1. Männer

Saison 2017/18 – Brandenburgliga

Kontakt zur Mannschaft
Trainer: Hans Oertwig
Cotrainer: Enis Djerlek
Apr 09

Hochverdiente Punkteteilung !

RSV Waltersdorf 09 – Oranienburger FC Eintracht  1:1 (1:0)

RSV: Zuch – Lindenberg, Klockzien, Clemens, Pausch – Al Nader (76. Bastian), Franke, Tietz – Goslinowski (89.Rehfeldt), Hudak (65. Niedziella),Uher
OFC: Roggentin – Heßler (46. R. Kretschmann), Malanowski, Hölle, Knaack–  Wohlatz, Kothe, Witte, Völkel – Unger, Djoumessi Ntatino (55.Heidenreich)

Gelbe Karten:  Unger (U), R.  Kretschmann (F) (beide OFC)
Zuschauer: 108 in der HDS-Arena (Nebenplatz), Waltersdorf

Torfolge:  1:0 (37.) Goslinowski, 1:1 (70.) Malanowski
Schiedsrichter: Tino Stein  (Potsdam)

(rl) Beim unverständlicherweise in Abstiegssorgen befindlichen RSV Waltersdorf 09 kam der OFC am Sonnabendnachmittag auf  äußert schwierigen Bodenverhältnissen zu einer hochverdienten 1:1 (1:0) Punkteteilung. Nach anfänglich leichten Schwierigkeiten wo die Gäste erhebliche Mühe hatten zum eigenen Spiel zu finden, schien die Partie dann doch den gewünschten Verlauf zu nehmen. Und der erst unmittelbar vor Spielbeginn in die Startformation gerutschte Tobias Völkel, der den eigentlich vorgesehenen aber gesundheitlich passenden Alexander Schütze ersetzte, hatte die ersten guten Gelegenheiten (8., 9., 33.) um sein Team in Führung zu bringen. Da stand den Gastgebern die die Partie im Vorfeld auf den schwer bespielbaren Nebenplatz verlegt hatten schon etwas das Glück zur Seite. Nach einer guten halben Stunde gab es dann eine Phase in der die Randberliner ihre Bemühungen etwas verstärkten und zu einer Reihe von Standardsituationen kamen die die Gäste doch etwas in Schwierigkeiten brachten. Ein individueller Fehler der  Gäste begünstigte dann die Führung der Platzbesitzer als Torjäger Niklas Goslinowski (37.) mit seinem Treffer den Spielverlauf jedoch etwas auf den Kopf stellte. Nach dem Seitenwechsel brachten leichte Veränderungen frischen Wind in das Spiel der sich wehrenden Gäste. Besonders auffällig im Spiel des OFC waren dabei immer wieder Tobias Völkel und Torben Kothe die dem Spiel viele Akzente verliehen. Nach schöner Vorarbeit des zur Pause eingewechselte Randy Kretschmann und von Miguel Unger war es dann der aufgerückte OFC-Kapitän Jerome Malanowski (70.), der für den längst fälligen Ausgleich sorgte. In der Schlussphase schien für die Gäste dann sogar der Sieg zum Greifen nahe, doch Tobias Völkel (78.) scheiterte in aussichtsreicher Position am glänzend reagierenden RSV-Torhüter Marc-Philipp Zuch. Aber auch so zeigte sich OFC-Trainer Hans Oertwig nach Spielende hochzufrieden über den sehr wertvollen Auswärtspunkt.

 

Mrz 31

OFC siegt nach Anlaufproblemen !

Oranienburger FC Eintracht – SV Falkensee-Finkenkrug  3:0 (1:0)

OFC: Roggentin – Völkel, Hölle Malanowski, Knaack– Eichhorst (46. Wohlatz), Kothe, Witte – Unger, Rentmeister – Hadzibulic
SVFF: Se. Begzadic – Freudenberg, Nielsen, Buschke (62. Drescher), Burchardi – Mausolf (71. Thieme), Kracht, Binerbay (84.Demir) – Fikic, Lenz, Schulze

Gelbe Karten: keine (OFC) – Fikic (F), Kracht (F) (beide SVFF)
Zuschauer: 120 am Donnerstagabend unter Flutlicht auf dem Kunstrasen neben der ORAFOL-Arena

