Dez 06

MOZ Vorbericht über aktuellen Spieltag gegen Victoria Seelow

Mit drei Punkten zur Weihnachtsfeier

Bericht von Steffen Kretschmer

Oranienburg (MZV) Die Favoritenrolle liege klar beim Gegner, sagt Enis Djerlek. Dennoch will der Trainer des Fußball-Brandenburgligisten Oranienburger FC Eintracht am Sonnabend im Auswärtsspiel beim SV Victoria Seelow punkten.

Schweres Spiel auf fremdem Platz: Der Oranienburger Kevin Czasch (hier rechts im Spiel gegen den RSV Eintracht) muss mit seiner Mannschaft beim Vierten aus Seelow antreten. 
© Julia Cornelius

Der Coach des OFC formuliert deshalb deutlich: “Mit drei Punkten wäre unsere Weihnachtsfeier danach natürlich viel besser. Wir haben die Zielsetzung, auch in der Saison 2015/2016 im Konzert der großen Mannschaften Brandenburgs dabei zu sein. Wenn wir das schaffen wollen, müssen wir auch so denken. Sonst haben wir in der Liga nichts zu suchen.”

Was Oranienburg in Seelow erwartet, damit hat sich der Übungsleiter des Teams aus der Kreisstadt genau befasst. So sei der SV Victoria ein äußerst starker Kontrahent. “Seelow entscheidet vor allem Zuhause Partien, bevor sie überhaupt begonnen haben. Wir brauchen viel Stabilität.” Der Kader des Gegners besitze nach Djerleks Meinung ein hohes Maß an Qualität, vor allem in der Offensive. “Das ist eine zusammengekaufte Truppe. Der Verein hat seine Nähe zu Polen ausgenutzt.”

In der vergangenen Saison verlor der OFC zwei Mal gegen Seelow. Im Heimspiel wurden wurden den Oberhavelern die Grenzen aufgezeigt (0:4), das Auswärtsspiel ging unglücklich verloren (1:2). Das alles spielt für Enis Djerlek aktuell jedoch keine Rolle. “Die Vergangenheit zählt nicht”, sagt er. “Klar, es fließen die bisherigen Partien, Berichte und Beobachtungen in unsere Vorbereitung mit ein, aber am Ende sind wir wichtiger als der Gegner.” Der Oranienburger Trainer vergleicht das mit dem Sparring eines Boxers. “Der Wettkampf ist dann wieder etwas komplett anderes. Man muss sich den Gegebenheiten immer wieder neu anpassen.”

Und genau dieses Moment will der OFC in Seelow auch zu seinen Gunsten nutzen. So habe Seelow den Sieg eingeplant, da ist sich Enis Djerlek felsenfest sicher. “Also müssen wir unserem Gegner etwas zeigen, auf das er nicht gefasst ist. Wir brauchen eine überdurchschnittliche Leistung, aber auch dann heißt es noch lange nicht, dass wir gewinnen.”

Nicht unbedingt rosig sieht es für Oranienburg bei der Betrachtung des eigenen Kaders aus. Dabei schmerzt der Ausfall des erkrankten Kapitäns Robert Pocrnic besonders. Aber auch Robert Berg (Urlaub), Christian Voß und Tim Witte stehen nicht zur Verfügung.

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Dez 05

Mädchenfußball beim Oranienburger FC

Trölenberger Trio zieht an einem Strang

Beitrag von MAZ Redaktion

Die Kleinen ganz Groß: Die E- und B-Juniorinnen des Oranienburger FC.
Die Mädels vom Oranienburger FC mit ihrem Trainer- und Betreuerteam Katja und Maik Trölenberg. © Privat

Die Mädels vom Oranienburger FC mit ihrem Trainer- und Betreuerteam Katja und Maik Trölenberg.

 Die Kleinen ganz Groß – so lautet die neue Wochenrubrik beim MAZ Sportbuzzer. Diese Woche stellen wir die Mädels vom Oranienburger FC vor, und das ist eine echte Familiengeschichte.

