OFC siegt trotz Blitz-Rot!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „23. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – Ludwigsfelder FC   3:1 (2:1)

OFC: Warmuth – Lakatos (46. F. Schütze), R. Kretschmann (74. Cmajcanin), Morma, Siegler – Schöffel, Eckert – Seiche (87. Janeck), Kavurmacioglu (74. El Bani), Saadaev – Boateng (84. Vulu)

LFC: Lehmann – Kardjilov, Eichhorn (69. Alhasan), Blisse (78. Mustapha), Lutzmann, Paul – Atanasov (84. Bambi), Pumpe (69. Mavangui da Silva), Dag, Vogel (84. Hijazi) – Quanz

Gelbe Karten:  Lakatos, Schöffel (beide OFC) – Paul, Quanz (beide LFC)
Rote Karte:  Aaron Janeck (89./OFC)

Zuschauer: 120 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge: 1:0 (15.) Lakatos, 2:0 (17.) Boateng, 2:1 (20.) Quanz, 3:1 (78.) Seiche

Schiedsrichter: Maurice Schmidt Ahrensfelde)

(rl) In einer äußerst engen Brandenburgligasaison, siegt der OFC weiter und fährt einen völlig verdienten 3:1 (2:1) Heimerfolg gegen den Ludwigsfelder FC ein, dem man zumindest in der Anfangsphase deutlich überlegen war. Denn in dieser Phase hatte der Gastgeber mit einem Doppelschlag für eine anscheinend beruhigende Führung gesorgt. Zuerst hatte Nikolas Lakatos (15.) per Hacke nach einer Schöffel-Ecke mit einem Traumtor getroffen. Nur 120 Sekunden später nutzte Kwasi Boateng (17.) eine Unkonzentriertheit der Gästeabwehr dazu, um das Resultat zu erhöhen. Wir waren anfangs viel zu passiv und mutlos, damit ging die OFC-Führung zu diesem Zeitpunkt völlig in Ordnung, so später LFC-Trainer Christof Reimann. Doch plötzlich schien beim OFC der Stecker gezogen, zumal die Gäste nur kurze Zeit später ziemlich überraschend zum Anschlusstreffer durch den agilen Lennard Quanz (20.) kamen. Zusehends wurde die bis dahin recht einseitige Partie wesentlich offener. Doch erst nach Wiederbeginn drängte der LFC mit Nachdruck auf den Gleichstand. Aber den möglichen Ausgleich von Philipp Vogel (59.) verhinderte OFC-Torhüter Anton Warmut mit einer Glanztat. Kurze Zeit später musste jedoch auch LFC-Schlussmann Konstantin Lehmann Schwerstarbeit verrichten, als er einem Rückraumknaller von Elias Eckert (66.) den Einschlag verwehrte. Dann folgte schließlich der große Auftritt vom OFC-Eigengewächs Jascha Seiche (78.), der sich zu einem tollen Solo von der linken Seite durch die gesamte LFC-Abwehr aufschwang und das Leder überlegt ins lange Eck versenkte. Dafür kommen die Fans ins Stadion, schwärmte nach dem Abpfiff noch OFC-Trainer Enis Djerlek. Für Gäste-Trainer Christof Reimann war die Begegnung zu diesem Zeitpunkt abgehakt, doch leider gab es noch eine Blitz-Rote Karte für den gerade erst ins Spiel gekommenen Aaron Janeck (89.) der nur kurz nach seiner Einwechslung nach einer etwas unübersichtlichen Situation wieder vom Feld musste.

Glücklicher Punktgewinn!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „22. Spieltag“

BSG Stahl Brandenburg – Oranienburger FC Eintracht 0:0 (0:0)

BSG Stahl: Baitz – Inter (70. Boczek), Tegefouet, Renner, Jaskola – Müller, Hoyer, Sauer (46. Köhn), Nwatu, Dellerue – Jatta (80. Bleiß)

OFC: Warmuth – El Bani, R. Kretschmann (72. Lakatos), Kljajic (29. Morma), Siegler – Eckert, Cmajcanin(46. F. Schütze), – Seiche (46. Vulu), Janeck (89. Knaack), Saadaev – Boateng

Gelbe Karten:  Tegefouet (BSG Stahl) – Kljajic, Siegler, Cmajcanin (alle OFC)
Zuschauer: 335 am Sonnabendnachmittag im Stadion am Quenz, Brandenburg

Torfolge:  Fehlanzeige
Schiedsrichter: Steen Mühlenbeck (Babelsberg)

(rl) Die bislang sieglose Serie des starken Aufsteigers BSG Stahl Brandenburg in der Frühjahrsrunde endete auch gegen den OFC nicht, denn mit einer gehörigen Portion Glück kamen die Gäste mit dem torlosen 0:0 (0:0) Remis zu einer eher schmeichelhaften Punkteteilung. So sah es später auch ein erleichterter OFC-Trainer Enis Djerlek, der einen starken und in allen Belangen überlegenen Gastgeber gesehen hatte, der jedoch schon sehr fahrlässig mit seinen vielen guten Tormöglichkeiten umging. So vermochte der Platzbesitzer auf schlechten Platzverhältnissen nicht einmal einen frühzeitigen Strafstoß zu nutzen, den Stahl-Kapitän Adrian Jaskola (11.) neben das Tor setzte. Wir waren an diesem Tag wirklich nicht gut, in den Zweikämpfen fast immer unterlegen und hatten allerdings oft das Glück auf unserer Seite. Allerdings war es bei diesen Bedingungen nicht einfach ansprechenden Fußball zu bieten. Und nachdem sich die Stahl-Elf bis in die Schlussphase hinein regelrecht überboten hatte im Auslassen von Torchancen, wäre den biederen Gästen mit ihren nicht konsequent genug ausgespielten Kontern fast noch eine Überraschung gelungen. So blieb es beim wichtigen Punktgewinn für den OFC, der gegen einen aggressiveren Gastgeber bis zum Ende gefightet hatte, der allerdings nicht verdient war, wie es Enis Djerlek selbstkritisch zusammenfasste.