OFC-Fussball-Tage 2020

Liebe Eltern, liebe Kinder,

das Coronavirus beeinflusst uns mit jedem Tag ein Stück mehr und momentan ist noch nicht abzusehen, wann wieder ein normaler Alltag stattfinden wird.
Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, in diesem Jahr keine OFC-Tage durchzuführen.
Wir hoffen, dass ihr alle gesund bleibt und wir im nächsten Jahr eine Neuauflage der OFC-Tage begehen können.

Die Jugendleitung des OFC

Aktuelle Informationen des OFC

Liebe Trainer,
der Corona Virus bestimmt zur Zeit unser Leben und Handeln, im privaten genauso wie im sportlichen Bereich.
Wir alle sind angehalten, verantwortungsbewusst mit dieser Situation, von der niemand weiß wie sie letztendlich ausgeht, umzugehen. Eure Gesundheit und die der Kinder und Jugendlichen stehen über allem.

Jürgen Peter und ich haben nach langen Telefonaten, nach eigenen Risikoabwägungen, nach Recherchen in anderen Vereinen und letztendlich auch nach der Maßgabe der Bundesregierung zur Einschränkung der Freizeitaktivitäten, entschieden, mit dem Kinder und Jugendtraining bis auf Widerruf auszusetzen. Das Gleiche gilt für die Mannschaft der Risikogruppe der über 50jährigen.

Uns ist bewusst, dass diese Einschränkung nicht nur positives Feedback hervorruft. Dennoch sollten wir alle die Entscheidung mit einer Sprache nach außen vertreten. Das höchste Gut ist nun mal die Gesundheit. Wir hoffen auf euer Verständnis in dieser schwierigen Zeit, auch um möglichen Schaden vom Verein fernzuhalten.
Wir wünschen uns alle, dass die allgemeinen Einschränkungen möglichst bald aufgehoben werden können. Wir informieren umgehend, wenn sich die Situation verändert.
Kommt bitte alle gut durch diese schwierige Zeit, vor allem aber bleibt gesund.

Wolfgang Kettner
2. Vorsitzender

Sieg ins Ziel gebracht !

Brandenburg-Liga 2019/20  –  “18. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – SG Union Klosterfelde 2:1 (1:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, T. Kretschmann, Knaack – Kothe, F.Schütze – Eichhorst, Hawwa (76.Klotsche), Moge (60. Markgraf) – Bianchini (89. M. Moldenhauer)
Union:  Hentsch – Aerts, Dittrich, Kraatz, Borchert – Nowark, Klaka, Ehweiner (66. Bosharat), Ugwu – Marz, Camara (66.Yaman)

Gelbe Karten: T. Kretschmann (F), Hawwa (F), F. Schütze (F) (alle OFC) –
Camara (F), Dittrich (U),Klaka (U), (alle Union) –
Beste Spieler: R. Kretschmann, Malanowski, T. Kretschmann, (alle OFC) – Borchert, Dittrich Nowark (alle Union)

Zuschauer: 110 auf dem Kunstrasenplatz neben der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (6.) Eichhorst, 2:0 (53.) Hawwa, 2:1 (65.Handstrafstoß) Nowark
Schiedsrichter: Artwin Archut (Falkensee)

(rl) In dieser richtungsweisenden Partie kam der OFC im Nachbarschaftsderby gegen den Kreisnachbarn SG Union Klosterfelde zu einem eminent wichtigen 2:1 (1:0) Heimsieg, der das Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben stärken sollte. Und der Gastgeber hatte auch einen guten Start in dieser kampfbetonten Partie die auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wurde. Nach einer präzisen Eingabe von Randy Kretschmann war es Pascal Eichhorst (6.) der das Leder geschickt kontrollierte und mit dem linken Fuß ins obere Eck zur Führung bugsierte. Leider versäumte es der OFC das Geschehen dann klarerer zu gestalten, denn nach einem tollen Solo von Pascal Eichhorst agierte der Ex-Klosterfelder Lukas Bianchini (25.) zu zögerlich und wurde leicht abgedrängt. Zu diesem Zeitpunkt wurde jedoch schon spürbar das der Platzbesitzer seinen Anfangselan etwas eingebüßt hatte und die schnell und bissig auftretenden Gäste besser ins Spiel fanden. So stellten die Barnimer den OFC, der sich zu viele leichtfertige Ballverluste leistete, immer wieder vor einige Probleme. Doch der Gastgeber konnte sich auf einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten verlassen, denn Sven Roggentin meisterte gute Gelegenheiten von Steven Nowark (30.), Tobias Marz (34.) und Felix Klaka (45.) und verhinderte somit einen möglichen Ausgleich. Ich war zur Pause unzufrieden und sah mich zu einer Systemumstellung gezwungen, meinte nach dem Abpfiff OFC-Trainer Enis Djerlek. Und diese Änderung sollte zu Wiederbeginn schnell Früchte tragen. Erst hatten es Pascal Eichhorst (47.) und Artur Moge (49.) noch versäumt zu erhöhen. Dann war es jedoch Basel Hawwa (53.) der einen von Union-Keeper Jeremy Hentsch genau in die Mitte abgewehrten Ball einschießen konnte. Und nach einer guten Stunde hatte Basel Hawwa (62.) dann wohl die endgültige Spielentscheidung vor den Füßen, aber nach einem schönen Zuspiel von Randy Kretschmann verzog er kläglich. Diese Szene sollte fast noch zum Knackpunkt der Partie werden. Denn die Gäste kamen kurze Zeit später zum etwas kuriosen Anschlusstreffer und profitierten dabei vom Eingriff des Assistenten der den Unparteiischen regelrecht zum Strafstoßpfiff zwang. Nach einer Kraatz-Eingabe klärte Sven Roggentin im Gewühl, dabei soll Pascal Eichhorst den Ball an die Hand bekommen haben. Eine sehr fragwürdige Entscheidung, die jedoch Steven Nowark (65.) zum Anschlusstreffer nutzte. Dadurch bekamen die Gäste die zweite Luft die nun mit aller Macht auf den Ausgleich drängten, doch die Gelegenheiten von Felix Klaka (67.) und Steven Nowark (79.) waren nicht zwingend genug. So verstand es der Gastgeber erfolgreich dagegenzuhalten und den knappen Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nach Spielende meinte Union-Trainer Gerd Pröger, er könne seinem Team keinen Vorwurf machen, dass ein gutes Auswärtsspiel gemacht habe sich aber für den Aufwand nicht belohnt hat.

