Schlappe im Kellerduell !

Landesklasse Nord 2021 / 22  – „12. Spieltag“

FSV Fortuna Britz 90 – Oranienburger FC Eintracht II 6:2 (2:1)

Torfolge:  1:0 (14.) Seifert, 1:1 (36.) Ali Dieb, 2:1 (37.) Seifert, 3:1 (54.) Peters, 4:1 (58.Foulstrafstoß) Klein,
4:2 (63.) Koll-Hibbert, 5:2 (74.) Seifert, 6:2 (76.) Kaßne

Schiedsrichter: Bernd Marggraf (Angermünde)

(rl) Im absoluten Kellerduell der Landesklasse behielt das bisherige Schlusslicht FSV Fortuna Britz gegen die u23 vom OFC überraschend deutlich mit 6:2 (2:1) Toren die Oberhand und verbannte somit die Gäste ans Tabellenende. Erneut waren es eine Reihe individueller Fehler der Oranienburger Youngsters, die es dem Gastgeber erleichterten zu Treffern zu kommen. So sagte Marc Seifert (14.) nach einer knappen Viertelstunde danke, als er nach einem Missverständnis in der Hintermannschaft der Gäste, mühelos vollendete. Als Omar Ali Dieb (36.) nach einer Einzelleistung den Ausgleich markierte, zuvor hatte er bereits eine gute Ausgleichschance (25.) vergeben, keimte beim OFC etwas Hoffnung auf. Doch einen weiteren Patzer der Gäste nutzte Marc Seifert (14.) im Gegenzug zur erneuten Führung. Das jungen Akteuren auch Fehler zugestanden werden müssen, musste das Nabdzyk-Team kurz nach der Pause schmerzlich erfahren, als OFC-Schlussmann Tobias Anutha bei einem Freistoß von Sebastian Peters (54.) aus gut 40 Metern keine gute Figur machte. Zu allem Überfluss sorgte Erik Klein (58.) wenige Minuten später mit einem sicher verwandelten Foulstrafstoß bereits für eine gewisse Vorentscheidung. Doch der OFC gab sich noch nicht geschlagen und verkürzte durch den zur Pause eingewechselten Mathias Koll-Hibbert (63.). In der sich nun anschließenden Drangphase versäumten es die Kreisstädter das Geschehen noch einmal spannend zu machen, denn Omar Ali Dieb (68.) vergab aus Nahdistanz und übersah den besser postierten Mitspieler. Mit einem Doppelschlag durch Marc Seifert (74.) und Darren Kaßner (76.) besiegelten die am Ende glücklichen Fortunen dann ihren zweiten Saisonsieg. So war OFC-Trainer Szymon Nabzdyk nach der Rückkehr ernüchtert, als er meinte, dass man wusste das es unter gewissen Umständen nicht einfach wird und die personellen Probleme derzeit den Ausschlag geben.
OFC II: Anutha – Balaga, Haberland, (16. Brommond / 46. Koll-Hibbert), Hielscher-Reinelt, Klotsche, Schleicher (80. Lino), Bohe, Herrmann (52. Lautz), Radtke, Agbor, Ali Dieb (80. Geserich)

Mehr Mühe als erwartet !

Brandenburg- Liga 2021 / 22  –

„Nachholspiel – 9. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen  3:1 (1:0)

OFC: Blöck – R. Kretschmann, T. Kretschmann, F. Schütze, Knaack, – Lakatos, Hawwa –
Dellerue (84. Hielscher-Reinelt), Unger (68. Schöffel), Waclawczyk (59. Lenz) – Bianchini

SC EMZ: Vogel – Bernhardt, Klatt, Ganzer, Brüggenkamp, Lind – Reichardt – Bagola (64. Gülzow),
Ritter (79. Kruppe), Brandt (90. Müller) – Greib

Gelbe Karten:  Bianchini, Waclawczyk, Lakatos (alle OFC) – Bagola, Ritter, Brandt (alle SC EMZ)
Beste Spieler:  F. Schütze, Lakatos, Dellerue (alle OFC) – Greib, Bernhardt (beide SC EMZ)

Zuschauer: 80 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (9.) Bianchini, 2:0 (49.) Dellerue, 2:1 (82.) Brüggenkamp, 3:1 (84.) Schöffel,

Schiedsrichter: Tobias Collin (Templin)

(rl) Mit einem wichtigen aber mühevollen 3:1 (1:0) Heimsieg festigte der OFC im Nachholspiel gegen den SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen seine Position in der Spitzengruppe der Tabelle. Diese ließe sich gar noch ausbauen sollte auch noch eine weitere ausstehende Nachholpartie erfolgreich gestaltet werden. Als Lukas Bianchini (9.) in der Anfangsphase eine Eingabe von Jean-Pierre Dellerue am langen Pfosten zur frühen Führung nutzte, hoffte man bei den Einheimischen auf einen einfachen und ungefährdeten Sieg. Doch die Randberliner Gäste, zuletzt deutlich im Aufwind, sollten sich über die gesamte Spieldauer als hartnäckiger und unbequemer Gegner erweisen. Immer wieder versuchte man mit einer etwas rustikalen Spielweise das Spiel des OFC zu stören und selbst Nadelstiche zu setzen. Da es der Platzbesitzer in dieser Phase versäumte seine Vorteile zum Ausbau der Führung zu nutzen, konnte er sich glücklich schätzen, dass der Lattenschuss von Matthias Bagola (38.) nicht zum Ausgleich führte. Als kurz nach Wiederbeginn Jean-Pierre Dellerue (49.) nach einem Hawwa-Pass in die Tiefe der Gästeabwehr enteilte und erhöhte schien die Partie entschieden. Zumal sich der Gastgeber weitere gute Möglichkeiten erspielte (Unger 51./ 61.) um endlich den Deckel drauf zu machen. Doch die zweikampfstarken Gäste verlangten dem OFC alles ab und gingen mit ihrer aggressiven Spielweise teilweise bis an die Grenze des Erlaubten. Als dem Namensvetter in den Schlussminuten durch dem aufgerückten Arne Brüggenkamp (82.) nach einer Ablage von Peer Gülzow tatsächlich noch der immer in der Luft liegende Anschlusstreffer gelang, schien es noch einmal brenzlig zu werden. Doch fast im Gegenzug stellte der eingewechselte Enrico Schöffel (84.) mit einem „Billardtreffer“ von Innenpfosten zu Innenpfosten den alten Abstand wieder her und sorgte zugleich für den verdienten Endstand. So sah es auch Eintracht-Trainer Alexander Schröder, der nach der Partie zusammenfasste, dass seine Elf in einem beiderseits schwachen Spiel zu viele Geschenke verteilte und somit verdient verloren habe. Dagegen zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek zufrieden, der feststellte, dass seine Elf gegen einen schwierigen Gegner jeweils zum günstigsten Zeitpunkt die Treffer erzielt hatte.