OFC-Jubel nach Derbysieg!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „20. Spieltag“
TuS 1896 Sachsenhausen- Oranienburger FC Eintracht 1:2 (0:0)

TuS: Zlotogorski – Wulff, Pilz, M. Moldenhauer (82.Strähnz), Weigt – M. Ulm (15. Sadat) – Duraku, Hirschle, Müller, Komossa – Platte (61. Renner)

OFC: Warmuth –Zurawick (69. F. Schütze), Morma R. Kretschmann, Siegler – Eckert (90.+1 Kljajic) – Schöffel (90.+1 Vulu), Seiche (90.+1 Knaack), Janeck (60. Cmajcanin), Saadaev– Boateng

Gelbe Karten: Pilz, Komossa, Hirschle (alle TuS) – Warmuth, R. Kretschmann, F. Schütze, Morma, Schöffel, Cmajcanin (alle OFC)Rote Karte: Duraku (55./ TuS)

Zuschauer: 1329 am Sonntagnachmittag im ELGORA-Stadion, Sachsenhausen 
Torfolge:  0:1 (61.) Saadaev, 1:1 (72.) Renner, 1:2 (90.) Saadaev

Schiedsrichter: Tino Stein (Wustermark)

(rl) Die Revanche ist geglückt und der Aufwärtstrend beim OFC fand am Sonntagnachmittag im prestigeträchtigen Oranienburger Stadtderby beim TuS 1896 Sachsenhausen seine Fortsetzung, wo die Gäste zu einem verdienten aber am Ende dennoch wackeligen 1:2 (0:0) Auswärtssieg kamen. Denn diesmal machte der OFC, der in den vorherigen Derbys oftmals eher verhalten spielte, dass er gewollt war diese Partie für sich zu entscheiden. So hatten die Gäste in ihren schicken Jubiläumstrikots nach etwas mehr als eine Viertelstunde die Riesenchance zur Führung als Kwasi Boateng (17.) den TuS-Abwehrchef Martin Pilz abschüttelte, sein Heber jedoch am TuS-Gehäuse vorbeistrich. Kurze Zeit später war es dann Abdul-Hamid Saadaev (24.) der sich im Strafraum der Platzbesitzer geschickt in Szene setzte, doch das Leder knapp über den Querbalken ging. Die Gastgeber bemühten sich zwar, blieben in ihren Angriffsbemühungen jedoch eher harmlos, auch wenn Justin Kommossa (28.) nach einer knappen halben Stunde einen Strafstoß forderte, doch der Unparteiische auf Stürmerfoul entschied. Dagegen wirkten die Aktionen vom OFC wesentlich gefährlicher, der immer wieder vor dem TuS-Gehäuse auftauchte. Als das Leder von Abdul-Hamid Saadaev (38.) endlich im Kasten der Platzbesitzer einschlug, signalisierte der Assistent an der Linie eine fragwürdige Abseitsentscheidung. So konnten die Einheimischen mit dem torlosen zur Pause durchaus zufrieden sein. Nach dem Wechsel sollte es noch turbulenter und auch farbenfroher in diesem insgesamt recht guten Derby werden. Die Rote Karte für Dennis Duraku (55.) nach einer unübersichtlichen Situation versetzte allerdings nicht nur den Gastgeber in Entsetzen, sondern stellte sich als sehr harte Bestrafung dar. Ein Freistoß von Abdul-Hamid Saadaev (61.) aus halbrechter Position, der anscheinend ohne Zwischenberührung von Elias Eckert ins lange Eck segelte brachte dann die sich längst anbahnende OFC-Führung. Doch dann ließen sich die in Überzahl spielenden Gäste unverständlicherweise zurückdrängen und kassierten durch den eingewechselten Lion Renner (74.) aus dem Gewühl heraus den völlig unnötigen Ausgleich. In den Schlusssekunden hatte der selbstbewusste Stadtrivale dann noch einmal das Momentum auf seiner Seite als Kwasi Boateng das Leder an der Torauslinie geschickt behauptete und seine gefühlvolle Eingabe von Abdul-Hamid Saadaev (90.) per Kopf zum Siegtreffer genutzt wurde.

