Unnötige Niederlage !

FSV Fortuna 90 Britz – Oranienburger FC Eintracht II  3:2  (1:0)

Torfolge:  1:0 (39.) Samuel, 2:0 (54.) Schulz, 3:0 (56.) Kirsten, 3:1 (60.) Weigel, 3:2 (85.) Nabzdyk
Schiedsrichter: Finn Trautermann (Berlin)

(rl) Nach einer weiteren und völlig unnötigen 2:3 (0:1) Niederlage beim Team vom FSV Fortuna 90 Britz nimmt die Abstiegsangst beim Landesklasseteam vom Oranienburger FC Eintracht immer weiter zu. Wir haben dennoch ein gutes Spiel gemacht und waren über weite Strecken das klar bessere Team meinte nach der Rückkehr ein noch kopfschüttelnder OFC-Trainer Imre Kalman, aber am Ende stehen wir wieder mit leeren Händen da. Durch unsere sehr kompakte Spielweise ließen wir den Gastgeber nicht ins Spiel kommen und verstanden es immer wieder mit Nadelstiche für Verunsicherung bei den Einheimischen zu sorgen, fügte Imre Kalman hinzu. Nach einer knappen halben Stunde hätte der FSV zudem in Unterzahl agieren müssen, denn Bogdan Weigel war nicht zu bremsen und wurde vom letzten Mann der Gastgeber per Notbremse klar gefoult, doch der junge Unparteiische zückte zur Überraschung aller nur die gelbe Karte. Hinzu kam das die Gäste gute Kontergelegenheiten durch Declan Nassar (30.) und Romano Gerike (34.) ungenutzt verstreichen ließen. Mit dem Führungstreffer der Gastgeber durch Robert Samuel (39.) der eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr per Abstauber bestrafte, wurde der Spielverlauf förmlich auf den Kopf gestellt. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der OFC dann die Gelegenheit das Ergebnis wieder gerade zu rücken, doch Christopher Prußok (50.) scheiterte in aussichtsreicher Position. Es folgte eine kurze Phase in der die Gäste überhaupt nicht im Bilde waren, ausgekontert wurden und durch die Treffer von Max Schulz (54.) und Patrick Kirsten (56.) deutlich auf die Verliererstraße gerieten. Doch der OFC gab sich noch nicht geschlagen und als Bogdan Weigel (60.) nach einer Stunde in cleverer Manier verkürzen konnte, keimten noch einmal Hoffnungen. Ein Viertelstunde vor dem Ende schien der Anschlusstreffer für die Gäste zum Greifen nahe, doch der Freistoß von Szymon Nabzdyk (75.) wurde vom Pfosten aufgehalten. In den Schlussminuten war es dann aber doch Szymon Nabzdyk (85.) vorbehalten den Anschluss zu markieren, als er eine Eingabe von Christopher Prußok  verwertete. Mit viel Glück brachten die zum Ende  sichtlich mit ihren Kräften kämpfenden Gastgeber den knappen Vorsprung ins Ziel und hinterließen enttäuschte Gästeakteure.
OFC II: Miemitz, Weigel, P. Fleischer, Friedrich, Gerike, Schönhoff, Geserich (58. Gebauer), Deion Nassar, Prußok, Nabzdyk, Declan Nassar,

 

Aussetzer wurde bestraft !

1.FV Eintracht Wandlitz – Oranienburger FC Eintracht II  1:1  (1:1)

Torfolge:  0:1 (27.Foulstrafstoß) Tettenborn, 1:1 (44.) Roller
Schiedsrichter: Paul Jeczkowski  (Templin)

