Mai 14

Schlüssel zum Erfolg gefunden !

Oranienburger FC Eintracht – FC Eisenhüttenstadt  3:0 (0:0)

OFC: Roggentin – Heidenreich, Czasch, Malanowski, Knaack – Eichhorst, Djoumessi Ntatino, Witte – Unger (66. Wohlatz), Rentmeister A. Schütze (75.Moge )
FCE: Stemmler – Steinbeiß, Becker (83.Franke), Perlwitz – Ngum, Nickel – Szywala, Wolbaum (34. Lommatzsch), Anders (88.Fischer), Krüger – Mooh Djike

Gelbe Karten:  Rentmeister (F), Wohlatz  (F), (beide OFC) – Ngum (U), Lommatzsch (F), (beide FCE)
Zuschauer: 120 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  1:0 (52.) A. Schütze, 2:0 (64.) Unger, 3:0 (80.) Moge
Schiedsrichter: Tobias Collin  (Templin)

(rl) Trotz einer torlosen und recht ereignislosen ersten Spielhälfte reichte es für den OFC, gegen das abstiegsgefährdete Team vom FC Eisenhüttenstadt, am Ende noch zu einem hochverdienten 3:0 (0:0) Heimerfolg. Vor der Pause hatten sich beide Teams weitestgehend neutralisiert. So spielte sich das Geschehen zumeist zwischen den Strafräumen ab. Nach gut 20 Minuten hatten die Gäste eine erste Möglichkeit, als Georges Mooh Djike versuchte OFC-Torhüter zu überraschen, doch der Ball landete neben dem Gehäuse. Mit der guten Vorpausenleistung seines Teams, dass einige personelle Ausfälle zu verkraften hatte, zeigte sich FCE-Trainer Andreas Schmidt nach dem Abpfiff durchaus zufrieden. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen der Gastgeber jedoch gefährlicher, aber vorerst blieb Alexander Schütze (36., 43.) bei seinen Gelegenheiten der Torerfolg noch verwehrt. Dies sollte sich aber nach dem Seitenwechsel recht bald ändern. Schon zur Pause hatte OFC-Trainerfuchs Hans Oertwig angedeutet, dass einige vorgenommene Wechsel im taktischen Bereich wahrscheinlich der Schlüssel zum Erfolg sein werden. Und er sollte recht behalten!! Nach feiner Vorarbeit von Pascal Heidenreich, der den Ball mit viel Gefühl in den Rücken der Gästeabwehr spielte, gelang dem einschussbereiten Alexander Schütze (52.) der Führungstreffer. Als schließlich Miguel Unger (65.) mit einem verdeckten Linksschuss ins lange Eck traf und den FCE-Torhüter Martin Stemmler dabei nicht besonders gut aussehen ließ, war die Vorentscheidung gefallen. Die nun nicht mehr so in die Zweikämpfe kommenden Gäste, wie es ihr Trainer später analysierte, wären vielleicht noch einmal ins Spiel gekommen, doch der Schuss von Ibrahim Ngum (69.) wurde von Sven Roggentin im OFC-Gehäuse glänzend pariert. Kurze Zeit später hatte Ibrahim Ngum (71.) Glück, dass er nach einer Rangelei mit Sascha Rentmeister und anschließender Tätlichkeit nicht vorzeitig zum Duschen musste, denn für Beide gab es nur die gelbe Karte.  Denn Schlusspunkt beim Platzbesitzer setzte dann schließlich der eingewechselte A-Jugendspieler Artur Moge (80.) der nach feiner Einzelleistung mit seinem Treffer, der den OFC-Trainer besonders erfreute, für den Endstand sorgte.

 

Mai 14

OFC-Reserve lässt sich vorführen !

