Intensives Männerspiel !

Brandenburgliga 2018/19  –  “23. Spieltag”

MSV 1919 Neuruppin – Oranienburger FC Eintracht  2:0 (1:0)

MSV: P.Müller – A.Riehl, Vladimirov, Blumenthal, Wulff, Milushev (82.L. Müller) –  Weckwerth, Lemke, Logins  –  F. Riehl (87. Barkow), Stepanyshyn (75.Voelkel)
OFC: Roggentin – Witte, Malanowski, Moldenhauer, Knaack,– Lenz (46.Kothe), Begzadic –
Czasch (46.T. Kretschmann), Vukovic, Unger (54. Meyer) – Markgraf

Gelbe Karten: F. Riehl (U), A.Riehl (F), (beide MSV) –
Knaack (U), Witte (F), Markgraf (F),  Moldenhauer (F) Begzadic (F) (alle OFC)
Zuschauer: 189 im Volksparkstadion Neuruppin

Torfolge:  1:0 (17.) Weckwerth, 2:0 (84.) F.Riehl
Schiedsrichter: Toni Schwager  (Waren/Müritz)

(rl) Das erhoffte Spitzenspiel des 23. Spieltages zwischen dem MSV 1919 Neuruppin und dem Oranienburger FC Eintracht ließ vor allem in spielerischer Hinsicht lange Zeit viele Wünsche offen, dennoch konnte der Gastgeber einen verdienten 2:0 (1:0) Heimerfolg verbuchen, der ihn vorerst an die Tabellenspitze beförderte. Von Beginn an entwickelte sich eine äußerst kampfstarke Partie. Von der überaus körperbetonten Spielweise der Fontanestädter ließen sich die Gäste sichtlich beeindrucken, die am Ende eine Reihe von verletzten Spielern zu beklagen hatten. Für ein erstes Achtungszeichen sorgte jedoch er OFC, doch die Kopfballbogenlampe von Marc Markgraf (4.) landete nur auf dem Dach des MSV-Tornetzes. Es sollte dann jedoch für lange Zeit im ersten Abschnitt die einzige torgefährliche Aktion der Gäste gewesen sein. Denn fortan übernahmen die wesentlich robuster und zweikampfstärker auftretenden Platzbesitzer das Geschehen. Nach der ersten verheißungsvollen Aktion von Florian Riehl (14.) gelang den Einheimischen kurze Zeit später dann auch prompt der Führungstreffer. Dabei profitierte der MSV-Torjäger Marcel Weckwerth (17.) jedoch von einem Leichtsinnsfehler von OFC-Kapitän Jerome Malanowski, der an der eigenen Grundlinie die Eingabe von Alexander Riehl nicht verhinderte. Und dem wesentlich präsenter auftretenden Platzbesitzer boten sich in dieser Phase weitere gute Gelegenheiten doch wiederum Florian Riehl (18.) scheiterte am mit Fußabwehr parierenden OFC-Torhüter Sven Roggentin und der Freistoß von MSV-Kapitän Marcel Weckwerth (33.) strich knapp am langen Pfosten vorbei. Dem hatten die Gäste vor der Pause nur einen Freistoß von Miguel Unger entgegenzusetzen, doch der bereitete MSV-Torhüter Philipp Müller keine großen Sorgen. Nach dem Seitenwechsel wurde die weiterhin umkämpfte Partie deutlich ausgeglichener, da sich auch der OFC nun engagierter und aggressiver zeigte. Allerdings hatten die Gäste in dieser Anfangsphase den Verlust ihres Ideengebers Miguel Unger (54.) zu verkraften, der nach einem Foulspiel von Marcel Weckwerth mit einer schweren Verletzung vom Platz musste. Doch der eingewechselte Tim Meyer war dann der Vorbereiter für die erste gute Ausgleichschance, aber Torben Kothe scheiterte in günstiger Position an Philipp Müller im MSV-Gehäuse. Nun endlich bäumte sich der OFC aber auf gegen die sich anbahnende Niederlage, doch Sebastian Knaack (60. Freistoß), Torben Kothe (72.) und Zoran Vukovic (74.) fehlte auch die letzte Präzision. Die Gastgeber beschränkten sich nun in der weiterhin verbissenen Partie, in der das mecklenburgische Schiedsrichtergespann mit teilweise merkwürdigen und kaum nachvollziehbaren Entscheidungen aufwartete, auf sporadische aber stets torgefährliche Aktionen Oleksandr Stepanyshyn (65. Kopfball) und Florian Riehl (77.Kopfball) die vorerst jedoch noch nichts einbrachten. In der Schlussphase hatten dann die mitgereisten OFC-Fans schon den Torschrei auf den Lippen, doch der Linksschuss von Tim Meyer (80.) verfehlte nur um Haaresbreite das Ziel. Kurze Zeit später sorgte dann jedoch der auffällige Florian Riehl (84.) mit einem herrlichen Seitfallzieher für die endgültige Spielentscheidung zu Gunsten des neuen Tabellenführers. Nach dem Abpfiff zeigte sich MSV-Trainer Henry Bloch hochzufrieden über den Spielausgang. Wir haben heute in einem sehr intensiven Männerspiel viel von dem umgesetzt was wir uns vorgenommen haben und somit die Partie verdient für uns entschieden. Auf der Gegenseite zeigte sich OFC-Trainer Enis Djerlek enttäuscht und erschrocken über den rustikalen Spielverlauf, der jedoch auf Grund einiger individueller Fehler zu viel, einen gerechten Ausgang nahm.

