Vom Blitzstart geschockt !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „29. Spieltag“

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht 0:4 (0:4)

FV Preussen: Kretke – Lange (44. Aslan), Hellmich, Groth, Theodor – Van der Lubbe, Musick – Mohamad Ahmed, Zucknick, Wawrzyniak – Giese

OFC: Blöck – Devecioglu, Schöffel. T. Kretschmann, Knaack (70. Rickart) – Mahmutagic, Musaitov – Walter (65. Borchert), Hawwa, Saadaev (83. F. Schütze) – Ali Dieb (65. Waclawczyk),

Gelbe Karten:  Musick, Zucknick, Mohamad Ahmed (alle FV Preussen) – Rickart, Knaack (beide OFC)

Zuschauer: 127 am Sonnabendnachmittag im Westend-Stadion, Eberswalde
Torfolge: 0:1 (1.) Saadaev, 0:2 (6.) Ali Dieb, 0:3 (38.) Saadaev, 0:4 (45.+1.) Mahmutagic

Schiedsrichter: Andy Schmidt (Berlin)

(rl) In dieser Verfassung wird es schwierig für den FV Preussen Eberswalde den Klassenerhalt zu realisieren, denn zum Ende der „Englischen Woche“ kassierte man im heimischen Westend-Stadion gegen den OFC eine empfindliche 0:4 (0:4) Niederlage, die so auch völlig in Ordnung ging. Dementsprechend war die Gemütslage bei Preussen-Trainer Torsten Maerz unmittelbar nach Spielende, der sein Team nach den letzten Erfolgen schon weiter gesehen hatte, doch die schnellen Gästetreffer in den Anfangsminuten seiner Mannschaft zum Verhängnis wurden. Denn schon nach 50 Sekunden zappelte das Leder erstmals im Gehäuse der Gastgeber, als Abdul-Hamid Saadaev (1.) die Unkonzentriertheiten der Gastgeber in der eigenen Defensive eiskalt mit der Führung bestrafte. Es war jedoch nur der Anfang einer beeindruckenden Vorpausenleistung der Gäste, die den Platzbesitzer regelrecht überrannten. Schon wenige Minuten später behielt Leon Walter an der gegnerischen Grundlinie die Übersicht, bediente den besser postierten Omar Ali Dieb (6.), der nur noch einzuschieben brauchte. Nach einer knappen halben Stunde schienen sich die Gastgeber vom Anfangsschock etwas zu erholen, doch die etwas verzweifelt wirkenden Versuche wurden nicht konsequent genug ausgespielt, was auch der Preussen-Trainer an der Seitenlinie bemängelte. So bereitete schließlich FV-Torhüter Eric Kretke mit seiner etwas missglückten Abwehr in die Füße der Gäste den nächsten Rückschlag selbst vor. Es schien so als hätte Samir Mahmutagic das Leder beim Gegenstoß bereits etwas vertändelt, doch dann erkannte Abdul-Hamid Saadaev (36.) handlungsschnell die Situation und traf platziert ins lange Eck. Als dann Samir Mahmutagic (45.+1) unmittelbar vor dem Pausenpfiff mit einem Freistoß von der linken Strafraumkante wohl Preussen-Torhüter Eric Kretke überraschte und die Führung ausbaute, war die Spielentscheidung schon gefallen. Dass es mit dieser Intensität nach Wiederbeginn nicht weitergehen würde, war absehbar. Die personell gebeutelten Gastgeber konnten nicht und der OFC ließ nun etwas die Zügel schleifen. Nur einmal strahlte der Platzbesitzer nach einer guten Stunde etwas Gefahr aus, doch den Freistoß vom eingewechselten Caga Aslan (63.) konnte OFC-Torhüter Alexander Blöck mit etwas Mühe zur Ecke klären. Da die Gäste etwas leichtfertig mit ihren Möglichkeiten von Omar Ali Dieb (58.) und vor allem von Fabien Tino Borchert (77. / 88.) umgingen, änderte sich nichts mehr am überaus deutlichen Spielausgang. So hatte OFC-Trainer Enis Djerlek eine überragende Halbzeitvorstellung seiner Elf gesehen, in der der Grundstein gelegt wurde und mit der man dem Gegner den Zahn gezogen hatte.

Unerwartete Niederlage nach Doppelschlag !

