Erneute Punkteteilung!

Brandenburg-LIGA 2024-25 „25. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht – MSV 1919 Neuruppin 2:2 (1:0)

OFC: Blöck – Siegler, Iles Cruz (58. Ali Dieb), M. Moldenhauer, Knaack – Musaitov (46. Hielscher-Reinelt), Mahmutagic – Walter (72. Waclawczyk), Cmajcanin, Saadaev (81. Schöffel) – Seiche

MSV: Melentijevic – Schröder (77. Mischor), Neumann, Koussi, Prüfer (46. Komnos) – Jäger, Lehmpfuhl – London, Bryzhchuk, Kögler (46. Renner) – Kyrylov, (69. Heorhiiev)

Gelbe Karten: Musaitov, M. Moldenhauer (beide OFC) – Neumann, Lehmpfuhl, Kyrylov (alle MSV)
Gelb/Rote Karte: Marc Moldenhauer (74. / OFC), Jannis Neumann (31. / MSV)

Zuschauer: 125 am Sonnabendnachmittag in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (7.) Seiche, 1:1 (48.) Renner, 2:1 (50.) Seiche, 2:2 (54.Eigentor) Siegler

Schiedsrichter: Marvin Weiß (Erkner)

(rl) Nach einer ansehnlichen Partie gab es zwischen dem OFC und dem MSV 1919 Neuruppin wie schon im Hinspiel, diesmal jedoch mit 2:2 (1:0) Toren ein erneutes Remis, mit dem sich beide Seiten nach Spielende einverstanden zeigten. Dabei startete der Platzbesitzer recht vielversprechend, der schon nach wenigen Minuten die Führung bejubeln konnte, als der erneut sehr stark aufspielende Jascha Seiche (7.) mit einem ansatzlosen Flachschuss von der Strafraumkante ins linke untere Eck traf. Danach setzten die Einheimischen die vorgegebene Marschroute gut um und hatten in dieser Phase die Partie gut im Griff, wie es später OFC-Trainer Enis Djerlek formulierte. So hatten Abdul-Hamid Saadaev (18.) und Samir Mahmutagic (36.) jeweils nach Standardsituationen durchaus die Möglichkeiten um die Führung auszubauen, doch die vielbeinige Gästeabwehr wie auch der baumlange MSV-Keeper Marco Melentijevic wussten dies zu verhindern. Aber auch die Fontanestädter blieben vor der Pause nicht chancenlos. So musste OFC-Torhüter Alexander Blöck nach einer knappen halben Stunde mit einer Flugparade den Kopfball von Maksym Kyrylov (27.) entschärfen und hatte kurz vor dem Pausenpfiff das Glück des Tüchtigen, dass der Kopfball vom aufgerückten Abdelkarim Koussi (42.) von der Querlatte aufgehalten wurde. In der Zwischenzeit hatten sich die Gäste selbst dezimiert, denn MSV-Kapitän Jannis Neumann (31.) musste nach wiederholtem Foulspiel vorzeitig duschen. Mit einigen personellen Veränderungen startete der MSV zu Wiederbeginn und die Maßnahmen von Trainerfuchs Dietmar Demuth sollten schnell fruchten. Denn der gerade erst eingewechselte Julian-Elias Renner (48.) benötigte nur 180 Sekunden um Abwehrspieler Marc Moldenhauer ziemlich alt aussehen zu lassen und zum Ausgleich traf. Doch der Gastgeber hatte umgehend die passende Antwort parat, als sich wiederum Jascha Seiche (50.) zu einer tollen Einzelaktion aufschwang und mit einem beherzten Schuss unter die Latte traf. Doch das nun muntere Treiben fand seine Fortsetzung und wurde schließlich von Tom Siegler (54.) mit einem Eigentor zum Ausgleich gekrönt, der die Eingabe von Cashion Andrew London mit viel Gefühl ins eigene Netz bugsierte. Nach einer guten Stunde gab es den nächsten Aufreger als Samir Mahmutagic (61.) mit einem strammen Linksschuss nur den Pfosten traf. In der Schlussviertelstunde stellte der Platzbesitzer auf dem Spielfeld wieder personellen Gleichstand her, denn auch Marc Moldenhauer (74.) bekam die Ampelkarte zu sehen. Kurz vor dem Ende wurde es dann noch einmal vogelwild, denn beide Teams wollten den Sieg, doch David Waclawczyk (89.) wie auch Viktor Heorhiiev (90.) scheiterten jeweils an den Torhütern. So meinte MSV-Trainer Dietmar Demuth später, dass nach einem munteren Offensivspiel das Remis vollkommen in Ordnung sei.