 

Schwacher Auftritt der Gäste !

Landesklasse Nord 2018/19  –  “23. Spieltag”

FSV Fortuna Britz 90 – Oranienburger FC Eintracht II 4:0  (2:0)

Torfolge:  1:0 (4.) Roch, 2:0 (39.Foulstrafstoß) Peters, 3:0 (52.) Glashagen, 4:0 (75.) Neumann
Schiedsrichter: Niklas Wiese  (Schwedt)

(rl) Die Hoffnung der OFC-Reserve sich mit einem weiteren Erfolgserlebnis etwas mehr Luft im Abstiegskampf zu schaffen war schon nach wenigen Minuten verflogen als der Gastgeber FSV Fortuna Britz 90 mit einem schnellen Führungstreffer bereits die Weichen für einen späteren deutlichen 4:0 (2:0) Heimsieg stellte. Nach einem leichtfertigen Ballverlust hinter der Mittellinie der personell erheblich umformierten Gäste, hatten die Einheimischen nach schnellem Umschaltspiel leichtes Spiel um den Torschützen Maximilian Roch (6.) in Szene zu setzen der überlegt verwandelte. Doch die sich mehr ausrechnenden Gäste ließen sich von diesem Rückstand vorerst nicht beirren. Zwar hemmten immer wieder einige unnötige Abspielfehler den eigenen Spielfluss, doch die Vorpausenleistung war recht ordentlich, berichtete später OFC-Trainer Dietmar Müller. Nur mit der Chancenverwertung haderte er etwas, denn der Fernschuss von Artur Moge (15.), den FSV-Torhüter Michael Mieseler noch gerade so über die Latte lenke, wie auch der Pfostenschuss von Patrick Balaga (25.) brachten leider nicht den durchaus möglichen Ausgleich. Die Gastgeber die das Geschehen jedoch weitestgehend kontrollierten lauerten auf ihre Chance, die sie dann kurz vor der Pause auch prompt geboten bekamen. Nach einem ungeschickten Foulspiel von Tom Becker gegen FSV-Torjäger Erik Klein konnte der Unparteiische nur auf den Punkt zeigen und diese Gelegenheit ließ sich Sebastian Peters (39.) nicht entgehen um die Führung auszubauen. Doch fast hätten die Gäste noch vor dem Wechsel zum Gegenschlag ausgeholt, doch nach einer gelungenen Kombination über die Stationen Artur Moge und Bogdan Weigel scheiterte schließlich Omar Ali Dieb (42.) am FSV-Schlussmann. Die endgültige Spielentscheidung ereilte den Gästen dann kurz nach Wiederbeginn als Angelo Glashagen (52.) mit einem Sonntagsschuss genau in Winkel erhöhte. Die Fortunen machten in der Folgezeit nur noch das Nötigste und die körperlich überforderten Gäste hatten nichts mehr entgegenzusetzen. Zu allem Überfluss ließ sich Pascal Eichhorst (68.) in der Schlussphase zu einer Unsportlichkeit gegenüber dem Schiedsrichtergespann hinreißen, welches ihm die Rote Karte einbrachte. Für den Schlusspunkt sorge dann Philipp Neumann (75.) der mit einem Flachschuss den deutlichen Heimerfolg besiegelte. Nach der Rückkehr zeigte sich OFC-Trainer Dietmar Müller ziemlich enttäuscht über den schwachen Auftritt seines Teams, der jedoch eine deutliche Steigerung einforderte um das Ziel den Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren.
OFC II: Mumuni, Friedrich, Balaga, Wohlatz, Becker, T. Schuldig (71.Hennicke), Prodanovic,  Eichhorst, Moge (68.Simroth), Ali Dieb, Weigel (76.Siyep),