Landesklasse Nord 2023 / 24 – „25. Spieltag“

FSV Fortuna Britz 90 – Oranienburger FC Eintracht II 2:1 (0:1)

Torfolge: 0:1 (13.) Jäschke, 1:1 (78.) Wojahn, 1:1 (79.) Wojahn

Rote Karte:      Malanowski (62. / OFC II), Roch (73. / FSV Fortuna )

Zuschauer: 80 am Sonnabendnachmittag auf dem Sportplatz Britz
Schiedsrichter: Michel Sieh (Penkun)

(rl) Beim Schlusslicht FSV Fortuna Britz 90 holte sich die nicht in optimaler Verfassung auftretende u23 vom OFC ein „blaues Auge“ und unterlag nach einer insgesamt schwachen Leistung mit 2:1 (0:1) Toren und hauchte dem Gastgeber damit neues Leben ein. Dabei schien aus Sicht der Gäste alles seinen Lauf zu nehmen, denn frühzeitig hatte Carsten Jäscke (13.) mit einem Nachschuss die tolle Vorarbeit Trung Hieu Do zur Führung genutzt. Doch in der Folgezeit versäumte es der OFC Die sich bietenden Kontergelegenheiten besser auszuspielen und das Ergebnis zu erhöhen, zumal die Fortuna in dieser Phase jegliche Torgefahr vermissen ließ. Doch der Anschein war trügerisch, der sich nach der Pause total wandeln sollte, denn viele Kleinigkeiten nahmen nun Einfluss auf das Geschehen. Zuerst durfte OFC-Abwehrchef Jerome Malanowski (62.) nach einem individuellen Fehler und einer etwas fragwürdigen Notbremse vorzeitig zum Duschen. Doch dieses Schicksal wiederfuhr kurze Zeit später auch den Gastgebern, als Maximilian Roch (73.) ebenfalls die Rote Karte zu sehen bekam. Allerdings schöpften die Gastgeber aus diesem Rückschlag innerhalb von wenigen Sekunden anscheinend neue Energie gegen eine viel zu passive Gästeabwehr, denn Nick Wojahn (78./79.) verwandelte den Rückstand in einen kaum für möglichen Heimsieg. Entsprechend enttäuscht zeigte sich nach der Rückkehr OFC-Trainer Szymon Nabzdyk, der feststellte, dass einige Akteure seiner Elf aus den unterschiedlichsten Gründen an diesem Tage nicht das an sich selbst gestellte Niveau erreichten.
OFC II: Theis – Malanowski, Juers, Jäschke, Trung Hieu Do, Woscik, Seebergen (80. Kapaj), Lautz, Hofmann, Oehme, E. Moldenhauer

Torreiches Derby-Spektakel !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „28. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SV Zehdenick 1920  5:3 (3:2)

OFC: Blöck – Krüger (69. Hielscher-Reinelt), R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack – Schöffel (46. Musaitov), F. Schütze, Mahmutagic – Hawwa (46. Waclawczyk) –  Walter (89. Borchert), Ali Dieb

SVZ: Kosarzecki – Vulu, Luma, Karbe, Nowak – Lange (81. Kunze), Bermudez Manzano (81. Mbile Sanchez), Sidorowicz – Lormis, Krystek, Koka (62. Schönherr)

Gelbe Karten: Krüger, Ali Dieb, Schöffel, Waclawczyk (alle OFC) – Luma. Karbe, Schönherr (alle SVZ)
Gelb/Rote Karte: Waclawczyk (90.+3 / OFC)

Zuschauer: 210 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge: 1:0 (7.) Schöffel. 1:1 (22. Eigentor) T. Kretschmann, 1:2 (26.) Krystek,

2:2 (39.Foulstrafstoß) Mahmutagic, 3:2 (43.) Walter, 4:2 (49.) Waclawczyk, 4:3 (60.) Krystek, 5:3 (75.) Waclawczyk,

Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)
(rl) Nach einem unterhaltsamen und höhepunktreichen Oberhavel-Derby behielt der OFC gegen den benachbarten Kreisrivalen, dem SV Zehdenick 1920 mit 5:3 (3:2) Toren die Oberhand. Das dieses Derby ein wildes Spektakel werden sollte, deutete sich schon in den Anfangsminuten an, denn die Gäste begannen voller Selbstbewusstsein. So bereitete John Lormis der OFC-Abwehr von der linken Angriffsseite einige Sorgen, allerdings vermochte Marcin Krystek (4.) vorerst kein Kapital daraus zu schlagen. Und plötzlich ging der Gastgeber in Führung, als Enrico Schöffel (7.) eine Freistoßeingabe von Samir Mahmutagic, per Kopfball zur Führung in den Winkel versenkte. Doch der Führungstreffer gab dem Platzbesitzer keine Ruhe und Sicherheit in seinen Aktionen. Vielmehr schlichen sich leichte Fehler ein, die den Vorsprung innerhalb von wenigen Minuten in einen Rückstand verwandelten. Zuerst war es Lauritz Lange (22.) der in einen zu risikoreichen Querpass der Platzbesitzer spritzte und dessen Lupfer Abwehrchef Tim Kretschmann unerreichbar zum Ausgleich abfälschte. Dann war es ein zu kurzer Rückpass per Kopf von OFC-Kapitän Sebastian Knaack den Marcin Krystek (26.) dankend annahm und zur Führung nutzte. Doch der Platzbesitzer zeigte sich unbeeindruckt und erzwang kurz vor der Pause den Ausgleich durch Samir Mahmutagic (39.) der den berechtigten Foulstrafstoß souverän verwandelte, nachdem Leon Walter von John Lormis zu Fall gebracht worden war. Das wilde Treiben vor dem Wechsel war jedoch noch nicht beendet, denn nach einer Eingabe von Sebastian Knaack war Leon Walter (43.) am langen Pfosten per Kopf zur Stelle um sein Team erneut in Führung zu bringen. Als kurz nach Wiederbeginn der gerade eingewechselte „Joker“ David Waclawczyk (49.) die Führung ausbaute, schien alles in geordnete Bahnen zu verlaufen. Doch nach einer Stunde leistete sich der Platzbesitzer einen weiteren Flüchtigkeitsfehler als Torhüter Alexander Blöck vor dem Strafraum zu ungenau klärte und Marcin Krystek (60.) ins leere Tor zum Anschluss traf. In einer immer hektischer werdenden Schlussphase, in der auch Gästetrainer Daniel Runge (73.) die Ampelkarte zu sehen bekam, setzte der Gastgeber dann das Ausrufezeichen auf diese Partie, als David Waclawczyk (75.) per ansehnlichen Seitfallzieher für die Spielentscheidung sorgte. Die Ampelkarte für David Waclawczyk (90.+3) in der Nachspielzeit war nur ein Schönheitsfleck auf seiner guten Leistung nach der Pause.  Nach dem Abpfiff zeigte sich OFC-Interimstrainer Sven Roggentin hochzufrieden, der den gesperrten Enis Djerlek vertrat, der in einer sehr kampfbetonten Partie und eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen hatte. Dagegen war SV-Trainer Daniel Runge weit nach dem Abpfiff einerseits unzufrieden mit dem Schiedsricher, bemängelte jedoch auch einige schlechte Entscheidungen seines Teams bei den Gegentoren.

Mit einem Konter zum Sieg !

Landesklasse Nord 2023 /24 – 24. Spieltag

Oranienburger FC Eintracht II – 1.SV Oberkrämer 11 3:2 (2:1)

Torfolge: 0:1 (22.) Ostendorf, 1:1 (35. Foulstrafstoß) E. Moldenhauer, 2:1 (45.+1.) E. Moldenhauer,2:2 (77. Foulstrafstoß) Pfefferkorn, 3:2 (83.) Schönhoff

Gelb/Rote Karte: Bauer (90.+3 / OFC II)
Zuschauer: 69 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Schiedsrichter: Fabian Lubomierski (Brieselang)