OFC-Reserve wieder im Aufwind !

Landesklasse Nord 2019/20  –  18. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht II – SG Eintracht Bötzow 4:1 (3:1)

Torfolge:  0:1 (6.) Körter, 1:1 (10.Eigentor) Matuschak, 2:1 (33.) Lautz, 3:1 (36.) Brommond,
4:1 (86.) Friedrich,

Gelb/Rote Karte: Mebodo (55. Foulspiel /OFC)
Rote Karte: Reibold (72. Tätlichkeit / Bötzow)
Schiedsrichter: Max Juckert (Brandenburg)

(rl) Nach zwei unglücklichen Niederlagen zu Beginn der Frühjahrsrunde gelang der OFC-Reserve gegen den benachbarten und bislang recht mutigen Aufsteiger SG Eintracht Bötzow ein verdienter 4:2 (3:1) Heimerfolg, der sich schon zur Pause andeutete. Und dem Gastgeber wäre auf dem Kunstrasenplatz auch ein fast perfekter Start gelungen, denn schon nach 25 Sekunden setzte Eric Moldenhauer das Leder nur an den Pfosten. Doch die kalte Dusche für den OFC ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball von Kevin Keppler sah die Hintermannschaft des Platzbesitzers nicht besonders glücklich aus und Rene Körter (6.) köpfte ein. Doch die Freude der Gäste war nur von kurzer Dauer. Denn auf der rechten Abwehrseite bekamen weder Maximilian Krause noch Nico Neuber Zugriff auf Eric Modenhauer der sich nicht aufhalten ließ und dessen Eingabe Tom Matuschak (10.) zu allem Überfluss ins eigene Netz lenkte. Der Gastgeber davon sichtlich beflügelt nutzte in der Folgezeit seine wenigen Chancen resolut und legte eine hohe Effektivität an den Tag. Zuerst war es Leon Lautz (33.) der eine Freistoßeingabe von Yannick Brommond zur Führung nutzte. Kurze Zeit später war es dann Yannick Brommond (36.) selbst, der einen gut anzuschauenden Angriffszug von der Strafraumgrenze mit einem platzierten Flachschuss abschloss und erhöhte. Im Gefühl der sicheren Führung ließ der OFC nach dem Wechsel die Zügel etwas schleifen und die Gäste kamen zu Gelegenheiten durch Rene Körter (46., 62.) die jedoch nichts einbrachten. In der Zwischenzeit hatte sich der Gastgeber schon selbst dezimiert, denn nach wiederholtem Foulspiel hatte Edmond Mebodo (55.) die Ampelkarte gesehen. Leider kam in der Folgezeit das Spielerische zu kurz und zu allem Überfluss erhielt auch der erst eingewechselte Niklas Reibold (72.) nach einer Unsportlichkeit die Rote Karte. Den Schlusspunkt setzte dann der sichtlich aufblühende OFC-Kapitän Christopher Friedrich (86.), der einen Eckball von Alexander Schütze per Kopf zum Endstand versenkte. Nach dem Abpfiff zeigte sich Gäste-Trainer Marco Meißner etwas enttäuscht über ein schlechtes Spiel seiner Elf, die nie zu ihrem Spiel gefunden hatte und somit eine verdiente Niederlage kassierte. Auf OFC-Seite meinte Trainer Szymon Nabzdyk nach Spielende: Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und verdient gewonnen.
OFC II: Blöck, F. Witte, Wenzke (78. Redlich), Friedrich, Brommond (64. A. Schütze), Lautz, Jankowski, Mebodo, Zilahi, Ali Dieb (88. Geserich), E. Moldenhauer
Eintracht: Lindner, Görög, Krause (75. Dräger), Hinz (38. Reibold), Matuschak, Körter N. Neuber, S. Neuber, Keppler, Sturm (64. Schmidt), Männel

Ansage erzielt Wirkung !