 

Reaktion gezeigt !

Brandenburgliga 2018/19  –  “22. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht – 1.FC Frankfurt / Oder  3:0 (1:0)

OFC: Roggentin – T.Witte, Malanowski, Moldenhauer, Knaack,– Lenz (68. Schönrock), Begzadic – Czasch, Unger (87. Markgraf), Meyer (74. T. Kretschmann) – Vukovic
1.FCF: Lähne – Peschke (68. Gutzmann), Huwe, Bertel, Wiedenhöft – Sauer, Karazewski, Grothe (58. Kryjak), Rasser – Henning, Fiebig (58. Aniol)

Gelbe Karten:  Begzadic (U), (OFC) – Rasser (F), Wiedenhöft (F), (beide 1.FCF)
Rote Karte: Wiedenhöft (84./U-1.FCF)
Beste Spieler:  Moldenhauer, Malanowski, Vukovic (alle OFC) – keiner (1.FCF)

Zuschauer: 187 in der ORAFOL-Arena, Oranienburg
Torfolge:  1:0 (22.) Meyer, 2:0 (82.) Schönrock, 3:0 (87.) Vukovic,
Schiedsrichter: Christian Gorczak  (Berlin)

(rl) Am Ende setzte sich der OFC im Spitzenspiel der Brandenburg Liga gegen den Ex-Oberligisten 1. FC Frankfurt verdientermaßen mit 3:0 (1:0) Toren durch und zeigte damit eine Trotzreaktion nach der schmerzhaften Niederlage der Vorwoche. Dennoch hatte es lange Zeit nicht nach so einem deutlichen Erfolg ausgesehen. In der gut anzuschauenden Partie hatten die Gäste die erste verheißungsvolle Gelegenheit als Tobias Fiebig (1.) in der Anfangsminute frei vor Sven Roggentin auftauchte aber kläglich vergab. Und auch bei dem gefährlichen Rückpass von Tim Witte den sich Sandro Henning (10.) erlief aber das Tor verfehlte hatte der Gastgeber noch etwas Glück. Doch mit fortschreitender Dauer verlagerte sich das Geschehen der beiden spielfreudigen Teams mehr in die Hälfte der Gäste. Wie aus dem Nichts gelang den Einheimischen dann der Führungstreffer, allerdings zeigten sich die Oderstädter in dieser Situation recht schlafmützig. Nach einem weiten Einwurf von Kevin Czasch setzte sich Tim Meyer (22.) im Strafraum gegen ungeordnete Gäste durch, umkurvte FC-Torhüter Marvin Benno Lähne und markierte die Führung. Kurz nach Wiederbeginn hätte der OFC fast erhöht, doch den Freistoß von Miguel Unger aus halblinker Position konnte der Gästeschlussmann nur mit viel Mühe entschärfen. Es folgte nun eine Phase in der umkämpften Partie, in der sich  die Gäste leichte optische Vorteile erspielten, aber es nicht verstanden einen Treffer zu erzielen. Denn nach einem leichten Ballverlust in der Vorwärtsbewegung von Sebastian Knaack hatte Sandro Henning (61.) eine gute Möglichkeit, scheiterte jedoch am aufmerksamen Sven Roggentin. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal turbulent und die Besucher bekamen einiges geboten. Zuerst war Miguel Unger der Vorbereiter, der mit einer flachen Eingabe Youngster Nico-Pascale Schönrock (82.) bediente, der das Leder aus Nahdistanz nur noch über die Linie drücken musste. Es folgte eine Unsportlichkeit von Lars Wiedenhöft (84.) gegenüber dem Unparteiischen, die ihm völlig zu Recht die Rote Karte einbrachte. Zum Abschluss hatte sich der OFC dann noch etwas besonders aufgehoben. Mit einem herrlichen Lupfer setzte Sanel Begzadic den sehr fleißigen Zoran Vukovic (87.) in Szene der überlegt verwandelte. Nach dem Abpfiff fasste Gästetrainer Jan Mutschler kurz zusammen. “Wir haben heute unsere Grenzen aufgezeigt bekommen und die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen.” Auf OFC-Seite zeigte sich Enis Djerlek zufrieden als er meinte: “Wir hatten uns viel vorgenommen, haben ein gutes Spiel gemacht und es ist ein tolles Gefühl so zurückzukommen.”

