OFC ohne Probleme !

AOK – Landespokal   –   „1. Runde“

FC 98 Hennigsdorf – Oranienburger FC Eintracht  1:6 (0:3)

FC 98:  Brosius – Schaumburg (58.Stephan), Dietrich (46.Vergin), Schmidt, Nikov – Müller, Kunze – Koop (79.Tänzler), Redlin, Dietrich – Zubke

OFC: Roggentin – Witte (82.Jürgens), Heßler, Malanowski, Knaack – Lenz (73.F. Schütze) – Popescu, Czasch, Djoumessi Ntatino  (66.Heidenreich) – Rentmeister

Gelbe Karten: Nikov (H), Redlin (F),  Schmidt (U), (alle FC 98) –
Rentmeister (F), Czasch (U), Heßler (F) (alle OFC)

Zuschauer: 211 am Freitagabend im „Sportpark Fontanestraße“, Hennigsdorf
Torfolge:  0:1 (9.) Rentmeister, 0:2 (37.) Heßler, 0:3 (39.Handstr.) Lenz, 0:4 (66.) Rentmeister,
0:5 (73.) Heßler, 1:5 (79.) Zubke,  1:6 (89.) F.Schütze

Schiedsrichter: Nico Dreschkowski  (Potsdam)

(rl) Das eigentlich mit Spannung erwartete Oberhavel Pokalduell wurde etwas unerwartet zu einer ziemlich einseitigen Angelegenheit. Der an Harmlosigkeit kaum zu übertreffende FC 98 hatte gegen den sehr konzentriert aufspielenden OFC nicht die Spur einer Chance und durfte sich am Ende über die 1:6 (0:3) Heimschlappe nicht beklagen. Erst in der Schlussphase gelang dem erschreckend schwach aufspielenden Gastgeber der etwas glückliche Ehrentreffer durch Tom Zubke (79.), der eine Nachlässigkeit der OFC-Abwehr bestrafte. Über die Entstehung des Treffers äußerte OFC-Trainer Hans Oertwig dann auch etwas seinen Unmut. Er bescheinigte seinem Team jedoch zuvor eine sehr ordentliche Leistung nach einer sehr harten Vorbereitung mit einigen schönen Toren. Den Torreigen eröffnete Sascha Rentmeister (9.) schon frühzeitig als er ein Zuspiel von Fabian Lenz nach energischem Ballgewinn im Mittelfeld überlegt verwandelte. In der Folgezeit war es eine einseitige Angelegenheit, wo es nur eine Frage der Zeit war, in der die läuferisch deutlich überlegenen Gäste das Ergebnis in die Höhe schrauben würden. Nach einem Kopfball von Alex Popescu (28.) der noch von der Latte aufgehalten wurde, was es dann der aufgerückte Erik Heßler (37.) der eine Eingabe von Sebastian Knaack am langen Pfosten verwertete. Als Neuzugang Alex Popescu (38.) nach der Eingabe von Parfait Djoumessi Ntatino der sich auf der linken Seite mit einem unaufhaltsamen Solo durchgesetzt hatte, erneut an der Querlatte scheiterte, konnte FC-Akteur Marvin Nikov nur mit der Hand klären. Den fälligen Strafstoß verwandelte Fabian Lenz (39.) ganz sicher. Auch nach dem Wechsel änderte sich an dem nunmehr spannungslosen Geschehen nichts, nur dass die Gäste das Resultat in regelmäßigen Abständen weiter erhöhten. Erst war es Sascha Rentmeister (66.) nach toller Einzelleistung und dann Erik Heßler (73.) mit platziertem Kopfball. Für den krönenden Schlusspunkt sorgte schließlich Frederic Schütze (89.) der den selbst eingeleiteten sehenswerten Angriffszug über links zum Endergebnis gekonnt abschloss.

 

Pokalhoffnungen vorüber !