Katja Trölenberg ist ausgemachter Familienmensch mit großem Sinn für Humor. Den braucht sie auch, ebenso wie starke Nerven, wenn es raus zu ihren Mädels vom Oranienburger FC geht. Dort muss die Trainerin der E-Juniorinnen auch hin, wenn sie den Rest ihrer Familie zu Gesicht bekommen will: Ehemann Maik coacht die U17-Juniorinnen des Vereins, bei denen Tochter Antonia (14) kickt. Der Mädels-Nachwuchs des Vereins aus dem Landkreis Oberhavel ist fest in Trölenberger Hand.

Mädels zu finden, die Fußball spielen können, ist nicht einfach

Mit viel Herzblut und Engagement hat das Ehepaar beim OFC etwas aufgebaut, wenngleich die Bedingungen nicht immer einfach sind: „Mädels zu finden, ist nicht schwer. Aber Mädels zu finden, die Fußball spielen können ist nicht einfach. Bei den Größeren werden in diesem Alter auch langsam andere Dinge interessanter als der Sport“, berichtet Katja Trölenberg. Zusätzlich sorgen andere Vereine für Konkurrenz. In dieser Saison gilt es, die Liga mit einem sehr kleinen Kader zu bestreiten: „Bei den B-Juniorinnen sind wir 13 Mädels. Aber alle kommen regelmäßig zum Training und zu den Spielen“, ist Trölenberg stolz. Das liegt sicher auch am starken Teamzusammenhalt. Der macht die Mannschaft einfach besonders, sind sich alle drei Trölenbergs einig. Entmutigen lassen sich die gebürtigen Oranienburger von den Umständen ohnehin nicht, „dafür haben wir viel zu viel Spaß an dem, was wir machen“.

Mit Tochter Antonia fing es an

Zum Fußball brachte Tochter Antonia ihre Eltern einst: „Sie begann in der 1. Klasse mit dem Kicken. Wir Eltern waren immer dabei, bis man uns irgendwann fragte, ob wir nicht als Trainer einsteigen wollen“. Es ist der typische Weg, den viele Trainer und Betreuer im Nachwuchsbereich erleben. Die einstige Handballerin Trölenberg („Bis zur Lehre habe ich gespielt. Dann lernte ich meinen Mann kennen, und wenn ich ihn sehen wollte, musste ich auf den Fußballplatz“, lacht sie.) geht im Kreise ihrer Fußball-Mädels heute voll auf: Sie coacht die E-Juniorinnen des OFC und nimmt mit ihnen in dieser Saison erstmals am Spielbetrieb (Turnierserie des FLB) teil. Bei den B-Juniorinnen steht sie als Betreuerin hinter dem Team. Für Ehemann Maik läuft es umgekehrt: Er coacht das B-Juniorinnen-Team und hält seiner Gattin als Betreuer der kleinen Kickerinnen den Rücken frei. Und Tochter Antonia? Kickt bei den B-Mädels im Angriff und findet das familiäre Fußball-Trio eigentlich ganz cool. Wenngleich „Papa schon ein strenger Trainer ist. Er hat halt gute und schlechte Tage“, schmunzelt sie. Dass sie ihr liebstes Freizeithobby mit den Eltern teilt? Naja, „ich kenn es gar nicht anders“, so die 14-Jährige.

 

Der Spaßfaktor spielt bei den Oranienburger B-Juniorinnen eine große Rolle.

Spaßfaktor hat Priorität

Um „die goldene Ananas“ spielen die Oranienburger Kickerinnen in der B-Juniorinnen Landesliga nicht mit. Darum geht es dem Trainerteam jedoch auch nicht. „In erster Linie sollen die Mädels Spaß am Fußballspielen haben.“ Mit fünf Mädels begann sie das „Familienprojekt“ vergangenes Jahr nach dem Wechsel zum OFC. „Heute haben wir in beiden Mannschaften insgesamt 30 Mädels“, ist die 36-Jährige stolz. Beim OFC, für den Schwiegervater Jürgen und Ehemann Maik viele Jahre selbst die Töppen schnürten, fand sie auf der Suche nach einem neuen Verein großen Rückhalt. Insbesondere bei Jugendwart Mario Siggel: „Wir haben bei Null angefangen, hatten kaum Trainingsmaterial und nur einen uralten Trikotsatz. Mario Siggel, der die Sportkneipe des OFC führt, hat uns einen neuen Trikotsatz und Trainingsutensilien gesponsert“, berichtet die Trainerin.

