Schmeichelhafter Derby-Sieg !

Landesklasse Nord 2020 / 21  – „5. Spieltag“

Oranienburger FC Eintracht II – 1. SV Oberkrämer 11   2:1 (0:1)

Torfolge:  0:1 (21.) Hauck, 1:1 (51.) Hielscher-Reinelt, 2:1 (84.) Hielscher-Reinelt,

Schiedsrichter: Fabio Stemmler (Potsdam)

(rl) Mit viel Glück landete die OFC-Reserve in einem weiteren Oberhavel-Derby gegen den starken Aufsteiger, 1.SV Oberkrämer 11 einen knappen und am Ende wohl etwas schmeichelhaften 2:1 (0:1) Heimerfolg. In dieser über weite Strecken recht ausgeglichen Partie hatte der Gastgeber bei widrigen Bedingungen den etwas besseren Start, doch ein Flachschuss von Omar Ali Dieb (18.) verfehlte knapp das Ziel. Dann war es der im gesamten Spiel für viel Unruhe sorgende Sebastian Hauck (21.) der sein Team, nach einem präzisen Zuspiel von Max Müller, etwas überraschend mit einem Schuss vom rechten Strafraumeck in Führung brachte. Nur wenige Minuten später schien der flinke Sebastian Hauck (24.) erneut der OFC-Abwehr zu enteilen, doch mit vereinten Kräften konnte er gestoppt werden. Die von der Spielstärke der Gäste etwas überraschte OFC-Reserve bemühte sich um den Ausgleich, doch vorerst scheiterten Eric Moldenhauer (29.) und Omar Ali Dieb (36.). Kurz nach Wiederbeginn war es dann aber Youngster Dennis Hielscher-Reinelt (51.) vorbehalten für den Ausgleich zu sorgen, als er das ihm vor die Füße fallende Spielgerät aus Nahdistanz unter die Querlatte hämmerte. Doch die tapferen Gäste ließen sich nicht entmutigen und hatten durch den umtriebigen Sebastian Hauck (65.) die erneute Gelegenheit zur Führung, doch der Ball landete an der Latte. Wir haben die richtige Einstellung gezeigt und das Spiel lange Zeit offengehalten, meinte später auch Gäste-Kapitän Tom von Glischinski. Und doch musste der Aufsteiger Lehrgeld zahlen, als Dennis Hielscher-Reinelt (84.) sein Team in der Schlussphase mit einem abgefälschten Schuss in Front brachte. Aber noch gaben sich die Gäste nicht geschlagen, aber auch eine letzte gute Gästechance durch Sebastian Hauck (90.+2.) vereitelte das Torgebälk. So war nach dem Abpfiff auch die Enttäuschung bei SV-Trainer Thomas Czerwionka verständlich, als er von einer sehr unglücklichen Niederlage sprach. Dagegen freute sich Szymon Nabzdyk, der am Tag seinen Geburtstag feierte, über das gelungene Geschenk, gab aber auch zu, dass auch die starken Gäste hätten gewinnen können.
OFC II: Sammartano – Balaga, F. Witte (50. Seebergen), Friedrich, Gebauer, Hielscher-Reinelt, Lautz, Schlinke (71.Ndam), Brommond (60.Herrmann), E. Moldenhauer (71. Wenzke), Ali Dieb
1.SVO: Bobermin – Zießnitz, Reichelt, Soleil (66. Bertram), Ostendorf, von Glischinski, Urbscheit (77. Koslitz), M. Müller, Geppert, Hauck, Pfefferkorn (56. L. Müller)

 

Punkte liegen gelassen !

