Mangelhafte Chancenverwertung !

Oranienburger FC Eintracht II  – Schönower SV  1:2  (0:1)

Torfolge:  0:1 (3.) Bacler, 0:2 (50.) Szczupakiewicz, 1:2 (63.) Nabzdyk
Schiedsrichterin: Kathleen Kähne (Hennigsdorf)

Wiederum wurde der sich zwar mühenden OFC-Reserve die mangelhafte Chancenverwertung zum Verhängnis und führte dazu, dass man im letzten Heimspiel des Jahres gegen den Schönower SV eine unglückliche 1:2 (0:1) Heimniederlage einstecken musste. Trotz des frühen Rückstands durch den sträflich freistehenden Pawel Adam Bacler (3.) der sich die Ecke aussuchen konnte, ließ sich der Gastgeber auf dem guten Kunstrasen nicht entmutigen. In der Folgezeit erspielten sich die Einheimischen vor allem im ersten Durchgang gegen nicht zu unterschätzende Gäste deutliche Chancenvorteile. Aber beste Gelegenheiten von Romano Gerike (15.) und Alexander Reischel (17.Pfosten) wurden leichtfertig oder fahrlässig vergeben. Nach einer knappen halben Stunde schien der überfällige Ausgleich zum Greifen  nahe als Piotr Mariusz Grabarczyk im eigenen Strafraum eine Eingabe von Szymon Nabzdyk mit der Hand abwehrte und die Unparteiische Kathleen Kähne auf Handstrafstoß entschied. Doch so Recht ins derzeitige Bild passend scheiterte Romano Gerike (27.) am Gästetorhüter Roland Jan Galinski und auch im Nachsetzen zeigte sich Declan Nassar viel zu umständlich. Kurz vor der Pause hatte der Gastgeber dann sogar noch etwas Glück auf seiner Seite das die stets gefährlich konternden Schönower ihre Chancen durch Darius Szmuliski (42.) und Aboozar Hassanzada (44.) nicht nutzten. Dieses schien dann unmittelbar nach Wiederbeginn aber aufgebraucht als Wojciech Piotr Szczupakiewicz (50.) die Gästeführung ausbaute. Mit dem Mute der Verzweiflung bäumte sich der OFC gegen die drohende Niederlage auf, doch zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Szymom Nabzdyk (63.) sollte es nicht reichen. In der Schlussphase schwächten sich beide Teams dann noch selbst, denn zuerst musste der bereits   verwarnte Gästespieler Bartosz Tatarczuk (68.) und dann auch der verwarnte OFC-Akteur Romano Gerike (71.) jeweils nach der Ampelkarte vorzeitig das Feld verlassen. Nach der Partie zeigte sich OFC-Trainer Imre Kalman enttäuscht über die schlechte Chancenverwertung seiner Mannschaft, ansonsten sah er sein Team jedoch spielerisch auf Augenhöhe.
OFC II: F.Geier, Dachwitz, Friedrich, Eichblatt (46.Siyep), Nabzdyk, Prußok, Tettenborn, Gerike, Simroth (56.Ashour), Declan Nassar, Reischel

Kurzzeitige Unkonzentriertheit !

SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen – Oranienburger FC Eintracht 3:1 (2:1)

Eintracht: Erne – Bernhardt, Gülzow, Ntone Essaka, Ritter – Schmidt – Wolter, Alisch, Neubauer, Mbiakop Kamga (90.+1 Westphal) – Semke (90. Wolpert)
OFC: Mimietz – R. Kretschmann, Malanowski, F.Schütze, Knaack – Kothe, Wohlatz (81. Hölle), Czasch – A. Schütze (55. Heidenreich) Okoro, Markgraf

Gelbe Karten: Gülzow (F), Wolter (F), Semke (F), (alle EMZ) – F.Schütze (U), (OFC)
Zuschauer: 78 auf der Sportanlage Wüstemarker Weg, Miersdorf
Torfolge:  0:1 (37.) Markgraf, 1:1 (40. Foulstrafstoß) Gülzow, 2:1 (41.) Mbiakop Kamga, 3:1 (88.) Wolter
Schiedsrichter: Kay Seifarth  (Teltow)

