Auswärtsfluch beendet !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  „5. Spieltag“

TuS 1896 Sachsenhausen  –  Oranienburger FC Eintracht  0:2 (0:1)

TuS: Schrobback – Weigt, Wulff (82. Pressmann), Höpfner, Pilz – Kordecki, Heidenreich (26. Schulte), Sommerer (67.Boremski) – Döbbelin, Müller, Groll
OFC: Falkowski – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Begzadic, Kothe – Meyer, Eichhorst (64.Kherraz) Czasch (86. Eichstädt) – Unger (74. Markgraf)

Gelbe Karten: Döbbelin (F) (TuS)  –  keiner (OFC)
Zuschauer: 1324 im ELGORA – Stadion, Sachsenhausen

Torfolge:  0:1 (26.) Knaack, 0:2 (66.) Unger
Schiedsrichter: Nico Savoly  (Fürstenwalde)

(fupa/rl) Im Stadtduell der Fußball-Brandenburgliga behielt der Oranienburger FC Eintracht am Sonntagnachmittag beim Ortsnachbarn TuS 1896 Sachsenhausen mit 2:0 (1:0) Toren verdientermaßen die Oberhand. Damit konnte der OFC nach langer Zeit wieder als strahlender Sieger das Elgora-Stadion verlassen, denn den letzten Gästeerfolg hatte es zuletzt im März 2009 gegeben. Der OFC war heute besser, bestätigte nach dem Abpfiff auch TuS-Trainer Oliver Richter. Doch dem Coach drückte allerdings weniger die Niederlage aufs Gemüt, sondern die schwere Verletzung seines Spielers Pascal Heidenreich, der in der 26. Minute ausschied. Die meisten der 1324 Zuschauer im Elgora-Stadion klatschten, als Pascal Heidenreich auf einer Trage vom Platz gebracht wurde. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt bereits 40 Minuten lang von Schiedsrichter Nico Savoly unterbrochen worden. „Das Spiel ist danach in den Hintergrund gerückt“, sagte Oliver Richter. OFC-Trainer Enis Djerlek (der seinen ehemaligen Schützling unmittelbar nach dem Spiel im Krankenhaus besuchte) hofft, dass der Junge keine bleibenden Schäden davontragen wird. Wir drücken Pascal ganz fest die Daumen, dass er so schadlos wie möglich aus der Sache herauskommt. Nach einem scharf auf den zweiten Pfosten getretenen Freistoß von der halbrechten Seite durch Oranienburgs Miguel Unger war TuS-Keeper Nick Schrobback zwar hochgestiegen, behielt den Ball aber nicht in den Händen und rasselte anschließend heftig mit Mitspieler Pascal Heidenreich zusammen. Den Abpraller hämmerte dann Sebastian Knaack (26.) zur Führung der Gäste in die Maschen. Von der Verletzung des Teamkollegen schienen sich die Hausherren nicht beeindrucken zu lassen. Dessen Mannschaft kam im ersten Abschnitt zu zwei guten Chancen. Paul Döbbelin scheiterte aus Nahdistanz an OFC-Keeper Max Falkowski (20.). und Kevin Höpfner köpfte nach einer Ecke knapp vorbei (45.). Kurz nach Wiederbeginn verpasste Andor Müller (50.) per Freistoß knapp den Ausgleich. Doch zuvor gab es bereits die Chance durch Miguel Unger (49.) die Führung auszubauen und wenig später scheiterte Sanel Begzadic (60.) am TuS-Keeper. Per Traumtor aus halblinker Position in den Winkel erhöhte Miguel Unger für die Gäste auf 2:0 (66.). Der Treffer spielte dem OFC dann natürlich in die Karten. Anschließend kam vom TuS nicht mehr viel und es ist wenig angebrannt.“Die ganz große Spannung war danach aus einer überaus fairen Partie raus. Wir haben verdient gewonnen, bemerkte Co-Trainer Imre Kalman. Bis auf wenige Minuten habe sein Team das Spiel kontrolliert.

Sieg ins Ziel gerettet !

