Faustdicke Überraschung !

ACHTELFINALE im „Kreispokal der Landräte“

SV Mühlenbeck – Oranienburger FC Eintracht II 5:4 (4:2)

Torfolge:  1:0 (1.) Zwarg, 1:1 (18.) Agbor, 2:1 (26.) Zwarg, 2:2 (34.) Koll-Hibbert, 3:2 (37.) Kulk,
4:2 (40.) Hameister, 4:3 (48.) Koll-Hibbert, 4:4 (71.) Dammenhayn, 5:4 (90.+3.) Krasnikov,

Schiedsrichter: Paul Timm (Velten)

(rl) Beim am Ende glücklichen Kreisligisten SV Mühlenbeck musste das u23-Team vom OFC im Achtelfinale des Kreispokals der Landräte nach einer Vielzahl individueller Fehler am Ende eine bittere 5:4 (4:2) Niederlage und somit das Ende im Wettbewerb hinnehmen. Ich bin gar nicht so überrascht über diese Niederlage, denn wir waren dort nicht mit dem besten Kader hingefahren und hatten schon im Vorfeld erhebliche Probleme, meinte später ein nachdenklicher OFC-Trainer Szymon Nabdzyk. Und das Unheil für die Gäste sollte schon nach 23 Sekunden seinen Lauf nehmen, als Justin-Dennis Zwarg (1.) mutterseelenallein vor dem Gästetor einnetzen konnte. In einer munteren ersten halben Stunde war der OFC zwar das deutlich bessere Team, der nach dem Kopfball-Ausgleich von Kelvin Agbor (18.) wieder einem Rückstand durch Justin-Dennis Zwarg (26.) hinterherlief. Und erneut gelang dem eigentlichen Favoriten durch Mathias Koll-Hibbert (34.) der Ausgleich. Doch der an diesem Tag äußerst effektive Gastgeber bestrafte immer wieder auftretende Unzulänglichkeiten der Kreisstädter resolut mit einer sicheren Pausenführung. Als kurz nach Wiederbeginn Mathias Koll-Hibbert (48.) den Anschlusstreffer erzielte, schien sich das Blatt doch noch zu Gunsten der Gäste zu wenden. Hinzu kam, dass Bastian Kulk (62.) nach einer guten Stunde mit einem Foulstrafstoß am eingewechselten OFC-Schlussmann Henry Kimmel scheiterte und kurze Zeit später Nick Dammenhayn (71.) für den Ausgleich sorgte. In einer turbulenten Schlussphase hatten die OFC-Youngsters dann mehrfach den Siegtreffer durch Kelvin Agbor (77.) und Mathias Koll-Hibbert (89.) vor den Füßen ließen die Gelegenheit jedoch ungenutzt. Mit dem Schlusspfiff gelang dem Gastgeber tatsächlich noch der Siegtreffer, als sich OFC-Torhüter Henry Kimmel einen Freistoß von Sergej Krasnikov (90.+3) aus der eigenen Hälfte zum Entsetzen seiner Mitspieler selbst ins Tor bugsierte und somit für das endgültige Aus sorgte.
OFC II: Hennicke (46. Kimmel) – Balaga, Dammenhayn, Haberland, Ndam (46. Ali Dieb), Bohe, Radtke, Herrmann, Koll-Hibbert, Agbor, Lautz

 

Wohltuende Zwangspause !

Brandenburg- Liga 2021 / 22  – „11. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920  4:1 (1:0)

OFC: Blöck – R. Kretschmann, Iles Cruz, T. Kretschmann, Knaack – F. Schütze (80. Schleicher), Lakatos – Dellerue (80. Kherraz), Hawwa (61. Schöffel), Unger (69. Waclawczyk) – Bianchini (80. Hielscher-Reinelt)

WFC: Zuch – Lietz (73.Taku), Morack, Teichmann, Muschter – Steuk, Nawrot (73. Kaerger) –
M.Weißfuß (68. Kornemann), Albrecht, Günel – Richter

Gelbe Karten:  Hawwa, Dellerue (beide OFC) – Weißfuß, Nawrot, Steuk (alle WFC)
Beste Spieler:  Iles Cruz, R. Kretschmann, Unger (alle OFC) – Nawrot, Albrecht (beide WFC)

Zuschauer: 162 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (21.) Iles Cruz, 2:0 (54.) Unger, 3:0 (66.) Dellerue, 3:1 (88.) Kornemann, 4:1 (90.) Hielscher-Reinelt,

Schiedsrichter: Jaqueline Lünser (Königs Wusterhausen)

(rl) Nach der ungewollten zweiwöchigen Zwangspause legte der OFC eine deutlich wiedergewonnene Spielfreude an den Tag und fügte dem ambitionierten Werderaner FC Viktoria 1920 eine am Ende etwas vielleicht zu hohe 4:1 (1:0) Niederlage bei. In einer flotten und intensiven Partie war der OFC die reifere, aber aus seiner Sicht nicht die bessere Mannschaft, die am Ende verdient gewann, so fasste es WFC-Trainer Martin Nitsche nach Spielschluss kurz zusammen. Nach einer Phase des gegenseitigen Abtastens gelang dem Gastgeber mit der ersten verheißungsvollen Aktion im Spiel die Führung. Eine Unger-Ecke verwandelte der aufgerückte Pablo Iles Cruz (21.) per Kopf ins kurze Eck und ließ WFC-Torhüter Marc-Philipp Zuch nicht besonders gut aussehen. Dieser Treffer sollte der Startschuss zu weiteren guten Gelegenheiten beider Teams im ersten Abschnitt sein. Doch weder OFC-Torjäger Lukas Bianchini (24./38.) wie auch sein Gegenüber Patrick Richter (27./40.) verfehlten in aussichtsreichen Positionen oder wurden im letzten Moment entscheidend gestört. Kurz nach dem Seitenwechsel sollte dann der große Auftritt von Miguel Unger (54.) erfolgen, der nach einem tollen Solo von der Mittellinie durch die komplette WFC-Abwehr erhöhte. Als dann Jean-Pierre Dellerue (66.) das Leder, nach schöner Vorarbeit von Miguel Unger, ins kurze Eck bugsierte, war wohl auch den Blütenstädtern klar, dass an diesem Tage nichts für sie zu holen war. Doch die Gäste steckten nicht auf und konnten nach einem spektakulären Seitfallzieher des eingewechselten Ramon Kornemann (88.) verkürzen. Aber Dennis Hielscher-Reinelt (90.) aus der eingewechselten jungen OFC-Garde stellte mit einem straffen Schuss ins lange Eck fast mit dem Abpfiff den alten Abstand wieder her und setzte einen gelungenen Schlusspunkt. Nach dem Abpfiff bescheinigte OFC-Trainer Enis Djerlek seinem Team eine überragende Leistung, dass den Frust der letzten Wochen abgeschüttelt hatte und enorme Willensstärke bewies.