Titelkampf entschieden!

Brandenburg-LIGA 2024-25 „29. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – SG Union Klosterfelde 0:2 (0:2)

OFC: Stein – Schöffel (46. M.Moldenhauer), Eckert, F. Schütze (60. Bonasewicz), Siegler – Musaitov (60.Seiche), Mahmutagic – Walter, Ali Dieb (87. Schiller), Saadaev – Bianchini (77.Waclawczyk)

SG Union: Schubert – Kühn (51. Öczin), Schölzke, Heinrich, Markhoff, Boritzki (81. Fedder) – Lekaj, Soltan (71. Knorr) – Brando (71. Machut), Sobek (51. Höpfner), Einsiedel

Gelbe Karten: F. Schütze, Musaitov, Ali Dieb, M. Moldenhauer (alle OFC) – Heinrich, Knorr (beide SG Union) 

Rote Karte:  Samir Mahmutagic (73. / OFC)
Zuschauer: 320 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge: 0:1 (6.) Einsiedel, 0:2 (37.) Einsiedel
Schiedsrichter: Jonas Marx (Bernau)

(rl) Beim OFC machte die SG Union Klosterfelde ihr Meisterstück, denn durch einen verdienten 0:2 (0:2) Auswärtserfolg sicherten sich die Barnimer den angestrebten Landesmeistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga.                 HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

Schon frühzeitig stellte der Tabellenführer in einer recht ansehnlichen ersten Spielhälfte die Weichen auf Sieg, als Union-Kapitän Philip Einsiedel (6.) das Leder gekonnt aus der Luft annahm und überlegt verwandelte. Doch der Gastgeber zeigte sich davon unbeeindruckt, ließ jedoch die nötige Konsequenz vermissen. Denn nach einem Musterpass von Samir Mahmutagic steuerte Abdul-Hamid Saadaev (13.) über die linke Seite allein dem Union-Gehäuse entgegen, sein überhasteter Abschluss landete jedoch nur am Außennetz. Da zeigten sich die Unioner wesentlich zielstrebiger, denn nach einer guten halben Stunde baute der Tabellenführer seinen Vorsprung durch Philip Einsiedel (37.) aus. Allerdings zeigte sich die OFC-Defensive wie schon beim Führungstreffer nicht so recht auf der Höhe und ermöglichte diese beiden Gegentreffer hinter die Abwehrkette viel zu einfach. Die Hoffnung blieb jedoch das Geschehen noch einmal spannend zu machen, denn Leon Walter (44.) hatte kurz vor dem Pausenpfiff durchaus die Möglichkeit zum Anschlusstor. Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie etwas, denn die Gäste schalteten in den Verwaltungsmodus und auch dem Platzbesitzer fiel es zunehmend schwerer sich gefährlich in Szene zu setzen. Zudem merkte man beiden Teams an, dass sich eine kräftezehrende Saison dem Ende zuneigt. Vielleicht hätte eine Ergebniskorrektur noch einmal etwas Brisanz und Spannung ins Spiel gebracht, doch die verheißungsvollen Gelegenheiten von Abdul-Hamid Saadaev (55. / 76. Freistoß) verpufften. Unrühmlicher Höhepunkt war schließlich noch die Rote Karte für den einmal mehr überdrehenden Samir Mahmutagic (73.), welche in seinem letzten Spiel für den OFC nicht so recht ins Bild passte. Dagegen zeigte sich Union-Trainer Kevin Hetzel weit nach Spielende sehr glücklich über den Sieg gegen einen starken Kontrahenten wie er formulierte, seinem Team allerdings auch ein Riesenkompliment aussprach.

Die Pressekonferenz zum Spiel:

OFC punktet in doppelter Unterzahl!

