Exklusivpartner des OFC und Hauptsponsor unserer Männer:
ORAFOL Europe ist führend in der Entwicklung und Herstellung von selbstklebenden grafischen Produkten, retroreflektierenden Materialien, Klebebandsystemen und hochwertigen Polymerfolien.
Mit der strategischen Neuausrichtung ab 1990 hat sich ORAFOL zu einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Kunststoffveredlung entwickelt. Mit 17 Tochtergesellschaften ist die Firmengruppe auf allen Kontinenten vertreten und auf allen relevanten Märkten präsent. ORAFOL beschäftigt weltweit 2.600 Mitarbeiter. Am Stammsitz in Oranienburg sind mehr als 1.200 Mitarbeiter tätig.
(rl) Mit viel Glück und Geschick kamen, die sich in der Brandenburgliga auf ihrer Abschiedstournee befindenen Blau-Weißen aus dem Doppeldorf, zu einem mehr als schmeichelhaften 1:0 (0:0) Heimerfolg gegen den OFC, der zudem auf einen sehr kuriosen Treffer beruhte. Denn lange Zeit waren die Gäste in der relativ einseitigen Partie das spielbestimmende Team, doch beste Gelegenheiten blieben zumindest vor dem Seitenwechsel auf der Strecke. So hatten die Platzbesitzer auch das nötige Quäntchen Glück, dass sie nicht schon frühzeitig in Rückstand gerieten, denn vom freistehenden Enrico Schöffel (10.) landete das Leder nur am Pfosten. Auch bei den Gelegenheiten von Jean-Luca El Bani (15.) und Jascha Seiche (17.) nach Doppelpass mit Kuba Siala Vulu fehlte nicht viel. Als der Ball nach einem Kopfball von Kuba Siala Vulu (23.) schließlich endlich im Netz zappelte hatte der Unparteiische einen Einwand und entschied auf Abstoß. So endete die erste Spielhälfte torlos, woran die harmlosen Hausherren jedoch keinen Anteil hatten. Mit Wiederbeginn wurde es dann eine sehr zähe Angelegenheit, auch weil der OFC nun nicht mehr so ruhig und geduldig spielte, es mehr erzwingen wollte, wie es später OFC-Trainer Enis Djerlek formulierte. Schließlich sollte eine kuriose und eigentlich harmlose Szene zur Spielentscheidung führen. Nach einem Geplänkel im Mittelfeld fasste sich der Kapitän der Gastgeber, Paul Petermann (68.) aus großer Entfernung zum OFC-Tor ein Herz und überraschte den etwas schlecht postierten und etwas verdutzten Gästetorhüter Anton Warmuth mit einem eher harmlosen Schuss zur überraschenden Führung. Die sich in der Schlussphase nun öffnenden Gäste, die versuchten das Blatt zu wenden, hatten schließlich noch Glück, dass die Gastgeber die sich ergebenden Kontersituationen nicht konsequent genug zu Ende brachten. So war die Enttäuschung beim OFC nach dem Schlusspfiff groß, der sich an diesem Tage selbst geschlagen hatte.
Gelbe Karten: R. Kretschmann, Schöffel (beide OFC) – M. Rosenboldt, Njoku, Beck, Hammer (alle SC EMZ) Zuschauer: 149 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
(rl) In diesem Eintracht-Duell bekamen die Besucher lange Zeit schwere Kost geboten, doch in der Schlussphase sah sich der OFC doch noch für seine geduldige Spielweise belohnt, denn nach einem Doppelschlag zum 2:0 (0:0) Erfolg mussten die Gäste aus Miersdorf/Zeuthen mit leeren Händen die Heimreise antreten. So war der Hoffnungsfunke der Randberliner noch spät erloschen, denn mit etwas Glück wäre vielleicht ein dreckiger Punktgewinn möglich gewesen, wie es Gäste-Trainer Thorsten Beck später formulierte. Aber auch so erkannte er an, dass der OFC der verdiente Sieger war, da sein Team zu wenig Lösungen mit dem Ball fand. Doch auch die Einheimischen, die auf einige Stammspieler verzichten mussten, taten sich lange Zeit schwer. So war deutlich spürbar, dass im Angriffszentrum personell improvisiert werden musste und dicke Tormöglichkeiten Mangelware blieben.
Für dickste Gelegenheit der Platzbesitzer sorgten ausgerechnet die Gäste, als Nils Reichardt (34.) per Oberkörper eine Eingabe von Tom Siegler in Richtung eigenes Tor beförderte, jedoch im letzten Moment noch Schlimmeres verhindern konnte. Auch nach dem Wechsel blieb es eher eine langweilige Partie ohne nennenswerte Höhepunkte. Dafür sollten sich in den Schlussminuten die Ereignisse überschlagen und für das Bisherige etwas entschädigen. Zuerst war es der eingewechselte Abdul-Hamid Saadaev (85.), er feierte zudem seinen 24. Geburtstag, der nach einer Ecke von Tarik Cmajcanin am langen Pfosten zum Kopfball kam und für die erlösende Führung sorgte. Dieser Treffer sorgte regelrecht für Erleichterung und kurz danach hatte der ebenfalls neu ins Spiel gekommene Jean-Luca El Bani (90.+1) die Riesenmöglichkeit zur Entscheidung, doch die Eingabe von Adul-Hamid Saadaev aus kürzester Entfernung übers leere Tor zu bugsieren war nicht so einfach.
Besser machte es dann jedoch Jascha Seiche (90.+3) der zu einem unwiderstehlichen Solo ansetzte und per Linksschuss in den Winkel traf. So landete der Gastgeber am Ende einen verdienten Sieg, der dafür ein Lob von seinem Trainer Enis Djerlek erhielt, der später hervorhob, dass sein Team trotz widriger Umstände wenig Fehler machte und die Geduld bewahrte.