Strohhalm ergriffen !

Landesklasse Nord 2018/19  –  “22. Spieltag”

Oranienburger FC Eintracht II – 1.FV Eintracht Wandlitz 4:1  (2:0)

Torfolge:  1:0 (3.) Weigel, 2:0 (30.) Markgraf, 2:1 (58.Strafstoß) Plaumann, 3:1 (73.) Markgraf,
4:1 (78.) Markgraf

Schiedsrichter: Alexander Trapp-Staack (Falkensee)

(rl) Dieses Derby war für die OFC-Reserve gegen den Nachbarn 1.FV Eintracht Wandlitz schon eine Art Schicksalsspiel im Abstiegskampf, welches am Ende mit dem verdienten 4:1 (2:0) Erfolg  jedoch ein glückliches Ende nahm. Sicherlich auch dadurch begünstigt das den verunsicherten Einheimischen an diesem Tag früh ein Erfolgserlebnis gelang. Nach der Eingabe des wie aufgedreht ausspielenden Marc Markgraf hatte zuerst der erstmals mitwirkende A-Juniorentorjäger Erik Beutke die Einschusschance, doch letztlich war es Bogdan Weigel (4.) der das Leder über die Linie bugsierte. Was folgte war Einbahnstraßenfußball in Richtung des Gästegehäuses, aber gute Gelegenheiten von Omar Ali Dieb (10.), Erik Beutke (11.) und Artur Moge (21.) brachten vorerst keinen weiteren Torerfolg der Einheimischen. Erst nach einer knappen halben Stunde ließen auch die personell geschwächten Barnimer kurz aufhorchen, doch bei der Gelegenheit von Manuel Thomas (29.) stellte OFC-Torhüter Ahmed Mumuni seine Klasse unter Beweis. Beim unmittelbaren Gegenangriff war es dann Marc Markgraf (30.) der sich mit einer feinen Einzelleistung im Strafraum gegen mehrere Gästeakteure durch setzte und mit einem Linksschuss erhöhte. Nach dem Seitenwechsel war die Dominanz der Gastgeber erst einmal verflogen, denn die Gäste traten nun wesentlich mutiger auf und hatten durch Kenneth Sesselmann (52.) eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Dann allerdings trat der Unparteiische in den Blickpunkt, dass zumeist kein gutes Zeichen ist, als er zur Überraschung vieler auf einen undurchsichtigen Handstrafstoß für die Gäste entschied, den Dennis Plaumann (58.) überlegt verwandelte. Nun schien die Partie zu kippen, denn die Gäste waren dem Ausgleich äußerst nahe, doch OFC-Torhüter Ahmed Mumuni stemmte sich mit tollen Paraden gegen die Chancen von Kenneth Sesselmann (59.), Manuel Thomas (62.) und Paul Roller  (65.). Dann sorgten jedoch die Wandlitzer selbst für die Vorentscheidung, als Steffen Metzner das Leder an der Mittellinie leichtfertig gegen Marc Markgraf (73.) vertändelte, der sich nicht mehr aufhalten ließ und die Führung ausbaute. Auch für den Schlusspunkt sorgte dann erneut Marc Markgraf (78.) der mit seinem dritten Treffer an diesem Tag den deutlichen Unterschied ausmachte. Nach dem Abpfiff war OFC-Trainer Dietmar Müller förmlich die Erleichterung anzusehen, als er meinte: “ENDLICH, ist uns der erste Dreier im neuen Jahr gelungen. Nach einer guten ersten Halbzeit, hätten wir höher führen müssen, haben dann etwas den Faden verloren aber letztlich verdient gewonnen.”
OFC II: Mumuni, F.Witte, T. Schuldig, Hölle, Balaga, Becker, Weigel (71.Siyep), Moge (79. Simroth), Markgraf, Beutke (55.Amiri), Ali Dieb,
1.FV: Hübner, Grieger, Plaumann, Liebich, Fischer, Thomas (69.Navarzala), Roller, Metzner, Petrahn, Sesselmann (86.Sorgatz), Böß

