Zu klarer Derbysieg !

Brandenburg-Liga 2019/20  –  “11. Spieltag”

SV Altlüdersdorf – Oranienburger FC Eintracht  3:0 (1:0)

SVA: Walter – Gras (77.Schäfer), Bielecki, Stoeter, Marten – A. Riehl (57.Kuipou Tchiendja), Macuk – Al-Areed (67.Schonig), Krystek, Sidorowicz – Bejuk
OFC: Roggentin – R. Kretschmann (67. Meyer, 77. Dzeladini), T. Kretschmann, M. Moldenhauer, Knaack – Lenz, F. Schütze (90.+2 T. Witte) – Schulze, Eichhorst, A. Schütze – Markgraf

Gelbe Karten: Bielecki (F), A. Riehl (F), Gras (F), (alle SVA) – A. Schütze  (U), F. Schütze (F), Markgraf (U), (alle OFC)
Rote Karte: Lenz (50.OFC – Foulspiel),

Zuschauer: 207 in der Gasse, Altlüdersdorf
Torfolge:  1:0 (32.) Krystek, 2:0 (66.) Krystek, 3:0 (90.) Krystek,
Schiedsrichter: Michael Nickusch  (Berlin)

(rl) Der SV Altlüdersdorf bleibt auf heimischem Boden in der Brandenburg Liga weiterhin ohne Niederlage, denn auch das zweite Oberhavel-Derby konnte der ehemalige Oberligist gegen den OFC am Ende aber viel zu deutlich mit 3:0 (1:0) Toren für sich entscheiden. Doch zumindest in der ersten halben Stunde sprach überhaupt nichts für den späteren Spielausgang, denn die Gastgeber strapazierten das Glück über ihre Gebühr. Doch der Gast aus der Kreisstadt verzweifelte einmal mehr an seiner Chancenverwertung. Schon in den Anfangsminuten tauchte Marc Markgraf (3.) ziemlich frei vor Alexander Walter im SVA-Kasten auf, vergab aber kläglich. Dann waren es Christopher Schulze (15., 22.) sowie Frederic Schütze (20.), nach feiner Vorarbeit von Christopher Schulze und Alexander Schütze, die den OFC hätten in Führung bringen müssen. Vom Gastgeber war bis dahin nicht allzu viel zu sehen. Nach einer halben Stunde dann die erste richtige verheißungsvolle Torgelegenheit für den Platzbesitzer, aber Marcin Krystek (30.) scheiterte noch an Sven Roggentin im Gästetor. Doch wenig später schlug es dann doch ein bei den Gästen, denn Marcin Krystek (32.) war Nutznießer nach einem Missverständnis zwischen Kapitän Sebastian Knaack und Fabian Lenz. Dieser Führungstreffer hatte endgültig die Geister beim SVA geweckt. Und der OFC hätte sich nicht beklagen können mit einem deutlicheren Rückstand in die Pause gehen zu müssen, aber Sven Roggentin blieb jeweils gegen Szymon Sidorowicz (39., 41.) der Sieger. Etwas Glück hatten die Einheimischen dass Alexander Riehl (40.) für sein böses Einsteigen im Mittelfeld gegen Alexander Schütze nur mit der gelben Karte bestraft wurde. Kurz nach Wiederbeginn nahm dann das Unparteischenteam, das danach für einige Zeit die Linie verlor, maßgeblichen Einfluss auf das Spielgeschehen. Nach einem Einsatz von Fabian Lenz (50.) an der Seitenlinie gegen Ernest Dominik Gras erhielt er für sein Einsteigen zur Überraschung die Rote Karte und da wurde eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Die nun dezimierten Gäste versuchten sich zu wehren, gaben kämpferisch alles, mussten jedoch nach etwas mehr als einer Stunde einen weiteren Rückschlag hinnehmen als wieder Marcin Krystek (66.) erhöhte. Aber der OFC steckte nicht auf und vielleicht wäre noch etwas gegangen wenn Marc Markgraf (71., 88. toller Freistoß) bei einer seiner Möglichkeiten etwas mehr Glück gehabt hätte. So war es Marcin Krystek (90.) der in der Schlussminute freie Bahn durch die entblößte OFC-Abwehr hatte und mit einem Lupfer für den zu deutlichen Endstand sorgte. Auf SVA-Seite zeigte sich Trainer Steffen Borkowski nach dem Abpfiff zufrieden über den Sieg der aus seiner Sicht auf Grund der klaren Chancen vor der Pause verdient war. Allerdings bemängelte er das sein Team in Überzahl nicht mehr mit letzter Konsequenz agierte. Nach Spielende zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek etwas enttäuscht über den Ausgang, denn er meinte das die Niederlage gegen eine bescheiden auftretenden Gastgeber viel zu hoch ausgefallen sei und wieder einiges gegen sein Team gelaufen sei.

 

Gäste zu harmlos !

