielenden Gäste, mussten sich nach dem Seitenwechsel einem noch mutiger agierenden Gastgeber entgegenstellen. Nach einer guten Stunde stieß der kurz zuvor eingewechselte Tobias Völkel in die linke entblößte Abwehrlücke der Gäste, doch sein versuchter Rechtsschuss verpuffte. Von den Randberlinern kam nun noch sehr wenig und der längst fällige Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit. Als Timothy Pritzel nach 72 Minuten das Leder im Zentrum einnetzte, vorausgegangen war ein herrlicher OFC-Angriff über mehrere Stationen, schien der Gastgeber für seine Bemühungen belohnt. Doch der Torjubel erstickte im Abseitspfiff des Unparteiischen. Sollte das unermüdliche Anrennen der Gastgeber doch noch von Erfolg gekrönt sein. Kurz vor dem Ende schien es so, aber nach einer Freistoßeingabe von Timothy Pritzel wurde der platzierte Kopfball von Christian Voß zum Entsetzten der Gastgeber vom Pfosten aufgehalten. So feierten die Gäste mit ihrem zufriedenen Trainer Andreas Fricke, der von einem Abnutzungskampf unter schwierigen Bedingungen sprach, am Ende einen etwas glücklichen Auswärtssieg. Auf OFC-Seite war man verständlicherweise etwas traurig mit leeren Händen dazustehen. Doch OFC-Trainer Hans Oertwig resümierte nach Spielende, sein Team hatte einen großen Aufwand betrieben und hätte sich eine Punkteteilung verdient.

OFC-Reserve mit Steigerung!

Oranienburger FC Eintracht II – SG 47 Bruchmühle 1:0 (0:0)

Torfolge: 1:0 (56.) Heinz
Der Auftakt ins neue Jahr verlief für das OFC-Landesklasseteam besser als erwartet. Unter schwierigen Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz sah es gegen den Tabellendritten aus dem Oderland zumindest im ersten Abschnitt nicht nach einem Erfolgserlebnis für den Platzbesitzer aus. Doch am Ende behielten die Schützlinge vom erkrankten Imre Kalman, der diesmal von Routinier Christian Lochow vertreten wurde, etwas glücklich mit 1:0 Toren die Oberhand. Allerdings hatten es sich die Gäste auch selbst zuzuschreiben, dass sie am Ende mit leeren Händen die Heimreise antreten mussten. Vor allem in der ersten Hälfte ging man äußerst fahrlässig mit einer Reihe guter Gelegenheiten von Lars Finow (39.) und Jens Lehmpfuhl (42.) um. Es fehlte aber auch das nötige Quäntchen Glück so beim Innenpfosten Doppeltreffer von Christian Brutschin (12.) als das Leder nicht den Weg über die Linie fand. Die sich noch vor der Pause etwas schwer tuenden Gastgeber präsentierten sich nach Wiederbeginn wesentlich agiler. Und als Karl-Felix Heinz nach 56 Minuten eine Eingabe von Romano Gerike zur Führung nutzte, zeigte das etwas Wirkung bei den Gästen. In der Schlussphase hätte Romano Gerike sogar noch erhöhen können, doch beim Abschluss versagten ihm die Nerven. So blieb es beim knappen OFC-Erfolg und Christian Lochow zeigte sich nach Spielende zufrieden und meinte, das Team hat unter diesen Voraussetzungen das Beste herausgeholt.

OFC Eintracht II:
Falkowski, Hofmann, Tettenborn, Gowor, Peter, Pambe (46. Brachmann), Gericke, Schönhoff, Prußok, Markgraf, Heinz (71. Geserich).