OFC-Abstieg besiegelt!

Landesklasse Nord 2024 / 25 – „29. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – SV Grün-Weiß Ahrensfelde II 1:2 (0:0)

Torfolge: 0:1 (61.) Klein, 1:1 (64.Foulstrafstoß) Malanowski, 1:1 (75.Foulstrafstoß) Herrmann
Zuschauer: 127 am Sonnabendmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Schiedsrichter: Louis Ferdinand Maaß (Potsdam)

(rl) Nach einer insgesamt verkorksten Saison unterlag die u 23 vom OFC im letzten Heimspiel der Reserve vom SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde II mit 1:2 (0:0) Toren und muss somit den bitteren Gang in die Kreisoberliga antreten. Das es für den Gastgeber eigentlich schon die letzte Chance war im Abstiegskampf noch etwas zu retten, war lange Zeit nicht so recht zu spüren. Es schien als würde die Last das Team regelrecht zu erdrücken, denn ein richtiges Feuer konnte entfacht werden. So dauerte es mehr als eine halbe Stunde ehe eine erste halbherzige Möglichkeit zu registrieren war, doch der Schuss von Louis Max Fiedler (33.) knapp sein Ziel verfehlte. Als die Gäste dann nach dem Wechsel plötzlich durch Dennis Klein (61.), der das Leder aus stark abseitsverdächtiger Position unter die Latte nagelte, in Führung gingen schien es mit den OFC-Youngsters endgültig dahinzugehen. Doch es folgte ein kurzes Aufbäumen, auch resultierend durch einen schmeichelhaften Strafstoßpfiff nach einer Attacke gegen Amala Diomade, den Routinier Jerome Malanowski (64.) zum Ausgleich verwandelte. Doch eine viel zu ungestüme Aktion von OFC-Torhüter Nicolas Rink bescherte in der Schlussviertelstunde auch den Barnimern einen Foulstrafstoß den Kapitän Max Herrmann (75.) zum Siegtreffer nutzte. Auch weil der Platzbesitzer sich zwar noch bemühte allerdings viel zu umständlich agierte, so wie bei der Riesenchance von Dennis Hielscher-Reinelt (80.) wo er wohl mehrere Gedanken im Kopf hatte. So endete das Kapitel auf Landesebene vorerst für die OFC-Youngsters, die aber auch die Schuld zuerst bei sich selbst suchen sollten.
OFC II: Rink – Schairer, Malanowski, Jäschke, Fiedler (67. Koll-Hibbert), Bohe (9. Schönrock), Kherraz, Karwinkel, Hielscher-Reinelt, Lautz (76. Nogha), Diomade (76. Dombert),

Die Hoffnung bleibt!

Landesklasse Nord 2024 / 25 – „28. Spieltag“

VfL Vierraden – Oranienburger FC Eintracht II 2:3 (1:2)

Torfolge: 0:1 (9.) Hielscher-Reinelt, 0:2 (37.) Diomade, 1:2 (41.) Lutze, 1:3 (62.) Hielscher-Reinelt, 2:3 (90.) Manteufel,

Gelb/Rote Karten: Eric Moldenhauer (54./ OFC II),

Zuschauer: 65 am Sonnabendnachmittag auf dem Sportplatz Vierraden
Schiedsrichter: Michel Sieh (Penkun)

(rl) Beim absoluten Abstiegskracher gegen den VfL Vierraden hielt das Nervenkostüm der u 23 vom OFC, denn am Ende gab es den erhofften 2:3 (1:2) Auswärtserfolg, der weiterhin die Hoffnung auf den Klassenerhält belässt. Sein Team brauchte kurzzeitig um richtig ins Spiel zu finden, wie es später OFC-Trainer Deion Nassar formulierte, doch insgesamt war es aus seiner Sicht ein hochverdienter Erfolg. Und dieser zeichnete sich auch schon früh ab, denn nach etwas mehr als einer halben Stunde hatten die Gäste einen anscheinend sicheren Vorsprung herausgespielt. Zuerst hatte Dennis Hielscher-Reinelt (9.) nach einem Eckball zur Führung getroffen. Dann schloss Amala Diomade (37.) einen Superkonter erfolgreich ab und erhöhte. Danach schienen die Gäste etwas in der Konzentration nachzulassen und prompt folgte die Bestrafung auf dem Fuße als Tom Lutze (41.) kurz vor dem Wechsel der Nutznießer einer schlechten Abstimmung in der OFC-Defensive war, der mühelos ins verwaiste Tor verwandeln konnte. So hätte es durchaus noch einmal spannend werden, zumal Eric Moldenhauer (54.) seinem Team einen Bärendienst erwies und sich innerhalb weniger Sekunden zum wiederholten Mal die Ampelkarte einhandelte, die dieses Mal noch weitreichendere Konsequenzen haben könnte. Doch als wiederum Dennis Hielscher-Reinelt (62.) nach einer guten Stunde den alten Abstand wieder herstellte, war eine gewisse Vorentscheidung gefallen. In dieser Phase scheiterten die Gäste einmal mehr an ihren eigenen Unzulänglichkeiten, denn einige gute Möglichkeiten wurden schon leichtfertig vergeben. So hatte es auch keine Bedeutung mehr, dass der tapfere Gastgeber in der Schlussminute durch Ferry Manteufel (90.) noch verkürzen konnte. Am Ende zeigte sich Deion Nassar zufrieden damit, dass der Matchplan gut aufgegangen sei, bemängelte jedoch zum wiederholten Male die schlechte Chancenverwertung seiner Elf, die trotzdem weiter hoffen kann.
OFC II: Stein – Schairer (78. Koll-Hibbert), Malanowski, Bohe, Fiedler (60. Schönrock), Kherraz, Hielscher-Reinelt, Karwinkel, Lautz, Diomade (78. Amiri / 90.+4 Bauer), E. Moldenhauer