Kleine Ziele stecken

Beschwerlicher ist der Saisonverlauf. Bei den kleinen Kickerinnen fielen „etliche Turniere aus, weil viele Mannschaften abgemeldet haben. Es wird halt immer schwieriger für die Vereine, Mannschaften zusammen zu bekommen.“ Umso größer war der Jubel beim Oranienburger Nachwuchs, als sie bei ihrem allerersten Turnier überhaupt sogar punkteten. Drei von vier Spielen gingen verloren, aber ausgerechnet gegen den FFC Turbine Potsdam siegte der OFC: „Das 2:0 war ein echtes Highlight“, schwärmt Trölenberg. Schwerer haben es die B-Juniorinnen: „Sie verlieren öfter zweistellig. Ich nehme mir das dann sehr zu Herzen, aber die Mädels sehen das gar nicht so ernst. Sie haben trotzdem Spaß.“ Höhepunkt für die Teenagerinnen war der 1:0-Sieg beim FSG Falkensee. „Es war ein schwieriges Spiel, welches wir ehrlich gewonnen haben“, blickt Katja Trölenberg auf das Spiel zurück, welches die ersten und bislang einzigen drei Punkte brachte. Als Saisonziel gibt Maik Trölenberg, der im Berufsleben als Servicetechniker tätig ist, für sein Team „den vorletzten Tabellenplatz“ aus. „Und eine Tordifferenz von weniger als -100.“ Und bei den E-Juniorinnen? „Ein Turnier mal als Dritter abschließen. Den vierten von fünf Plätzen haben wir ja schon erreicht“, so seine Frau.

Und auch die E-Juniorinnen des OFC haben beim Training viel zu lachen.

Karnevalsverein?

Viel Zeit für andere Hobbies bleibt der 36-Jährigen Servicekraft nicht, sie ist schon wieder auf dem Sprung. „Heute gibt es bei uns eine Sondereinheit. Wir absolvieren eine Tanzstunde beim Karnevalsverein.“ Die sportlichen Beweggründe dafür sind nachrangig, in erster Linie geht es um die gemeinsame Unternehmung und den Teamgeist. Und um den Spaß an der Sache. Der hat bei Trölenbergs Fußballprojekt eben einfach immer Priorität.

Link zum Beitrag: brandenburg.sportbuzzer.de

Dez 01

E Junioren Kreispokal 3. Runde

Mit Pokalsieg in die Winterpause
Mit einem deutlichen 8:1 in der 3. Pokalhauptrunde gegen die SG Löwenberg verabschiedeten sich unsere E2 Junioren in die wohlverdiente Winterpause. Zeigte unsere Mannschaft vom Anpfiff an dass sie in den Einzug in die nächste Pokalrunde unbedingt schaffen wollte, konnte der Gegner jedoch eine kleine Unaufmerksamkeit in der Abwehr zur 0:1 Führung nutzen. Nach diesem Weckruf zogen unsere Spieler ihr übliches Spiel auf. Mit lagen Bällen ins Angriffszentrum konnten viele Chancen herausgearbeitet werden, die aber alle nicht genutzt werden konnten. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff des Schiedsrichters erzielte Paul Lorenz mit einem sehr schönen Schuss in den Winkel den völlig verdienten Ausgleich. Trotz der Pause hatte dieser Ausgleich beim Gegner deutliche Spuren hinterlassen. So schaffte Dean Reinhardt direkt nach dem Anpfiff den Ball im Netz zu versenken und das Spiel endgültig zu drehen. So dauerte es auch nur bis zur 29. Minute ehe wiederum Dean Reinhardt die Führung zum 3:1 ausbauen konnte. Jetzt war die Gegenwehr des Teams aus Löwenberg gebrochen und unser Team zeige weiterhin, warum man in der bisherigen Saison noch kein Spiel verloren hat. In der 35.Minute traf Marc Piotrowski mit einem Fernschuss zum 4:1. Seine Treffer Nummer 3 bis 5 ließ nunmehr Dean Reinhardt folgen. Den Schlusspunkt zum Endstand von 8:1 setzte nochmals Marc Piotrowski.
Spieler, Trainer und Eltern zeigten sich nach dem Abpfiff sehr stolz auf das Team. Eine lupenreine Bilanz (12 Pflichtspiele mit 12 Siegen) mit dem Einzug in die Runde der letzten 8 Mannschaften im Pokal und ein unangefochtener Platz 1 in der Kreisklasse, lassen auf eine erfolgreiche Ruckrunde hoffen.
Es spielten: Eric Hollmichel, Tom Beyer, Marc Piotrowski, Paul Lorenz, Louis Fiedler, Dean Reinhardt, Ian Bolz, Luca Lidzba, Eduard Jaufmann