(rl) In einem über weite Strecken recht ausgeglichenen Kreisderby in der Landesklasse siegte die u 23 vom OFC gegen der 1.SV Oberkrämer 11 knapp mit 3:2 (2:1) Toren. Danach sah es in der ersten halben Stunde aber nicht unbedingt aus. Denn die benachbarten Gäste hatten deutlich mehr Spielanteile, vermochten jedoch ihre Chancenvorteile nur zu einem Treffer zu nutzen. Nach einem Eckball von Philipp Pfefferkorn war der aufgerückte Luca Ostendorf (22.) am langen Pfosten übersehen worden, der seine Freiheiten zum nicht unverdienten Führungstreffer nutzte. Doch dann brachte Gästetorhüter Marc Wölk den Platzbesitzer zurück ins Spiel, als seinen missglückten Abwehrversuch OFC-Angreifer Martin Schönhoff aufnahm in den Strafraum eindrang und von Gäste-Kapitän Julius Zießnitz zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Eric Moldenhauer (35.) mit etwas Glück zum Ausgleich, denn SV-Keeper Marc Wölk hatte die Fingerspitzen am Ball. Kurz vor dem Seitenwechsel war es dann wieder Eric Moldenhauer (45.+1), der in der Winterpause aus Oberkrämer zum OFC zurückkehrte, der einen Freistoß von Artur Bauer per Kopf zur Führung nutzte. Nach dem Seitenwechsel gab es vorerst viel Leerlauf auf beiden Seiten, ehe es in der Schlussphase noch einmal etwas aufregender werden sollte. Zuerst hatte es Eric Moldenhauer (67.) versäumt für die Spielentscheidung zu sorgen. Dann ließ Philipp Pfefferkorn (76.) sein Team von einem Punktgewinn träumen, als er einen an Philipp Jilg verursachten Foulstrafstoß, sicher verwandelte. Doch dann waren die Gäste zu gierig auf einen kompletten Erfolg, wie es später SV-Trainer Philipp Koslitz sah, der mit ansehen musste wie seine Elf klassisch ausgekontert wurde. Einen präzisen Pass von Wiktor Woscik nutzte Martin Schönhoff (83.) zur Spielentscheidung. Damit zeigte sich nach dem Abpfiff auch der zurückkehrende OFC-Trainer Szymon Nabzdyk zufrieden, der seine Elf nach anfänglichen Problemen später gut funktionieren sah.
OFC II: Theis – Malanowski, Juers, Rickart, Trung Hieu Do, Woscik, Hofmann (72. Jäschke), Schönhoff, Seebergen, Bauer, E. Moldenhauer (87. Oehme)

1.SVO.: Wölk – Wittchow (64. Reimer), Zießnitz, Geppert (64. Jilg), Ostendorf, Pfefferkorn, Hauck (86. Frank), L. Müller, M. Müller, Herm, Voß



Tolle Energieleistung in Unterzahl !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „27. Spieltag“

SV Germania 90 Schöneiche – Oranienburger FC Eintracht 0:2 (0:1)

SV Germania: Sandt– Mulack (86. Spann), Vogt, Mertins, Wannke – Tuchtenhagen – Schulze (46. Bergmann), Wagener (78. Markhoff), Alfer, Zellmer (72. Olde Kalter) – Weber (72. Hohlfeld)

OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann (82. Borchert), F. Schütze, Knaack – Musaitov (68. Ali Dieb), Hawwa – Walter, Unger (46. Waclawczyk), Hielscher-Reinelt (68. Schöffel) – Saadaev

Gelbe Karten:  Sandt, Mertins, Mulack, Zellmer (alle SV Germania) – Musaitov, R. Kretschmann (beide OFC)
Rote Karte:  Abdul-Hamid Saadaev (32. / OFC)

Zuschauer: 85 am Sonnabendnachmittag auf dem Jahn-Sportplatz, Autoservice-Müller-Arena, Schöneiche 
Torfolge: 0:1 (38.) Unger, 0:2 (79.) Schöffel

Schiedsrichter: Andre Stolzenburg (Neuruppin)

(rl) Bei einem enttäuschenden und fast chancenlosen SV Germania 90 Schöneiche kam der OFC am Sonnabendnachmittag zu einem hochverdienten 0:2 (0:1) Auswärtserfolg und trotze damit allen Widrigkeiten, die es an diesem Tag gab. Denn nach einer guten halben Stunde nahm der keine klare Linie aufweisende Schiedsrichter Andre Stolzenburg einen massiven Einfluss auf die Partie, als er nach einer etwas unübersichtlichen Situation an der gegnerischen Eckfahne plötzlich und völlig überzogen die Rote Karte gegen Abdul-Hamid Saadaev (32.) zog, der Initiator der Szene Niclas Mertins jedoch nur verwarnt wurde. Diese Konsequenz hatte der Unparteiische einige Minuten zuvor jedoch vermissen lassen als Germania-Torhüter Alexander Sandt den heranstürmenden Leon Walter (21.) außerhalb des Strafraum zu Fall gebracht hatte, aber mit einer Verwarnung davonkam. Selbst der anwesende Schiedsrichterbeobachter hatte bestätigend, hier einen Platzverweis gesehen. Doch der OFC, der bärenstark begonnen hatte und der schon nach 50 Sekunden durch Leon Walter (1.) hätte in Führung gehen müssen, ließ sich von der nun über eine Stunde anstehenden Unterzahl nicht beeindrucken. Vielmehr hatten die Gäste wenige Minuten später die passende Antwort parat, als Miguel Unger (38.) einen Rückpass von der Torauslinie von Leon Walter mit seinem schwachen rechten Fuß zur umjubelten Gästeführung versenkte. Dass die bis dahin harmlosen Gastgeber nach dem Seitenwechsel etwas aktiver werden würden, war zu vermuten. So bot sich dann auch Christopher Wagener (54.) die erste gefährliche Torgelegenheit der Platzbesitzer, die jedoch OFC-Torhüter Alexander Blöck per Fußabwehr bereinigte. In der Folgezeit gelang es den aufopferungsvoll agierenden Gästen immer wieder geschickt den Spielrhythmus der Gastgeber zu stören und selbst auf die wohl spielentscheidende Kontergelegenheit zu lauern. Und tatsächlich konnte der zuvor eingewechselte und heraneilende Enrico Schöffel (79.) im Nachsetzen für die Entscheidung sorgen, nachdem David Waclawczyk noch an Germania-Schlussmann Alexander Sandt gescheitert war. So war die Enttäuschung bei Germania-Co-Trainer Manuel Wisnewski nach dem Abpfiff über die Niederlage riesengroß, als er meinte: Wir müssen das Spiel schnell abhaken und knallhart arbeiten um den Rest der Saison noch ordentlich zu Ende zu bringen. Dagegen zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek sehr zufrieden über die Reaktion seiner Elf, die gefightet hatte bis zum Umfallen, er jedoch fassungslos über den Auftritt des Schiedsrichters war.