Brandenburg- Liga 2020 / 21  – „4. Spieltag“

SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen – Oranienburger FC Eintracht 1:1 (0:0)

EMZ: Peka – Greib, Kresovic (81. Brüggenkamp), Veit, Hammer – Wolter, Wolpert, Rosenboldt, Langhof (46. Markert) – Kofi (89. Bagola), Müller (68. Soost)
OFC: Roggentin – M. Moldenhauer (62. Witte), Malanowski, Knaack – Eichhorst, F. Schütze – Hawwa,
Lenz (62. Schöffel), A. Schütze  – Dellerue, Popescu

Gelbe Karten:  Langhof, Hammer (beide EMZ) –  Knaack, Malanowski (beide OFC)
Zuschauer: 147 Sportplatz am Wüstenmarker Weg, Miersdorf
Torfolge:  1:0 (51.) Kofi, 1:1 (69.) Popescu,

Schiedsrichter: Jannes Jasper Dennert (Berlin)

(rl) Im erwartet schweren Spiel beim Namensvetter aus Miersdorf/Zeuthen brachte sich der OFC eigentlich selbst etwas um den verdienten Lohn, denn die 1:1 (0:0) Punkteteilung war am Ende für die Gäste gefühlt viel zu wenig und erfreute nur den Gastgeber. Die gastgebende Eintracht hatte anfangs auf ihrem gewohnt kleinen und etwas holprigen Platz wesentlich besser ins Spiel gefunden und kam in dieser Phase auch zu einer verheißungsvollen Gelegenheit. Nach einer Eingabe von Kapitän Jan Wolter kam Ingmar Thede Rosenboldt (16.) am langen Pfosten freistehend zum Kopfball doch Sven Roggentin im OFC-Kasten zeigte sich auf dem Posten. Doch in der Folgezeit gelang es dem etwas spielstärkeren OFC die Spielkontrolle zu übernehmen. Daraus resultierte, dass sich die Gäste bis zum Pausenpfiff eine Fülle bester Möglichkeiten durch Alex Popescu (21., 37.) und Jean-Pierre Dellerue (24., 34.) erspielten, die bis dahin zu einer deutlichen Vorentscheidung ausgereicht hätten. Die hundertprozentigste Gelegenheit ließ ebenfalls Jean-Pierre Dellerue (27.) ungenutzt, als er nach einem durchgesteckten Zuspiel von Alex Popescu völlig frei dem Gehäuse von Eintracht-Keeper Florian Pekka zusteuerte, doch das Leder über die Querlatte setzte. Auch kurz nach Wiederbeginn stand der OFC längst vor der überfälligen Führung als Alexander Schütze (50.) frei vor Florian Pekka auftauchte, dieser das Leder im letzten Moment zur Ecke abwehren konnte. Und dieser etwas unkonzentriert ausgeführte Eckball sollte für die Gäste Folgen haben, denn dieser flog ihnen wahrhaftig um die Ohren. Daraus entwickelte sich nämlich ein blitzschneller Konter der Einheimischen den Etoo Kofi (51.) mühelos nach einem Zuspiel des gerade eingewechselten Max Markert zur Führung über die Linie bugsierte. Der Spielverlauf war zu diesem Zeitpunkt regelrecht auf den Kopf gestellt. Doch der OFC der nicht seinen besten Tag erwischt hatte, wie es später auch OFC-Trainer Enis Djerlek formulierte, ließ sich nicht beirren. Schließlich gelang den Gästen der hochverdiente Ausgleich als die Abwehr der Gastgeber nach einem weiten Pass von Jerome Malanowski nicht den besten Eindruck hinterließ und Alex Popescu (68.) die Lücke nutzte und vollendete. Und der OFC wollte mehr und er stand kurz vor dem dreifachen Punktgewinn, denn nach einem Foul von Jan Wolter am linken Strafraumeck an Alexander Schütze entschied der Unparteiische Jannes Jasper Dennert auf berechtigten Foulstrafstoß, aber Pascal Eichhorst (83.) scheiterte am stark reagierenden Florian Pekka. Obwohl sich in den Schlussminuten noch die Kopfballmöglichkeit für Alex Popescu (87.) bot, blieb es beim schmeichelhaften Punktgewinn für den Platzbesitzer. So war auch die Freude von EMZ-Trainer Alexander Schröder im Mannschaftskreis nach dem Abpfiff groß, der sein Team zu einer Leistung worauf sich aufbauen lässt, beglückwünschte. Auf OFC-Seite zeigte sich Enis Djerlek nach Spielende nicht zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft, die vieles nicht so umgesetzt hatte wie er es sich vorstellte.