OFC in Torlaune!

Brandenburg-LIGA 2025-26 „19. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – FSV Union Fürstenwalde 5:0 (3:0)

OFC: Warmuth –Zurawick, Morma (81. Kljajic), Knaack, Siegler – Eckert (69. F. Schütze) – Schöffel, Seiche, Janeck, Saadaev (74. Vulu) – Boateng (81. Lakatos)

FSV Union: Winkelmann – Ngoyou, Sosnowski, Mlynarczyk, Steinmetz – Peschke, Abushammala (58. Nachkunst), Fiedler (58. Wunderlich) – Muca, Stondzik (58. Koka) – Paul (76. Kosch)

Gelbe Karten:  keine (OFC) – Seinmetz, Peschke (beide FSV)
Zuschauer: 105 am Sonnabendnachmittag auf dem Kunstrasenplatz – neben der ORAFOL-Arena, Oranienburg 

Torfolge:  1:0 (17.) Saadaev, 2:0 (27.) Boateng, 3:0 (43.) Saadaev, 4:0 (57.) Saadaev, 5:0 (62.) Zurawick
Schiedsrichter: Fabio Stemmler (Babelsberg)

(rl) Die Formkurve zeigt beim OFC nach der Winterpause deutlich nach oben, diese Erfahrung musste nun auch der FSV Union Fürstenwalde machen, der mit einer auch in dieser Höhe verdienten 5:0 (3:0) Niederlage die Heimreise antreten musste. Wir haben hier heute völlig zu Recht eine deutliche Abreibung erhalten, waren in allen Belangen unterlegen, es war für ein gebrauchter Tag für uns, fasste FSV-Trainer Alexander Mikulin nach Spielende den Spielverlauf kurz und knapp zusammen. Hinzu kam das seine zeitweise überforderte Mannschaft bei einigen Situationen auch regelrecht Hilfestellung leistete. So machte FSV-Torhüter Leon Winkelmann nach einer guten Viertelstunde keine besonders glückliche Figur, als er den noch aufsetzenden aber nicht unbedingt gefährlichen Distanzschuss von Abdul-Hamid Saadaev (17.) zur OFC-Führung passieren ließ. Damit nahm das Unheil für die Spreestädter seinen Lauf, denn kurz Zeit später baute der Platzbesitzer auf seinem Kunstrasenplatz die Führung aus und das recht ansehnlich. Einen verlagernden Pass von Elias Eckert hievte Abdul-Hamid Saadaev per Kopf ins Zentrum wo Kwasi Boateng (27.) im Stile eines Torjägers verwandelte. So spielte sich der Gastgeber in der Folgezeit in einen Rausch und dann gelingen auch Torerfolge die sonst auf der Strecke bleiben. Der Treffer von Abdul-Hamid Saadaev (43.) kurz vor dem Pausenpfiff war dafür ein Paradebeispiel, denn seine Eingabe verfehlte den gut postierten Enrico Schöffel und so segelte die Kugel vorbei an Freund und Feind ins lange Eck. Damit war schon zur Pause eine Vorentscheidung gefallen, doch der an diesem Tage torhungrige OFC war gegen harmlose Gäste auch nach dem Wechsel noch nicht fertig. Mit einem sehenswerten Linksschuss in den Winkel schraubte Abdul-Hamid Saadaev (57.) mit seinem 3. Treffer an diesem Nachmittag das Ergebnis weiter in die Höhe. Da der enttäuschende FSV nie in der Lage war etwas Gefährliches zu bieten, war es schließlich Winterneuzugang Nicolaus Zurawick (62.) vorbehalten um mit einem strammen Schuss für den Schlusspunkt zu sorgen. Ein zufriedener OFC-Trainer Enis Djerlek lobte seine Elf später für einen bärenstarken Auftritt.