Landesklasse Nord 2019/20  –  11. Spieltag” 

FSV Fortuna Britz 90 – Oranienburger FC Eintracht II  2:1  (1:1)

Torfolge:  1:0 (24.) Roch, 1:1 (27.) Hennicke, 2:1 (74.) Tobien
Schiedsrichter: Stefan Kotte (Berlin)

(rl) Das sich im Tabellenkeller befindende Team vom FSV Fortuna Britz 90 wusste die Gunst der Stunde zu nutzen und kam gegen die personell etwas geschwächte OFC-Reserve  zu einem verdienten 2:1 (1:1) Heimerfolg. In der über weite Strecken recht ausgeglichenen Partie gelang dem Gastgeber nach einem öffnenden Querpass durch Maximilian Roch (24.) die nicht unverdiente Führung. Kurz zuvor war Omar Ali Dieb (20.) aus Sicht der Gäste noch am glänzend reagierenden FSV-Torhüter Adrian Peters gescheitert. Doch nach dem Rückstand hatten die Gäste umgehend die passende Antwort parat, denn  nach einem Schuss aus der Distanz von Maximilian Gebauer war schließlich der nachsetzende Pascal Hennicke (27.) zur Stelle, der in Abstaubermanier den Ausgleich erzielte. Nach Wiederbeginn verstärkten die Einheimischen dann weiter ihre Bemühungen, die mit Macht auf die erneute Führung drängten. Vorerst konnte sich der OFC jedoch bei seinem glänzend aufgelegten Schlussmann Ahmed Mumuni bedanken, der mehrfach in höchster Not klärte. In der Schlussphase war dann aber auch der OFC-Torhüter machtlos als der ziemlich freistehende Christian Tobien (74.) mit dem zweiten Versuch den Siegtreffer für sein Team erzielte. Die anschließenden Standards von den Gästen waren nicht mehr von Erfolg gekrönt. So gab OFC-Trainer Szymon Nabzdyk nach der Rückkehr zu Protokoll, dass sein Team in der Offensive ziemlich harmlos blieb und somit kaum die Chance bestand etwas zu holen.
OFC II: Mumuni, Balaga, Geserich, Redlich, F. Witte, Gebauer, Simroth, Jankowski, Lautz, Hennicke (61.Brommond), Ali Dieb

 

Niederlage gegen Angstgegner !

Brandenburg-Liga 2019/20  –  “10. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht –MSV 1919 Neuruppin  1:3 (1:2)

OFC: Roggentin – Witte (77. Begzadic), R. Kretschmann, T. Kretschmann, Knaack – Lenz, Eichhorst – Siegler (46.Dzeladini), E. Moldenhauer (46. Markgraf), Zilahi –  Schulze
MSV: Kempf – Priesemuth (60. Klemz), Vladimirov, Blumenthal, Krüger – Stepanyshyn, Lemke, Kyek, Weckwerth (60.Voelkel) –  Conrado Prudente, Malak (79. Wegner)

Gelbe Karten: E. Moldenhauer (F), (OFC) – Kyek (F), Stepanyshyn (M), Malak (F), Voelkel (F), (alle MSV)
Rote Karte: Begzadic (81.Foulspiel /OFC)

Beste Spieler: R. Kretschmann, T. Kretschmann, Zilahi  (alle OFC) – Blumenthal, Malak (beide MSV)
Zuschauer: 135 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg

Torfolge:  0:1 (35.) Malak, 0:2 (36.) Malak  1:2 (42.) Zilahi,  1:3 (70.) Voelkel
Schiedsrichter: Nico Dreschkowski (Potsdam)