(rl) Im Nachbarkreisderby konnte die  OFC-Reserve am Feiertag beim 1.FV Eintracht Wandlitz nach einer beherzten Partie mit einem 1:1 (1:1) Unentschieden einen äußerst wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt einsammeln. Von Anbeginn merkte man den Gästen an, dass sie aus dieser Auswärtspartie unbedingt etwas Zählbares mitnehmen wollten. So hatte in den Anfangsminuten der aus dem Kreisklasseteam aufgestiegene Bogdan Weigel (5., 7.) zwei verheißungsvolle Gelegenheiten um die OFC-Reserve in Führung zu bringen, doch beide Male verfehlte er knapp das Ziel oder es fehlte auch das nötige Quäntchen Glück. Nach einer knappen halben Stunde stand dann Bogdan Weigel aber das Glück zur Seite, als er direkt an der Strafraumkante zu Fall gebracht wurde und der Unparteiische völlig korrekterweise auf Foulstrafstoß entschied. Diese Gelegenheit ließ sich OFC-Kapitän Fabio Tettenborn (27.) nicht entgehen, der überlegt und souverän verwandelte. Auf der Rückfahrt meinte OFC-Trainer Imre Kalman: Wir waren über 43 Minuten das spielbestimmende Team, doch dann leisteten wir uns einen Aussetzer und wurden dafür bestraft. Der Nutznießer davon war Torjäger Paul Roller (44.), der eine Eingabe von der rechten Seite aus Nahdistanz mühelos zum etwas schmeichelhaften Ausgleich für den Platzbesitzer verwandeln konnte. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann eine ausgeglichene Partie ohne nennenswerte Höhepunkte die so vor sich dahin plätscherte. Und fast wäre den eine gute Leistung bringenden Gästen, wie es später Trainer Imre Kalman formulierte, in der Nachspielzeit doch noch der Siegestreffer gelungen. Nach schöner Vorarbeit von Romano Gerike war Martin Schönhoff (90.+2) urplötzlich einschussbereit, doch er vergab überhastet. Aber auch mit dem Punktgewinn konnten die am Ende zufriedenen Oberhaveler gut leben.
OFC II: Miemitz, Weigel, Gulomov, Dachwitz (25. Eichhorst), Tettenborn, Gerike, Schönhoff, Geserich, Deion Nassar, Prußok, Ali Dieb,

Niederlage trotz Halbzeitführung !

FC Stahl Brandenburg – Oranienburger FC Eintracht  3:2 (1:2)

Stahl: Sgraja – Schimpf, Garcia (46. Mertens), Oppenborn, J. Meyer (90. Dahms) – Kollewe, Glomm, Franceschini Machado (79.Sasaki), Watanabe – L. Meyer, Yoshida
OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Heidenreich (75. Djoumessi Ntatino), Knaack – Wohlatz
(83. Declan Nassar), Kothe, Eichhorst, Völkel – Rentmeister – Hadzibulic

Gelbe Karten: Schimpf (U), (Stahl) – Heidenreich (F), (OFC)
Zuschauer: 86 im Stadion am Quenz, Brandenburg

Torfolge:  0:1 (7.) Kothe, 1:1 (14.) Yoshida, 1:2 (28.) Rentmeister, 2:2 (46.) Yoshida, 3:2 (65.) L. Meyer
Schiedsrichter: Christian Naujoks  (Magdeburg)

(rl) Gegen Teams die mit dem Rücken zur Wand stehen und sich im Abstiegskampf befinden hat der OFC immer wieder seine liebe Mühe und Not. So geschehen am Tag der Arbeit, nur vier Tage nach der enttäuschenden Heimniederlage,  beim Team von Stahl Brandenburg, wo man trotz einer knappen Halbzeitführung beim Schlusspfiff mit einer 3:2 (1:2) Niederlage als Verlierer das Spielfeld verließ. Dabei hatte es gut begonnen für die sich zumindest im ersten Abschnitt deutlich steigernden Gäste. So hatte Sascha Rentmeister schon nach 120 Sekunden die Führung für den OFC auf dem Fuß, doch völlig freistehend strich das Leder knapp über den Balken. Besser machte es dann Torben Kothe (7.), der eine Eingabe des auffälligen Pascal Eichhorst zur Führung verwandelte. Für einen kurzen Moment schienen die nicht wieder zu erkennenden Gäste von ihrem Weg abzukommen, als die OFC-Hintermannschaft bei einem Standard von Gabriel Garcia etwas unsortiert wirkte und der kleine Ryo Yoshida (7.) mit der Hacke den Ausgleich erzielte. Doch die Gäste zeigten sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt. Nach einer knappen halben Stunde gelang dann die erneute und durchaus verdiente Führung durch Sascha Rentmeister (28.), der im Nachsetzen einnetzte. Zuvor war Semin Hadzibulic noch an Steffen Sgraja im Stahl-Gehäuse gescheitert. Und zur Pause hätte die Führung der Gäste noch wesentlich deutlicher ausfallen können, doch Semin Hadzibulic (36.) und Tobias Völkel (42.) versäumten es in dieser Phase für klarere Verhältnisse zu sorgen. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff bestraften die Platzbesitzer dann einen leichtfertigen Ballverlust der OFC Defensive, als Franceschini Machado den flinken Ryo Yoshida (46.) bediente, dem zu diesem Zeitpunkt der etwas glückliche Ausgleich gelang. Davon zeigten sich die Gastgeber sichtlich beflügelt, die vor allem immer wieder über ihre linke Angriffsseite, in der die OFC-Abwehr an diesem Tag einige Schwächen offenbarte, ihre Angriffe inszenierten. Doch nach einer Stunde hatten die Gäste die erneute Führung vor den Füßen, aber Sascha Rentmeister (60.) zeigte sich nach dem Zuspiel von Semin Hadzibulic zu unentschlossen. Dafür wurden die Oberhaveler dann kurze Zeit später bestraft als Lucas Meyer (65.) nach Vorarbeit von Mudai Watanabe, die Halbherzigkeit der Gästeabwehr mir der Führung bestrafte. Es hätte sogar noch schlimmer kommen können, denn Lucas Meyer (75.) scheiterte mit einem Foulstrafstoß am Querbalken. Zuvor hatte Pascal Heidenreich den wuseligen Ryo Yoshida zu Fall gebracht und war dabei knapp an der Roten Karte vorbeigeschrammt. Und fast hätten die Gäste in der Nachspielzeit noch einen Punkt gerettet, aber Sascha Rentmeister (90.+2) verfehlte per Kopf knapp das Ziel. Nach dem Abpfiff meinte OFC-Trainer Enis Djerlek: Wir haben uns wesentlich besser präsentiert, äußerst diszipliniert gespielt.  Allerdings haben wir uns um den Lohn eines guten Auswärtsspieles gebracht.