Torfolge:  1:0 (37.) Rentmeister, 2:0 (57.) Hölle, 3:0 (67.) Wohlatz
Schiedsrichter: Hannes Stein  (Berlin)

(rl) Trotz leichter Anlaufschwierigkeiten zu Beginn der beiden Spielhälften behielt der OFC im Nachholspiel am Donnerstagabend gegen den SV Falkensee-Finkenkrug am Ende verdientermaßen mit 3:0 (1:0) Toren die Oberhand. Die Gäste starteten selbstbewusst und stark, versäumten es jedoch gegen noch schläfrig wirkende Hausherrn die sich guten bietenden Gelegenheiten von Patrick Lenz (3.) und Christopher Schulze (13.) zur Führung zu nutzen. Nach einer guten Viertelstunde fand dann der sich merklich steigernde Platzbesitzer besser ins Spiel und kam gleich zu guten Möglichkeiten. Doch vorerst ließen Miguel Unger (15., 22.), Torben Kothe (24.) und Sascha Rentmeister (25.) ihre guten Gelegenheiten noch ungenutzt. Die sich längst anbahnende OFC-Führung war dann mehr als verdient, als Sascha Rentmeister (37.) per Kopf traf, sich dabei am Hinterkopf eine Platzwunde zuzog, jedoch bandagiert weiterspielte. Doch postwendend hatten die Gäste die Ausgleichschance vor den Füßen als OFC-Torhüter Sven Roggentin den schnellen Patrick Lenz im Strafraum angeblich von den Beinen holte. Doch der OFC-Keeper parierte den verhängten Strafstoß von Moris Fikic (39.).

Auch nach der Pause erwischten die Gartenstädter den besseren Start, doch ihre Chancenverwertung war mangelhaft oder Moris Fikic (50.) und Christopher Schulze (56.) scheiterten an einem glänzend aufgelegten Sven Roggentin im OFC-Gehäuse. Die Vorentscheidung fiel dann nach einer knappen Stunde als der aufgerückte Daniel Hölle (57.) das schöne Zuspiel von Semin Hadzibulic mit einem überlegt und platzierten Flachschuss verwertete. Den Schlusspunkt setzte dann der eingewechselte Lukas Wohlatz (67.) der mit einem gefühlvollen Schlenzer ins obere Eck die Führung ausbaute. Nach dem Abpfiff meinte ein gefasster Gäste-Trainer Andre Bittner: Es war lange Zeit ein gutes Spiel von beiden Seiten, indem wir in bestimmten Phasen etwas Pech hatten. Zudem sind wir heute Abend an einen überragenden Sven Roggentin im OFC-Gehäuse verzweifelt. Auf Seiten der Gastgeber sah man nur zufriedene Gesichter und OFC-Trainer Hans Oertwig sagte: Wir haben jeweils die Anfangsphasen verschlafen und hatten auch etwas Glück, denn die Gäste müssen eigentlich ein Tor machen. Dann haben wir uns gesteigert und verdient gewonnen. Der Knackpunkt im Spiel war sicherlich der gehaltene Strafstoß.

Mrz 26

Torlose Unterhaltung !

Oranienburger FC Eintracht – BSV Guben Nord  0:0 (0:0)

OFC: Roggentin – Witte (74. Völkel), Hölle Malanowski, Heßler, Knaack– Eichhorst, Kothe
(46. Heidenreich) – Unger, Hadzibulic (46. Djoumessi Ntatino), A.Schütze

BSV: Hübner –  Herzog, Schwittlich, Schmietendorf, Hauf – Kunzke (89.Jakob), Schack, Stoll, A. Ost – Fingas (59.Waszkowiak) Ullrich,

Gelbe Karten: Ullrich (F), (BSV)
Zuschauer: 110 auf dem Kunstrasen neben der ORAFOL-Arena

Torfolge:   Fehlanzeige                         Schiedsrichter: Nico Dreschkowski  (Potsdam)