(rl) Eine völlig unnötige und ärgerliche 3:1 (2:1) Auswärtsniederlage mußte der OFC am Sonnabendmittag, erstmals live im Internet bei sporttotal.tv zu sehen, beim zu Spielbeginn noch das Tabellenende zierenden Namensvetter Eintracht Miersdorf-Zeuthen hinnehmen.
In der ersten halben Stunde kontrollierten die sehr ballsicher wirkenden Gäste eindeutig das Geschehen. Der diesmal das OFC-Gehäuse hütende Christian Mimietz hatte bis dahin einen ruhigen Nachmittag brauchte überhaupt nicht einzugreifen. Auf der Gegenseite sah es da schon anders aus, denn Eintracht-Toni Erne war eigentlich schon geschlagen nachdem Marc Markgraf (11.) ihn ausgespielt hatte, doch auf der Torlinie verhinderte Kapitän Peer Gülzow den Einschlag. Auch bei den Möglichkeiten nach Standards von Frederic Schütze (26.) und Sebastian Knaack (31.) war der Eintracht Schlussmann auf der Höhe. Erst nach einer guten halben Stunde kamen die Platzbesitzer zu ihrer ersten nennenswerten Möglichkeit, doch der Schuss von Jan Wolter (34.) strich knapp am langen Pfosten vorbei. Der unmittelbare Gegenangriff brachte dann jedoch die völlig verdiente Führung für den OFC. Eine Eingabe von Randy Kretschmann schirmte Marc Markgraf im Zentrum geschickt ab und nach einer kurzen Drehung landete das Leder im rechten unteren Eck. Doch die Freude der Gäste währte nur kurz. Denn nur kurze Zeit später unterlief dem Youngster Randy Kretschmann im Übereifer und auf Grund seiner fehlenden Erfahrung im eigenen Strafraum ein Foulspiel am Ex-Oranienburger Francois Mbiakop Kamga. Denn fälligen Strafstoß verwandelte Eintracht-Kapitän Peer Gülzow (40.) zum Ausgleich. Die Gäste waren nun kurzzeitig von der Rolle. Nur 50 Sekunden später trat wiederum Francois Mbiakop Kamga (41.) in Erscheinung, als er Christian Mimietz im 2. Versuch mit dem Führungstreffer überwand.
Nach dem Seitenwechsel übernahmen wieder die Gäste das Zepter mit verstärkten Angriffsbemühungen. Und schon früh schien man sich zu belohnen als Marc Markgraf (50.) eine Freistoßeingabe von Lukas Wohlatz im Netz versenkte, doch der Unparteiische Kay Seifarth entschied sehr zweifelhaft auf Abseits. Nachdem Jan Wolter (62.) eine der sehr sporadischen Gelegenheiten der Platzbesitzer zur endgültigen Entscheidung hatte liegen gelassen, musste man sich weiterer guter OFC-Möglichkeiten erwehren. Doch  Marc Markgraf (70.) scheiterte mit seinem Linksschuss am Eintracht-Torhüter und beim Schuss von Kevin Czasch (78.) wurde das Leder von der Querlatte aufgehalten. In den Schlussminuten war es dann doch Jan Wolter (88.) der nach einem leichten Ballverlust von Jerome Malanowski auch noch Sebastian Knaack ausspielte und zum etwas schmeichelhaften Endstand für den Gastgeber verwandelte. Nach dem Schlusspfiff sagte OFC-Trainer Enis Djerlek, der Hans Oertwig an der Seitenlinie vertrat: Wir haben heute viel investiert und die Jungs haben alles gegeben, doch phasenweise haben wir nicht ruhig genug gespielt. Hinzu kam das wir in einigen Situationen klar benachteiligt wurden. So ist dem Gastgeber ein doch recht glücklicher Sieg gelungen.