 

Müdigkeit nach Derbysieg !

Brandenburgliga 2018/19  –  “21. Spieltag”

FSV Bernau – Oranienburger FC Eintracht  3:1 (1:0)

FSV: Kempter – Mahnke, Amuri, Coric, Flach – Machut, Bergmann (60.Pönisch), Becke, Pehl – Schwager
(90.+2 Savkovic), Ben Abdallah
OFC: Roggentin – R. Kretschmann (51. Czasch), Schönrock, Malanowski (70. T. Kretschmann), Moldenhauer, Knaack,– Kherraz, Begzadic – Unger (83. Lenz) – Meyer, Vukovic

Zuschauer: 250 auf dem Sportplatz „Rehberge“, Bernau
Torfolge:  1:0 (37.) Ben Abdallah, 1:1 (64.) Vukovic, 2:1 (87.) Mahnke, 3:1 (90.+2.) Ben Abdallah
Schiedsrichter: Eric Tegge  (Prenzlau)

(rl) Leider konnte der OFC die Euphorie nach dem gewonnen Stadtderby nicht in dieses Derby übertragen. So wurde die schwere Hürde beim benachbarten Kreisnachbarn dem FSV Bernau zum Stolperstein, wo man in der Schlussphase schon einen sicher geglaubten Punktgewinn noch herschenke und mit einer 3:1 (1:0) Niederlage die Heimreise antreten musste. Die mentale Anspannung der letzten Wochen hatte bei den Gästen sichtlich Spuren hinterlassen, die auf dem Bernauer Kunstrasenplatz im ersten Abschnitt nicht so richtig in Tritt kamen. Dagegen sprühte der Super aus der Winterpause gekommene FSV, der im neuen Kalenderjahr noch keine Niederlage hinnehmen musste, regelrecht vor Elan und stellte den nur reagierenden OFC vor einige Probleme. Doch vorerst fehlte den Einheimischen noch das nötige Quäntchen Glück, so dass die Möglichkeiten von  Marinko Becke (19., 29.) verpufften. Oder aber OFC-Torhüter Sven Roggentin verhinderte mit Glanztaten gegen Richard Bergmann (23.) und  gegen den sehr auffälligen Georg Machut (34.) einen möglichen Rückstand für sein Team. Kurz vor der Pause war es dann aber doch um die Gäste geschehen als wieder Georg Machut in Erscheinung trat, er den einschussbereiten Ceif Ben Abdallah (37.) bediente, der ins lange Eck verwandelte. Wir haben eine schlechte erste Hälfte gespielt und dem FSV genügte eine normale Leistung um mit einer verdienten Führung in die Pause zu gehen, meinte nach dem Abpfiff OFC-Trainer Enis Djerlek. Kurz nach Wiederbeginn hatte der Platzbesitzer dann durch Kim Schwager (51.) sogar eine gute Möglichkeit um die Führung auszubauen. Aber fortan zeigten sich die Gäste deutlich präsenter und waren urplötzlich dem Ausgleich recht nahe. Doch nach einer Musterkombination über Tyren Kherraz und Zoran Vukovic scheiterte der durchgestartete Marc Moldenhauer (58.) im letzten Moment an Danny Kempter im FSV-Gehäuse. Nach schöner Vorarbeit von Youngster Nico-Pascale Schönrock war es dann aber Zoran Vukovic (64.) der die präzise Eingabe von rechts mit einem Direktschuss ins kurze Eck zum