Mrz 27

Zusammenarbeit mit Stadtwerken wird fortgesetzt

Zusammenarbeit wird intensiviert

Oranienburg (MZV) Zusammenarbeiten für die Fußball-Jugend – das haben sich der Oranienburger FC Eintracht und die Stadtwerke GmbH auf die Fahnen geschrieben. Die ohnehin schon bestehende Kooperation zwischen beiden Parteien wurde am Mittwoch noch einmal aufgebessert. Die Stadtwerke werden den Nachwuchs des Vereins verstärkt unterstützen. “Wir wollen die Zahlen vertraulich behandeln, aber es ist ein wesentlicher und kein kleiner Betrag, den wir leisten”, sagt Alireza Assadi. “Dort, wo sich Partnerschaften bewähren, freuen wir uns, diese nachhaltig auszubauen.”

 

© MZV

Jahrelange Zusammenarbeit: Stadtwerke-Geschäftsführer Alireza Assadi, OFC-Vorsitzender Jürgen Peter, Technischer Leiter Ralf Leiskau und Jugendleiter Mario Siggel 

Für Mario Siggel, den Jugendleiter des Vereins, ist diese finanzielle Hilfe “eine Wertschätzung der geleisteten Arbeit”. 25 Trainer, Co-Trainer und Betreuer sorgen bisher dafür, dass 225 Kinder und Jugendliche in 14Mannschaften einem geordneten Spielbetrieb nachgehen können. Bisher deshalb, weil die Oranienburger auf langfristige Sicht planen, ihre Nachwuchsabteilung auszubauen. So sei es das Ziel des Vereins aus dem Landkreis Oberhavel, irgendwann einmal bei den älteren Jahrgängen zweigleisig zu fahren. Soll heißen: Bei den A-, B- und C-Junioren strebt der Club an, zwei Mannschaften pro Jahrgang ins Rennen zu schicken. “Wir würden diese Arbeit gern intensiver betreiben, stoßen aber personell an unsere Grenzen”, erklärt Jürgen Peter, 1. OFC-Vorsitzender. Deshalb seien Interessierte, die mithelfen wollen, den Nachwuchsbereich im Verein weiter aufzubauen, stets willkommen.

Dass es sich lohnt, auf die eigenen Talente zu setzen, beweist der Verein seit längerer Zeit. Denn alle drei Männer-Mannschaften profitieren von der erfolgreichen Ausbildung der Jugend. “Wenn man die Herren-Teams sieht, sind wir froh, dass wir auf solch eine breite Nachwuchsarbeit zurückgreifen können. Das alles trägt zunehmend Früchte”, sagt Jürgen Peter. Dass es dann sogar einige Talente bis in die Brandenburgliga-Truppe des OFC schaffen, erfüllt ihn zusätzlich mit Stolz: “Das ist der Gipfel eines jeden Nachwuchsspielers, wenn er in die erste Mannschaft hineinwachsen kann.”

Mrz 24

Derbysieger OFC Eintracht

OFC kann doch noch Derby

Oranienburg gewinnt erstmals nach 2009 Stadtduell gegen Sachsenhausen. Schütze trifft und fliegt.
Oranienburg im Freudentaumel.  © Robert Roeske
Oranienburg im Freudentaumel.
Oranienburger FC Eintracht – TuS 1896 Sachsenhausen 1:0 (0:0). Tor: Schütze (69.). Rot: Schütze (OFC/87., rüdes Foul an Lauter), Milkau (TuS/87. Vergehen an Schütze).
Sechs Jahre und einen Tag musste die Eintracht auf einen Triumph im Stadtderby warten. Die fünf jüngsten Auflagen gewann allesamt der TuS. Dieser galt auch gestern als klarer Favorit, lieferte aber eine enttäuschende Vorstellung ab. „Von uns war es eine der schlechtesten Leistungen in dieser Saison. das war grottenschlecht. Auch der OFC hat keine Gala abgeliefert, aber der Sieg ist nicht unverdient“, lautete das Resümee von TuS-Trainer Christian Städing. Dieser bemängelte, das sein Team nie ins Spiel gefunden hätte. „So kann man ein Spiel in der Brandenburgliga nicht gewinnen – und erst recht kein Derby.“
Vor 869 Zuschauern konnte sich im ersten Abschnitt keine der beiden Mannschaften Vorteile erspielen. „Durch gutes Anlaufen haben wir den Gegner und seine starken Stürmer neutralisiert“, lobte OFC-Coach Hans Oertwig das Spiel seiner Mannschaft. „Wir waren von Beginn an aggressiver. Unsere Truppe ist nicht so erfahren. das machten wir mit Einsatz und dem nötigen Willen wett“, betone Kapitän Robert Pocrnic. Dieser hätte schon in der zweiten Minute die Führung bejubeln können, doch der frei durchstartende Jerome Malanowski verzog. Adrian Sommerer versuchte es später aus 20 Metern. Der Schuss ging vorbei (26.). Miguel Unger verfehlte mit einem ansatzlosen Schuss knapp das Ziel (59.). Der TuS wurde nur nach ruhenden Bällen gefährlich. Kim Robert Schwager scheiterte mit Freistößen an OFC-Schlussmann Nick Schrobback (30., 54.). „Eigentlich war es ein typisches 0:0. Wir haben wenig zugelassen, hatten aber vorne auch nichts“, so TuS-Innenverteidiger Robert Lorz.
In der 69. Minute die Führung für Oranienburg: Nach hoher Hereingabe von Tim Kretschmer traf Alexander Schütze flach ins lange Eck. „Mit so einem Tor machst du dich ein Stück weit unsterblich“, jubelte der Matchwinner. Zu diesem wurde er, weil vom TuS auch in der Folge zu wenig kam. Nach einer Direktabnahme schoss Andor Müller über den Kasten (74.). Drei Minuten später wurde sein Distanzschuss von Tobias Voelkel entschärft. Sekunden vorher hätte der freistehende Schütze nach tollem Zuspiel von Francois Mbiakop Kamga das 2:0 machen müssen, scheiterte aber an Milkau.
„Da habe ich zu viel überlegt.“
Zum Sieg reichte es dennoch. „Der Sieg ist hochverdient. Wir haben einfach mehr nach vorn investiert“, so Oertwig. „Es ist so lange her, dass der OFC dieses Derby gewonnen hat. Das mitzuerleben, ist ein gutes Gefühl“, so Schütze, der nach einem rüden Foul Rot sah. „Ich wollte zum Ball gehen“, versicherte er nach der Aktion. „Ein übles Ding“, betonte Städing, dessen Schützling Janosch Lauter im Krankenhaus landete.
Mrz 23