2. Runde: AOK – Landespokal 2016/17

RSV Eintracht 1949 – Oranienburger FC Eintracht       5:2 (3:0)

RSV: Vater –  Ring, Bensch, Kaiser, Andre – L.Schöffel (85.Krüsemann), Möhl, Keller (70.Langleist), Heilmann – Rauch (60.Böttcher), Vogler

OFC: Pankow – F. Schütze, Malanowski, Grüning (46. Völkel), Knaack (46.Witte) – Lenz, Guski, Kothe – A. Schütze, Markgraf (46.Pannewitz), Neves Fraga

Zuschauer: 75 auf dem Sportplatz Heinrich-Zille Str., Stahnsdorf
Schiedsrichter: Max Mangold (Chorin)

Torfolge: 1:0 (1.) Möhl, 2:0 (23.) Keller, 3:0 (30.) Rauch, 3:1 (53.) F. Schütze, 3:2 (56.) Guski,
4:2 (82.) Böttcher, 5:2 (87.) Krüsemann

(rl) Der Traum von einem weiten Vordringen im diesjährigen AOK-Landespokal ist für den OFC am Sonnabendnachmittag wie eine Seifenblase zerplatzt. Beim Absteiger aus der Brandenburg Liga in Stahnsdorf musste das  Team von Hans Oertwig eine empfindsame 5:2 (3:0) Niederlage hinnehmen und erlebte somit ein böses Erwachen. Schon im vorjährigen Aufeinandertreffen in der Meisterschaft hatte der OFC beim RSV erhebliche Mühe, kam aber nach einem schier aussichtslosen Rückstand seinerzeit mit einem blauen Auge davon. Das sich viele Dinge im Fußball wiederholen mussten die Gäste auch diesmal erfahren, denn zur Halbzeit lag man erneut deutlich und eigentlich uneinholbar im Hintertreffen. Schon nach 60 Sekunden hatte es zum ersten Mal im OFC-Gehäuse eingeschlagen, als die zu zögerlich agierende Abwehr der Gäste den Stahnsdorfer Alexander Möhl gewähren ließ und dieser sich mit dem Führungstreffer bedankte. Die frühe Führung beflügelte den Platzbesitzer förmlich, der den Brandenburgligisten mit seinem spritzigen Auftreten  von eine Verlegenheit in die Nächste stürzte. Hinzu kam das der Gastgeber seine guten Möglichkeiten konsequent nutzte. So hatte Dennis Keller (23.) und Julian Rauch (30.) den Vorsprung schon nach einer halben Stunde deutlich ausgebaut. Von den ersten 35 Minuten meines Teams, wo wir teilweise überfordert wirkten, bin ich wahnsinnig enttäuscht, meinte nach Spielende OFC-Trainer Hans Oertwig. Doch mit der Reaktion nach dem Wechsel bin ich mehr als zufrieden, resümierte Hans Oertwig abschließend. Auf Grund einiger personeller Veränderungen zu Beginn der 2. Hälfte zeigte der OFC nun ein ganz anderes Gesicht. Innerhalb von 3 Minuten schien noch eine Ergebniskorrektur möglich. Denn erst verkürzte Frederic Schütze (53.) der nach einem Freistoß von Noman Guski das Leder aus Nahdistanz über die Linie drückte.  Dann sorgte Norman Guski (56.) mit seinem ersten Pflichtspieltreffer im OFC-Trikot für den Anschlusstreffer. In dieser Drangphase der Gäste schien der Ausgleichstreffer nur noch eine Frage der Zeit, doch Felipe Neves Fraga (70.) und auch Norman Guski (76.) gelang er nicht. Im Bemühen den Ausgleich zu erzielen nutzte der Gastgeber in der Schlussphase einen seiner Konterangriffe durch Levi Böttcher (82.) der die Spielentscheidung bedeutete. Der Treffer zum etwas zu hohen Endstand durch Luca Krüsemann (87.) war dann nur noch Ergebniskosmetik. “Wir waren in der ersten Halbzeit ganz gut, meinte nach Spielende ein zufriedener RSV-Trainer Frank Schwager, der das Ergebnis jedoch als zu hoch bezeichnete.