Chancenloses Desaster !

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920  0:4 (0:3)

OFC: Roggentin – Eichhorst, Dachwitz, Malanowski, Heidenreich – Wohlatz, Kothe, Czasch (46. Völkel) – Rentmeister, Hadzibulic, – Markgraf (46. Moge)
WFC: Rauch – Leimbach, Teichmann (80. Madjouka), Suchacek, Blondzik – Bolz, Harjehusen, Nachtigall, Günel – Conrado Prudente (72. Noukimou), Ronis (69. S. Schenk)

Gelbe Karten: Markgraf (F), Völkel (F),  (beide OFC)
Zuschauer: 120 unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (17.) Conrado Prudente, 0:2 (33.Foulstr.) Dima, 0:3 (38.) Harjehusen, 0:4 (53.) Blondzik
Schiedsrichter: Max Mangold  (Berlin)

(rl) Es war ein rabenschwarzer Freitagabend für den OFC gegen den Tabellenvorletzten, dem Werderaner FC Viktoria, der mit einem ernüchternden 0:4 (0:3) Heimdebakel endete. Nach einem völlig desolaten Auftritt seines Teams zeigte sich OFC-Trainer Hans Oertwig unmittelbar nach dem Abpfiff regelrecht fassungslos. Trotz unserer prekären Personalsituation ist diese Leistung einfach nicht zu akzeptieren, denn Anspruch und Wirklichkeit standen heute in keinem Verhältnis. In meiner 70-monatigen Amtszeit beim OFC hat es so etwas noch nicht gegeben, dass wir  uns keine einzige Torchance erspielt haben, zürnte er weiter. Doch die Gäste die sich von Beginn an sehr diszipliniert und spielstark zeigten, erkannten schon recht früh die Verfassung der Platzbesitzer an diesem Abend und nutzten die Gunst der Stunde resolut. Und schon früh wurden die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste für ihre Bemühungen belohnt, als der  ziemlich freistehende und sehr auffällige Rafael Conrado Prudente (17.) eine Eingabe von Dima Ronis nur noch einzuschieben brauchte. Als nach einer guten halben Stunde Dima Ronis (33.) einen berechtigten Foulstrafstoß verwandelte, zuvor hatte der wiedergenesene Sascha Rentmeister etwas unglücklich Rafael Conrado Prudente zu Fall gebracht, nahm das Unheil für die Einheimischen seinen Lauf. Nun hatte längst die totale Verunsicherung im OFC-Team Einzug gehalten, denn einfachste Dinge gingen schief. Hinzu kam das das Zweikampfverhalten einfach katastrophal war. So profitierte Rafael Conrado Prudente davon als er dem ansonsten so zuverlässigen OFC-Kapitän Jerome Malanowski das Leder an der Mittellinie abjagte, nach einem Solo von der Grundlinie den einschussbereiten Askar Harjehusen (38.) bediente, der freistehend keine Mühe hatte zu vollenden. Wer nach dem Wechsel auf ein Aufbegehren der Gastgeber hoffte, sah sich getäuscht, denn auch in der Folgezeit vermochte man sich keine nennenswerte Tormöglichkeit zu erspielen. Den weiterhin stark aufspielenden Blütenstädtern fiel es dagegen leicht, dass aus Sicht der Platzbesitzer noch glimpfliche Resultat, zu erhöhen. So war es Martin Blondzik (53.), den man ziemlich ungehindert gewähren ließ, der mit einem strammen Flachschuss von der Strafraumgrenze traf. Und es hätte noch viel schlimmer für einen auf allen Positionen maßlos enttäuschenden OFC kommen können. Doch die Gäste, die eine nicht für möglich gehaltene Leistung boten, wie es ihr freudestrahlender Trainer Ingo  Hecht nach dem Abpfiff formulierte, ließen noch einige verheißungsvolle Gelegenheiten durch Rafael Conrado Prudente (65.) und Ramazan Günel (72.) ungenutzt verstreichen. Der feiernden Siegertraube der Gäste standen konsternierte Akteure des Gastgebers nach dem Schlusspfiff gegenüber.