17. Spieltag Brandenburgliga C Junioren

Spielbericht C Junioren Brandenburgliga SV Falkensee/ Finkenkrug vs. OFC Eintracht 1:3
Erneut starker Auftritt der OFC – C Junioren

Mit dem 1:3 Auswärtssieg beim Fünftplatzierten der Brandenburgliga haben die OFC Jungs erneute den Aufwärtstrend der letzten Spieltage bestätigt. Von Beginn an wurde konzentriert Fußball gespielt und Druck auf das Tor der Falkenseer ausgeübt. Noch bevor die Falkenseer Mannschaft einigermaßen ins Spiel kam, lag sie nach Toren von Jeremy Noack 2′ Minute und Piet Lubitz 4′ Minute mit 0:2 zurück. Die OFC Spieler überzeugten mit guter kämpferischer Einstellung und ließen in der 1. Halbzeit keine Tormöglichkeit für die Falkenseer zu. Bei einem der vielen OFC Angriffe konnte Piet Lubitz in der 19. Spielminute nur durch Foulspiel im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte der gefoulte Spieler sicher zum 0:3 für den OFC. In der 2. Halbzeit wurde die Mannschaft vom Trainerteam klug etwas defensiver eingestellt. Für den gelb- rot gefährdeten Justin. Komossa kam Johannes Zillmann der in der 42. Spielminute mit einem Nachschuss nur den Pfosten traf. Einen der wenigen gefährlichen Angriffe der Falkenseer konnte zuvor in der 40. Minute Paul Werner zum 1:3.Anschlusstreffer nutzen. In der Folge wurde Falkensee etwas spielstärker. Eine konzentrierte, gute Abwehrleistung der OFC Mannschaft verhinderte aber größere Gefahr für das OFC Tor und ermöglichte immer wieder gute Kontermöglichkeiten. Ein solcher Konter führte in der letzten Spielminute dazu, dass der gefährliche OFC Angriffsspieler Erik Beutke nach guter Vorarbeit allein vor dem Falkenseer Torhüter stand , aber den Ball nicht mehr platziert im Tor unterbringen konnte. Alles in Allem ein starker Auftritt der OFC Jungs und ein wichtiger Sieg, der durchaus auch höher hätte ausfallen können.

Aufstellung:
Tor:          Jannis Vogel
Abwehr:    Leon Brüning, Mats Wenzke, Lukas Wiese, Dennis Hielscher Reinelt
Mittelfeld: Elias Illgen , Piet Lubitz, ab 69. Tim Venohr , Justin Komossa
ab 36′ Johannes Zillmann, Jeremy Nowak
Angriff :    Erik Beutke, Tom Siegler
Trainer :   Imre Kalman