Oranienburger FC Eintracht II – VfB Gramzow   2:7  (1:3)

Torfolge:  1:0 (2.) F. Schütze, 1:1 (14.Handstrafstoß) Palow, 1:2 (15.) Stark, 1:3 (32.) Schwedesky,
1:4 (53.) Schwedesky, 1:5 (55.) Stark, 2:5 (68.) Schönhoff, 2:6 (77.) Stark,
2:7 (90.+1 Foulstrafstoß.) Silewicz                 Schiedsrichter: Robin Guderjahn (Brandenburg)

(rl) Nach einer erschreckenden und teilweise erbärmlichen Vorstellung musste die OFC-Reserve in dieser wichtigen Heimpartie gegen den VfB Gramzow, eine enttäuschende und nicht nachvollziehbare 2:7 (1:3) Heimschlappe hinnehmen. Dabei hatte  das personell aufgerüstete OFC-Team einen Start nach Maß. Schon nach 100 Sekunden war der Gastgeber in Führung gegangen, als der aufgerückte Frederic Schütze eine  Freistoßeingabe von Romano Gerike über die Linie stocherte. Kurze Zeit später hatte Marc Markgraf (5.) den zweiten Treffer vor den Füßen, aber VfB-Torhüter Mateusz Silewicz ließ sich nicht überraschen. Vielleicht hätte dieser mögliche Treffer die erforderliche Ruhe und Sicherheit ins Spiel der Einheimischen gebracht. Aber so musste man mit ansehen wie es tatsächlich um das Nervenkostüm der OFC-Reserve bestellt war. Nach einer Viertelstunde sollte das sich anbahnende Unheil an diesem Tage seinen Lauf nehmen. An eine eigentlich harmlose Freistoßeingabe von Marcel Blume segelte der an diesem Tage erstaunlich unkonzentriert wirkende OFC-Torhüter Christian Mimietz  förmlich vorbei und zu allem Pech bekam der hinter ihm stehende Omar Ali Dieb das Leder an den Oberarm. Den fälligen Handstrafstoß verwandelte Robin Palow (14.) humorlos zum Führungstreffer. Die von diesem Gegentreffer völlig geschockten Platzbesitzer mussten nur 60 Sekunden später sogar  den Führungstreffer der Gäste hinnehmen als der quirlige Tobias Stark (15.) die OFC-Abwehr ziemlich alt aussehen ließ. Es folgte ein unterirdischer Auftritt der Platzbesitzer die jegliche Einstellung zu prekären Situation vermissen ließen. Der Anspruch und die Wirklichkeit des Teams der Gastgeber standen in keinem Verhältnis. Die wesentlich spritziger und spielfreudiger wirkenden Uckermärker spielten mit dem OFC-Team das dem Gegner nur noch hinterher lief teilweise Katz und Maus. Beim Gastgeber gab es in allen Belangen deutliche Defizite, wo sich auch eindeutig die mangelnde Bereitschaft der Akteure im Spiel wie auch im Training wiederspiegelte. So geriet das Team von Trainer Imre Kalman in ein Debakel, der nach der Partie fassungslos wirkte und dem die Worte fehlten. Wie in dieser misslichen Situation und nach so einer Leistung, über die sich alle Akteure einmal hinterfragen sollten, noch der Abstieg verhindert werden kann, steht wohl in den Sternen.
OFC II: Miemitz, Friedrich, F. Schütze, Hölle, R. Kretschmann (46.Schönhoff), Gerike, Eichblatt, Tettenborn, Prußok, Ali Dieb, Markgraf (65.Deion Nassar)

Mai 07

Lohn für engagierte Leistung !