(rl) Da auf beiden Seiten das Aluminium der Gehäuse mehrfach einen Torerfolg verhinderte musste sich der OFC am Ende gegen einen um Stabilität ringenden Gast aus der Niederlausitz mit einer 0:0 (0:0) Punkteteilung begnügen. Mit diesem Remis zeigten sich die Gubener nach dem Abpfiff wesentlich zufriedener, als Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich kurz nach dem Abpfiff meinte: Für uns war es erst einmal wichtig, nach den zuletzt deftigen Niederlagen wenig zuzulassen und sicher in der Abwehr zu  stehen. Vielleicht hätte die Partie einen anderen Verlauf genommen wenn der stramme Linksschuss von Miguel Unger (8.) in der Anfangsphase die OFC-Führung gebracht hätte, aber das konnte BSV-Schlussmann Danny Hübner mit einer Glanztat verhindern. So wogte die recht ausgeglichene Partie in der Folgezeit hin und her mit guten Gelegenheiten auf beiden Seiten. Nach einer guten halben Stunde verhinderte dann innerhalb von Sekunden das Torgebälk einen Einschlag, als erst ein Linksschuss von Miguel Unger (35.) am Pfosten landete. Im Gegenzug scheiterte dann Gäste-Spielertrainer Franz-Aaron Ullrich (36.) aus der Distanz an der Querlatte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Geschehen weitestgehend verteilt, doch in der Phase nach Wiederbeginn hatte der nun etwas umformierte Gastgeber einige Schwierigkeiten wieder ins Spiel zu finden. So hatte der OFC etwas Glück nicht in Rückstand zu geraten als Marc Fingas (56.Querlatte) und Florian Kunzke (65.) verfehlten. Doch der Gastgeber arbeitete sich zurück ins Spiel und war dann im weiteren Verlauf dem erlösenden Treffer deutlich einem Schritt näher. Aber trotz guter Möglichkeiten von Alexander Schütze (70./87.), Miguel Unger (80. Latte) und Kapitän Jerome Malanowski (81.Pfosten) blieb es beim torlosen Endergebnis  mit dem sich beiden Seiten zufrieden zeigten. Nach dem Schlusspfiff meinte dann OFC-Trainer Hans Oertwig: Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen tief stehenden Gegner. Ein knapper OFC-Sieg wäre nicht unverdient gewesen doch mit dem Punkt könne man leben.

Mrz 17

OFC präsentiert Nachfolger für Hans Oertwig !!

Ab Sommer Enis Djerlek und Imre Kalman als Trainer-Duo verantwortlich

(rl/buzz) Auf einer einberufenen Pressekonferenz die am Freitagvormittag bei der Firma Schmalz & Schön Logistik GmbH in Velten – zugleich OFC-Sponsor – stattfand, wurden die Nachfolger für Trainer Hans Oertwig präsentiert, der im Sommer beim Fußball-Brandenburgligisten aus gesundheitlichen Gründen zurücktritt. Das neue Trainer-Duo kommt aus den eigenen Reihen und wird aus Enis Djerlek und Imre Kalman bestehen. Enis Djerlek, der seit 2012 an der Seite von Hans Oertwig als Co-Trainer fungierte, wird neuer Chefcoach beim OFC. Ihm zur Seite wird dann Imre Kalman stehen, der bis zum Saisonende noch weiterhin das Oranienburger Landesklassen-Team als Verantwortlicher betreuen wird. Nach der Sommerpause werden beide dann vollends das Kommando übernehmen und das Brandenburgligateam ab der kommenden Saison gemeinsam betreuen.

OFC-Präsident Jürgen Peter hatte in seinen einführenden Worten verkündet, dass die Oranienburger nach fast sechs Jahren unter Hans Oertwig eine wichtige Personalie zu vermelden hätten. Vor allem eine angestrebte Kontinuität sei den Verantwortlichen bei der Trainerwahl wichtig gewesen. Die Mannschaft, die am Vorabend vor dem Training informiert wurde, habe sich längst zu einer festen Größe in der Brandenburgliga entwickelt.

 

 

 

Zunächst vereinbarten beide mit der Clubführung eine Zusammenarbeit von zwei Jahren. „Es gab viele Trainer, die sich angeboten haben“, ließ Jürgen Peter verlauten. Der 65-jährige Oertwig hinterlasse indes große Fußstapfen, betonte er. „Wir haben große Erwartungen und hoffen auf erfolgreiche Jahre“, so der Vereinschef. Das Thema Oberliga-Aufstieg spiele in den Planungen aktuell zwar keine Rolle, doch man würde sich dagegen auch nicht verwehren.

Mrz 11

Verrücktes Spiel beim OFC !