 

Traumtor ebnet den Weg !

TuS 1896 Sachsenhausen – Oranienburger FC Eintracht 4:1 (1:0)

TuS: Schrobback  – Wulff, Pilz, Höpfner, Pressmann (50. Weigt) – Schulte, Kordecki, Wunderlich (67. Boremski) – A.Müller, Döbbelin, Groll (86.Wiesner),
OFC: Roggentin – Völkel (85.Declan Nassar), Malanowski, Dachwitz, Knaack, Czasch (70.Eichhorst) – Wohlatz, Heidenreich (70. Markgraf), Kothe, A. Schütze – Hadzuibulic

Gelbe Karten: Kordecki (F), Wunderlich (F), (beide TuS) –
Wohlatz (F), Knaack (F), Dachwitz (U) (alle OFC)

Zuschauer: 1207 im ELGORA-Stadion, Sachsenhausen
Torfolge:  1:0 (42.) Müller,  1:1 (48.) Kothe, 2:1 (67.) Döbbelin, 3:1 (74.) Groll, 4:1 (90.+2.) Döbbelin,    Schiedsrichter: Jonas Belke  (Cottbus)

(rl/buz)  Mit einem am Ende klaren 4:1-Erfolg revanchierte sich der TuS 1896 Sachsenhausen für die 0:2-Hinspielniederlage beim Oranienburger FC Eintracht und ist zumindest bis zum nächsten Aufeinandertreffen die Nummer eins der Stadt Oranienburg. Allerdings wehrte sich die stark ersatzgeschwächte Eintracht lange Zeit nach Leibeskräften – doch spätestens mit dem 2:1 durch ein Traumtor von Paul Döbbelin waren die Gastgeber klar auf Kurs Derbysieg. Exakt 1207 Zuschauer strömten am Sonntagnachmittag bei herrlichem Sonnenschein in das Elgora-Stadion und boten so einen exzellenten Rahmen. Das Oranienburger Derby bleibt ein Zuschauermagnet. Dieses begann die Eintracht ohne zahlreiche Stammkräfte, so musste Trainer Hans Oertwig unter anderen auf die beiden Offensivstrategen Miguel Unger und Sascha Rentmeister verzichten.  Dementsprechend begannen die Gäste sehr tief stehend. Die erste dicke Chance hatte dennoch der Gastgeber als Florian Schulte nach sieben Minute frei vor OFC-Keeper Sven Roggentin auftauchte, der aber stark parierte. Das sollte lange Zeit die einzige prickelnde Szene bleiben, beide Teams neutralisierten sich und ließen wenig zu. Nach 33 Minuten bewahrte Roggentin sein Team erneut vor einem Rückstand, er parierte innerhalb weniger Sekunden zweimal glänzend gegen Schulte und Wunderlich.Zum Ende der ersten Halbzeit erhöhte der Platzbesitzer die Schlagzahl. Zunächst scheiterte Groll noch an Roggentin (37.), doch dann war der Bann gebrochen. Christopher Groll setzte sich auf der Außenbahn durch, scharfe Hereingabe und Andor Müller nagelte die Kugel aus 13 Metern ins Tor – 1:0. Der Jubel wäre dem TuS-Anhang fast im Hals stecken geblieben, denn Alexander Schütze hatte im Gegenzug die große Chance zum Ausgleich, doch auch Nick Schrobback war zur Stelle. Nach Wiederbeginn dauerte es jedoch nur zwei Minuten und der OFC war zurück, als Torben Kothe  einen kapitalen Abwehrfehler des TuS ausnutzte, und etwas glücklich mit dem Knie traf. Die Gastgeber brauchten einen Moment, versuchten dann aber wieder, Druck aufzubauen und hatten Chancen. Die Gäste schafften es nur noch ab und an, sich offensiv zu zeigen – doch dann brandgefährlich. Schütze bediente Hadizbulic, der den „Riesen“ aber kläglich vergab (67.). Zwei Minuten später klingelte es im OFC-Kasten. Paul Döbbelin jagte das Leder aus 18 Metern halbrechte Position ins lange Eck – Traumtor. Fünf Minuten später war die Partie quasi entschieden, nach einer Ecke von Andor Müller traf Christopher Groll zum 3:1.Der OFC versuchte dennoch alles, kämpfte mit großer Leidenschaft und erspielte sich plötzlich auch Chancen, doch Schrobback stand Roggentin in nichts nach. In der Nachspielzeit schraubte dann abermals Döbbelin das etwas zu hohe Ergebnis sogar auf 4:1, nach mustergültiger Vorarbeit von Andor Müller. „Ich bin stolz auf mein Team, das alles probiert hat. Klasse Leistung trotz der Niederlage“, zeigte sich der scheidende Oertwig nach seinem letzten Derby zufrieden. „Es war schwer, aber wir haben verdient gewonnen“, freute sich Richter.