Mrz 23

14.Spieltag Kreisliga West D Junioren

Ungefährdeter Sieg der D 2 Junioren gegen. Eintracht Bötzow 4:1

Schon von der 1. Minute an hatte man das Gefühl, dass die OFC Jungs das magere 0:0 gegen Gransee vom letzten Wochenende vergessen machen wollten. Bereits in der 3. Spielminute erzielte Arthur Jauffmann nach guten Spielkombinationen das 1:0. Nach der Führung spielte der OFC weiter zielstrebig in Richtung Bötzower Tor und glänzte mit wirklich schönen Spielzügen. Erneut war es Arthur Jauffmann, der in der 10. Spielminute nach schönem Passspiel zum 2:0 erhöhte. Weitere gute Torgelegenheiten wurden dann leider nicht mehr so konsequent genutzt. Zu offensives Spiel der OFC Mannschaft ermöglichte kurz vor Halbzeit den Anschlusstreffer der Bötzower. Nach Wiederanpfiff krönte der zuvor eingewechselte noch E Junioren Spieler Wiktor Woscik seinen starken Auftritt mit dem Tor zum 3:1 für den OFC, bevor Bennet John Held in der 57. Minute mit einer ” verunglückten Flanke” ins lange Torecke das 4:1 erzielte. Ein nie gefährdeter Sieg, der bei effizientererChancenverwertung 2/3 Tore höher hätte ausfallen können.

Aufstellung heute:
Tor:          Justin Schulze
Abwehr:   Tom Rath , Lucas Liebe, Arthur Bauer
Mittelfeld: Kevin Redlin, ab 31′ Wiktor Woscik, Robin Golz, Bennet John Held,
ab 40′ Christian Günnel
Angriff:     Arthur Jaufmann, ab 45′ Leon Liebe

Trainer: Wolfgang Kettner, Andreas Goern

Mrz 22

Derby Fieber in Oranienburg MOZ Bericht

OFC-Anhänger fiebern Derby entgegen

Oranienburg (af) Das Stadtderby in der Fußball-Brandenburgliga zwischen dem Oranienburger FC und TuS Sachsenhausen am Sonntag (14 Uhr) ist auch ein Duell der Fangruppen. Die OFC-Anhänger haben sich zur Unterstützung ihres Teams wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

© Karsten Schirmer
Stimmungsmacher: Die Anhänger des Oranienburger FC Eintracht legen bei Heimspielen große Kreativität an den Tag und sorgen immer für eine gelungene Choreografie.
Derbyzeit ist auch immer eine schlaflose Zeit. Zumindest für Tobias. Das Mitglied des Oranienburger Fanklubs findet schon einige Nächte vor dem “Spiel der Spiele” nur schwer in den Schlaf. “Ich bin immer total aufgeregt und kann den Anpfiff kaum erwarten”, sagt er. Der 28-Jährige ist heimatverbunden und stolzer Anhänger des OFC. Zusammen mit seinen Mitstreitern wird er mit Trommel, Zaun- und Schwenkfahnen die Mannschaft von Trainer Hans Oertwig bedingungslos anfeuern. “Wir wollen neunzig Minuten alles geben und richtig Lärm machen”, verspricht Tobias.

Dass das Derby für ihn und die anderen Anhänger immens wichtig ist, macht er unmissverständlich klar. “Wenn wir TuS schlagen, wäre alles Negative in dieser Saison für uns vergessen.” Ein Derby-Erfolg sei mehr wert, als vier weitere Siege. Aus seiner Abneigung gegen den finanzstarken Ortsrivalen macht er keinen Hehl. “Mich stört bei einigen Spielern von Sachsenhausen die Arroganz”, sagt Tobias. Beim Hinspiel hätten die TuS-Akteure die OFC-Schwenkfahne weggetreten. Die Fans des Konkurrenten nimmt er aber von solchen Aktionen ausdrücklich aus. “Die sind alle korrekt.”

Auch wenn die Emotionen mal hochkochen, eines ist für den Fanklub-Chef des OFC aber klar: Beleidigungen und Beschimpfungen gegen TuS-Anhänger oder Spieler wird es nicht geben. “Wir wollen fair bleiben und lassen uns durch irgendwelche Dinge auch nicht provozieren.”

Auch wenn der Fanklub des Oranienburger FC Eintracht derzeit nur über vier Mitglieder verfügt, so kann er doch hoffen, dass der eine oder andere Unterstützer hinzu kommt. “Trainer Hans Oertwig hat mir versprochen, dass er die Jugendspieler ansprechen und sie bitten wird, uns für das Duell mit TuS zu helfen”, weiß Tobias.

Dass sein OFC das Spiel am Sonntag gewinnen wird, steht für ihn fest. “Ich kann ja schlecht gegen meinen eigenen Klub tippen. Daher gehe ich von einem 3:1 aus.” Sollte dieses Ergebnis so oder so ähnlich eintreten, hat Tobias ein Überraschungs-Banner parat. “Es ist lustig und etwas zum Schmunzeln”, verrät er.

Auch die TuS-Fans werden einmal mehr Präsenz zeigen. “Wir machen zwar etwas, aber spontan”, sagte Steven Bergmann. Ein paar Banner werden in jedem Fall wieder mit von der Partie sein.

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