(rl) Es war am Spielende die bittere Wahrheit, der OFC kann gegen den MSV 1919 Neuruppin einfach nicht mehr gewinnen, denn auch im dritten Spiel in Folge zogen die Einheimischen diesmal mit 1:3 (1:2) Toren den Kürzeren. Die erste halbe Stunde war recht ausgeglichen in der man jedoch merkte, dass der Gastgeber versuchte seine Personalsorgen zu kompensieren und die Gäste sich bemühten ihr fehlendes Selbstvertrauen wieder zu erlangen. Da kam die erste verheißungsvolle Gelegenheit der Fontanestädter genau zum richtigen Zeitpunkt, doch der Direktschuss von Kapitän Markus Lemke (30.) nach einer Ecke von Maurice Malak landete in den Armen des glänzend reagierenden Sven Roggentin im OFC-Kasten. Dann musste der Platzbesitzer innerhalb von nur 50 Sekunden einen herben Doppelschlag hinnehmen, der seine Spuren hinterließ. Nach einem unkontrollierten Querpass von Pascal Eichhorst hatte Maurice Malak (35.) urplötzlich freie Bahn und setzte den Schlenzer vorbei an Sven Roggentin zur Gästeführung ins Netz. Keine Minute später war es wiederum Maurice Malak (36.) der am linken Strafraumeck ziemlich ungehindert Maß nehmen konnte und Sven Roggentin mit einem Heber ins lange Eck erneut keine Abwehrmöglichkeit ließ. Doch der Gastgeber zeigte eine gute Moral und kam noch vor dem Pausenpfiff zum Anschlusstreffer. Ein weiter Flugball aus dem Halbfeld von Randy Kretschmann erreichte am langen Pfosten Patrik Zilahi (41.) der einnickte und damit sein erstes Brandenburgligator erzielte, allerdings MSV-Torhüter Angelo Kempf etwas alt aussehen ließ. Kurz nach Wiederbeginn hatten die Gäste dann schon die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch Marcel Weckwerth (50.) der sich solche Möglichkeiten eigentlich nicht entgehen lässt vergab diese etwas leichtfertig. Der dann aber etwas forscher auftretende OFC provozierte nun einige Fehler und Ballverluste bei den Gästen. Schließlich wurde von den Einheimischen lautstark ein Strafstoß gefordert als MSV-Youngster Jann Priesemuth im Strafraum dem zur Pause eingewechselten Marc Markgraf (54.) in die Hacken lief und dieser zu Fall kam, doch der Pfiff des  Unparteiischen blieb aus. Die riesige Ausgleichschance hatte dann Pascal Eichhost (59.) mit einem strammen Freistoß aus der Distanz, doch MSV-Keeper Angelo Kempf kratzte das Leder mit einer tollen Flugparade aus dem Winkel. Mehr Schussglück hatten wenige Zeit später die Gäste, als der Ex-Oranienburger Tobias Voelkel (70.), gerade zuvor eingewechselt, einen Freistoß aus halblinker Position mit Vehemenz unhaltbar in den Winkel des OFC-Kastens jagte. Die vergeblichen Bemühungen der Gastgeber in der Schlussphase wurden erschwert, da man nun in Unterzahl auskommen musste, denn der erst wenige Minuten auf dem Platz stehende Sanel Begzadic (81.) sah nach einer rüden Attacke im Mittelfeld gegen Oleksandr Stepanyshyn völlig zu Recht die Rote Karte. Nach Spielschluss zeigte sich MSV-Trainer Henry Bloch noch nicht vollends zufrieden über den Auftritt seiner Mannschaft, meinte aber, dass man den Sieg gern mitnehme. Auf Seiten der Gastgeber meinte Enis Djerlek später, dass sein Team trotz der vielen Ausfälle toll gefightet habe und dass die momentane Situation nicht so einfach ist, er aber zuversichtlich bleibt.

Nach der Pause nur verwaltet !

Landesklasse Nord 2019/20  –  10. Spieltag” 

Oranienburger FC Eintracht II – 1.FV Eintracht Wandlitz  3:1  (3:1)

Torfolge:  1:0 (12.) Simroth, 2:0 (27.) Simroth, 3:0 (39.Foulstrafstoß) Ali Dieb, 3:1 (45.) Schmidt,
Schiedsrichter: Martin Krause (Michendorf)

(rl) Eine ordentliche Vorpausenleistung genügte der OFC-Reserve um den benachbarten und von Personalsorgen geplagten 1.FV Eintracht Wandlitz mit einem verdienten 3:1 (3:1) Erfolg auf die kurze Heimreise zu schicken. Schon nach nur 50 Sekunden lag das Leder erstmalig im Gästetor, doch der Kopfball des aufgerückten Maximilian Schmidt (1.) fand wegen angeblicher Abseitsstellung keine Anerkennung. Doch der vor Spielfreude sprühende Spitzenreiter ließ sich nicht abbringen von seinem Torhunger und erzielte kurze Zeit später durch Christian Simroth (12.), der nur noch einzuschieben brauchte, die völlig verdiente Führung. Einen schön anzusehenden Angriff der Gastgeber über die Stationen Artur Moge und Wially Priso Siyep, der das Leder eigentlich schon vertändelt hatte, veredelte dann der tatendurstige Christian Simroth (27.) mit dem Ausbau der Führung. Als schließlich in der Schlussphase des ersten Abschnitts Artur Moge von Gästetorhüter Dominique Adam an der Torauslinie zu Fall gebracht wurde entschied der Unparteiische völlig zu Recht auf Foulstrafstoß, den sich Omar Ali Dieb (39.) nicht entgehen ließ und sicher verwandelte. Eine Unkonzentriertheit der Gastgeber schmälerte dann den guten Gesamteindruck der Leistung vor der Pause, denn nach einem eigenen Eckball fing man sich einen Gästekonter den Roman Schmidt (45.) nutzte und mit dem Pausenpfiff verkürzte. Aus unverständlichen Gründen war der gute Spielfluss bei den Einheimischen mit Wiederbeginn dahin. Es entwickelte sich nun auf beiden Seiten ein typisches Kampfspiel mit vielen Unterbrechungen die allesamt nicht mehr von Erfolg gekrönt waren. Nach der Partie zeigte sich OFC-Trainer Szymon Nabzdyk nur mit der ersten Spielhälfte sehr zufrieden.
OFC II: Mumuni, Geserich (69. F. Witte), Friedrich (14. Ali Dieb), Schmidt, Prodanovic, Simroth, Jankowski
(76. Hennicke), Gebauer, Lautz, Moge, Ali Dieb,
1.FV: Adam, Hennig, Langrock, Großer (35. Thomas), Kruggel (46.Schwabe), Petrahn, Roller, Rücker, Schmidt, Fischer, Böß