Hochverdienter Punktgewinn !

Landesklasse Nord 2023 / 24 – „23. Spieltag“

FSV Schorfheide Joachimsthal – Oranienburger FC Eintracht II 1:1 (0:0)

Torfolge: 0:1 (58.) E. Moldenhauer, 1:1 (63.) Wille
Zuschauer: 98 am Sonnabendnachmittag auf dem Sportplatz „Fichte-Stadion“, Joachimsthal

Schiedsrichter: Gero Metzner (Wandlitz)

(rl) Beim heimstarken Gastgeber FSV Schorfheide Joachimsthal zeigte sich die nicht in Bestbesetzung antretende u23 vom OFC von ihrer deutlichen besseren Seite und kam zu einer verdienten 1:1 (0:0) Punkteteilung. In einem Duell auf Augenhöhe wäre für die Gäste sogar noch mehr möglich gewesen, wenn nur die guten Möglichkeiten besser genutzt worden wären. So hätte Martin Schönhoff zum Matchwinner an diesem Tage werden können, aber richtig gute Gelegenheiten ließ er ungenutzt verstreichen. So bei der Doppelchance, als Martin Schönhoff (20./22.) am aufmerksamen FSV-Torhüter Daniel Meinert scheiterte. Aber auch auf der Gegenseite stand der OFC-Schlussmann Philipp Theis im Blickpunkt, als er nach einem missglückten Querpass von OFC-Kapitän Sebastian Juers überragend gegen den heranstürmenden Sebastian Temma (30.) reagierte. Da hatten wir Riesenglück nicht in Rückstand zu geraten, meinte später der OFC-Mannschaftsverantwortliche Wolfgang Kettner, der ansonsten eine gute Leistung seiner Elf gesehen hatte. Nach einer knappen Stunde schienen die Gäste dann doch auf die Siegerstraße einzubiegen, als sich Eric Moldenhauer (58.) bei einer Unaufmerksamkeit der FSV-Abwehr hellwach zeigte und zur Führung traf. Doch den Einheimischen gelang nur kurze Zeit später nach einem Eckball durch den aufgerückten Moritz Wille (63.), der im Gewusel vor dem OFC-Gehäuse den Überblick bewahrte, der schnelle Ausgleich. Da Martin Schönhoff (85.) auch in der Schlussphase an Daniel Meinert im Gehäuse der Einheimischen scheiterte, blieb es bei der etwas schmeichelhaften Punkteteilung. So sah es am Ende auch FSV-Trainer Andy Lindt, als er von einem glücklichen Punktgewinn für seine Elf sprach.
FSV: Meinert – Wille (83. Rohling), Fischer (56. Wrensch), Schneider (83. Landgraf), Lorenz (46. Kesof), Bolle, Görtz (59. Temma), Ludwig, L. Schmidt, Zameit, Paech
OFC II: Theis – Malanowski, Juers, Kapaj, Trung Hieu Do, Woscik, Seebergen, Hofmann, Schönhoff (90. Kracht), Bauer, E. Moldenhauer (77. Schiller)

Auf die Chance gelauert !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „26. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – TSG Einheit Bernau 1:0 (0:0)

OFC: Blöck – Krüger, R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack – Karwinkel (62. Saadaev) – Mahmutagic, Hawwa (62. Waclawczyk) – Unger (62. Musaitov), Walter (72. Devecioglu) –
Ali Dieb (84. Hielscher-Reinelt)