Dez 01

Weihnachtsturnier in Basdorf

Spielbericht : vom der F 1 des OFC Eintrachtder 30.11.2014
Endstand :
1.OFC Eintracht
2.SV Glienicke Nordbahn
3.FV Preussen Eberswalde
4.FSV Basdorf
5.FSV Fortuna Britz
6.SV Ahrensfelde
7.SV Mühlenbeck
8.SV Biesenthal

Tor:          Jannik Blaimer,
Abwehr:   Till Nagel ( C ), Bryan Reich, Carlo Groenhagen
Mittefeld:  Paul Büch, Til Sandig, Tom Bestvater, Oliver Tiepelmann
Angriff:     Daniel Ostwald

Es war ein Turnier auf Augenhöhe. Mit den jeweils beiden Erstplazierten der Kreisliga Ost und West (Eberswalde und Glienicke) waren starke Vertreter angereist. Am Ende konnte der OFC durch das bessere Torverhältnis das Turnier gewinnen. Mit Daniel Ostwald stellte der OFC auch den Besten Torschützen. Einige Mannschaften nutzten das Turnier zur Vorbereitung hinsichtlich der bevorstehenden Endrunde der Hallenkreismeisterschaft. Ein Dankeschön an den Gastgeber FSV Basdorf für das tolle und gut organisierte Turnier.
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Nov 25

D Junioren Masterturnier

Am Sonntag den 23.11.2014, trafen sich die D-Junioren der Landesligen Nord und West in Oranienburg. Auf sehr guten Rasenplätzen sicherte sich der FSV 63 Luckenwalde den Turniersieg vor dem Teltower FV 1913 und dem SV Babelsberg 03. Unser Mannschaft erkämpfte sich einen guten fünften Platz. Der Trainer Torsten Pohl war sichtlich mit der Leistung seiner Jungen zufrieden.

Dankschreiben vom Vorsitzenden des Jugendausschuss Herrn Uwe Blaschke

Masterturniere 2014
Sehr geehrte Sportfreunde,
an diesem Wochenende wurden die ersten Masterturniere der E- und D-Junioren des Verbandsjugendausschusses erfolgreich durchgeführt. Dank Eurer Initiative und tollen Unterstützung konnte an allen Standorten ein reibungsloser Ablauf der Turnierspiele gewährleistet werden. Die positive Resonanz aller teilnehmenden Mannschaften möchte ich daher sehr gerne an Euch weitergeben, denn nur bei dem von Euch gezeigten ehrenamtlichen Engagement sind solche Veranstaltungen unkompliziert möglich. Wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch wieder bei entsprechender Gelegenheit erneut als Gast-geber für eine Veranstaltung des Verbandsjugendausschusses bewerben würdet.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Uwe Blaschke
Vorsitzender Jugendausschuss

SV Grün-Weiß Brieselang
FSV „Glückauf“ Brieske/Senftenberg
1. FC Frankfurt (Oder)
Oranienburger FC Eintracht 1901