Ausgleich versenkte. Obwohl die Platzbesitzer auch auf Grund von Leichtsinnsfehlern der Gäste gefährlich blieben und weitere Gelegenheiten durch Georg Machut (69.) und Kim Schwager (72.) hatten, schien vieles auf eine Punkteteilung hinauszulaufen. Doch in den Schlussminuten hielt der OFC dem Druck nicht mehr stand und geriet nach einer Eingabe von Norman Flach durch Tassilo Mahnke (87.) erneut in Rückstand. Fast hätten die Gäste noch zum Gegenschlag ausgeholt, doch der Distanzschuss von Tyren Kherraz (88.) strich  um Haaresbreite am Dreiangel vorbei.  In der Nachspielzeit war es dann Ceif Ben Abdallah (90.+2) der aus Nahdistanz für den zu deutlichen Endstand sorgte. Der zum Saisonende scheidende FSV-Trainer Christian Städing freute sich nach dem Abpfiff über einen hochverdienten Sieg, der sein Team einen Tick besser sah.

Lange Zeit gewehrt !

Landesklasse Nord 2018/19  –  “21. Spieltag”

FSV Schorfheide Joachimsthal – Oranienburger FC Eintracht II 4:0  (1:0)

Torfolge:  1:0 (21.) Borkowski, 2:0 (58.) Fedder, 3:0 (74.) Borkowski, 4:0 (87.) Fedder
Schiedsrichter: Robin Guderjahn  (Groß Kreutz)

(rl) Die personelle Angespanntheit im OFC-Lager wirkte sich auch bei der OFC-Reserve aus, die mit einem dünnen Kader beim FSV Schorfheide Joachimsthal am Ende eine klare 4:0 (1:0) Niederlage einstecken mussten. Dabei boten die von Beginn an defensiv ausgerichteten Gäste den Barnimern fast eine Stunde lang die Stirn und wehrten sich mit Kräften gegen die drohende Niederlage. Ich habe der Mannschaft zur Pause ein Kompliment für ihr Auftreten gemacht, meinte später OFC-Trainer Dietmar Müller. Der Führungstreffer den Benjamin Borkowski (21.) mit einem direkt verwandelten Freistoß genau in den Winkel erzielt hatte war nicht zu verteidigen.  Und fast hätten die Gäste kurz vor dem Wechsel für eine Überraschung sorgen können, doch der aufgerückte Patrick Balaga (42.) scheiterte in günstiger Position am aufmerksamen FSV-Torhüter Fabian Schröder. Als nach einer knappen Stunde dann FSV-Torjäger Moritz Fedder (58.) die Führung ausbaute, war es um die OFC-Reserve geschehen. Bei Gästen schwanden nun merklich die Kräfte, zudem machte sich etwas Resignation im Team breit. In der Schlussphase hatten die Einheimischen leichtes Spiel um der Führung noch einen wesentlich deutlichen Anstrich zu geben. So zeigte sich OFC-Trainer Dietmar Müller nach der Rückkehr jedoch kämpferisch, als er meinte: Wir stehen nun in der Verantwortung und müssen diese Leistung der ersten Stunde über die gesamte Spielzeit abrufen um am Ende zu punkten.
OFC II: Mumuni, Hennicke, Friedrich, Geserich, Balaga, Noukimou, Becker, Siyep, T. Schuldig, Ali Dieb, Sacher