TSG Einheit: Jarling – Veybert, Peschke (32. Evers), Müller, Bartz – Schneider (90.+1 Hot), Glöckner – Rantz, Klose, Steinert (84. Sajfutdinov) – Fiebig,

Gelbe Karten:  Mahmutagic (OFC) – keine (TSG)
Beste Spieler: Unger, Krüger, Karwinkel (alle OFC) –  Jarling, Klose (beide TSG)

Zuschauer: 120 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge: 1:0 (86.) Waclawczyk

Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Mit ganz viel Geduld kam der OFC gegen die TSG Einheit Bernau in der Schlussphase zu einem knappen 1:0 (0:0) Heimerfolg, der bei den Gästen eine gewisse Enttäuschung hinterließ. Mit einem tollen Angriff über die rechte Seite hatten die zuvor eingewechselten Sinan Devecioglu und Samid-Hamid Saadaev die Vorarbeit geleistet, die schließlich David Waclawczyk (86.) im Zentrum mit dem Siegtor veredelte. In diesem Moment hat unsere Restverteidigung nicht funktioniert, meinte nach dem Abpfiff Einheit-Trainer Nico Thomaschewski, der zuvor jedoch eine Topleistung seiner Elf zumindest nach der Pause gesehen hatte. Dagegen hatten die Gäste in der ersten Hälfte einige Probleme mit dem OFC, der sich vor allem am Wiederauftritt des Langzeitverletzten Miguel Unger erfreuen durfte, der das spielerische Niveau in seinen Reihen deutlich erhöhte. So lag den einheimischen Fans schon nach 35 Sekunden der Torschrei auf den Lippen, als Basel Hawwa (1.) aus der Distanz abzog und Einheit-Trainer Steve Jarling zu einer tollen Parade zwang. Nach einer guten halben Stunde schien die OFC-Führung fällig, doch nach einer Eingabe des auffälligen Cedric Krüger setzte Leon Walter (32.) den Kopfball knapp neben den Pfosten. Und als das Leder schließlich doch im Netz der Gäste lag, hatte der souverän leitende Unparteiische Nico Dreschkowski eine Abseitsposition von Omar Ali Dieb (38.) gesehen, der per Kopf getroffen hatte. Zudem blieb der Leichtsinnsfehler von Einheit-Verteidiger Sam-Rene Bartz (41.), der den Ball gegen Samir Mahmutagic vertändelte, kurz vor dem Wechsel unbestraft. Auch mit Wiederbeginn startete der OFC elanvoll, doch der Kopfball von Omar Ali Dieb (50.) wurde vom Lattenkreuz aufgehalten. In der Folgezeit gelang es jedoch den Gästen etwas mehr Spielkontrolle zu übernehmen. So erspielten sich nun auch die Barnimer einige verheißungsvolle Gelegenheiten, aber Frederick Fiebig (53. / 58.) scheiterte mit seiner Doppelchance erst am aufmerksamen OFC-Torhüter Alexander Blöck und wusste dann einen Stellungsfehler von Tim Kretschmann nicht entscheidend zu nutzen. Etwas Glück hatte der Gastgeber, als ein unkontrollierter Rückpass die OFC-Abwehr passierte, doch Alexander Blöck gegen den einschussbereiten Adrian Evers (56.) per Fußabwehr klärte. Doch diese Phase überstanden die Einheimischen unbeschadet. Der Glauben und das nötige Quäntchen Glück bescherte dem OFC in den Schlussminuten den erhofften Siegtreffer. So zeigte sich nach dem Abpfiff auch OFC-Trainer Enis Djerlek sehr zufrieden mit dem Resultat, dass aus seiner Sicht hätte deutlicher ausfallen müssen. Zudem wollte er den Kontrahenten mit systemtechnischen Veränderungen einiges Kopfzerbrechen bereiten, was letztlich auch gelang.

Unnötige Spannung zum Ende !