BSC siegt völlig verdient !

BSC Fortuna Glienicke – Oranienburger FC Eintracht II  2:0  (1:0)

Torfolge:  1:0 (25.) Müller, 2:0 (90.2) Schulze
Schiedsrichter: Paul Petermann (Templin)

(rl/OGA) Beim zuletzt zweimal sieglos bleibenden Aufstiegsaspiranten BSC Fortuna Glienicke musste das Landesklasseteam vom Oranienburger FC Eintracht eine knappe 2:0 (1:0) Niederlage hinnehmen. Nach dieser Niederlage wird es für die stark     ersatzgeschwächt antretende OFC-Reserve, bei der Stammtorhüter Christian Mimietz sogar im Feld spielen musste, immer enger im Abstiegskampf. In einer Partie die in der Anfangsphase ohne nennenswerten Höhepunkte so vor sich hin plätscherte, gelang den Gastgebern nach 25 Minuten die Führung durch Pascal Müller, der ein Missverständnis in der Gästeabwehr eiskalt bestrafte. Auch in der Folgezeit ergaben sich kaum klare Torgelegenheiten. In der Endphase der Begegnung versuchten Gäste wenigstens noch einen Punkt zu retten. Dadurch öffneten sich die Räume für den Platzbesitzer der in der Nachspielzeit durch Fabian Schulze schließlich für endgültig klare Verhältnisse sorgte. Am Ende zeigte sich Fortuna Trainer Sascha Flemming froh und zufrieden über den dreifachen Punktgewinn. Kein Verständnis hatte er jedoch für die Schiedsrichterleistung die er als Frechheit bezeichnete, da seinem Team drei Tore unverständlicherweise aberkannt wurden. Auf der Gegenseite ärgerte sich OFC-Coach Imre Kalman über die Niederlage, meinte aber auch, dass die Personalnot in seiner Truppe schon echt frappierend gewesen sei.
BSC Fortuna Glienicke: Siljanoski – Henkelmann, Kadow, Böhme, P. Müller, Puhlmann, Mavula, Pillon (46. Schulze), Metzlaff, Schwarz (83. Bubner), Ciao
OFC II: Große – Gulomov, Eichblatt, Tettenborn, Gerike, Mimietz (86. Kalman), Geserich, Deion Nassar (43. Eichhorst), Prußok, Ali Dieb, Nabzdyk,

Erneutes Remis !

