Auswärtserfolg, gut für die Seele !

SV Altlüdersdorf II – Oranienburger FC Eintracht II     1:2  (1:2)

Torfolge: 0:1 (22. Strafstoß) Gerike, 1:1 (30.) Agbor Solo Tabe, 1:2 (44. Strafstoß) Gerike,   Schiedsrichter: Laszlo Hoffmann (Potsdam)

(maz/rl) Nach dem Abpfiff des unterhaltsamen OHV-Derbys in der Landesklasse Nord waren sich beide Trainer einig: „Heute hat nicht das bessere, sondern das etwas glücklichere Team gewonnen.“ Der Oranienburger FC  II war zwar die spielbestimmende Mannschaft, die besseren Chancen verbuchten indes die Hausherren. Am Ende gaben zwei Tore vom Elfmeterpunkt den Ausschlag zu Gunsten der Gäste. Romano Gerike ließ sich nicht lange bitten und verwandelte beide berechtigte Strafstöße sicher (22., 44.). Der auffälligste Spieler auf dem Platz in Reihen der Gastgeber, Agbor Solo Tabe    konnte zwischendurch zum 1:1 (30.) ausgleichen. Für mehr sollte es für die Altlüdersdorfer im  nicht reichen. „Diese Niederlage ist sehr ärgerlich“, resümierte SVA-II-Trainer Stefan Manzel. Er attestierte seinem Team eine gute Leistung und haderte nur mit der Chancenverwertung. „Zumindest lässt sich auf diese Partie gut aufbauen.“ Manzels Gegenüber, Imre Kalman, lobte SVA-Stürmer Agbor Solo Tabe und den eigenen Keeper: „Christian Mimietz hat uns heute mit seinen Paraden im Spiel gehalten.“ Kalman betonte, dass der SVA II unbedingt in die Liga gehört. „Sie sind sportlich gut und menschlich sympathisch. Ich wünsche ihnen alles Gute und freue mich auf das Rückspiel.“
SVA II: Krysiak, Bucinski, E. Moldenhauer, Zabel, Karbowski, Kuipou Tchiendja (46. Wiese), Melchin (81. Wolff), Solo Tabe, Jimenez Lucas Correa, Siewe Foumbissie, Stübs
OFC II: Mimietz, Hofmann, P. Fleischer, Malanowski, Dachwitz, Schulze, Gerike, Scholz (90. Geserich), Prußok, Ali Dieb Nassar (85. Lattke),


 

Guski sorgt für späte Belohnung !

Oranienburger FC Eintracht  – BSV Guben-Nord   1:0 (0:0)

OFC: Herrmann – Völkel,  Malanowski, Adomah, Knaack – F. Schütze, Kothe  ( 46. Neves Fraga) – Lenz, Rentmeister – A. Schütze (46.May), Guski,

BSV: Hübner –  Richter (70. Münschke), Ullrich, Lenk, Karpinski (79.Jakob ) – Schack, Marx, Wegner, Pulm – Czerniawski, Waszkowiak

Gelbe Karten: F. Schütze, May (beide OFC), –  Richter (BSV)
Zuschauer: 175 in der „Lehnitzsee-Immobilien Arena“, Oranienburg

Torschütze:  1:0 (74.) Guski,                                Schiedsrichter: Tino Stein (Brieselang)

(rl) Es scheint so als finde der OFC endlich wieder zu alter Heimstärke zurück, die man über lange Zeit jedoch so schmerzlich vermisste. Diese bittere Erfahrung mussten auch die enttäuschend auftretenden Gäste aus Guben machen, die mit einer knappen aber hochverdienten 1:0 (0:0) Niederlage die Heimreise antraten. Nach einem kurzen Aufflackern der Lausitzer zum Anfang als der OFC-er Kelvin Adomah einen Schuss von Fernando Lenk (3.) auf der Linie klärte, war es für lange Zeit mit den Aktivitäten der Gäste dahin. Von nun an übernahm der Platzbesitzer die Spielkontrolle, der sich eine Vielzahl von Tormöglichkeiten erspielte. Doch den sich tapfer wehrenden Gästen stand einerseits das Glück zur Seite, auf der anderen Seite ließ der OFC die notwendige Kaltschnäuzigkeit vermissen. So hatten Frederic Schütze (6.), Alexander Schütze (17., 26., 37.) wie auch Sascha Rentmeister (11., 29.) die besten Gelegenheiten den Gastgeber schon im ersten Abschnitt in Führung zu bringen, doch es sollte vorerst einfach nicht sein. So sah es am Ende auch Gäste-Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich, der von einem insgesamt enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft und vom Glück sprach das sein Team nicht schon vor der Pause aussichtslos ins Hintertreffen geraten war.

In der Halbzeitpause wurden unseren OFC-Schulanhängern Schultüten überreicht.

Nach dem Wechsel schien der vehemente Angriffsdruck der Platzbesitzer nach einem Völkel-Schuss (47.) erst einmal verflogen. Nach langer Zeit sendeten dann auch die Gubener wieder einmal ein Lebenszeichen, doch der Schuss von Jakub Pawel Czerniawski (53.) bereitete OFC-Torhüter Henrik Herrmann keine weiteren Schwierigkeiten. Eine gute Viertelstunde vor dem Ende sollten sich die personellen Wechsel beim OFC zur Pause dann doch noch positiv auswirken. Eine präzise Eingabe des zur Halbzeit eingewechselten Felipe Neves Fraga beförderte OFC-Torjäger Norman Guski mit ganz viel Gefühl zur überfälligen Führung ins Tor der Gäste. In den Schlussminuten hätte der nun wieder dominierende OFC die Führung ausbauen können, doch Sebastian May (85.) wie auch Norman Guski (90.) ließen die sich nun noch ergebenden Möglichkeiten ungenutzt verstreichen. Am Ende zeigte sich OFC-Trainer Hans Oertwig sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, sprach von einem hochverdienten Sieg, bemängelte jedoch die unzureichende Chancenwertung.