Landesklasse Nord 2023 / 24 – „22. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – SV Blau-Weiß 90 Gartz 3:1 (2:0)

Torfolge:  1:0 (20.) E. Moldenhauer, 2:0 (28.) Borchert, 2:1 (83.) Andrzejewski,
3:1 (90.+3 Foulstrafstoß) Neukirch

Zuschauer: 70 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Schiedsrichter: Paul Meyer (Potsdam)

(rl) Nach einer knappen halben Stunde schien die bis dahin einseitige Partie zwischen der u23 vom OFC und den weitgereisten Gästen vom SV Blau-Weiß 90 Gartz am Sonnabendmittag in der „ORAFOL-Arena“ schon vorentschieden zu sein, doch in der Schlussphase spitzte sich das Geschehen noch einmal etwas zu und endete letztlich mit einem hochverdienten 3:1 (2:0) Heimerfolg. So hatte Rückkehrer Eric Moldenhauer (20.) in der vielversprechenden Anfangsphase die gekonnte Vorarbeit von Leon Lautz genutzt, um überlegt zu verwandeln. Dann war es Fabien-Tino Borchert (28.), der nach einem zügig ausgeführten Einwurf gedankenschnell reagierte, sich mit einer Einzelaktion geschickt durchsetzte und die Führung ausbaute. Leider ging der Spielfluss nach dem Seitenwechsel bei beiden Teams etwas verloren und vieles blieb nur noch Stückwerk. Erst als Gästeangreifer Pawel-Krystian Andrzejewski (83.) eine präzise Eingabe von Fabian Schünemann über Linie drücke und den Anschlusstreffer markierte, schien noch einmal kurzzeitig etwas Spannung aufzukommen. Doch ein übermotiviertes Einsteigen vom Gäste-Abwehrorganisator Eric Duckert gegen den eingewechselten Martin Schönhoff im Strafraum ließ diesen Hoffnungsfunken schnell erlöschen. Den fälligen Foulstrafstoß verwandelte Andre Neukirch (90.+3) in der Nachspielzeit mit ganz viel Ruhe zur Spielentscheidung. So sahen die OFC-Verantwortlichen am Ende einen hochverdienten Sieg ihrer Elf, wo lediglich wieder einmal die unzureichende Chancenverwertung zu bemängeln war.
OFC II: Warmuth – Malanowski, Juers, Rickart, Trung Hieu Do (63. Jäschke), Lautz, Woscik (88. Neukirch), Hofmann (76. Schönhoff), Bauer, Borchert, E. Moldenhauer (63. Oehme)

Desolates Abwehrverhalten der Gäste !

Brandenburg- Liga 2023 / 24 – „25. Spieltag“

SV Grün-Weiß Lübben – Oranienburger FC Eintracht 4:1 (3:1)

SV G.-W.: Stein – Zemaitis (30. London), Felix, Rangel Martins, Kilisch –Taubeneck (33. Tone), Semeniuk – da Siva Alves, Ribeiro de Oliveira (72. Zuprit), Marjano Dos Santos – Lindner

OFC: Blöck – R. Kretschmann (74. Schöffel), F. Schütze (46. Saadaev), T. Kretschmann, Knaack – Mahmutagic, Hawwa (46. Devecioglu) – Walter, Karwinkel, Waclawczyk (65. Seiche) – Ali Dieb,

Gelbe Karten: Stein, Tone (beide GWL) – Hawwa, F. Schütze, Mahmutagic, Knaack (alle OFC)

Zuschauer: 63 am Sonnabendnachmittag in der Sportstätte Völkerfreundschaft, Lübben
Torfolge: 1:0 (19.) Zemaitis, 1:1 (32.) Mahmutagic, 2:1 (38.) da Siva Alves, 3:1 (41.) da Siva Alves, 4:1 (83.) da Siva Alves

Schiedsrichter: Sven Schröder (Velten)