Brandenburg-LIGA 2018 / 19 –  „4. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – Grün-Weiß Brieselang   3:2 (2:0)

OFC: Roggentin – R. Kretschmann, T. Kretschmann, Moldenhauer, Knaack – Kherraz, Begzadic (77.Guski), Witte –  Meyer, Unger (90.+1 Kothe) – Markgraf (60.Eichstädt),
Grün-Weiß: Doht – Cikaric, Blumhagen, Hildebrand (73. Ide), Jordanov – Greinert (29. Kniestedt) – Sato, Malak, Schmidt, Erkic – Czeponik (73. Borchers)

Gelbe Karten: Kherraz (F), T. Kretschmann (F), Knaack  (F), Eichstädt (U), Guski  (U), (alle OFC) –
Erkic (F), Cikaric (F), Kniestedt (F), (alle GWB)
Gelb/Rote Karte:  Guski  (89./U), (OFC)

Beste Spieler: R. Kretschmann, Begzadic, Meyer (alle OFC) – Blumhagen, Malak (beide GWB)
Zuschauer: 160 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (10.) Meyer,  2:0 (45.) Kherraz,  3:0 (62.) Begzadic,  3:1 (74.) Sato,  3:2 (88.) Borchers
Schiedsrichter: Tobias Starost (Kloster Lehnin)

(rl)  Nach einer spannenden und abwechslungsreichen Partie behielt der OFC gegen den Oberliga-Absteiger Grün-Weiß Brieselang verdient mit 3:2 (2:0) Toren die Oberhand. In der Endphase der Partie hätte der Gastgeber jedoch den sicheren Vorsprung auf Grund seiner fahrlässigen Chancenverwertung fast noch aus den Händen gegeben. Nach der frühen Führung durch Tim Meyer (11.) der Eike Doht im Brieselanger Kasten mit einem Flachschuss ins kurze Eck überwand, waren es allerdings vorerst die Gäste die in der Folgezeit zu besseren Gelegenheiten kamen. Aber in dieser Phase zeigten sich die Grün-Weißen bei den sich ergebenden Möglichkeiten durch Maurice Malak (15.), Kenta Sato (20.), Jeffrey Kniestedt (30.) und Christian Czeponik (34.) nicht abgeklärt genug. In der gutklassigen Partie gelang es dem OFC dann erst zum Ende des ersten Durchgangs wieder für torgefährliche Akzente zu sorgen. Doch ein Schussversuch von Marc Markgraf (38.) wurde abgeblockt und ein Kopfball Marc Moldenhauer (41.) wurde von der Querlatte aufgehalten. Mit dem Pausenpfiff gelang es dem Platzbesitzer dann aber doch die Führung auszubauen, als der flinke Tyren Kherraz (35.) den Gästen auf der rechten Seite enteilt war und das Leder aus halbrechter Position mit Vehemenz versenkte. Und die Einheimischen knüpften auch nach dem Seitenwechsel an ihre gute Vorpausenleistung an und sorgten nach einer guten Stunde für die vermeintliche Spielentscheidung. Auf der linken Seite hatte sich Miguel Unger gekonnt in Szene gesetzt und am langen Pfosten brauchte Sanel Begzadic (62.) nur noch den Fuß hinzuhalten um zu erhöhen. Mit diesem Spielstand schien die Partie gelaufen, so sah es nach dem Abpfiff auch Gästetrainer Patrick Schlüter der sich leicht enttäuscht zeigte über die ärgerlichen Fehler vor der Pause die sein Team ins Hintertreffen brachten. Im Gefühl der sicheren Führung ließ der OFC in der Schlussphase die Zügel etwas schleifen und wirkte bei den Abschlüssen nicht mehr konzentriert genug. Und als Kenta Sato (74.) mit einem Schlenzer in den Winkel verkürzte witterten die Gäste noch einmal ihre Chance. In der nun heißen Schlussphase blieb dem Gastgeber nach einem Foul am eingewechselten Norman Guski (88.) ein durchaus möglicher Foulstrafstoß verwehrt. Der darauf folgende Kommentar bescherte dem OFC-Angreifer dann noch die Ampelkarte. Wenige Minuten vor dem Abpfiff gelang den Gästen dann noch der Anschlusstreffer durch Maurice Malak (88.), doch mehr ließ der Platzbesitzer nicht mehr zu, der den verdienten Erfolg ins Ziel rettete. Nach dem Abpfiff zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek bei der erstmals durchgeführten Pressekonferenz sehr zufrieden mit dem tollen Auftritt seiner Mannschaft gegen einen starken Kontrahenten.