Oranienburger FC Eintracht II – SV Altlüdersdorf II 1:1  (1:1)

Torfolge:  0:1 (43.) Siewe Foumbissie,  1:1 (45.+1.) Gerike,
Schiedsrichter: Andre Schuler (Neuruppin)

(rl) Wie schon im Hinspiel gab es auch in der Neuauflage des Oberhavel-Derbys in der Landesklasse Nord zwischen den beiden Reserveteams vom OFC und vom SV Altlüdersdorf eine am Ende leistungsgerechte 1:1 (1:1) Punkteteilung. Das man dieses Mal jedoch nicht wieder torlos auseinander gehen wollte zeigten beide Teams von Anbeginn. Dabei waren die Angriffsbemühungen der Gastgeber in der ersten halben Stunde deutlich ausgeprägter. Doch in dieser Phase fehlte vor allem dem äußerst agilen Romano Gerike (10., 17.) auch das nötige Quäntchen Glück. Dann schien aber doch die Führung für den OFC fällig, aber den Freistoß von Szymon Nabzdyk (22.) entschärfte SVA-Torhüter Philipp Pommerening mit einer Glanztat. Nach und nach stellten dann aber auch die spielstarken Gäste ihre Torgefährlichkeit immer mehr unter Beweis. Besonders auffällig trat dabei immer wieder Kapitän Kevin Krysiak (28., 30.) in Erscheinung. Die dickste SV-Gelegenheit hatte jedoch Romeo Siewe Foumbissie (38.) der einen Leichtsinnsfehler von Mark-Philipp Eichblatt ausnutzte aber an Christian Mimietz im OFC-Gehäuse scheiterte. Kurz vor der Pause  war dann aber auch der Schlussmann der Gastgeber machtlos, als Romeo Siewe Foumbissie (43.) eine Eingabe von Kevin Krysiak ungehindert per Kopf ins Netz beförderte. Als sich viele schon mit der Pausenführung der Gäste anfreundeten unterlief dem SVA-Torhüter Philipp Pommerening ein folgenschwerer Fehler, als er den Ball unterlief und Romano Gerike (45.+1) den verdienten Ausgleich für den OFC erzielte. Nach dem Seitenwechsel konnte die im ersten Abschnitt bereits viel investierte OFC-Reserve den Angriffsschwung nicht mehr so aufrecht erhalten. Die Gäste erspielten sich nun ein leichtes Übergewicht doch bei den sich durchaus ergebenden Gelegenheiten für Kevin Krysiak (60.,67.,75.), Jiminez Lucas Correa (73.) und Christoph Ghesquier (77.) agierte man nicht zwingend genug um die Partie endgültig für sich zu entscheiden. So blieb es bis zum Abpfiff beim nicht unverdienten Remis, über das sich OFC-Trainer Imre Kalman jedoch sichtlich mehr freute als er sagte: Die Mannschaft hat eine gute Einstellung bewiesen, mit der wir einen sehr wichtigen Punktgewinn erspielt haben. Auf der Gegenseite zeigte sich SVA-Coach Steven Bergmann zwar auch zufrieden mit dem Endergebnis, haderte allerdings etwas über den unnötigen Fehler der dem OFC den Ausgleich bescherte.
OFC II: Mimietz, Friedrich, Dachwitz, Eichblatt (57.Heinz), Nabzdyk ( 68.Deion Nassar), Prußok, Tettenborn, Gerike (88. Geserich), Czasch, Declan Nassar, Ali Dieb,
SVA: Pommerening, Viertel, Gras, Jiminez Lucas Correa (85. Tesfalidet), Siewe Foumbissie, Lukaszewicz (45.+1. Bogenhardt), Schade (70. Stübs), Scholz, Krysiak, Jiminez De Lucas, Ghesquier

OFC kassiert erste Heimniederlage !

Oranienburger FC Eintracht – FSV Bernau  0:1 (0:1)

OFC: Roggentin – Völkel, Heidenreich, Malanowski, Knaack, Witte – Wohlatz, Kothe (46. Djoumessi Ntatino) – Unger, Hadzibulic, A.Schütze (57.Markgraf)
FSV: Niendorf – Amuri, Coric, Heidrich – Canalis-Wandel, Th.Schöffel – Dellerue (89.Engel), Schwager, Töpfer – Machut (90.+3 Sylla), Januschowski

Beste Spieler: Heidenreich, Unger (beide OFC) – Coric, Amuri, Machut (alle FSV)
Gelbe Karten: Knaack (F), (OFC) – Amuri (F), Schwager (F), Heidrich (F) (alle FSV)
Gelb/Rote Karte: Heidrich (65./Foulspiel) (FSV)

Zuschauer: 210 am Freitagabend unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena
Torfolge:  0:1 (10.) Schwager
Schiedsrichter: Katharina Kruse  (Ludwigsfelde)