Oranienburger FC Eintracht – MSV 1919 Neuruppin  5:4 (0:2)

OFC: Roggentin – Witte, Hölle Malanowski, Knaack– Eichhorst, Wohlatz – Rentmeister, Unger (52. Kothe), A.Schütze (82. Djoumessi Ntatino) – Markgraf (46. Hadzibulic),
MSV: Fraufarth – Vladimirov, Blumenthal, Krüger (82. Kniestedt), A. Riehl – Japs, Lemke, Logins, F. Riehl – Weckwerth, Schmidt.

Gelbe Karten: Eichhorst (F), A. Schütze  (F), Knaack (F) (alle OFC) –
Blumenthal (F), Schmidt (U), (beide MSV)
Beste Spieler: Eichhorst, Rentmeister, Roggentin (alle OFC) – Schmidt, F. Riehl,  (beide MSV)

Zuschauer: 185 auf dem Kunstrasen neben der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  0:1 (23.) Schmidt, 0:2 (43.) Schmidt, 0:3 (49.) Schmidt, 1:3 (53.Foulstrafstoß) Malanowski,
2:3 (62.) Witte, 3:3 (66.) A. Schütze, 4:3 (69.) Rentmeister, 5:3 (81.) Rentmeister, 5:4 (87.) Kniestedt.

Schiedsrichter: Artwin Archut  (Falkensee)

(rl) Nach einer denkwürdigen und in bester Erinnerung bleibenden Partie feierte der OFC gegen einen bereits siegessicheren MSV 1919 Neuruppin einen kuriosen 5:4 (0:2) Heimerfolg und schickte sichtlich enttäuschte und schockierte Gäste auf die Heimreise. Dabei hatte es kurz nach dem Seitenwechsel nach einem sicheren und ungefährdeten Auswärtssieg der Fontanestädter ausgesehen. Denn unmittelbar nach Wiederbeginn schnürte Maximilian Schmidt seinen Dreierpack (23., 43., 49.), als er mit einem abgefälschten Freistoß die Gästeführung deutlich und anscheinend uneinholbar ausbaute. Der Gastgeber, der ängstlich auftrat, hatte bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht zu seinem eigenen Spiel gefunden. Wir hätten uns über einen noch deutlicheren Rückstand gegen einen sehr spielstarken Kontrahenten nicht beklagen können, meinte nach Spielende OFC-Co.-Trainer Enis Djerlek. Doch dann folgte eine Szene die die Gemüter der Gäste erhitzte. Nach einem Solo des flinken Alexander Schütze gab es ein Foulspiel an der Strafraumkante, welches der Unparteiische nach Rücksprache mit seinem Assistenten als Strafstoß bewertete und OFC-Kapitän Jerome Malanowski (53.) sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ. Es folgte eine turbulente halbe Stunde in der der Gastgeber wie ausgewechselt auftrat und sich förmlich in einen Rausch spielte. Die Gäste zeigten sich deutlich beeindruckt als Tim Witte (62.) per Kopf in Manier eines Vollblutstürmers und Alexander Schütze (66.) nach scharfer Eingabe von Pascal Eichhorst den Ausgleich erzielten. Zur absoluten Krönung folgte schließlich der Auftritt von Sascha Rentmeister (69.) der zuerst nach einem Solo mit der „Pieke“ von der  Strafraumgrenze für die umjubelte OFC-Führung sorgte. Und dann sah Sascha Rentmeister (81.) den MSV-Keeper Daniel Fraufarth zu weit vor seinem Gehäuse postiert und traf mit einem Flugball aus 40 Metern, anscheinend zur Spielentscheidung? Doch die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, denn der gerade eingewechselte Jeffrey Kniestedt (87.) konnte nochmals verkürzen. In turbulenten Schlussminuten hatte Marcel Weckwerth (88.) – scheiterte an Sven Roggentin – und Maximilian Schmidt (90.+2) – sein Schuss wurde  auf der Linie von Lukas Wohlatz aufgehalten – den Ausgleich vor den Füßen, aber der OFC brachte diese kostbare Führung über die Zeit. Bei den Gästen war nach dem Abpfiff die Enttäuschung natürlich riesengroß, als der Co.-Trainer Vadims Logins meinte: Wir sind selbst schuld, haben das Spiel völlig unnötig aus die Hand gegeben und sind in der 2. Halbzeit nicht mehr so aufgetreten wie besprochen. Ein Kompliment jedoch an den OFC der einen tollen Charakter zeigte. Im Lager der Einheimischen gab es natürlich nur strahlende Gesichter und Enis Djerlek sagte: Unser Team, von dem ich in der Pause eine andere Körpersprache eingefordert habe, hat sich für eine tolle Leistung belohnt. Ein denkwürdiger Tag für den OFC!!