SV Grün-Weiß Lübben – Oranienburger FC Eintracht  2:3 (0:1)

Grün-Weiss: Michaelis – Leschnik, Guttke Trehkopf, Albrecht – Lehmann, Savaris Lopes (86.Würfel),  Köhler –  Tola, Pereira De Brito, Lindner (14. Friedrich, 82. Ziegler)
OFC: Roggentin – Witte, Hölle (65.Markgraf), Czasch, Knaack – Heidenreich (73. Moge), Hadzibulic – Eichhorst, Völkel (15. Djoumessi Ntatino),, Rentmeister – Unger

Gelbe Karten: Leschnik (F), Guttke (F), (beide Grün-Weiss) – Unger (F), Moge  (F), (beide OFC)
Zuschauer: 102 im Stadion zur Völkerfreundschaft, Lübben

Torfolge:  0:1 (17.Eigentor) Albrecht, 1:1 (49.) Pereira De Brito, 2:1 (57.) Tola, 2:2 (78.) Markgraf,
2:3 (88.) Eichhorst
Schiedsrichter: Max Stramke  (Elsterheide)

(rl) Der sonnige Trip in den Spreewald endete für den zuletzt 4 Spiele sieglosen OFC beim bislang  äußerst heimstarken Gastgeber Grün-Weiß Lübben mit  einem hochverdienten 3:2 (1:0) Auswärtssieg und brachte somit endlich das förmlich herbeigesehnte Erfolgserlebnis. Wir haben eine tolle Unterstützung von zahlreich mitgereisten OFC-Fans erfahren, von der sich das Team spürbar tragen ließ, berichtete OFC-Trainer Enis Djerlek nach Spielende, wofür sich die Mannschaft besonders bedanken wollte. Denn wiederum gab es schon im Vorfeld einige personelle Hiobsbotschaften auf Seite der Gäste, denn kurzfristig mussten Lukas Wohlatz, Torben Kothe und Kapitän Jerome Malanowski krankheitsbedingt ersetzt werden. Aber wie der OFC immer wieder mit diesen misslichen Situationen umgeht ist schon bewundernswert. Von Anbeginn übernahmen die Gäste die Spielkontrolle ließen mit vielen Ballstafetten den Gastgeber kaum ins eigene Spiel kommen. Nach einer knappen Viertelstunde hätten die Gastgeber dann jedoch aus dem Nichts einen Leichtsinnsfehler der OFC-Abwehr fast bestraft, doch die Möglichkeit von Antonio Pereira De Brito Junior (15.) strich knapp über den OFC-Kasten. Nach einer verletzungsbedingten Unterbrechung und dem Aus für Grün-Weiß Torjäger Romano Lindner und für Tobias Völkel auf OFC-Seite, kamen die Gäste nach einem äußerst ansehnlichen Angriff zum Führungstreffer. Eine Eingabe von der rechten Seite des auffällig und kaum zu stellenden Pascal Eichhorst beförderte der Lübbener Abwehrspieler Lucas Albrecht (17.) vor dem hinter ihm stehenden Tim Witte, ins eigene Netz. In der Folgezeit versäumte es der OFC  schon wie zuletzt die Partie rechtzeitig für sich in die richtige Bahnen zu lenken, doch sehr gute Möglichkeiten für eine Resultatserhöhung durch Pascal Eichhorst (24., 45.) und des wieder genesenen Miguel Unger (26.) ließ man regelrecht liegen. Und fast wäre man für  diese Nachlässigkeit nach einer Unstimmigkeit in der etwas umformierten OFC-Abwehr kurz vor dem Pausenpfiff bestraft worden doch Rene Trehkopf (42.) verfehlte zum Glück das Ziel. Kurz nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dann aber doch den Ausgleich hinnehmen, als man zu unentschlossen agierte und Antonio Pereira De Brito Junior (49.) am zweiten Pfosten per Kopf vollendete. Und es sollte für den OFC noch schlimmer kommen, der sich bei einen Angriff der Platzbesitzer über die linke Seite etwas unglücklich anstellte und somit durch  Valmir Tola (57.), der aus Nahdistanz vollendete, in Rückstand geriet. Aber wir wollten auf keinem Fall mit leeren Händen die Heimreise antreten, meinte Enis Djerlek, der mit einigen Umstellungen das Risiko erhöhte. Diese Wechsel sollten sich als guter Schachzug erweisen. So hatte der eingewechselte Marc Markgraf (65.) schon nach kurzer Zeit den Ausgleich auf dem Fuß, doch Patrick Michaelis im Tor der Einheimischen klärte per Fuß. Nachdem Antonio Pereira De Brito Junior (68.) am stark parierenden OFC-Schlußmann Sven Roggentin gescheitert war, machte es Marc Markgraf (78.) dann besser, als er die geschickte Vorarbeit von Artur Moge mit dem Ausgleich veredelte. Die Gäste wollten jedoch noch mehr und belohnten sich endlich für ihre Bemühungen als Pascal Eichhorst (88.) die Eingabe von Marc Markgraf zum Siegtreffer verwandelte. Mit etwas Glück und Geschick stemmte man sich in den Schlussminuten den wütenden Angriffen der Gastgeber entgegen und sicherte sich somit nach einem harten Stück Arbeit einen hochverdienten Sieg in der Fremde.