Brandenburg-LIGA 2024-25 „28. Spieltag“

SV Altlüdersdorf – Oranienburger FC Eintracht 2:2 (1:1)

SV Altlüdersdorf: Warmuth – Krüger, Wozniak, Korczynski (90.+6 Szalowicz), El-Ali – Borchert (67. Nassri), Horchert, Hawwa (46. Kratz), I. Ben Abdallah – C. Ben Abdallah Wierzchowski

OFC: Blöck – R. Kretschmann, T. Kretschmann (46. Knaack), F. Schütze (58. Seiche), Siegler – Mahmutagic (70. Schöffel), Musaitov (70. Eckert) – Walter, Cmaijcanin (74. Waclawczyk), Saadaev – Ali Dieb

Gelbe Karten: I. Ben Abdallah, C. Ben Abdallah, El-Ali (alle SVA) – Mahmutagic, Cmajcanin, Walter (alle OFC)
Rote Karte: Randy Kretschmann (80./ OFC),

Zuschauer: 220 im Sport- und Gemeindezentrum – in der Gasse, Altlüdersdorf   
Torfolge: 1:0 (6.) C. Ben Abdallah,1:1 (18.) Saadaev, 2:1 (48.) Kratz, 2:2 (90.+10) Eckert

Schiedsrichter: Roman Brand (Glienicke/Nordbahn)

(rl) Beim Schlusspfiff gab es lange Gesichter in der Gasse beim heimischen SV Altlüdersdorf, denn weit in der berechtigten Nachspielzeit gelang dem nie aufsteckenden OFC tatsächlich der kaum noch für möglich gehaltene 2:2 (1:1) Ausgleichstreffer. Das besonders Ärgerliche aus Sicht der Gastgeber war nicht nur der verschenkte Sieg, denn einige Chancen hatte man leichtfertig liegen gelassen, sondern auch die eigene Dummheit, denn die Gäste spielten zu diesem Zeitpunkt in doppelter Unterzahl. Denn zuerst war Randy Kretschmann (80.) deutlich übertrieben mit Rot vom Platz geflogen, dann verletzte sich OFC-Torhüter Alexander Blöck schwer im Gesicht und musste durch Feldspieler Sebastian Knaack ersetzt werden, denn das Wechselkontigent war bereits ausgeschöpft. Und Sebastian Knaack nun als Torhüter, sollte seinen OFC mit einem Superreflex gegen Iheb Ben Abdallah (90.+3.) kurz vor Schluss am Leben halten. Denn lange Zeit hatten die Hausherren, die gegen eine teilweise etwas unbewegliche wirkende OFC-Defensive Schnelligkeitsvorteile hatte, immer wieder in Führung gelegen. So hatte Ceif Ben Abdallah (6.) seine Elf gegen schlecht verteidigende Gäste früh in Führung. Doch der seit Wochen immer mehr aufblühende Abdul-Hamid Saadaev (18.) hatte schnell die passende Antwort parat, als er sich gekonnt gegen mehrere SVA-Abwehrspieler durchsetzte und zum Ausgleich traf. Das Chancenverhältnis war in der Folgezeit auf beiden Seiten eher mäßig, sodass das Remis zur Pause durchaus gerecht war. Und erneut hatte der Gastgeber zu Wiederbeginn den besseren Start, denn nach einem langen Ball tauchte Ex-OFC-er Fabien -Tino Borchert frei vor OFC-Schlussmann Alexander Blöck auf, der den ersten Versuch noch abwehren konnte, doch im Nachsetzen staubte Alexander Kratz (48.) zur erneuten Führung ab. Zwar hatte kurze Zeit später Leon Walter (65.) die gute Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Kopfball landete nur am Innenpfosten. So deutete fast alles auf einen Heimsieg der Gastgeber hin, zumal die Kreisstädter in der Schlussphase lange in Unterzahl spielten. Doch nach dem Motto Alles oder Nichts gelang dem OFC mit der letzten Aktion noch der umjubelte Ausgleich als Elias Eckert (90.+10) die Ablage von Omar Ali Dieb versenkte. So lobte OFC-Trainer Enis Djerlek sein Team später, für ihre tolle Moral, und fügte hinzu, dass man einen OFC nie abschreiben sollte.