(rl) Im Spitzenspiel der beiden Kreisnachbarn musste der gastgebende Oranienburger FC Eintracht gegen das bislang beste Auswärtsteam der Liga, dem  FSV Bernau, am Freitagabend unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena eine etwas unglückliche 0:1 (0:1) Heimniederlage hinnehmen. Beide Teams begannen sofort mit offenem Visier und boten sich einen offenen Schlagabtausch mit durchaus verheißungsvollen Gelegenheiten. Doch dem Kopfball von Semin Hadzibulic (5.) fehlte die nötige Präzision und bei der Möglichkeit von Georg Machut (6.) auf der Gegenseite fehlte den Gästen etwas das Glück als Sebastian Knaack für den bereits umkurvten OFC-Keeper Sven Roggentin auf der Linie klärte. Es folgte schließlich bereits die spielentscheidende Szene, wie sich später herausstellte. Nach einem etwas fragwürdigen Foulspiel von Torben Kothe an Philipp Januschowski in zentraler Lage war es schließlich Kim Schwager (10.) der das Leder per Freistoß aus knapp 20 Metern nicht ganz unhaltbar erscheinend zur Führung versenkte. Der Gastgeber versuchte nun auf nicht ganz einfachen Bodenverhältnissen sofort zu reagieren, doch der stramme Linksschuss von Miguel Unger (12.) strich knapp über das Gebälk. In der Folgezeit zeigten beide Seiten einen kämpferisch engagierten Auftritt, doch verheißungsvolle nennenswerte Gelegenheiten gab es kaum zu sehen. Als kurz nach dem Seitenwechsel ein Gewitter aufzog sah sich die Unparteiische dazu gezwungen die Partie für 15 Minuten zu unterbrechen. Aus dieser zusätzlichen Pause kehrte der OFC, der auf einige wichtige Stützen (Rentmeister, Eichhorst) verzichten musste was sich spürbar bemerkbar machte, etwas angriffsfreudiger zurück. Auf dem nun glitschigen Rasen versuchte es Miguel Unger (59.) mit einem gefährlichen Distanzschuss den FSV-Torhüter Eric Niendorf nur mit Mühe zur Ecke klären konnte. Fortan sah sich die Barnimer etwas in die Defensive gedrängt, zumal sie nach der Ampelkarte für Nicolai Heidrich (65.) auch in Unterzahl agieren mussten. Doch die Bemühungen der Einheimischen mit den Gelegenheiten von Miguel Unger (71.), Tobias Völkel (74.) und Marc Markgraf (76.) waren für einen erhofften Ausgleich einfach nicht zwingend genug. Erst in den Schlussminuten ließen dann auch die Gäste nochmals ihre Gefährlichkeit aufblitzen, doch Jean-Pierre Dellerue (84./Abseits) und auch Philpp Januschowski (90.) vergaben. Nach dem Abpfiff war FSV-Trainer Christian Städing zufrieden mit dem Auftritt seines Teams als er meinte: Wir haben gegen einen leistungsstarken OFC ein kämpferisch gutes Spiel gezeigt und sind nicht unglücklich über den Spielausgang. Auf Seiten der Gastgeber sagte OFC-Trainer Hans Oertwig: Den Ausfall einiger wichtiger Spieler konnten wir nicht kompensieren, haben somit die erste Heimniederlage kassiert, doch die Mannschaft hat eine tolle Bereitschaft gezeigt.

 

Hochverdiente Punkteteilung !

RSV Waltersdorf 09 – Oranienburger FC Eintracht  1:1 (1:0)

RSV: Zuch – Lindenberg, Klockzien, Clemens, Pausch – Al Nader (76. Bastian), Franke, Tietz – Goslinowski (89.Rehfeldt), Hudak (65. Niedziella),Uher
OFC: Roggentin – Heßler (46. R. Kretschmann), Malanowski, Hölle, Knaack–  Wohlatz, Kothe, Witte, Völkel – Unger, Djoumessi Ntatino (55.Heidenreich)

Gelbe Karten:  Unger (U), R.  Kretschmann (F) (beide OFC)
Zuschauer: 108 in der HDS-Arena (Nebenplatz), Waltersdorf

Torfolge:  1:0 (37.) Goslinowski, 1:1 (70.) Malanowski
Schiedsrichter: Tino Stein  (Potsdam)