(rl) Der Ausflug in den Spreewald verlief für den OFC alles andere als erfreulich, denn der gastgebende SV Grün-Weiß Lübben siegte völlig verdient mit 4:1 (2:1) Toren gegen einen teils pomadig auftretenden Gast aus Oberhavel. Dass der Erfolg der Gastgeber so hoch ausfiel, lag an diesem Tag vor allem am überragenden Jefferson da Silva Alves, der ein Dreierpack schnürte und die Gäste vor unlösbare Probleme stellte. Aber eine gewisse Schuld müssen sich die OFC-Akteure auch selbst anheften, die im Defensivverhalten teilweise unterirdisch auftraten. War die Anfangsphase beiderseits noch relativ ausgeglichen, so brachte ein eher harmlos wirkender Freistoßball aus dem Halbfeld die plötzliche Führung der Hausherren durch den aufgerückten Vytautas Zemaitis (19.) der am langen Pfosten ziemlich ungehindert vollenden konnte. Doch dann schien es so als wollten die Gastgeber den OFC zurück ins Spiel bringen, denn einen unnötigen Rückpass von Marvin Kilisch konnte der nicht immer überzeugend wirkende Lübbener Torhüter Micheal Stein nur mit großer Mühe vor der Linie halten. Den fälligen indirekten Freistoß nagelte Samir Mahmutagic (32.) aus Nahdistanz zum Ausgleich in die Maschen. Vor der Pause sollte dann allerdings noch die Show des Jefferson da Silva Alves beginnen. Zuerst sah OFC-Kapitän Sebastian Knaack nur die Hacken von Jefferson da Silva Alves (38.) der nach seinem Solo überlegt ins lange Eck traf. Nur 180 Sekunden später war es erneut Jefferson da Silva Alves (41.) der das desolate Abwehrverhalten der Gäste schon zu einer gewissen Vorentscheidung nutzte. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der OFC zwar dem Geschehen noch eine Wende zu geben, doch echte Torgefahr gab es nur ganz selten. So allerdings beim Kopfball des aufgerückten Tim Kretschmann (58.) der allerdings von der Querlatte aufgehalten wurde. In der Schlussphase setzten die Gäste das Geben von Geschenken fort, als OFC-Torhüter Alexander Blöck etwas übermotiviert aus seinem Kasten eilte und sich vom schlitzohrigen Jefferson da Silva Alves (83.) überrumpeln ließ. Nach dem Abpfiff war auch bei OFC-Trainer Enis Djerlek die Ernüchterung groß, als er zusammenfasste, dass man so nicht verteidigen kann und es mit so einer Leistung schwer werde noch die nötigen Punkte zu holen.

Aus vergangenen Fehlern nichts gelernt !

Landesklasse Nord 2023 / 24 – „21. Spieltag“

Schönower SV – Oranienburger FC Eintracht II 4:2 (3:0)

Torfolge: 1:0 (4.) Szmulski, 2:0 (16.) Splett, 3:0 (25.) Splett, 3:1 (61.) E. Moldenhauer, 3:2 (68.) Hofmann, 4:1 (90.) Splett

Zuschauer: 125 am Sonnaben in der Friedrich-Baumgarten Sportstätte, Schwedt 
Schiedsrichter: Krzysztof Pawlisiak (Mieszkowice)

(rl) Beim aktuellen Tabellenführer dem Schönower SV kassierte die u23 vom OFC am Sonnabendnachmittag eine schmerzliche 4:2 (3:0) Niederlage und musste dabei erneut reichlich Lehrgeld zahlen. Wie schon in der Hinrunde war die Begegnung schon nach einer knappen halben Stunde so gut wie gelaufen, denn Dariusz Szmulski (4.) und Torjäger Hein-Peter Splett (16./25.) mit einem Doppelpack, hatten die Schwächen in der OFC-Defensive deutlich aufgedeckt. Es ist mir einfach unerklärlich, dass wir die Anfangsphase erneut regelrecht verpennt haben und die gleichen Fehler wie beim Heimspiel gemacht haben, obwohl wir im Vorfeld deutlich darauf hingewiesen hatten, meinte später der an diesem Tage Verantwortliche Wolfgang Kettner. Im Gefühl der sicheren Führung schaltete der Gastgeber nach dem Wechsel einen Gang zurück und sah sich dafür bald erstmals bestraft. Denn plötzlich witterten die OFC-Youngsters Morgenluft als Rückkehrer Eric Moldenhauer (61.) nach einer Stunde eine Eingabe von Artur Bauer nutzte und verkürzte. Als wenige Minuten später schließlich der zur Pause eingewechselte Jan Hofmann (68.) den Anschlusstreffer markierte bahnte sich eine ungeahnte Wende an. Und der Gastgeber sah sich nun mit dem Rücken zur Wand gedrängt und hatte das Glück eines Spitzenreiters, dass Artur Bauer und Jerome Malanowski ihre möglichen Ausgleichschancen liegen ließen. Mit aller Macht bis in die Schlussminute hinein bemühte sich der nach Pause deutlich bessere Gast noch um den Ausgleichstreffer, was auch dazu führte das OFC-Torhüter Anton Warmuth im gegnerischen Strafraum auftauchte. Somit war beim OFC im hinteren Bereich Tür und Tor geöffnet, diese sich ein Torjäger wie Hein-Peter Splett (90.) natürlich nicht entgehen lässt, als er fast mit dem Abpfiff den Deckel draufmachte.
OFC II: Warmuth – Bohe (65. Gülcan), Malanowski, Juers, Seebergen, Oehme, Trung Hieu Do (46. Hofmann), Lautz, Bauer, E. Moldenhauer, Woscik (60. Schönrock),