Minimalziel erreicht – Sieg nicht verdient !

1.FV Stahl Finow – Oranienburger FC Eintracht II  1:1  (1:1)

Torfolge:          0:1 (32.Foulstrafstoß) Gerike,  1:1 (38.) Menzel
Schiedsrichter: Anne-Frieda Reinke (Prenzlau)

(rl) Mit einer etwas enttäuschenden 1:1 (1:1) Punkteteilung kehrte die OFC-Reserve von der Partie beim Schlusslicht 1.FV Stahl Finow zurück. Die  Gäste die sofort die Initiative übernahmen hätten in der Anfangsphase schon deutlich in Führung gehen können, ja müssen. Doch beste Gelegenheiten von Sebastian May (12.,15.), Pascal Dachwitz (20.) und Romano Gerike (25.) wurden leichtfertig vergeben. In der Folgezeit hielt zum wiederholten Mal der Schlendrian Einzug ins Spiel der Gäste, die nun unkonzentriert und undiszipliniert auftraten. Als nach einer guten halben Stunde die Unparteiische Anne-Frieda Reinke aus Prenzlau nach einer etwas unübersichtlichen Situation auf den Punkt zeigte, ließsich Romano Gerike (32.) die sich bietende Strafstoßgelegenheit zur Führung jedoch nicht entgehen. Doch das Schlusslicht zeigte Moral und kam kurze Zeit später durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Steven Menzel (38.) zum Ausgleich. In der Halbzeit musste ich einige ernsthafte Worte an meine Mannschaft richten, mit deren Auftreten ich im ersten Abschnitt hinsichtlich der Disziplin überhaupt nicht zufrieden war, meinte nach der Rückkehr ein noch immer verärgerter OFC-Trainer Imre Kalman. Mit Wiederbeginn zog dann zwar wieder Ruhe ins Spiel der Gäste ein, doch von einem Spielfluss oder von nennenswerten Möglichkeiten war nur wenig zu sehen. So blieb es in der zerfahrenen Partie bei einer für die Gäste ärgerlichen Punkteteilung. Wir haben heute zwar zwei Punkte verloren, doch einen Sieg hatten wir auf Grund unserer Einstellung auch nicht verdient war das nüchterne Fazit von Imre Kalman.
OFC II: Siggel, Hofmann, Dachwitz (46. Ali Dieb), P. Fleischer, Schulze, Lattke, Gerike, Tettenborn (62.Prußok), Witte, Grüning, May.

OFC mit 4. Sieg in Folge !

Ludwigsfelder FC – Oranienburger FC Eintracht   0:3   (0:2)

LFC: Erne – Cocaj, Pollow, Kowalski, Blisse – Wypart (66. Manczyk), Stinner, S. Eichhorn (70. Borowski), van Humbeeck (73. Goede) – Salpeter, A. Eichhorn
OFC:
Pankow – Witte (79. Kothe),  Adomah, Malanowski, Knaack – F. Schütze Kretschmann (73. May) – Lenz, Rentmeister, Guski – Unger (85.Heßler),

Gelbe Karten: van Humbeeck (F), Manczyk (F) (beide LFC) – Knaack (F), Kretschmann (F), Lenz (F), Malanowski (U), (alle OFC),

Rote Karte: Borowski (LFC / 83. Foulspiel)

Zuschauer: 178 im Waldstadion Ludwigsfelde            Schiedsrichter: Eric Tegge  (Prenzlau)

Torfolge: 0:1 (17.) Rentmeister, 0:2 (43.) Unger, 0:3 (70.) Guski

(rl) Auch vom bisher bärenstarken Rückkehrer in der Brandenburg Liga dem Ludwigsfelder FC ließ sich der OFC in seinem momentanen Lauf nicht aufhalten. Nach einer taktisch überragenden Leistung behielten die Kreisstädter völlig verdient mit 3:0 (2:0) Toren die Oberhand. Diesen Sieg widmen wir ganz unserem verletzten brasilianischen Spieler Felipe Neves Fraga meinte nach der Rückkehr ein sehr zufriedener OFC-Trainer Hans Oertwig. Mit diesem Erfolg gelang es dem OFC in seiner jetzigen Brandenburg Liga Zeit erstmals 4 Partien am Stück siegreich zu gestalten, einfach sensationell. Gegen den mit einer sehr guten Offensivabteilung ausgestatteten LFC hätte die Begegnung in der Anfangsphase jedoch auch einen anderen Verlauf nehmen können. Doch Dave Pankow im OFC-Kasten stärkte gerade in den Anfangsminuten seinem Team enorm den Rücken, als er zweimal mit Glanztaten gegen Jeff Salpeter (3., 12.) den möglichen Rückstand verhinderte. Dieser große Rückhalt gab dem gesamten OFC zusehends immer mehr Sicherheit. Nach einer Ecke von Miguel Unger war es dann Sascha Rentmeister (17.) der die Gäste in Führung brachte. Die Oertwig-Schützlinge die in der Folgezeit taktisch sehr diszipliniert agierten ließen den ratlos wirkenden Gastgeber nun nicht mehr zur Entfaltung kommen. Der nun spielbestimmende Verlauf der Gäste mündete darin, dass Miguel Unger (43.) kurz vor der Pause mit einem ansatzlosen Distanzschuss die Führung ausbaute. Noch vor dem Wechsel hatte dann Norman Guski nach einer tollen Einzelleistung die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch Toni Erne im LFC-Gehäuse parierte großartig. Auch nach dem Wechsel fiel den Einheimischen nichts Konstruktives ein, lag aber auch daran das der OFC das Geschehen kontrollierte. Als Norman Guski dann knapp 20 Minuten vor dem Ende nach einem Solo auf 3:0 erhöhte, war an dem nicht unbedingt zu erwartenden klaren Auswärtssieg nicht mehr zu rütteln. In den Schlussminuten schwächten sich die Platzbesitzer zudem noch selbst, als der eingewechselte Marc-Robert Borowski (83.) nach einem Foulspiel an Miguel Unger, völlig zu Recht die Rote Karte sah. Wir haben mit diesem Sieg ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und ich bin sehr Stolz auf mein Team, meinte am Ende OFC-Trainer Hans Oertwig.