Die Pressekonferenz zum Spiel:

Gute Reaktion nach dem Derby!

Brandenburg-LIGA 2024-25 „24. Spieltag“

FSV Union Fürstenwalde – Oranienburger FC Eintracht 0:3 (0:1)

FSV Union: Winkelmann – Achemlal (70. Glaschke), Sosnowski, Ngoyou, Steinmetz – Adelusi, Abushammala, Wunderlich (70. Kulbekov), Muca, Kosch – Mlynarczyk,

OFC: Blöck – R. Kretschmann, T. Kretschmann, F. Schütze, Siegler – Musaitov (46. Hielscher-Reinelt), Karwinkel (68. M. Moldenhauer) – Walter, Cmajcanin (56. Seiche), Waclawczyk (46. Knaack) – Saadaev

Gelbe Karten: Wunderlich, Achemlal (beide FSV Union) – Siegler, Waclawczyk (beide OFC)
Rote Karten: Erik Steinmetz (75. FSV Union) – Tim Kretschmann (75.OFC)

Zuschauer: 156 in der Spree-Arena, Fürstenwalde 
Torfolge: 0:1 (6.) Waclawczyk, 0:2 (63.) Saadaev, 0:3 (85.) Saadaev

Schiedsrichter: Max Stramke (Elsterheide)

(rl) Beim mit dem Rücken zur Wand stehenden FSV Union Fürstenwalde kam der OFC nach einer kampfbetonten Partie zu einem deutlichen 0:3 (0:1) Auswärtssieg und konnte somit die schmerzhafte Derbyniederlage der Vorwoche etwas vergessen machen. Bei sehr schwierigen Platzverhältnissen in der Spree-Arena, die schon bessere Fußballzeiten gesehen hatte, profitierten die Gäste von einer starken und sehr dominanten Anfangsphase. So hatte David Waclawczyk (9.) den OFC schon früh in Führung gebracht, als er zuerst seinen Gegenspieler Yvan Ghilslain Ngoyou am FSV-Strafraum tunnelte und dann mit einem Schlenzer ins lange Eck überlegt vollendete. Kurze Zeit später hätte der an diesem Tag stark aufspielende Abdul-Hamid Saadaev (21.) erhöhen können, doch sein Schussversuch wurde eine Beute von FSV-Torhüter Leon Winkelmann. Mit zunehmender Spieldauer fanden die sehr körperbetont und aggressiv aufspielenden Hausherren jedoch besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. So stand Torjäger Christian Mlynarczyk (28.) nach einer knappen halben Stunde kurz vor dem Ausgleich, doch vor der Torlinie konnte die Situation bereinigt werden. Die Gäste blieben mit ihren Aktionen jedoch stets gefährlich und wieder war es David Waclawczyk (34.) der es nach einer Uneinigkeit in der FSV-Defensive versäumte die Führung auszubauen. Doch auch beim Platzbesitzer, der oftmals sehr robust zu Werke ging, wurde deutlich warum man im Tabellenkeller festhängt, denn gute Möglichkeiten Ingo Wunderlich (43.) und Victor Oluwasegun Adelusi (45.) wurden leichtfertig vertan. Mit Wiederbeginn startete der Gastgeber weiterhin druckvoll auf dem äußerst holprigen Geläuf, vermochte sich aber keine ernsthafte Torchance herauszuspielen. Dann folgte der große Auftritt von Abdul-Hamid Saadaev (63.), der nach einem Foulspiel am kurz zuvor eingewechselten Jascha Seiche, den direkten Freistoß aus gut 20 Metern in den oberen Winkel versenkte. Dieser Treffer hinterließ Wirkung bei den Einheimischen, die sich davon nicht mehr erholten. In der Schlussviertelstunde gab es nach einer unglücklichen Situation auf Höhe der Ersatzbänke ein Getümmel, bei dem sich FSV-Kapitän Erik Steinmetz (75.) und OFC-Abwehrchef Tim Kretschmann (75.) jeweils Rot einhandelten. Für den Schlusspunkt sorgte dann erneut Abdul-Hamid Saadaev (85.) der eine flache Freistoßeingabe von Jascha Seiche im Zentrum humorlos zur endgültigen Spielentscheidung verwandelte. So zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek nach Spielende zufrieden über die Reaktion die sein Team nach der Vorwoche gezeigt hatte, fügte jedoch an, dass man den Sieg auf Grund einiger Verletzter teuer bezahlt habe.