 

Mrz 05

Grenzwertige Bedingungen !

FV Preussen Eberswalde – Oranienburger FC Eintracht  6:3 (3:3)

Preussen: Peter – Dymek, Wiejkuc, Demirel, L.Schöffel  –  Lange, Aerts (31.Krause), Oumari (74. Groß), Aydogdu – Gouhari, El-Moghrabi (82. Ziethen)
OFC: Roggentin (41.Voelkel) – Witte, Heßler, Malanowski, Knaack– Eichhorst (84.Djoumessi Ntatino), Rentmeister –  Hadzibulic (46. R.Kretschmann), Unger, A.Schütze – Markgraf,

Gelbe Karten: Lange (F), Wiejkuc (F), (beide Preussen) – Eichhorst (U), Heßler (F), Witte (F) (alle OFC)
Zuschauer: 132 am Freitagabend auf dem Kunstrasen neben dem Westend-Stadion

Torfolge:  0:1 (3.) Unger, 1:1 (12.) El-Moghrabi, 1:2 (13.) Unger, 1:3 (17.) Unger, 2:3 (29.) El-Moghrabi,
3:3 (34.) Oumari, 4:3 (52.) El-Moghrabi, 5:3 (72.) Wiejkuc, 6:3 (87.) Gouhari,
Schiedsrichter: Robert Nitz  (Seelow)

(rl) Zum verspäteten Auftakt der Rückrunde in der Brandenburg Liga gingen dem OFC am Freitagabend auf Kunstrasen beim gastgebenden FV Preussen Eberswalde unter äußerst grenzwertigen und kaum vertretbaren Lichtverhältnissen förmlich die Lichter aus. Nach einer starken Anfangsviertelstunde mussten die Gäste am Ende eine deutliche 6:3 (3:3) Niederlage einstecken. Dabei hatte der OFC den Gastgeber bei frostigen Temperaturen regelrecht kalt erwischt. Der an diesem Abend überragende OFC-Akteur Miguel Unger hatte in der ersten Viertelstunde mit einem Dreierpack sein Team schon deutlich in Führung gebracht. Nur der in der Winterpause nachverpflichtete Arafa El-Moghrabi (12.) hatte zwischenzeitlich für den Eberswalder Ausgleich gesorgt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber sichtlich angeschlagen, meinte nach Spielschluss OFC – Co.-Trainer Enis Djerlek. Doch eine Nachlässigkeit in der Gästeabwehr ließ die Preussen neuen Mut schöpfen, als wiederum Arafa El-Moghrabi (29.) zu schnell der Anschlusstreffer gelang. Die Schlüsselszene der Partie die auch die Vorentscheidung in diesem Spiel bedeutete gab es dann nach etwas mehr als einer halben Stunde, als nach einem Eckball Hassan  Oumari den OFC-Torhüter Sven Roggentin zu Boden streckte und das Leder zum Entsetzen der Gäste ins Tor trudelte. Der Unparteiische der bei den Lichtverhältnissen ebenfalls seine Probleme hatte gab diesen Treffer, obwohl der Gästetorhüter benommen am Boden lag und kurze Zeit später mit Verdacht auf Gehirnerschütterung passen musste. Da dem OFC an diesem Abend aus Krankheitsgründen kein weiterer Torhüter zur Verfügung stand, hütete in der Folgezeit mit Tobias Voelkel ein Feldspieler das Tor. Diesen Vorteil nutzte der Gastgeber nach dem Seitenwechsel resolut aus, als erneut Arafa El-Moghrabi (52.) und Adam Anton Wiejkuc (72.) dem Ersatzschlussmann der Gäste keine Chance ließen. Doch der OFC ergab sich auch in dieser Phase nicht kampflos seinem Schicksal und hatte in der Schlussphase selbst nochmals einige dicke Gelegenheiten durch Miguel Unger (76., 79.) und Alexander Schütze (83.) um das Geschehen noch einmal richtig spannend zu machen. Den Schlusspunkt unter einer sehr fragwürdigen und letztlich irregulären Partie setzte dann jedoch der Gastgeber als  Soheil Gouhari (87.) zum Endstand erhöhte.