Brandenburg-Liga 2019/20  –  “17. Spieltag”

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht 1:2 (1:0)

FV Preussen: Kosarzecki – Lange, Krause, Koepnick, Suzuki – Dellerue (78.Ladewig), Zimmermann, Th. Schöffel, Januschowski – Schwager, Ben Abdallah
OFC: Roggentin – R. Kretschmann, Malanowski, Knaack, Eichhorst – Kothe – Meyer, Lenz (75. Klotsche), Hawwa, Moge (68. T. Kretschmann) – Markgraf (80. Bianchini),

Gelbe Karten:  R. Kretschmann (F), Meyer (F), (beide OFC)
Zuschauer: 113 im Westend-Stadion, Eberswalde

Torfolge:  1:0 (23.) Schwager, 1:1 (50.) Moge, 1:2 (54.) Markgraf
Schiedsrichter: Christian Gorczak (Berlin)

(rl) Nach zwei grundverschiedenen Spielhälften und mit einer deutlichen Leistungssteigerung nach Wiederbeginn sicherte sich der OFC am Ende beim FV Preussen Eberswalde noch einen knappen aber letztlich verdienten 1:2 (1:0) Auswärtssieg. Dieser veränderte Auftritt der Gäste nach dem Seitenwechsel war auch bitter nötig, denn was der OFC bis dahin bei äußerst schwierigen und tiefen Bodenverhältnissen geboten hatte war einfach erschreckend und viel zu wenig. Ohne Ideen und mit einer hohen Fehlerquote ließen die Gäste den keineswegs übermächtig auftretenden Gastgeber gewähren. Und nachdem die Preussen nach einer guten Viertelstunde eine erst verheißungsvolle Möglichkeit durch den schwerfällig wirkenden Kim Schwager (17.) noch leichtfertig vertändelt hatten, gelang dann doch der sich anbahnende Führungstreffer mit Hilfe eines Strafstoßes, der jedoch fragwürdig erschien. Aber hier machte es wohl die Vielzahl der Szenen, denn schon zuvor war bei ähnlichen Aktionen der Pfiff ausgeblieben. Nach einem Klärungsversuch von Randy Kretschmann kam der auffällig agierende Ceif Ben Abdallah ins Straucheln und der Strafstoßpfiff ertönte. Doch der Routinier Kim Schwager (23.) scheiterte zuerst am glänzend reagierenden Sven Roggentin im OFC-Kasten, doch im Nachsetzen war er gedankenschneller als die OFC-Akteure und beförderte die Kugel ins Netz. Kurz vor dem herbeigesehnten Pausenpfiff hatte der Gastgeber die Gelegenheit zu erhöhen, doch Sven Roggentin konnte den einschussbereiten Ceif Ben Abdallah (43.) in aussichtsreicher Position erfolgreich stören. In der Halbzeitpause gab es dann beim OFC eine deutliche Ansprache in der Kabine, wie es nach dem Abpfiff Trainer Enis Djerlek formulierte. Entweder wir verlieren hier deutlich oder wir nehmen den Fight in dieser Partie an und wehren uns, gab er seiner Elf mit auf den Weg zurück auf dem aufgeweichten Platz. Und siehe da, wie ausgewechselt traten die Gäste mit Wiederanpfiff auf. Schon nach wenigen Minuten gelang der Ausgleich, als sich Artur Moge (50.) auf der linke Seite gekonnt gegen Nick Lange durchsetzte und aus spitzem Winkel Preussen-Torhüter Pawel-Mariusz Kosarzecki tunnelte. Der Ausgleich beflügelte den OFC spürbar und der nun zu passive Gastgeber schien geschockt. Diese Verunsicherung nutzten die Gäste eiskalt aus, als Marc Markgraf (54.) wenige Minuten später einen weiten Flugball aus dem Halbfeld von Randy Kretschmann vorbei an den etwas zu zögerlichen Preussen-Torhüter zur umjubelten Gästeführung ins Tor lenkte. Erst nach einer guten Stunde erholten sich die Gastgeber wieder, doch der Schussversuch von Kim Schwager (61.) nach Kopfballablage von Tobias Koepnick wurde eine sichere Beute von Sven Roggentin im Gästetor. In der Schlussphase versuchte die Einheimischen das Blatt nochmals zu wenden, doch richtig zwingend waren die Aktionen nicht mehr zumal die Gäste nun ihr Gleichgewicht gefunden hatten. Auf Grund unserer ersten Hälfte hätten wir zumindest einen Punkt verdient gehabt, doch für 2 Fehler wurden wir bestraft und stehen nun mit leeren Händen da, meinte nach dem Schlusspfiff ein etwas nachdenklicher Preussen-Trainer Frank Schwager.