(rl) Beim unverständlicherweise in Abstiegssorgen befindlichen RSV Waltersdorf 09 kam der OFC am Sonnabendnachmittag auf  äußert schwierigen Bodenverhältnissen zu einer hochverdienten 1:1 (1:0) Punkteteilung. Nach anfänglich leichten Schwierigkeiten wo die Gäste erhebliche Mühe hatten zum eigenen Spiel zu finden, schien die Partie dann doch den gewünschten Verlauf zu nehmen. Und der erst unmittelbar vor Spielbeginn in die Startformation gerutschte Tobias Völkel, der den eigentlich vorgesehenen aber gesundheitlich passenden Alexander Schütze ersetzte, hatte die ersten guten Gelegenheiten (8., 9., 33.) um sein Team in Führung zu bringen. Da stand den Gastgebern die die Partie im Vorfeld auf den schwer bespielbaren Nebenplatz verlegt hatten schon etwas das Glück zur Seite. Nach einer guten halben Stunde gab es dann eine Phase in der die Randberliner ihre Bemühungen etwas verstärkten und zu einer Reihe von Standardsituationen kamen die die Gäste doch etwas in Schwierigkeiten brachten. Ein individueller Fehler der  Gäste begünstigte dann die Führung der Platzbesitzer als Torjäger Niklas Goslinowski (37.) mit seinem Treffer den Spielverlauf jedoch etwas auf den Kopf stellte. Nach dem Seitenwechsel brachten leichte Veränderungen frischen Wind in das Spiel der sich wehrenden Gäste. Besonders auffällig im Spiel des OFC waren dabei immer wieder Tobias Völkel und Torben Kothe die dem Spiel viele Akzente verliehen. Nach schöner Vorarbeit des zur Pause eingewechselte Randy Kretschmann und von Miguel Unger war es dann der aufgerückte OFC-Kapitän Jerome Malanowski (70.), der für den längst fälligen Ausgleich sorgte. In der Schlussphase schien für die Gäste dann sogar der Sieg zum Greifen nahe, doch Tobias Völkel (78.) scheiterte in aussichtsreicher Position am glänzend reagierenden RSV-Torhüter Marc-Philipp Zuch. Aber auch so zeigte sich OFC-Trainer Hans Oertwig nach Spielende hochzufrieden über den sehr wertvollen Auswärtspunkt.

 

Farbloses Remis !

Birkenwerder BC 08 – Oranienburger FC Eintracht II  0:0  (0:0)

Torfolge:  Fehlanzeige                               Schiedsrichter: Frank Hegener (Premnitz)

(rl) Nach einem glanzlosen Oberhavel-Derby trennten sich der gastgebende Birkenwerder BC 08 und die OFC-Reserve schiedlich friedlich  mit einem 0:0 (0:0) Unentschieden, mit dem die Kreisstädter am Ende deutlich besser Leben konnten. Die sich im Abstiegskampf befindlichen Gäste zeigten sich diesmal von Anbeginn wesentlich engagierter als zuletzt und schienen die Einheimischen damit etwas zu überraschen. Doch zu gefährlichen Torgelegenheiten reichte es vorerst nicht. Da zeigte sich der Gastgeber wesentlich angriffswirksamer, doch gute Gelegenheiten von Ron Hass und Dennis Dombert wurden leichtfertig vergeben oder aber man scheiterte an einem an diesem Tage über sich hinauswachsenden Christian Mimietz im OFC-Gehäuse der einige Male glänzend parierte. Nach der Pause verflachte  die Partie immer mehr und es gab kaum noch nennenswerte Gelegenheiten. In der Schlussphase musste der BBC dann zudem noch in Unterzahl agieren, als Dennis Dombert verletzt ausschied  aber das Auswechselkontingent bei den Einheimischen schon erschöpft war. Und fast wäre dem OFC in den Schlussminuten noch der Siegtreffer geglückt, doch Martin Schönhoff (89.) verzog in aussichtsreicher Position. Nach dem Abpfiff zeigte sich OFC-Trainer Imre Kalman zufrieden mit der Einstellung und dem Auftritt seiner Mannschaft, als er von einem wichtigen Punktgewinn sprach.

BBC: Kuhl, Lorenz, Mielke (39. Weigel), Nahrath (46.Wassmann), Porschatis, Schmidt, Kmiotek , Barth (66.Krieg), Linz, Dombert, Hass
OFC II: Mimietz, Heinz (63. Simroth), Dachwitz, Deion Nassar, Prußok, Tettenborn, Czasch, Geserich, Schönhoff, Declan Nassar,  Reischel (39.Ali Dieb),