Mai 07

Unnötige Niederlage !

FSV Fortuna 90 Britz – Oranienburger FC Eintracht II  3:2  (1:0)

Torfolge:  1:0 (39.) Samuel, 2:0 (54.) Schulz, 3:0 (56.) Kirsten, 3:1 (60.) Weigel, 3:2 (85.) Nabzdyk
Schiedsrichter: Finn Trautermann (Berlin)

(rl) Nach einer weiteren und völlig unnötigen 2:3 (0:1) Niederlage beim Team vom FSV Fortuna 90 Britz nimmt die Abstiegsangst beim Landesklasseteam vom Oranienburger FC Eintracht immer weiter zu. Wir haben dennoch ein gutes Spiel gemacht und waren über weite Strecken das klar bessere Team meinte nach der Rückkehr ein noch kopfschüttelnder OFC-Trainer Imre Kalman, aber am Ende stehen wir wieder mit leeren Händen da. Durch unsere sehr kompakte Spielweise ließen wir den Gastgeber nicht ins Spiel kommen und verstanden es immer wieder mit Nadelstiche für Verunsicherung bei den Einheimischen zu sorgen, fügte Imre Kalman hinzu. Nach einer knappen halben Stunde hätte der FSV zudem in Unterzahl agieren müssen, denn Bogdan Weigel war nicht zu bremsen und wurde vom letzten Mann der Gastgeber per Notbremse klar gefoult, doch der junge Unparteiische zückte zur Überraschung aller nur die gelbe Karte. Hinzu kam das die Gäste gute Kontergelegenheiten durch Declan Nassar (30.) und Romano Gerike (34.) ungenutzt verstreichen ließen. Mit dem Führungstreffer der Gastgeber durch Robert Samuel (39.) der eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr per Abstauber bestrafte, wurde der Spielverlauf förmlich auf den Kopf gestellt. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der OFC dann die Gelegenheit das Ergebnis wieder gerade zu rücken, doch Christopher Prußok (50.) scheiterte in aussichtsreicher Position. Es folgte eine kurze Phase in der die Gäste überhaupt nicht im Bilde waren, ausgekontert wurden und durch die Treffer von Max Schulz (54.) und Patrick Kirsten (56.) deutlich auf die Verliererstraße gerieten. Doch der OFC gab sich noch nicht geschlagen und als Bogdan Weigel (60.) nach einer Stunde in cleverer Manier verkürzen konnte, keimten noch einmal Hoffnungen. Ein Viertelstunde vor dem Ende schien der Anschlusstreffer für die Gäste zum Greifen nahe, doch der Freistoß von Szymon Nabzdyk (75.) wurde vom Pfosten aufgehalten. In den Schlussminuten war es dann aber doch Szymon Nabzdyk (85.) vorbehalten den Anschluss zu markieren, als er eine Eingabe von Christopher Prußok  verwertete. Mit viel Glück brachten die zum Ende  sichtlich mit ihren Kräften kämpfenden Gastgeber den knappen Vorsprung ins Ziel und hinterließen enttäuschte Gästeakteure.
OFC II: Miemitz, Weigel, P. Fleischer, Friedrich, Gerike, Schönhoff, Geserich (58. Gebauer), Deion Nassar, Prußok, Nabzdyk, Declan Nassar,

 

Mai 02

Aussetzer wurde bestraft !

1.FV Eintracht Wandlitz – Oranienburger FC Eintracht II  1:1  (1:1)

Torfolge:  0:1 (27.Foulstrafstoß) Tettenborn, 1:1 (44.) Roller
Schiedsrichter: Paul Jeczkowski  (Templin)

(rl) Im Nachbarkreisderby konnte die  OFC-Reserve am Feiertag beim 1.FV Eintracht Wandlitz nach einer beherzten Partie mit einem 1:1 (1:1) Unentschieden einen äußerst wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt einsammeln. Von Anbeginn merkte man den Gästen an, dass sie aus dieser Auswärtspartie unbedingt etwas Zählbares mitnehmen wollten. So hatte in den Anfangsminuten der aus dem Kreisklasseteam aufgestiegene Bogdan Weigel (5., 7.) zwei verheißungsvolle Gelegenheiten um die OFC-Reserve in Führung zu bringen, doch beide Male verfehlte er knapp das Ziel oder es fehlte auch das nötige Quäntchen Glück. Nach einer knappen halben Stunde stand dann Bogdan Weigel aber das Glück zur Seite, als er direkt an der Strafraumkante zu Fall gebracht wurde und der Unparteiische völlig korrekterweise auf Foulstrafstoß entschied. Diese Gelegenheit ließ sich OFC-Kapitän Fabio Tettenborn (27.) nicht entgehen, der überlegt und souverän verwandelte. Auf der Rückfahrt meinte OFC-Trainer Imre Kalman: Wir waren über 43 Minuten das spielbestimmende Team, doch dann leisteten wir uns einen Aussetzer und wurden dafür bestraft. Der Nutznießer davon war Torjäger Paul Roller (44.), der eine Eingabe von der rechten Seite aus Nahdistanz mühelos zum etwas schmeichelhaften Ausgleich für den Platzbesitzer verwandeln konnte. Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann eine ausgeglichene Partie ohne nennenswerte Höhepunkte die so vor sich dahin plätscherte. Und fast wäre den eine gute Leistung bringenden Gästen, wie es später Trainer Imre Kalman formulierte, in der Nachspielzeit doch noch der Siegestreffer gelungen. Nach schöner Vorarbeit von Romano Gerike war Martin Schönhoff (90.+2) urplötzlich einschussbereit, doch er vergab überhastet. Aber auch mit dem Punktgewinn konnten die am Ende zufriedenen Oberhaveler gut leben.
OFC II: Miemitz, Weigel, Gulomov, Dachwitz (25. Eichhorst), Tettenborn, Gerike, Schönhoff, Geserich, Deion Nassar, Prußok, Ali Dieb,

Mai 02

Niederlage trotz Halbzeitführung !

FC Stahl Brandenburg – Oranienburger FC Eintracht  3:2 (1:2)

Stahl: Sgraja – Schimpf, Garcia (46. Mertens), Oppenborn, J. Meyer (90. Dahms) – Kollewe, Glomm, Franceschini Machado (79.Sasaki), Watanabe – L. Meyer, Yoshida
OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Heidenreich (75. Djoumessi Ntatino), Knaack – Wohlatz
(83. Declan Nassar), Kothe, Eichhorst, Völkel – Rentmeister – Hadzibulic

Gelbe Karten: Schimpf (U), (Stahl) – Heidenreich (F), (OFC)
Zuschauer: 86 im Stadion am Quenz, Brandenburg

Torfolge:  0:1 (7.) Kothe, 1:1 (14.) Yoshida, 1:2 (28.) Rentmeister, 2:2 (46.) Yoshida, 3:2 (65.) L. Meyer
Schiedsrichter: Christian Naujoks  (Magdeburg)

(rl) Gegen Teams die mit dem Rücken zur Wand stehen und sich im Abstiegskampf befinden hat der OFC immer wieder seine liebe Mühe und Not. So geschehen am Tag der Arbeit, nur vier Tage nach der enttäuschenden Heimniederlage,  beim Team von Stahl Brandenburg, wo man trotz einer knappen Halbzeitführung beim Schlusspfiff mit einer 3:2 (1:2) Niederlage als Verlierer das Spielfeld verließ. Dabei hatte es gut begonnen für die sich zumindest im ersten Abschnitt deutlich steigernden Gäste. So hatte Sascha Rentmeister schon nach 120 Sekunden die Führung für den OFC auf dem Fuß, doch völlig freistehend strich das Leder knapp über den Balken. Besser machte es dann Torben Kothe (7.), der eine Eingabe des auffälligen Pascal Eichhorst zur Führung verwandelte. Für einen kurzen Moment schienen die nicht wieder zu erkennenden Gäste von ihrem Weg abzukommen, als die OFC-Hintermannschaft bei einem Standard von Gabriel Garcia etwas unsortiert wirkte und der kleine Ryo Yoshida (7.) mit der Hacke den Ausgleich erzielte. Doch die Gäste zeigten sich von diesem Gegentreffer unbeeindruckt. Nach einer knappen halben Stunde gelang dann die erneute und durchaus verdiente Führung durch Sascha Rentmeister (28.), der im Nachsetzen einnetzte. Zuvor war Semin Hadzibulic noch an Steffen Sgraja im Stahl-Gehäuse gescheitert. Und zur Pause hätte die Führung der Gäste noch wesentlich deutlicher ausfallen können, doch Semin Hadzibulic (36.) und Tobias Völkel (42.) versäumten es in dieser Phase für klarere Verhältnisse zu sorgen. Nur Sekunden nach Wiederanpfiff bestraften die Platzbesitzer dann einen leichtfertigen Ballverlust der OFC Defensive, als Franceschini Machado den flinken Ryo Yoshida (46.) bediente, dem zu diesem Zeitpunkt der etwas glückliche Ausgleich gelang. Davon zeigten sich die Gastgeber sichtlich beflügelt, die vor allem immer wieder über ihre linke Angriffsseite, in der die OFC-Abwehr an diesem Tag einige Schwächen offenbarte, ihre Angriffe inszenierten. Doch nach einer Stunde hatten die Gäste die erneute Führung vor den Füßen, aber Sascha Rentmeister (60.) zeigte sich nach dem Zuspiel von Semin Hadzibulic zu unentschlossen. Dafür wurden die Oberhaveler dann kurze Zeit später bestraft als Lucas Meyer (65.) nach Vorarbeit von Mudai Watanabe, die Halbherzigkeit der Gästeabwehr mir der Führung bestrafte. Es hätte sogar noch schlimmer kommen können, denn Lucas Meyer (75.) scheiterte mit einem Foulstrafstoß am Querbalken. Zuvor hatte Pascal Heidenreich den wuseligen Ryo Yoshida zu Fall gebracht und war dabei knapp an der Roten Karte vorbeigeschrammt. Und fast hätten die Gäste in der Nachspielzeit noch einen Punkt gerettet, aber Sascha Rentmeister (90.+2) verfehlte per Kopf knapp das Ziel. Nach dem Abpfiff meinte OFC-Trainer Enis Djerlek: Wir haben uns wesentlich besser präsentiert, äußerst diszipliniert gespielt.  Allerdings haben wir uns um den Lohn eines guten Auswärtsspieles gebracht.

Apr 30

Chancenloses Desaster !

Oranienburger FC Eintracht – Werderaner FC Viktoria 1920  0:4 (0:3)

OFC: Roggentin – Eichhorst, Dachwitz, Malanowski, Heidenreich – Wohlatz, Kothe, Czasch (46. Völkel) – Rentmeister, Hadzibulic, – Markgraf (46. Moge)
WFC: Rauch – Leimbach, Teichmann (80. Madjouka), Suchacek, Blondzik – Bolz, Harjehusen, Nachtigall, Günel – Conrado Prudente (72. Noukimou), Ronis (69. S. Schenk)

Gelbe Karten: Markgraf (F), Völkel (F),  (beide OFC)
Zuschauer: 120 unter Flutlicht in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (17.) Conrado Prudente, 0:2 (33.Foulstr.) Dima, 0:3 (38.) Harjehusen, 0:4 (53.) Blondzik
Schiedsrichter: Max Mangold  (Berlin)

(rl) Es war ein rabenschwarzer Freitagabend für den OFC gegen den Tabellenvorletzten, dem Werderaner FC Viktoria, der mit einem ernüchternden 0:4 (0:3) Heimdebakel endete. Nach einem völlig desolaten Auftritt seines Teams zeigte sich OFC-Trainer Hans Oertwig unmittelbar nach dem Abpfiff regelrecht fassungslos. Trotz unserer prekären Personalsituation ist diese Leistung einfach nicht zu akzeptieren, denn Anspruch und Wirklichkeit standen heute in keinem Verhältnis. In meiner 70-monatigen Amtszeit beim OFC hat es so etwas noch nicht gegeben, dass wir  uns keine einzige Torchance erspielt haben, zürnte er weiter. Doch die Gäste die sich von Beginn an sehr diszipliniert und spielstark zeigten, erkannten schon recht früh die Verfassung der Platzbesitzer an diesem Abend und nutzten die Gunst der Stunde resolut. Und schon früh wurden die mit dem Rücken zur Wand stehenden Gäste für ihre Bemühungen belohnt, als der  ziemlich freistehende und sehr auffällige Rafael Conrado Prudente (17.) eine Eingabe von Dima Ronis nur noch einzuschieben brauchte. Als nach einer guten halben Stunde Dima Ronis (33.) einen berechtigten Foulstrafstoß verwandelte, zuvor hatte der wiedergenesene Sascha Rentmeister etwas unglücklich Rafael Conrado Prudente zu Fall gebracht, nahm das Unheil für die Einheimischen seinen Lauf. Nun hatte längst die totale Verunsicherung im OFC-Team Einzug gehalten, denn einfachste Dinge gingen schief. Hinzu kam das das Zweikampfverhalten einfach katastrophal war. So profitierte Rafael Conrado Prudente davon als er dem ansonsten so zuverlässigen OFC-Kapitän Jerome Malanowski das Leder an der Mittellinie abjagte, nach einem Solo von der Grundlinie den einschussbereiten Askar Harjehusen (38.) bediente, der freistehend keine Mühe hatte zu vollenden. Wer nach dem Wechsel auf ein Aufbegehren der Gastgeber hoffte, sah sich getäuscht, denn auch in der Folgezeit vermochte man sich keine nennenswerte Tormöglichkeit zu erspielen. Den weiterhin stark aufspielenden Blütenstädtern fiel es dagegen leicht, dass aus Sicht der Platzbesitzer noch glimpfliche Resultat, zu erhöhen. So war es Martin Blondzik (53.), den man ziemlich ungehindert gewähren ließ, der mit einem strammen Flachschuss von der Strafraumgrenze traf. Und es hätte noch viel schlimmer für einen auf allen Positionen maßlos enttäuschenden OFC kommen können. Doch die Gäste, die eine nicht für möglich gehaltene Leistung boten, wie es ihr freudestrahlender Trainer Ingo  Hecht nach dem Abpfiff formulierte, ließen noch einige verheißungsvolle Gelegenheiten durch Rafael Conrado Prudente (65.) und Ramazan Günel (72.) ungenutzt verstreichen. Der feiernden Siegertraube der Gäste standen konsternierte Akteure des Gastgebers nach dem Schlusspfiff gegenüber.